DE354040C - Triebkette aus Reibungsgliedern, die durch OEsen miteinander verbunden sind - Google Patents
Triebkette aus Reibungsgliedern, die durch OEsen miteinander verbunden sindInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16G5/00—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
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Description
DEUTSCHES RETCH
AUSGEGEBEN
AM 1. JUNI 1922
AM 1. JUNI 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47d GRUPPE
Otto Boessner in München.
Triebkette aus Reibungsgliedern, die durch Ösen miteinander verbunden sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. fflärz 1921 ab.
Die Erfindung betrifft eine Triebkette aus Reibungsgliedern, die durch Ösen miteinander
verbunden sind und deren Reibungskörper durch metallische Glieder teilweise umklammert werden. Bei einer ähnlich gegliederten,
bekannten Kette sind die Reibungskörper so an den Gliedern befestigt, daß die Zerlegung der Kette nur nach Herausnahme
eines der Reibungskörper möglich ist. Abgesehen von der Umständlichkeit, die da-
durch für den Auf- und Abbau solcher Ketten
entsteht, bedingt dies eine wenig zuverlässige Befestigung der Reibungskörper, so daß diese
sich im Betrieb zu lösen vermögen. Bei einer anderen bekannten Kette dieser Art wirkt der
Kettenzug lösend auf die Umklammerunig von Kettenglied, und Reibungskörper, wodurch
die Kette ganz unzuverlässig ist.
Bei der neuen Kette ist das den Reibungskörper tragende Kettenglied mit nach zwei
Richtungen hin abgebogenen Lappen versehen, von denen die senkrecht zur Zugrichtung
stehenden Lappen den am Kopf hinterschnittenen Reibungskörper umklammern,
1S während die in der Zugrichtung stehenden
Lappen Haken bilden, deren Öffnungsschlitz schmäler ist, als die zugehörige Stegbreite
der Verbindungsöse. Daraus ergibt sich eine vom Kettenzug unabhängige Befestigung des
Reibungskörpers im Kettenglied und außerdem die Möglichkeit, die Glieder und ösen
ohne Werkzeuge zusammenzufügen und auseinanderzunehmen, und zwar nur dann,
wenn an der Verbindungs- oder Trennungsstelle Reibungsglied und öse gegeneinander
um 900 aus der Streckkge verdreht sind.
Dies bietet Gewähr dafür, daß sich die Kette niemals von selbst lösen kann.
In der Zeichnung sind beispielsweise einige Glieder einer solchen Kette wiedergegeben.
Abb. ι ist eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht. Abb. 3 zeigt ein Reibungsglied
in Vorderansicht. Abb. 4 gibt die gegenseitige Stellung von Reibungsglied und öse
bei der gegenseitigen Verbindung oder Lösung wieder.
Die Kette besteht aus den Reibungsgliedern ffi, in welchen die Reibungskörper b
sitzen, und aus den Verbindungsösen d. Die Glieder α sind aus Stahlblech o. dgl. gestanzt
und besitzen je zwei Lappenpaare c und f, die nach zwei zueinander senkrecht stehenden
Richtungen abstehen. Die Lappen f, die sich in Richtung senkrecht zum Kettenzug erstrecken,
sind nach unten abgebogen und auf den hinterschnittenen Kopf des Reibungskörpers
/ aufgepreßt, so daß sie ihn fest umklammern. Der Reibungskörper b besteht aus
'Vulkanfiber, Leder, Preßspan öder ähn>lichem
Stoff und ist für Keiltriebe keilförmig mit solcher Rückenbreite gestaltet, daß das
Glied a, gemessen von Lappen f zu Lappen /, innerhalb der Keilflankenebenen liegt. Die in
Richtung des Kettenzuges liegenden Lappen c sind zu Haken gebogen·, deren Öffnungsschlitz
schmäler ist, als der in die Hakenkrümmung zu liegen kommende Steg d1 der
öse d breit ist. Die öse d ist ebenfalls aus
Stahlblech o. dgl. gestanzt and bildet einen in sich geschlossenen Ring von rechteckiger
Gestalt. Die Stegdicke ist dabei etwas kleiner als der Öffnungsschlitz der Haken c,
so daß der Stegd1 in Hochkanteteilung der
Öse durch den Hakenschlitz eingeschoben werden kann. Abb. 4 gibt dies wieder. Die
Hakenkrümmung ist so weit, daß der Steg dx der Öse d darin gedreht werden kann. In der
Strecklage, die der Betriebslage entspricht, ist dann ein selbständiges Auseinanderfallen
der Glieder unmöglich, weil der Steg d1 der Breite nach nicht durch den Öffnungsschlitz
der Haken c hindurchkommt, und weil die Kipplage, die Abb. 4 wiedergibt, nicht von
selbst eintreten kann. Anderseits ermöglicht diese Bauart das Ineinanderfügen und Lösen
der Kettenglieder ohne besondere Werkzeuge in der Art, wie sie von gewissen Zahnradketten
her schon bekannt ist,
Werden die Reibungskörper b aus einzelnen Lederstücken· zusammengefügt, so
werden diese außerdem noch in bekannter Weise durch Hohlnieten e, die in Richtung
des Kettenzuges liegen, verbunden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Triebkette aus Reibungsgliedern, die durch ösen miteinander verbunden sind und deren Reibungskörper durch- ihre Glieder teilweise umklammert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsglieder (d) nach zwei Richtungen hin abgebogene Lappen besitzen, von denen die senkrecht zur Zugrichtung stehenden (f) den am Kopf hinterschnittenen Reibungskörper (b) umklammern, während die in der Zugrichtung stehenden Lappen (c) Haken bilden, deren Öffnungsschlitz schmäler als die zugehörige Stegbreite der öse (d) ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE354040T | 1921-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE354040C true DE354040C (de) | 1922-06-01 |
Family
ID=6285975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921354040D Expired DE354040C (de) | 1921-03-25 | 1921-03-25 | Triebkette aus Reibungsgliedern, die durch OEsen miteinander verbunden sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE354040C (de) |
-
1921
- 1921-03-25 DE DE1921354040D patent/DE354040C/de not_active Expired
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