DE355168C - Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge - Google Patents

Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge

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DE355168C
DE355168C DED39123D DED0039123D DE355168C DE 355168 C DE355168 C DE 355168C DE D39123 D DED39123 D DE D39123D DE D0039123 D DED0039123 D DE D0039123D DE 355168 C DE355168 C DE 355168C
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compressed air
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device

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Description

Das Patent 324721 betrifft den Ersatz der im Aufbau verwickelten und im' Betriebe empfindlichen Umsetzvorrichtungen für Preßluftwerkzeuge in Gestalt von Sperrädern mit darin eingreifenden, unter Federdruck stehenden Klinken, durch eine Klauenkupplung, deren einer beweglicher Teil auf dem Kolbenhals angeordnet ist, während die Gegenkupplung im Gehäuse festgehalten wird; hiermit wird der ganze Umsetzvorgang durch zwei einfache und auch verläßlich auszubildende Körper bewirkt, ohne daß im übrigen die Gesamtbauart des Preßluftwerkzeuges verlassen zu werden braucht. Der gleiche Gedanke ist in dem Patent 354073 in der Weiterbildung erschienen, daß die Kupplung als Reibkegelkupplung ausgebildet ist, die im übrigen genau die gleichen Arbeitsbedingungen aufweist. Die vorliegende Erfindung geht nun noch einen Schritt weiter, indem sie an Stelle der Kegelreibungskupplung eine für die vorliegende Betriebsweise angepaßte Schraubenfederreibungskupplung setzt.
Der Vorteil dieser Neuerung besteht darin, daß die Reibungskupplung, die bei dem Patent 354073 aus Reibkonus und Gegenkonus besteht, und die ein genaues Passen der beiden Konen zur Bedingung macht, hierbei durch eine einfache Sperrfederkupplung gebildet wird. Es wird hierbei nicht allein das genaue Einschleifen der beiden Konen, das einige Schwierigkeiten macht, überflüssig, sondern auch das Anhaften der losen Kupplungshälfte, welches immerhin einen kleinen toten Gang verursacht, vermieden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 eine Reibungskupplung mit innen liegender Sperrfeder, während Abb. 2 eine gleiche Kupplung mit außen liegender Sperrfeder zeigt.
Die Wirkungsweise der Kupplung beruht auf die an sich bekannte Tatsache, daß eine zylindrisch gewundene Feder η ihren Durchmesser verringert, wenn sie im Sinne der Windungen gedreht wird und ihn vergrößert, wenn die Drehung in entgegengesetzter Richtung erfolgt.
Beim Arbeitsgang des Kolbens β (Abb. 1) wird die lose Kupplungshälfte f durch die : Drallnuten des Kolbenhalses g im Sinne der Federwindungen gedreht, indem sie über die Feder η hinweggleitet. Beim Rückwärtsgang des Kolbens will sich die Kupplungshälfte f im entgegengesetzten Sinne drehen, nimmt aber hierbei die Federn η infolge der Reibung mit, die Feder wird im Durchmesser größer und klemmt sich nicht allein in der Bohrung der losen Kupplungshälfte, sondern auch im Gehäuse m fest. Die Kupplungshälfte wird hierdurch festgehalten. Infolgedessen muß sich jetzt der Kolben drehen und mit ihm diein üblicher Weise durch gerade Nuten verbundene Umsetzbüchse I, die das Werkzeug trägt.
Bei der in Abb. 2 gezeichneten Ausführungsform klemmt sich die Feder η beim Rückgang des Kolbens nicht in die Bohrung des Gehäuses* und der Kupplungshälfte, sondern von außen auf die Kupplungshälfte und auf einen ' entsprechenden Ansatz des Gehäuses m fest. Die Reibung wird hierbei im Innern der Feder erzeugt und klemmt sich bei einer Drehung in der Richtung der Windungen auf beide Teile fest, so daß die lose Kupplungshälfte sich auch hier nicht drehen kann.
Außer den bereits erwähnten Vorzügen dieser Reibungskupplung gegenüber den bisherigen Zahngesperren und der Konuskupplung in bezug auf die bedeutend einfachere Herstellung der einzelnen Teile zeigt diese Bauart auch den Vorzug, daß sie ohne jeglichen toten Gang arbeitet, wenn die Sperrfeder schließend in die Bohrungen der beiden Kupplungshälften eingelegt ist oder in der zweiten Ausführung auf diese Teile genau paßt und die Windungen der Feder aufeinanderliegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Umsetzvorrichtung für Preßluftwerkzeuge nach Patent 354073, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Sperrzahnkupplung zwischen dem feststehenden und dem losen Teil der Umsetzvorrichtung eine Reibungskupplung benutzt wird, die aus einer zylindrisch gewundenen Feder (n) besteht, beim Arbeitshub des Kolbens eine Drehung der losen Kupplungshälfte zuläßt, beim Rückhub diese Kupplungshälfte gegen Drehung bremst und festlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED39123D Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge Expired DE355168C (de)

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