DE354110C - Packung fuer Kinofilme - Google Patents

Packung fuer Kinofilme

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Publication number
DE354110C
DE354110C DE1921354110D DE354110DD DE354110C DE 354110 C DE354110 C DE 354110C DE 1921354110 D DE1921354110 D DE 1921354110D DE 354110D D DE354110D D DE 354110DD DE 354110 C DE354110 C DE 354110C
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DE
Germany
Prior art keywords
film
cassette
pack
bobbin
strip
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Expired
Application number
DE1921354110D
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English (en)
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GUENTHER RITTAU
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GUENTHER RITTAU
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/64Means for mounting individual pictures to be projected, e.g. frame for transparency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57c GRUPPE 6
Günther Rittau und Werner Stein in Charlottenburg.
Packung für Kinofilme. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1921 ab.
Bei kinomatographischen Freilichtaufnahmen ist es sehr oft erforderlich, mehr Film zu den Aufnahmen zur Verfügung zu haben, als die mitgeführten Kassetten aufweisen. Der Operateur ist gezwungen, seine Aufnahmen zu unterbrechen und seine Kassetten in einem Dunkelraum zu entleeren, um sie neu zu füllen. Dieser Dunkelraum stand in primitivster Art, etwa in einem Keller eines in der Nähe liegenden Hauses zur Verfügung,
oder es mußte bei Expeditionen in unbewohnte Gegenden (Gebirge usw.) eine tragbare Dunkelkammer mitgenommen werden. Die vorliegende Erfindung gestattet durch die Art der Packung, in welcher der Film von der Fabrik aus geliefert werden· soll, ein Einlegen des Films in die Kassette bei vollem Tageslicht. Die neue Packung besteht aus einer Pappspule. Auf diese Pappspule ist der ίο Film gewickelt. Der Durchmesser der Pappspule entspricht einer 120-m-Filmrolle, während die innere Öffnung so bemessen ist, daß sie bequem über die gebräuchlichen Kassettenbobbins geschoben werden kann. Der Anfang und das Ende des aufgewickelten Films ist mit einem etwa 1 m langen, schwarzen, unperforierten Papierband versehen. Für das eine Ende des Filmbandes ist die Verlängerung bekannt. Die inneren Ränder und die äußeren Ränder der Pappspule sind mit schwarzem Papier zugeklebt, derart, daß ein genügend langes Stück des am Anfang und am Ende des Films befestigten Papierstreifens durch die Packung lichtdicht hindurchgeht.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dient die beiliegende Zeichnung r. Sie stellt den Längsschnitt durch die Packung dar. Der Film F ist zwischen zwei Pappscheiben P eingebettet, die mit einer Öffnung O für den Bobbin versehen sind. Anfang und Ende des Films sind mit je einem Streifen aus schwarzem Leinenpapier E1 und E2 versehen. Diese Streifen liegen in ungefähr drei Lagen innen und außen um den Film. Die Pappscheiben P sind außen und innen mit zwei Bändern R1 und R2 aus lichtundurchlässigem Material verklebt. Durch diese Bänder sind die Papierenden E1 und E2 nach außen lichtdicht hindurchgeführt. An der Ausführungsstelle von E1 ist ein Leinwandstreifen L so auf E1 und R1 aufgeklebt, daß bei einem Abrollen von E1 der äußere Verschlußstreifen R1 abgerissen und mitgeführt wird. Zur Veranschaulichung der Wirkungsweise siehe Abb. 2.4
K sei die Kassette, B sei der Bobbin der Kassette, P die Packung.
Über den Bobbin der Kassette wird die Packung P gestülpt, und zwar so, daß in den Schlitz £ des Bobbins das inliegende Papierende E2 des Films geklemmt wird. Das außen liegende Papierende.E1 wird durch den Kassettenschlitz hinausgeführt. Die Kassette wird geschlossen. Wird der Bobbin der Kassette jetzt in der Richtung der Aufwicklung des Films (durch schwarzen Pfeil angedeutet) angezogen, während man das Ende E1 von außen festhält, so reißt der innere Streifen R2 der Packung und 'wickelt sich mit dem Film auf den Bobbin. Ist der Bobbin so weit angezogen, daß die ganze Filmspule stramm auf dem Bobbin sitzt, so wird durch Herausziehen des Papierendes E1 aus der Kassette bewirkt, daß der Papierstreifen R1 abreißt und mit dem Papierende E1 aus der Kassette ans Tageslicht gezogen wird. Zieht man den Papierstreifen E1 weiter heraus, so daß der Film aus der Kassette tritt, so ist die Kassette einlegebereit für den Apparat.
Das Auslegen des Films aus der Kassette erfolgt in der bekannten Weise mit Hilfe eines kleinen Wechselsackes.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Filmpackung, bestehend aus einer Spule aus lichtundurchlässigem Material, auf die der Film aufgerollt ist und die innen und außen lichtdicht verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Streifen aus biegsamem Material innen und außen verlängerte Film lichtundurchlässig herausragt.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Schließung der Kassette des Aufnahmeapparates durch Anziehen des Kassettenbobbins der innere Verschlußstreifen der Packung abreißt und auf den Bobbin mit dem Film ge- go wickelt wird.
3. Packung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Herausziehen des äußeren biegsamen Filmverlängerungsstreifens aus der Kassette der äußere Verschlußstreifen der Packung abreißt und aus der Kassette herausgezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1921354110D 1921-04-29 1921-04-29 Packung fuer Kinofilme Expired DE354110C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE354110T 1921-04-29

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DE354110C true DE354110C (de) 1922-05-29

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ID=6286419

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DE1921354110D Expired DE354110C (de) 1921-04-29 1921-04-29 Packung fuer Kinofilme

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