DE355831C - Auspufftopf fuer Mehrzylinder-Explosionskraftmaschinen - Google Patents
Auspufftopf fuer Mehrzylinder-ExplosionskraftmaschinenInfo
- Publication number
- DE355831C DE355831C DEL48326D DEL0048326D DE355831C DE 355831 C DE355831 C DE 355831C DE L48326 D DEL48326 D DE L48326D DE L0048326 D DEL0048326 D DE L0048326D DE 355831 C DE355831 C DE 355831C
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- Germany
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- exhaust
- individual
- pipe
- muffler
- cooling
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N1/00—Silencing apparatus characterised by method of silencing
- F01N1/14—Silencing apparatus characterised by method of silencing by adding air to exhaust gases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 8. JULI 1922
AM 8. JULI 1922
(L 48326 Ijjffc·)
Die Erfindung betrifft einen Auspufftopf für Mehrzylinder-Explosionskraftmaschinen.
Auspufftöpfe verwendet man bekanntlich, um die Abgase ohne schädliche Drucksteigerung
möglichst geräuschlos und mit niedriger Temperatur abführen zu können. Hierzu ist
es nötig, zunächst durch Abkühlung das Abgasvolumen zu verringern und dabei durch
zweckmäßige Führung der Auspuffgase und des Kühlmittels alle unnötigen Widerstände
zu vermeiden.
Die vorliegende Erfindung erreicht dieses Ziel in besonders vorteilhafter Weise, indem
das Ableitungsrohr, das die Auspuffstutzen der einzelnen Zylinder mit einer an sich bekannten
Misch- und Kühl düsenanordnung verbindet, in seiner Gesamtheit von demselben
Kühlluftstrom umspült wird, den auch die Düsen zugeführt erhalten. Als Ableitungsrohr
kann ein gemeinsamer, die Auspuffstutzen mit der ersten Düse verbindender Hohlkörper dienen, ebensogut kann man aber
auch von den Auspuffstutzen einzelne Rohre bis zur ersten Mischdüse führen. Praktisch
führt man die Einrichtung" am besten so aus, daß man von den einzelnen Auspuffstutzen
einzelne Ableitungsrohre ausgehen läßt, die nach und nach in ein gemeinschaftliches Ableitungsrohr
übergehen. Man kann in den beiden 'zuletzt genannten Fällen jedes einzelne
von dem einen oder anderen Zylinder kommende Auepuffrohr mit einem besonderen
Kühlrohr umgeben und schließlich alle Auspuffrohre sowie alle Kühlrohre je zu einem gemeinsamen Hohlkörper vereinigen.
Bessere Ergebnisse erzielt man aber, wenn das gegebenenfalls entsprechend der Zahl der
Auspuffstutzen in mehrere Einzelrohre unter-
teilte Ableitungsrohr von einem gemeinsamen | Mantelgehäuse umhüllt wird, das nahe dem
Auspuffstutzen offen ist.
Den einfachsten iVuspufftopf erhält man, wenn man die Auspuffleitungen der einzelnen
Zylinder möglichst kurz hinter den einzelnen ; Auspuffstutzen in ein gemeinsames Ablei- ■
tungsrohr und von dort zur Düsenanlage führt. Letzteres kann man erfindungsgemäß ;
ίο zur weiteren Erhöhung der Kühl wirkung auf j der Außenseite mit Kühlrippen ausstatten,
die in den von der Kühlluft durchströmten Raum hineinragen und gleichzeitig als Luftführung
dienen, wenn man sie so weit als möglich den Strömungslinien entsprechend verlaufen läßt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen nach 1-1 der Abb. 2 geführten
ao Schnitt durch die Symmetrieebene eines Auspufftopfes,
Abb. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Abb. 1 und
Abb. 3 eine zum Teil im Schnitt nach 3-3 der Abb. 1 gehaltene Stirnansicht.
Der Auspufftopf besteht aus einem die Abgase führenden Leitungsgehäuse A und einem
Mantelgehäuse B. Das Leitungsgehäuse A ist im Ausführungsbeispiel in der Nähe der
Auspuffeintrittsseite in sechs den einzelnen '. Zylindern entsprechende Entrittsleitungen a1 <
unterteilt. Die Leitungen münden in eine Be- 1 festigungsplatte α2, die den Anschluß der ;
sechs in der Zeichnung nicht dargestellten t Zylinderaustrittsöffnungen ermöglicht. So- :
wohl das eigentliche Leitungsgehäuse A als He von ihm abzweigenden, aber innerhalb des
Mantelgehäuses B liegenden Eintrittsleitungen ä1 tragen auf der Außenseite eine größere
Anzahl Kühlrippen ar. Letztere dienen teilweise auch zur Abstützung des Mantelgehäuses
B gegenüber dem Leitungsgehäuse A. Bei α4 mündet las Leitungsgehäuse A in die !
erste van v.fer Kühldüsen C, in denen gleichzei- :
tig lie Mischung der Abgase mit Luft erfolgt. Das Mantelgehäuse A schließt nicht unmittelbar
an die Befestigungsplatte α2, sondern läßt ringsum für die Luft einen Eintrittsquer- \
schnitt b1 frei. Am anderen Ende schließt das Mantelgehäuse an ein nicht den Gegenstand
der Erfindung bildendes Mischge- ' hau se D an. !
Die Form des ganzen Auspuffgehäuses ; kann der Zylinderzahl und Bauart des Motors ;
entsprechend eine durchaus verschiedene sein. . Der Anschluß an ein besonderes Mischge- !
hiiuse zur1 weiteren Dämpfung des Geräusches ist nicht unbedingt nötig. Zur Vereinfachung
der Zeichnung ist angenommen, daß der Auspufftopf als Symmetriefläche eine Ebene besitzt.
Bei der wirklichen Ausführung biegt man zweckmäßig wenigstens den die Düsenanordnung
enthaltenden Teil so ab, daß die gesamte Widerstandsfläche der äußeren Form möglichst klein wird, und daß sowohl die Abgase
wie die mit ihnen gemischte Kühlluft entgegen der Bewegungsrichtung des Fahrzeuges weitergeleitet werden können. Namentlich
bei Auspufftöpfen für Luftfahrzeug-Explosionskraftmaschinen empfiehlt es sich, die einzelnen Eintrittsleitungen stark zu
verkürzen oder ganz wegzulassen und dafür ein ungeteiltes Leitungsgehäuse bis kurz vor
die Befestigungsplatte zu führen. Die Anordnung kann natürlich auch abweichend von
der Abb. 1 so getroffen werden, daß der Schnitt durch die Symmetriefläche selbst eine
Svmmetrielinie besitzt.
Claims (3)
1. Auspufftopf für Mehrzylinder-Explosionskraftmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß das gegebenenfalls entsprechend der Zahl der Auspuffstutzen
in mehrere Einzelrohre unterteilte Ableitungsrohr (A), das die Auspuff stutzen
(α1) der einzelnen Zylinder mit einer an sich bekannten Misch- und Kühldüsenanordnung
(C) verbindet, in seiner Gesamtheit von demselben Kühlluftstrom umspült wird, den auch die Düsen zugeführt
erhalten.
2. Auspufftopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den
einzelnen Auspuffstutzen (a1) zur Düsenanordnung
(C) führenden Ableitungsrohre von einem nahe den Auspuffstutzen offenen, am anderen Ende in ein an sich
bekanntes Mantelrohr (D) der Düsenanlage übergehenden Mantelgehäuse (B)
umhüllt werden, und daß in den entstehenden Zwischenraum (b1) nach außen
gerichtete Kühl- bzw. Luftführungsrippen (as) der einzelnen Ableitungsrohre reichen.
3. Auspuff topf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Auspuffstutzen (σ1) in ein gemeinsames Ableitungsrohr (A) und von dort zur
Düsenanlage (C) geführt werden, und daß Ί10 dieses Ableitungsrohr (A) auf seiner
Außenseite ebenfalls Kühl- bzw. Luftführungsrippen besitzt, die in den Zwischenraum
(b1) zwischen dem Ableitungsrohr (A) und dem Mantelgehäuse (B)
reichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL48326D DE355831C (de) | 1919-05-27 | 1919-05-27 | Auspufftopf fuer Mehrzylinder-Explosionskraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL48326D DE355831C (de) | 1919-05-27 | 1919-05-27 | Auspufftopf fuer Mehrzylinder-Explosionskraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355831C true DE355831C (de) | 1922-07-08 |
Family
ID=7272429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL48326D Expired DE355831C (de) | 1919-05-27 | 1919-05-27 | Auspufftopf fuer Mehrzylinder-Explosionskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355831C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918674C (de) * | 1941-08-19 | 1954-09-30 | Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt | Einrichtung fuer Abgasanlagen von Flugzeugtriebwerken |
| DE1052174B (de) * | 1951-07-03 | 1959-03-05 | Elie P Aghnides | Auspuff-Luft-Ejektor fuer Brennkraftmaschinen |
| DE1247069B (de) * | 1964-08-01 | 1967-08-10 | Gruenzweig & Hartmann | Schalldaempfer fuer den aus einer Muendung mit hoher Geschwindigkeit austretenden Gasstrahl |
-
1919
- 1919-05-27 DE DEL48326D patent/DE355831C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918674C (de) * | 1941-08-19 | 1954-09-30 | Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt | Einrichtung fuer Abgasanlagen von Flugzeugtriebwerken |
| DE1052174B (de) * | 1951-07-03 | 1959-03-05 | Elie P Aghnides | Auspuff-Luft-Ejektor fuer Brennkraftmaschinen |
| DE1247069B (de) * | 1964-08-01 | 1967-08-10 | Gruenzweig & Hartmann | Schalldaempfer fuer den aus einer Muendung mit hoher Geschwindigkeit austretenden Gasstrahl |
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