DE3544073C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3544073C2 DE3544073C2 DE19853544073 DE3544073A DE3544073C2 DE 3544073 C2 DE3544073 C2 DE 3544073C2 DE 19853544073 DE19853544073 DE 19853544073 DE 3544073 A DE3544073 A DE 3544073A DE 3544073 C2 DE3544073 C2 DE 3544073C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- operational amplifier
- voltage
- relay
- coil
- vibration sensor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
- G08B25/008—Alarm setting and unsetting, i.e. arming or disarming of the security system
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/10—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles actuating a signalling device
- B60R25/1004—Alarm systems characterised by the type of sensor, e.g. current sensing means
- B60R25/1006—Mechanical sensors, e.g. pendulums
- B60R25/1007—Mechanical sensors, e.g. pendulums comprising associated circuitry
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/20—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/02—Mechanical actuation
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/16—Actuation by interference with mechanical vibrations in air or other fluid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für eine
Signalgabe mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
Bei einer aus der DE-OS 26 15 000 bekannten Detektor-
Schutzvorrichtung gegen Diebstahl, welche dem Oberbriff des Anspruchs 1 zugrundeliegt, ist eine Auswerte
elektronik an einen Vibrationsempfänger gekoppelt,
der sich aus einer Spule, die einen Tauchkern hat
und am Ende einer weichen bzw. biegsamen Metallzunge
befestigt ist, zusammensetzt, derart, daß ein
Vibrieren dieser Zunge ein Signal erzeugt, das von der
Elektronik aufgenommen wird. Die Auswerteelektronik
umfaßt einen einzigen Operationsverstärker, dessen
Plus- und Minuspole mit den Polen der Spule des
Tauchankers über ein Bandpaßfilter verbunden sind.
Dieses Filter soll unter den Vibrationen der weichen
Zunge diejenige auswählen, deren Frequenz denjenigen
Frequenzen entspricht, die bei einem Einbruch in das
zu sichernde Fahrzeug entstehen. Zudem sind eine
Reihe von magnetisch gesteuerten Schaltröhren vorge
sehen, die unterschiedliche Funktionen haben und so
im Fahrzeug angebracht sind, daß sie von außen durch
einen Magnetkern betätigt werden können. Am Ausgang
des Verstärkers kann ein Potentiometer vorgesehen
sein, das zusammen mit einem Kondensator ein Tief
paßfilter bildet, das es ermöglichen soll, die hohen
Frequenzen auszuschalten, die durch elektrische
Störungen oder kurze Stöße induziert werden können.
In einem aus der DE-PS 9 38 292 bekannten Alarmstrom
kreis zum Schutze eines Kraftwagens gegen Diebstahl
ist ein Schwingankerrelais vorgesehen, das eine Bi
metallfeder mit einer Heizwicklung für den Relais
stromkreis aufweist. Bei einer Bewegung des Schwing
ankers werden Kontakte miteinander in Verbindung ge
bracht, wodurch der Relaisstromkreis über die
Bimetallfeder und deren Heizwicklung geschlossen wird.
Dadurch werden die Polschuhe des Relais magnetisch
und ziehen den Schwinganker an, wodurch ein Signalhorn
in Tätigkeit gesetzt wird, dessen Alarmdauer je nach
Einstellung des durch den Relaisstrom beheizten
Bimetallstreifens anhält. Die Alarmdauer wird durch
Ausbiegen des Bimetallstreifens abgeschaltet. Nach dem
Abschalten geht der Bimetallstreifen in kurzer Zeit
in seine Ausgangslage zurück und schaltet die Relais
spule wieder in den Stromkreis. Durch zwischen
zeitliches Abfallen des Schwingankers von den Pol
schuhen ist die Alarmbereitschaft wieder hergestellt,
so daß bei einer Bewegung des Schwingankers die
Kontakte wieder in Verbindung kommen und den Relais
stromkreis über die Bimetallfeder und deren Heiz
wicklung schließen können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Ein
richtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, daß sie mit
einfachen Mitteln hochempfindlich und fehlalarmsicher
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn
zeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dabei wird der Vorteil einer baueinheitlichen Aus
führung und einer Funktionserweiterung erzielt, indem
verschiedene Schaltvorgänge zusätzlich ausgeführt
werden können. Die Alarmauslösung erfolgt nicht
schleichend, sondern das Relais wird schlagartig
ein bzw. durchgeschaltet, wenn die Ladespannung des
Kondensators die Schwellspannung des zweiten
Operationsverstärkers erreicht hart, wodurch eine hohe
Schaltsicherheit gewährleistet ist. Die Alarmein
richtung kann lagenunabhängig betrieben werden und ist
unempfindlich gegen Fahrzeugschwankungen und die
verschiedenen Umweltgeräusche, so daß auch eine hohe
Sicherheit gegen unbeabsichtigten Fehlalarm gegeben
ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der
Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung,
die in schematischer Darstellung bevor
zugte Ausführungsformen als Beispiel zeigt, näher erläutert. Es stellen
dar
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Auswerteelektronik
der erfindungsgemäßen Alarmeinrichtung,
Fig. 2 eine näherungsweise Diagrammdarstellung des
Frequenzganges der Sensorspule und der
frequenzselektiven elektronischen Verstärkung
der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 3 der mit der Einrichtung erzielte Frequzenzgang,
Fig. 4 eine Diagrammdarstellung der durch die Aus
werteelektronik verstärkten Signalspannung,
Fig. 5 eine Diagrammdarstellung des tatsächlichen
Verlaufs der Spitzenwertspannung eines ge
dämpften Signalimpulses am Speicherkondensator
der Auswerteelektronik,
Fig. 6 eine Prinzipdarstellung des Relais-Schwin
gungssensors der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 7 eine Prinzipdarstellung des Ruhe-Magnetfeldes
des Relais-Schwingungssensors der Fig. 6
und
Fig. 8 eine Seitenansicht des konkret in starker
Vergrößerung dargestellten Relais-Schwingungs
sensors der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Die in der Zeichnung dargestellte Diebstahl-Alarm
einrichtung ist insbesondere für ein Motorrad vorge
sehen und dient der rechtzeitigen akustischen und/oder
optischen Signalgabe, indem bei einer ungewöhnlichen
bzw. unbefugten Manipulation am Motorrad ein ent
sprechender Alarm ausgelöst wird, so daß der Fahrer
oder andere Personen auf den beabsichtigten Diebstahl
oder dergleichen aufmerksam gemacht werden.
Dazu weist die Alarmeinrichtung gemäß der Darstellung
in der Fig. 1 eine Auswerteelektronik 1 auf, die
einen ersten Operationsverstärker 2 und einen zweiten
Operationsverstärker 3 umfaßt. Den beiden Operations
verstärkern 2, 3 ist die Versorgungsspannung Uv zu
geführt.
Der Operationsverstärker 2 pegelt sich über den
von den beiden Widerständen 4 und 5 und den Konden
sator 6 gebildeten Kreis auf die Arbeitsspannung
Uz ein, die etwa der halben Versorgungsspannung
Uv entspricht.
Die Spule 7 des in den Fig. 6 bis 8 dargestellten
Relais-Schwingungssensors 8 und der Kondensator
9 bilden einen Schwingkreis. Die bei einer unbefugten
Manipulation am Motorras in der Spule 7 entstehende
Induktionsspannung wird über den Kondensator 10
dem Operationsverstärker 2 zugeführt.
Wie den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, arbeitet
die Schaltung frequenzselektiv. Der Spulenfrequenzgang
(Hs(f) der Spule 7 ist näherungsweise in der Fig.
2 dargestellt. Dieser Spulenfrequenzgang Hs(f) ist
abhängig von der mechanischen Ausführung des Relais
schwingungssensors 8 und wird insbesondere von der
Federkraft bzw. Federkonstanten k der bevorzugt
schraubenförmigen Feder 11, der Masse m des Ankers
12 und der Lagerreibung r des Schwenklagers 13 be
stimmt. Außerdem wird der Spulenfrequenzgang Hs(f)
bestimmt vom Widerstand Rs und von der Induktivität
L der Spule 7.
Die elektronische Verstärkung ist ebenfalls
frequenzselektiv. Der elektronische Frequenzgang
He(f) ist näherungsweise im Diagramm der Fig. 2
dargestellt. Der elektronische Verstärkungsfrequenz
gang He(f) erfolgt über die beiden Kondensatoren
9 und 10 sowie über den Widerstand 4 und speziell
durch das eine vom Widerstand 5 und Kondensator
6 gebildete Filterpaar und das andere Filterpaar,
das vom Widerstand 5 und Kondensator 14 gebildet
ist. Der Spulenfrequenzgang Hs(f) und der elektroni
sche Verstärkungsfrequenzgang He(f) ergeben zusammen
den gewünschten Frequenzgang H(f) der Diebstahlalarm
einrichtung. Der gewünschte bzw. erzielte Frequenz
gang H(f) ist dem Diagramm der Fig. 3 zu entnehmen.
Dabei ist zu erkennen, daß die erfindungsgemäße
Diebstahl-Alarmeinrichtung bevorzugt in einem ganz
bestimmten speziellen Frequenzband im Bereich zwischen
der unteren Frequenzgrenze f 2 und der oberen Grenz
frequenz f 3 arbeitet.
Die im Operationsverstärker 2 verstärkte und frequenz
selektierte Signalspannung wird über einen Kondensator
15 sowie über die beiden Dioden 16 und 17 im
Kondensator 18 gespeichert. Hierbei findet eine
sogenannte Spitzenwertgleichrichtung statt.
Dem in der Fig. 4 dargestellten Diagramm ist die
Funktion dieser Schaltstufe zu entnehmen. Dabei
ist die verstärkte Signalspannung Uv 2 mit dem Mittel
pegel der Arbeitsspannung Uz dargestellt. Außerdem
ist die vergleichsweise auf diesen Pegel angehobene
Spitzenwertspannung Uc 18 dargestellt. Dem in der
Fig. 5 dargestellten Diagramm ist der tatsächliche
Verlauf der Spitzenwertspannung Uc 18 zu entnehmen,
wie er durch einen gedämpften Signalimpuls entsteht.
Die hier zudem erkennbare Ruhespannung Ud entsteht
durch das Vorspannen der Diode 16 über den Widerstand
43. Us ist die Schwellenspannung. Überschreitet
die Spitzenwertspannung Uc 18 diese Vergleichsspannung,
so ändert sich die Ausgangsspannung Ua des zweiten
Operationsverstärkers 3.
Die Fig. 6 zeigt die prinzipielle Wirkungsweise
des erfindungsgemäß verwendeten Relais-Schwingungs
sensors 8. Die Spule 7 auf dem Kern 19 bildet zusammen
mit dem Schwenklager 13 und dem Anker 12 einen ge
strichelt dargestellten magnetischen Kreis 20. Der
Anker 12 wird dabei mittels der Kraft der Feder
11 gegen das Widerlager 21 gedrückt bzw. gezogen.
Dabei besteht ein Luftspalt 22 zwischen dem Kern
19 der Spule 7 und dem Anker 12.
Wenn nun dieser Relais-Schwingungssensor 8 durch
eine unbefugte Manipulation am Motorrad in Schwin
gungen versetzt wird, so ändert sich die Breite des
Luftspaltes 22 minimal, da das Widerlager 21, das
bevorzugt fest mit einem Körperteil 23 des Fahrzeugs
körperschallübertragend verbunden ist, die verur
sachten Schwingungen sofort mitmacht, während der
Anker 12 aufgrund seiner Masse m den Schwingungen
erst zeitverzögert folgt. Das Maß der zeitlichen
Verzögerung der Ankerschwingung und damit das
Frequenzverhalten wird von der Lagerreibung r, der
Federkonstanten k und der Masse m des Ankers 12
beeinflußt bzw. mitbestimmt.
Durch die Änderung der Breite des Luftspaltes 22
ändert sich der magnetische Widerstand Wm des
magnetischen Kreises 20. Die Anordnung wird von
einem Magnetfluß Fm durchsetzt. Der Zusammenhang
zwischen dem Magnetfluß Fm und dem magnetischen
Widerstand Wm ergibt sich dadurch, daß Fm = Ho × 1/Wm
ist, wobei das Ruhemagnetfeld Ho ist.
Dieses Ruhemagnetfeld Ho kann gemäß der Fig. 7 auf
zwei Arten entstehen. Und zwar zum einen durch den
Restmagnetismus im Kern 19 und Joch 24 des Relais-
Schwingungssensors 8 oder durch Dauermagnetismus
mittels eines in den magnetischen Kreis 20 einge
fügten, als Ho dargestellten Dauermagneten; zum
anderen durch einen Stromfluß in der Spule 7. Der
Stromfluß ist dabei konstant. Es ergibt sich dadurch
ein zusätzliches Magnetfeld Hi, das sich Ho überla
gert.
Eine Änderung des magnetischen Widerstandes Wm hat
demnach jetzt eine Änderung des magnetischen Ruhe
flusses zur Folge. Jede magnetische Flußänderung
in der Anordnung resultiert aber nach dem Induktions
gesetz in einer induzierten Spannung Uind an den
Anschlüssen 25, 26 der Spule 7.
Die Fig. 8 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform
des erfindungsgemäß angewendeten Relais-Schwingungs
sensors 8, der besonders vorteilhaft in der Kraftfahr
zeit-Elektrik angewendet werden kann. Für den
praktischen Einsatz bei der Diebstahl-Alarmein
richtung wird zunächst der Schwingungs-Frequenzgang
dieses Relais-Schwingungssensors 8 bestimmt. Die
Verstärkungs- und Auswerteelektronik 1 wird diesem
Relais-Schwingungssensor 8 genau angepaßt, um die
gewünschte Sensibilität der gesamten Alarmeinrichtung
zu erhalten. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin,
daß der eingesetzte Relais-Schwingungssensor 8 dabei
ohne weiteres auch für andere zusätzliche Aufgaben,
wie Einfach- oder Mehrfachschaltfunktionen, eingesetzt
werden kann, so daß mit einfachen und kostensparenden
Mitteln eine den Erfordernissen genau entsprechende
und dauerhaft zuverlässige multifunktionale Ein
richtung erzielt wird.
Über den in der Fig. 1 dargestellten Transistor
27 wird die Versorgungsspannung Uvt zum Relais-
Schwingungssensor 8 durchgeschaltet, wenn eine Steuer
spannung Ust kleiner Uvt an der Basis des Transistors
27 angelegt wird.
Die Fig. 8 macht deutlich, daß das Joch 24 des Relais-
Schwingungssensors 8 als zweischenkeliger Winkel
ausgeführt ist. Am vertikalen Schenkel 28 des Jochs
24 ist der die Spule 7 tragende Kern 19 befestigt.
Das Schwenklager 13 für den Anker 12 befindet sich
am freien Ende des anderen horizontalen Schenkels
29 des Jochs 24. Die Zugfeder 11 erstreckt sich
parallel über den horizontalen Schenkel 29 und ist
mit ihrem einen Ende an einem Zapfenteil 30 des
Jochs 24 und mit ihrem anderen Ende an einem den
horizontalen Schenkel 29 überragenden Vorsprung
31 des Ankers 12 befestigt. Am Anker 12 ist außerdem
das Ende einer flexiblen Metallitze 32 angeordnet,
die mit ihrem anderen Ende auf der Oberseite des
Schenkels 29 festgelegt ist.
Die Spule 7 ist auf einem aus Kunststoff gebildeten
Spulenkörper 33 gelagert, der von dem sich horizontal
zum Schenkel 29 erstreckenden Kern 19 durchsetzt
ist. Der Spulenkörper 33 besitzt eine am vertikalen
Schenkel 28 des Jochs 24 anliegende Stirnplatte
34 und eine vordere Stirnplatte 35, zwischen denen
die Spule 7 gewickelt ist. Am vorderen unteren Bereich
der Stirnplatte 35 weist der Spulenkörper 33 einen
einstückig angeformten U-Teil 36 auf, der bevorzugt
mehrere Ruhekontakte 37 und gegenüberliegend bevorzugt
mehrere Arbeitskontakte 38 besitzt. Der Anker 12,
der bevorzugt mehrere Schaltkontakte 39 besitzt,
liegt aufgrund der Kraft der Feder 11 mit seinen
Schaltkontakten 39 an den Ruhekontakten 37 an. Bei
eingeschaltetem Magnetfeld wird der Anker 12 gegen
den Kern 19 gezogen, so daß die Schaltkontakte 39
an den Arbeitskontakten 38 anliegen. Wenn bei nicht
eingeschaltetem Magnetfeld am Relais-Schwingungs
sensor 8 durch eine unbefugte Manipulation am Fahrzeug
Schwingungen in einem vorbestimmten Frequenzbereich
auftreten, bewegt sich der Anker 12 etwas
in Richtung zum Kern 19. Dadurch wird in der Spule
7 eine Spannung induziert, die über die vorbe
schriebene Auswerteelektronik 1 verstärkt zur Alarm
gabe gelangt.
Unten am Spulenkörper 33 sind die zapfenförmig ausge
führten Anschlüsse 25, 26 der Spule 7 angeordnet.
Darüber hinaus sind weitere Anschlußzapfen 40, 41
vorgesehen, die den Ruhekontakten 37 und Arbeits
kontakten 38 zugehörig sind. Am vertikalen Schenkel
28 des Jochs 24 sind außerdem Befestigungszapfen
42 ausgebildet, die mit den Anschlüssen 25, 26 und
den Anschlußzapfen 40, 41 bevorzugt in zwei parallelen
Reihen entsprechend einer Rasterteilung so angeordnet
sind, daß sie in ein entsprechendes Lochraster einer
hier nicht näher dargestellten Leiterplatte einsetzbar
sind. Die Befestigungszapfen 42 können für eine
einwandfreie Körperschallübertragung am Körperteil
23 des Fahrzeugs festgelegt sein. Es ist jedoch
auch möglich, den Relais-Schwindungssensor 8 auf
eine andere Weise mit dem Körperteil 23 fest zu
verbinden.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Ein
richtung besteht darin, daß mit einfachen Mitteln
ein genau definiertes, Fehlalarm weitgehend unter
bindendes Alarmsystem gegeben ist, dessen Schwingungs
sensor zudem integrierte Schaltmittel umfaßt, die
vorteilhaft für verschiedene zusätzliche Schaltvor
gänge mit verwendet werden können.
Die vorgeschlagene Alarmeinrichtung kann nicht nur
bei Motorrädern angewendet werden, sondern auch
vorteilhaft bei Fahrzeugen aller Art, wie Personenkraftwagen,
Lastkraftwagen, Omnibussen, Booten, Flugzeugen etc.,
zum Einsatz gelangen. Die Alarmeinrichtung kann
darüber hinaus auch vorteilhaft bei nicht motori
sierten Fahrzeugen, wie Behinderten-Rollstühlen,
Fahrrädern oder dergleichen, vorgesehen werden, wenn
die Versorgungsspannung (Batterie) zur Verfügung
steht.
Die Diebstahl-Alarmeinrichtung gemäß der Erfindung
reagiert nicht auf Neigungsänderungen des Fahrzeugs,
so daß zum einen die Montage der Einrichtung völlig
Lage unabhängig ist und zum anderen auch ein lage
unabhängiger Betrieb gewährleistet ist. Die Alarmein
richtung ist dadurch unempfindlich gegenüber Fahr
zeugschwankungen, wie sie insbesondere bei Motor
rädern z. B. durch Windböen oder dergleichen auf
treten können. Außerdem ist die Alarmeinrichtung
gegen Fehlalarm sicherer als z. B. bekannte Ultra
schallanlagen, die bereits bei verschiedenen Um
weltgeräuschen, die in keinem Zusammenhang mit einem
etwaigen Diebstahlsversuch stehen, einen Fehlalarm
auslösen können.
Die Empfindlichkeit der erfindungsgemäßen Diebstahl-
Alarmeinrichtung ist in bevorzugter Ausführung
über das in der Fig. 1 dargestellte Potentiometer
44 (vor Kondensator 10) einstellbar, wodurch eine
individuelle Anpassung der Alarmeinrichtung an die
örtlichen Gegebenheiten und entsprechend den
persönlichen Wünschen des Fahrers möglich ist.
Die Diebstahl-Alarmeinrichtung kann in bevorzugter
Ausführung zudem aus bordspannungsüberwachend aus
geführt sein, indem gemäß Fig. 1 zwischen dem Minus-
Anschluß 46 des Operationsverstärkers 2 und dem
Anschluß der Versorgungsspannung Uv ein entsprechend
ausgelegter Kondensator 45 zusätzlich vorgesehen
ist. Dadurch kann ein Signal ausgelöst werden, wenn
z. B. ein kurzzeitiger Spannungseinbruch etwa beim
Anlassen des Motors oder beim Einschalten eines
sonstigen Verbrauchers (Licht) oder bei einem kurz
zeitigen Kurzschluß (Kurzschließen der Zündung bei
Diebstahlsversuch) im Bordnetz auftritt.
Claims (5)
1. Einrichtung für eine Signalgabe, insbesondere
Diebstahl-Alarmeinrichtung für ein Kraftfahrzeug,
wie Motorrad oder dergleichen, mit einem Körper
schallschwingungsfrequenzen selektierenden und eine
Induktionsspannung erzeugenden elektromagnetischen
Schwingungssensor (8) und einer diesem zugeordneten
Auswerteelektronik (1), die einen die Signalspannung
frequenzselektierenden Operationsverstärker (2) auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungs
sensor (8) ein Relais mit einem klappbaren Anker (12)
ist, der mit mindestens einem Schaltkontakt (39)
zwischen mindestens einem Ruhekontakt (37) und
mindestens einem Arbeitskontakt (38) angeordnet ist
und in der Ruhestellung durch die Kraft einer Feder
(11) am Ruhekontakt (37) anliegt, daß die bei
Schwingungsbeanspruchung durch Veränderung eines
Luftspaltes (22) zwischen dem Anker (12) und einem
Kern (19) einer Spule (7) induzierte Spannung für die
Signalgabe an als Zapfen ausgeführten Spulenan
schlüssen (25, 26) abgegriffen wird, die mit
Befestigungszapfen (42) eines Jochs (24) und weiteren
den Ruhe- und Arbeitskontakten (37, 38) zugehörigen
Anschlußzapfen (40, 41) an einer Seite des Relais
in regelmäßigen Abständen zueinander angeordnet sind,
und daß in der Auswerteelektronik (1) zur Spitzen
wertgleichrichtung des Ausgangssignals des frequenz
selektierenden Operationsverstärkers (2) diesem zwei
Dioden (16, 17) und ein Kondensator (18) nachge
schaltet sind und das gleichgerichtete Signal einem
zweiten Operationsverstärker (3) zugeführt wird.
2. Einrichtung nach vorstehendem Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß der Relais-Schwingungssensor (8)
an einem Körperteil (23) des Fahrzeugs zur Aufnahme
von an diesem auftretenden Körperschall ortsfest
angeordnet und bevorzugt über mindestens einen Be
festigungszapfen (42) festgelegt ist, der an dem den
Kern (19) mit der elektrischen Spule (7) tragenden
Joch (24) ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem frequenz
selektierenden Operationsverstärker (2) und den
Dioden (16, 17) ein Kondensator (15) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteelektronik
(1) des Relais-Schwingungssensors (8) zur Einstellung
der Empfindlichkeit gegenüber den zu selektierenden
Körperschall ein Potentiometer (44) vor dem ersten
Operationsverstärker (2) aufweist.
5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Minusanschluß
(46) und der Versorgungsspannung Uv des frequenz
selektierenden Operationsverstärkers (2) der Aus
werteelektronik (1) zur Überwachung der Bordspannung
(Spannungseinbruch) ein Kondensator (45) vorgesehen
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853544073 DE3544073A1 (de) | 1985-12-13 | 1985-12-13 | Einrichtung fuer eine signalgabe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853544073 DE3544073A1 (de) | 1985-12-13 | 1985-12-13 | Einrichtung fuer eine signalgabe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3544073A1 DE3544073A1 (de) | 1987-06-19 |
| DE3544073C2 true DE3544073C2 (de) | 1988-11-10 |
Family
ID=6288347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853544073 Granted DE3544073A1 (de) | 1985-12-13 | 1985-12-13 | Einrichtung fuer eine signalgabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3544073A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938292C (de) * | 1952-06-28 | 1956-01-26 | Georg Maier | In einem Alarmstromkreis zum Schutze eines Kraftwagens gegen Diebstahl und Ausraubung eingeschaltetes Schwingankerrelais |
| FR2336750A1 (fr) * | 1975-12-23 | 1977-07-22 | Maillot Jean | Dispositif detecteur, et notamment dispositif antivol |
-
1985
- 1985-12-13 DE DE19853544073 patent/DE3544073A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3544073A1 (de) | 1987-06-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68912639T2 (de) | Hall-Effekt-Lagebestimmungssystem und -vorrichtung. | |
| DE68914759T2 (de) | Warnungsverzögerungspiezosensor für Fahrzeuge. | |
| DE69007084T2 (de) | Bremswarnvorrichtung für Fahrzeuge. | |
| DE2520780A1 (de) | Ueberwachungseinrichtung fuer bremsschlupfregler | |
| DE2516675A1 (de) | Verfahren zur feststellung der fahrtuechtigkeit eines fahrzeugfuehrers | |
| DE3308180A1 (de) | Kraftstoffniedrigstand-anzeigesystem | |
| DE2002616A1 (de) | Vorrichtung zur Feststellung der Annaeherung zwischen sich bewegenden Fahrzeugen | |
| DE102011052007A1 (de) | Elektrisch betätigte Lenkradschlosseinrichtung | |
| DE2636099C2 (de) | Vorrichtung zur Überwachung und Sicherung, insbesondere Diebstahlsicherung, von Fahrzeugen | |
| DE3544073C2 (de) | ||
| DE3313033C1 (de) | Beschleunigungsgrenzwertschalter | |
| DE60102092T2 (de) | Schaltereinheit für ein Lenkrad in einem Kraftfahrzeug | |
| DE3127581A1 (de) | Bremswarnsignalanlage | |
| DE602006000901T2 (de) | Erfassungsvorrichtung vom Zustand eines Sensors in einem Fahrzeugssitz | |
| DE2310881A1 (de) | Vorrichtung zum anzeigen einer physikalischen groesse, die an einem sich drehenden rad gemessen ist | |
| DE8535071U1 (de) | Einrichtung für eine Signalgabe | |
| DE2254540C3 (de) | Schaltungsanordnung für einen Schwingungsmelder für Ruhestrom-Alarm-Anlagen | |
| DE2717923C3 (de) | Hilfsvorrichtung für den Motorrad-Fahrunterricht mit einer Sprechfunkeinrichtung | |
| DE2436225A1 (de) | Sicherheitsalarmvorrichtung | |
| DE4227212C2 (de) | Hupe an einem Fahrzeug mit einer Lautstärkesteuervorrichtung | |
| DE1580470B2 (de) | Rückfahrwarneinrichtung für Fahrzeuge | |
| DE3347066A1 (de) | Beschleunigungsschalter zur verwendung als sicherheitsschalter in kraftfahrzeugen | |
| DE2932240A1 (de) | Verbrauchsanzeigevorrichtung fuer kraftfahrzeuge | |
| EP1860003A1 (de) | Schutzeinrichtung für eine Zünd-Starteinrichtung eines Kraftfahrzeugs sowie ein zugehöriges Verfahren | |
| DE1907392A1 (de) | Drehbeschleunigungsgeber,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DRUECKER, JOERG, 7441 UNTERENSINGEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |