DE356154C - Verfahren zum Befestigen einer Propellerschutzschicht - Google Patents

Verfahren zum Befestigen einer Propellerschutzschicht

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DE356154C
DE356154C DER49860D DER0049860D DE356154C DE 356154 C DE356154 C DE 356154C DE R49860 D DER49860 D DE R49860D DE R0049860 D DER0049860 D DE R0049860D DE 356154 C DE356154 C DE 356154C
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FRANZ RESCHKE GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/78Making other particular articles propeller blades; turbine blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/10Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of airscrew blades

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. JULI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 356154 -KLASSE 77h GRUPPE 6
(R 49860
Franz Reschke G. m. b. H. in Berlin.
Verfahren zum Befestigen einer Propellerschutzschicht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1920 ab.
Die auf die Propelleroberfläche aufgebrachte Schutzschicht aus Metall o. dgl. hat man dadurch befestigt, daß man das Schutzblech festnagelte oder festschraubte, nachdem man es entsprechend den Befestigungsmitteln vorgebohrt hatte. Oder man hat die Schutzschicht durch Aufspritzen oder durch Galvanisieren mit dem Propeller fest zu verbinden gesucht. Alle diese Befestigungsarten haben jedoch in der Regel den großen Erschütterungen im Betriebe
nicht standgehalten, vielmehr löste sich die Schutzschicht schon nach verhältnismäßig- kurzer Betriebsdauer und machte den Weiterbetrieb des Propellers unmöglich.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Befestigen einer Schutzschicht aus Metall o. dgl. auf der Propellerfläche, das jegliches Lockern der Schutzschicht ausschließt. Das Verfahren besteht darin, daß auf dem Propeller ίο zunächst die Form seiner Oberfläche verändernde Befestigungseinrichtungen vorgesehen werden und erst dann die Schutzschicht aufgebracht wird. Werden z. B. im Propeller zunächst Nägel, Schrauben, Niete o. dgl. befestigt und wird erst dann das Metall durch Gießen, Spritzen, Galvanisieren 0. dgl. aufgebracht, so untergreift es die breiteren Köpfe der Nägel o. dgl. oder deren durch Schrägstehen oder sonstwie seitlich vorstehenden Teile. Je nach ao Art und Ausbildung der Befestigungsmittel tritt gegebenenfalls auch metallisches Binden der Befestigungsmittel mit der Metallschutzschicht ein.
Auch läßt sich eine unbedingt feste Verbindung zwischen Schutzschicht und Propeller dadurch erreichen, daß man im Propeller zunächst Bohrungen vorsieht und erst dann das Metall durch Gießen, Spritzen, Galvanisieren o. dgl. aufbringt. Das Metall tritt dann in die Bohrungen ein und bildet darin selbst Befestigungsmittel, die mit der Metallschicht aus einem Guß bestehen. Die Bohrungen werden zweckmäßig ~> schräg zur Schutzschichtoberfläche gerichtet, . damit die entstandenen Befestigungsmittel gegen ; Herausziehen gesichert sind. ι
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbei- spiele von Schutzschichten, die auf dem Pro- '■. peller gemäß dem Verfahren befestigt sind, und ; zwar
Abb. ι einen Propeller mit durch vorher eingesetzte Schrauben befestigter Schutzschicht in ; Seitenansicht,
Abb. 2 die geschützte Kante des Propellers in größerem Maßstabe im Querschnitt, Abb. 3 ein Stück einer Schutzschicht, die durch in Bohrungen eingedrungenes Metall gesichert ist, in Draufsicht und 1 Abb. 4, 5 je ein Stück eines Propellers, dessen ! Schutzschicht durch in Bohrungen eingedrun- j genes Metall gesichert ist, im Querschnitt.
Der Propeller 1 ist mit der Schutzschicht 2 j belegt, indem das Metall 0. dgl. zwischen die ' vorher eingesetzten Schrauben 3 aufgespritzt wurde. Dadurch untergreift das Metall die kegelförmigen Köpfe 4 der Schrauben. Der vorstehende Schraubenteil wird durch das nachträgliche Umspritzen denkbar fest umfaßt und bildet mit der Metallschicht geradezu ein einheitliches Ganzes.
Werden in den Propeller 1 schräge Kanäle 5 j und. 6 eingebohrt und spritzt man die Metall-'■clrcht 7 darüber (Abb. 3), r,o dringt das Metall in die Bohrungen ein und bildet schräge Stifte, die mit der Schutzschicht aus einem Stück bestehen und sie unbedingt sicher festhalten. Die Bohrungen 5 und 6 können zueinander reihenweise entgegengesetzt gerichtet und versetzt angeordnet sein.
Wie Abb. 4 zeigt, sind die Bohrungen 8 und 9 abwechselnd entgegengesetzt zueinander gerichtet, wodurch die Schutzschicht 10 besseren Halt bekommt.
Schließlich können von derselben Stelle der Schutzschicht 12 aus Kanäle 11 nach verschiedenen Richtungen eingebohrt sein (Abb. 3), so daß jede befestigte Stelle nach allen Seiten hin besonders gesichert ist.
Die Kanäle an sich können schraubenförmig gerippt oder sonstwie aufgerauht sein, um das eingedrungene Metall sicher festzuhalten.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Befestigen einer Metallschutzschicht auf der Prcpellerfläche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Propeller zunächst die Form seiner Oberfläche verändernde Befestigungseinrichtungen vorgesehen werden und erst dann die Schutzschicht aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Propeller zunächst Nägel, Schrauben, Niete o. dgl. so befestigt werden, daß ihre rKöpfe über die Flügeloberfläche hervorragen und erst dann das Metall durch Gießen, Spritzen, Galvanisieren o. dgl. aufgebracht wird, so daß es die vorstehenden Teile der Befestigungsmittel untergreift und sich gegebenenfalls mit diesen metallisch bindet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Propeller zunächst Bohrungen vorgesehen werden und erst dann das Metall durch Gießen, Spritzen, Galvanisieren 0. dgl. aufgebracht wird, so daß es in die Bohrungen eintritt und dadurch selbst Befestigungsmittel bildet, die mit der Metallschicht aus einem Guß bestehen.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen schräg zur Schutzschichtoberfläche gerichtet werden, so daß die entstandenen Befestigungsmittel gegen Herausziehen gesichert sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DER49860D 1920-03-27 1920-03-27 Verfahren zum Befestigen einer Propellerschutzschicht Expired DE356154C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2776100A (en) * 1951-04-19 1957-01-01 Breguet Louis Aircraft structural elements and especially wings from reinforced concrete
US20060036283A1 (en) * 1993-09-20 2006-02-16 Bartlett Edwin C Apparatus and method for anchoring sutures

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