DE355673C - Zuendkerzenventil fuer Schweroelmotoren - Google Patents

Zuendkerzenventil fuer Schweroelmotoren

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DE355673C
DE355673C DEB96605D DEB0096605D DE355673C DE 355673 C DE355673 C DE 355673C DE B96605 D DEB96605 D DE B96605D DE B0096605 D DEB0096605 D DE B0096605D DE 355673 C DE355673 C DE 355673C
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DE
Germany
Prior art keywords
valve body
spark plug
valve
heavy oil
sleeve
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Expired
Application number
DEB96605D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J & Cg Bolinders Mek Verkst AB
Original Assignee
J & Cg Bolinders Mek Verkst AB
Publication date
Priority to DEB96605D priority Critical patent/DE355673C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE355673C publication Critical patent/DE355673C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zündkerzenventil für Schwerölmotoren. Die Erfindung betrifft ein Zündkerzenventil für Schwerölmotoren. Es ist bereits vorgeschlagen worden, zum Anlassen solcher Motoren eine elektrische Zündkerze zu verwenden, die dabei zwecks Vermeidung einer schnellen Zerstörung in einem beweglichen Ventilkörper angebracht ist, derart, daß sie zurückgezogen und von ihrer Verbindung mit der Verbrennungs- oder Zündkammer des Motors abgesperrt werden kann, sobald der Motor in Gang gekommen ist und die Wände der Zündkammer so erhitzt worden sind, daß Selbstzündung eintritt und der Motor somit in der üblichen Weise ohne Verwendung der Zündkerze weiterarbeiten kann. Es ist ferner vorgeschlagen worden, diesen beweglichen Ventilkörper mit zwei entgegengesetzten Anlageflächen zu versehen, welche mit zwei entsprechenden Ventilsitzflächen an einer festen Hülse, in der der Ventilkörper geführt ist, zusammenwirken, derart, daß der Ventilkörper dadurch zwei bestimmte Schließlagen erhält, in deren einer die Zündkerze mit der Verbrennungskammer des Motors in offener Verbindung steht, während sie in der anderen Lage von dieser Kammer abgesperrt ist. Bei den bekannten Zündkerzenventilen dieser Gattung ist der die Zündkerze aufnehmende Ventilkörper in der ihn umgebenden festen Hülse verschraubbar, und die Verschraubung, welche dabei die Führung des Ventilkörpers bildet, liegt zwischen den beiden Ventilsitzflächen an der festen Hülse. Dies hat zur Folge, daß, wenn der Ventilkörper die innere Schließlage einnimmt, Verbrennungsprodukte aus dem Zylinder zwischen die Gewindeflächen des Ventilkörpers und der Hülse eindringen können, so daß die Bewegung des Ventilkörpers erschwert oder sogar verhindert werden kann. Die Erfindung verfolgt den Zweck, diesen Übelstand zu beseitigen. Um dies zu erreichen, ist die Führung des Ventilkörpers in der festen Hülse ganz außerhalb der beiden Ventilsitzflächen verlegt, so daß die Führungsflächen in beiden Schließlagen des Ventilkörpers von der Verbrennungskammer abgesperrt sind. Hierdurch wird also verhindert, daß Verbrennungsprodukte zwischen die Führungsflächen eindringen und die Bewegung des Ventilkörpers erschweren oder verhindern. Nur in den Augenblicken, wo die Umstellung des Ventilkörpers erfolgt, haben die Verbrennungsprodukte Zutritt zu den Führungsflächen, was jedoch, da die Umstellung mittels eines Bajonettverschlusses und somit fast augenblicklich erfolgt, praktisch belanglos ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung. Abb. I ist ein Schnitt durch die Zündkammer eines Motors mit einem in der Wand der Zündkammer eingesetzten Zündkerzenventil gemäß der Erfindung, wobei das Ventil in der einen Schließlage eingestellt ist. Abb. 2 ist ein ähnlicher Schnitt, jedoch ist hier das Ventil in der anderen Schließlage eingestellt. Abb.3 ist ein Schnitt durch den Ventilkörper nach der Linie A-B in Abb. r, und Abb. 4 zeigt die Zündkammer mit dem Zündkerzenventil in Oberansicht.
  • In der Zeichnung bezeichnet z die Zündkammer oder die sogenannte Zündkugel des Motors, in deren oberen Teil in üblicher Weise eine Einspritzdüse 2 eingesetzt ist, mittels welcher der Brennstoff (Petroleum oder Rohöl) eingespritzt und in der Zündkugel zerstäubt wird, wie dies in Abb. = angedeutet ist.
  • In der Seitenwand der Zündkugel x ist das Zündkerzenventil eingesetzt. Dieses besteht aus dem Ventilkörper 3, 4 und aus einem diesen umschließenden Teil 5, der die Gestalt einer in der Hauptsache zylindrischen Hülse hat und an der Zündkugel über einer Öffnung in deren Seitenwand befestigt ist. Der Teil 5 ist, ebenso wie der die Düse 2 umschließende Teil der Zündkugelwand, mit Wasserkühlung versehen. Der Ventilkörper besteht aus zwei Teilen, von denen der innere 3 in den äußeren 4 eingeschraubt ist undin ihm mittels einer Klemmschraube 6 festgehalten wird. Der äußere Teil4 besteht aus einer etwa zylindrischen Hülse, welche in der Hülse 5 eingesetzt und in ihr verschieb- und drehbar ist, während der innere Teil 3 aus einer zylindrischen Hülse und aus einem mittels zwei diametral gegenüberstehenden Verlängerungen 3a der Hülsenwand mit ihr fest verbundenen Deckel 3b besteht. Die Hülse 3 ist zur Aufnahme der Zündkerze 7 innen mit Gewinde versehen. Diese Zündkerze 7 besitzt einerseits eine Funkenstrecke 8 und andererseits eine stromleitende Heizplatte 9, welche zum Vergasen eines Teiles des eingespritzten Brennstoffes dient, der dann von den Funken in der Funkenstrecke gezündet wird.
  • Der Ventilkörper 3, 4 ist mit zwei entgegengesetzt gerichteten, kegelförmigen Anlageflächen Io und II versehen, die mit zwei entsprechenden Ventilsitzflächen I2 bezv. I3 an einem von der festen Hülse 5 vorragenden Flansch I4 zusammenwirken, so daß der Ventilkörper zu einem Doppelventil mit zwei bestimmten Schließlagen wird. Die eine dieser Lagen ist in Abb. i dargestellt, in der die Flächen io und 12 gegeneinanderliegen und die Zündkerze sich in der Arbeitslage, d. h. in offener Verbindung mit dem Inneren der Zündkammer befindet, und die andere in Abb. 2, in welcher die Flächen 1i und 13 gegeneinanderliegen, so daß die Zündkerze von der Zündkammer abgesperrt ist. Infolgedessen wird eine zuverlässige Dichtung in diesen beiden Lagen erzielt. Die Führung des Ventilkörpers 3, 4 in der festen Hülse 5 liegt dabei, wie aus Abb. i und 2 hervorgeht, ganz außerhalb der beiden Ventilsitzflächen 12 und 13, so daß die Führungsflächen in beiden Schließlagen des Ventilkörpers von der Verbrennungskammer abgesperrt und somit gegen das Eindringen von Verbrennungsprodukten geschützt sind. Die Umstellung des Ventilkörpers von der einen Lage in die andere erfolgt mittels zwei an der Hülse 4 befestigter Handgriffe 15, welche in die Schlitze 16 der festen Hülse 5 eingreifen. Diese Handgriffe und Schlitze bilden zusammen einen Bajonettverschluß, so daß der Ventil-
    körper durch Verschiebung u--d Drehunj
    der Hülse 5 in einer beliebigen der in Al
    und 2 dargestellten beiden Schließlagen
    und festgestellt werden kann. Diejen
    Kanten der Schlitze 16, gegen die die H
    griffe 15 in den beiden Lagen liegen, sind
    bei zweckmäßig im Verhältnis zu einer g
    die Längsachse der Hülse 5 senkrechten E
    etwas geneigt, so daß man durch Drehun#
    Ventilkörpers immer eine gute Berührung
    Anlageflächen io und 12 bezw. 1i und 13
    beiführen kann.
    In der in Abb. 1 dargestellten Lage
    Ventilkörpers 4, 3, 3#a, 3b stehen die Fun
    strecke und die Heizplatte der Zündle
    durch. die Öffnungen zwischen den beiden
    längerungen 3a mit dem Inneren der Z
    kerze i in offener Verbindung, ünd die 7
    des Ventilkörpers ist dabei so gewählt, daL
    Heizplate 9 von einem Teil des eingesprit
    Brennstories getroffen wird, der, wenn
    Platte genügend warm ist, neben der Fun
    strecke 8 vergast, und - von den Funke
    dieser sofort gezündet wird. Wenn der 11
    auf diese Weise in Bewegung gekommen
    und die Wände der Zündkammer so er]
    worden sind, daß Selbstzündung eintritt, ,
    der Ventilkörper mit Hilfe der Handgriff
    in die in Abb.2 dargestellte Lage scl
    umgestellt, so daß die Zündkerze von
    Zündkammer abgesperrt wird. Die Zündle
    kann dann zum Zwecke der Reinigung 2
    mit Hilfe eines durch die Hülse 4 eingefüh
    Schlüssels herausgenommen «erden, ohne
    die Arbeit des Motors unterbrochen wer
    muß. '

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Zündkerzenventil für Schwerölmoto bei dem die Zündkerze in einem bei liehen Ventilkörper mit zwei entgege setzten Anlageflächen angebracht ist, w letztere finit zwei entsprechenden Ve. sitzflächen an einer festen Hülse, in der Ventilkörper geführt ist, zusamn wirken, derart, daß der Ventilkörper ; bestimmte Schließlagen erhält, in d einer die Zündkerze mit der Verbrennu kammer des Motors in offener Verbind steht, während sie in der anderen 1 von dieser abgesperrt ist, dadurch gekg zeichnet, daß die Führung des Ve: körpers in der festen Hülse (5) ganz au halb der beiden Ventilsitzflächen (12, liegt, so daß die Führungsflächen in bei Schließlagen des Ventilkörpers von Verbrennungskammer abgesperrt sind.
DEB96605D Zuendkerzenventil fuer Schweroelmotoren Expired DE355673C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3600240A1 (de) * 1986-01-07 1986-11-06 Josef 6968 Walldürn Mandel Zentral-einlassventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3600240A1 (de) * 1986-01-07 1986-11-06 Josef 6968 Walldürn Mandel Zentral-einlassventil

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