DE3536764C2 - - Google Patents

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DE3536764C2
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Gustav 6601 Bischmisheim De Faller
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ABB AG Germany
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Asea Brown Boveri AG Germany
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/12Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
    • H02B11/127Withdrawal mechanism
    • H02B11/133Withdrawal mechanism with interlock

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  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein einer elektrischen Mittelspannungsschalt- und -Verteileranlage zuordenbares Schaltfeld gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Schaltfelder enthalten häufig ein- und aus­ fahrbare oder auf Gleitschienen einschiebbare und her­ ausziehbare Leistungsschaltereinheiten, welche in ihrer Betriebsstellung lösbar kontaktierend mit Stromsammel­ schienen verbunden sind und aus dieser Betriebsstellung in eine Teststellung ausgefahren bzw. ausgezogen werden können, in welcher die Verbindung mit den Stromsammel­ schienen aufgetrennt ist. Außerdem können diese Lei­ stungsschaltereinheiten aus ihrer Teststellung weiter in eine Wartungsstellung ausgefahren bzw. ausgezogen wer­ den. Das Ausfahren bzw. Ausziehen der Leistungsschalter­ einheit Von ihrer Betriebsstellung in ihre Teststellung geschieht in aller Regel bei geschlossener frontseitiger Tür, wohingegen das weitere Ausfahren bzw. Ausziehen in die Wartungsstellung eine Öffnung der frontseitigen Tür erforderlich macht. In allen geschilderten Lagen der Leistungsschaltereinheit können die Stromsammelschienen durchaus spannungführend sein, so daß es aus Sicher­ heitsgründen geboten ist, die spannungführenden Teile, insbesondere also die Stromsammelschienen, durch eine Schottwandung abzudecken, bevor die Fronttür geöffnet wird oder spätestens unmittelbar danach.
Ein bekanntes Schaltfeld ist in diesem Zusammenhang mit einer Fallklappe ausgestattet, die sich beim Ausziehen der Leistungsschaltereinheit selbsttätig zwischen die spannungführenden Teile und die ausgezogene Leistungs­ schaltereinheit einfügt. Beim Wiedereinschieben der Lei­ stungsschaltereinheit wird diese Fallklappe von Gehäuse­ oder Gerüstteilen der Leistungsschaltereinheit wieder angehoben.
Es sind auch Schaltfelder der genannten Art bekannt, bei welchen der Stromsammelschienenraum durch eine Schott­ wandung ständig geschützt ist, wobei Kontaktstifte bzw. Kontaktmesser von der Leistungsschaltereinheit durch Isolatoren in der genannten Schottwandung hindurchge­ führt werden und nun die Stromsammelschienen zu kontak­ tieren vermögen. Beim Ausziehen der Leistungsschalter­ einheit legen sich kleine Fallklappen oder Schieber vor die Öffnungen in den Isolatoren, durch welche die Kon­ taktstifte bzw. die Kontaktmesser hindurchführbar sind.
Die vorgenannten Maßnahmen sind verhältnismäßig aufwen­ dig und bedürfen zudem eines nicht unerheblichen Raumes innerhalb der einzelnen Schaltfelder. Außerdem ist nicht absolut gewährleistet, daß die genannten Fallklappen bzw. Schieber tatsächlich die von ihnen erwartete Funk­ tion erfüllen.
Bekannt ist weiterhin ein Schaltfeld mit zwei oder meh­ reren ausziehbaren und wieder einfügbaren Schottwandun­ gen (CH-PS 5 41 882). Diese Schottwandungen bleiben je­ doch im Betriebszustand des Schaltfeldes diesem ständig verbunden oder sie werden in ihrer in das Schaltfeld eingefügten Lage mittels gesonderter, manuell zu betäti­ gender Handhaben in dieser Lage gesichert. Diese bekann­ te Konstruktion ist infolge der Notwendigkeit zweier oder mehrerer Schottwandungen recht aufwendig; außerdem wird mit zunehmender Anzahl von Teilen und Handhaben zur Verriegelung auch einer Fehlbedienung großer Vorschub geleistet.
Eine andere Veröffentlichung, nämlich die DE-PS 7 01 499, befaßt sich mit einer elektrischen Schaltzelle, insbe­ sondere einer Kabelschaltzelle, die einem Schaltfeld der hier zur Rede stehenden Gattung in gewisser Hinsicht na­ hestehen mag. Bei dieser bekannten Schaltzelle wird ein Öffnen der Fronttür solange verhindert, bis eine (begeh­ bare) Sicherungsplatte unterhalb der besagten Tür in das Innere der Schaltzelle vollständig eingefügt ist. Nun erst wird - mittels eines Nockens, welcher an der Siche­ rungsplatte angeordnet ist - ein Sperrhebel verschwenkt, wodurch die durch diesen Sperrhebel erfolgte Türverrie­ gelung außer Kraft gesetzt wird. Beim anschließenden Öffnen der frontseitigen Tür wird ein zweiter Sperrhebel in seiner Lage verändert und sichert nun die Sicherungs­ platte gegen ein Herausziehen. Diese Sicherung bleibt in ihrer Wirkung bestehen, bis die Fronttür wieder ge­ schlossen ist und der besagte Sperrhebel eine die Siche­ rungsplatte entriegelnde Stellung einnimmt. Auch hier findet eine größere Anzahl von Teilen Verwendung, und zwar von jeweils gesondert gelagerten, voneinander unab­ hängigen Funktionselementen. Die hierbei erzielte Ver­ riegelungswirkung ist außerdem eine durchaus andere als sie beim hier zur Rede stehenden Schaltfeld gewünscht wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache und dementsprechend auch wirtschaftliche Abschottung spannungführender Teile bei teilweise oder ganz ausgezo­ gener Leistungsschaltereinheit zu schaffen, welche die erwünschten Sicherungsanforderungen voll erfüllt, ein­ fach in der Handhabung ist und keine Zweifel daran läßt, ob die erwartete Abschottung tatsächlich in vollem Um­ fange gegeben ist.
Eine Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die Tür eine in geschlossener Läge absenk­ bare Hebetür ist, daß der Einführschlitz von der unteren Randung der Frontplatte bzw. Niederspannungstür in deren geschlossener Lage verdeckt ist, und daß unterhalb des Einführschlitzes als Sperrvorrichtung wenigstens ein Sperrglied angeordnet ist, welches sich bei Anhebung der Hebetür vor den Einführschlitz stellt, bei Wiederabsen­ kung der Hebetür von dieser, deren Bewegung folgend, entgegen der Kraft eines Federgliedes wieder mitgenommen wird und schließlich den Zugang zum Einführschlitz voll­ ständig freigibt.
Es wird also, nachdem die Leistungs­ schaltereinheit in ihre Teststellung geführt worden ist, bei noch geschlossener Hebetür (nur bei Vorhandensein einer absenkbaren Hebetür funktioniert diese Vorrich­ tung) eine Schottwandung durch den besagten Einführ­ schlitz in das Innere des Schaltfeldes eingeschoben und nun erst die Hebetür angehoben und geöffnet. Hierbei stellt sich das genannte Sperrglied vor den Einführ­ schlitz, so daß eine eingefügte Schottwandung bei geöff­ neter Hebetür nicht wieder entfernt werden kann, solange die Hebetür offen ist. Erst bei wieder geschlossener und auch abgesenkten Hebetür wird das Sperrglied - durch die Hebetür - wieder mitgenommen und gibt nun den Zugang zum Einführschlitz vollständig frei, d. h. nun erst kann die eingefügte Schottwandung - in aller Regel eine solche aus einem isolierenden Material - wieder aus dem Schalt­ feld herausgezogen werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens können den Ansprüchen 2 bis 7 sowie dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel und der nachfolgenden Beschreibung des Ausführungsbeispieles entnommen werden.
Die Zeichnung zeigt:
in Fig. 1 in perspektivischer Sicht ein Schaltfeld gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, wobei die Hebetür geöffnet ist,
in Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch denjenigen Be­ reich des Schaltfeldes, in welchem die Nieder­ spannungstür und die Hebetür einander gegen­ überstehen, wobei die erfindungsgemäße Anord­ nung in einer seitlichen Sicht erkennbar ist,
in Fig. 3 die in Fig. 2 gezeigte Sicht, wobei eine Schottwandung vorschriftsmäßig eingefügt, die Hebetür jedoch noch nicht angehoben ist und
in Fig. 4 eine Sicht entsprechend den Fig. 2 und 3, wobei jedoch die Hebetür angehoben und somit öffenbar ist.
Die Fig. 1 veranschaulicht in perspektivi­ scher Sicht ein Schaltfeld 10 für eine elektrische Mit­ telspannungsschalt- und -verteileranlage, welche in ih­ rem oberen Bereich eine (im einzelnen nicht erkennbare) Niederspannungs-Nische 11 enthält (ihre Lage ist durch den mit der Ziffer 11 gekennzeichneten Pfeil angedeutet) die zur Frontseite des Schaltfeldes 10 hin mit einer Niederspannungstür 12 verschlossen ist. Unterhalb der Niederspannungsnische 11 und deren Niederspannungstür 12 ist eine Hebetür 13 vorgesehen, welche in der Darstel­ lung geöffnet ist und einen Einblick in das Innere des Schaltfeldes 10 gestattet. Hierin erkennbar ist (mehr symbolisch dargestellt als wirklichkeitsgetreu) eine Leistungsschaltereinheit 14, welche sich in ihrer Be­ triebsstellung befindet. Deren Teststellung deuten ge­ strichelte und mit der Ziffer 15 gekennzeichnete Linien an.
Das Schaltfeld 10 bzw. dessen Gerüst weist einen Quer­ holm 16 auf, welcher sich, wie erkennbar, in jenem Be­ reich befindet, in welchem die Niederspannungstür 12 und die Hebetür 13 - in ihrer geschlossenen Lage - nahe an­ einandergrenzen. In den beiden Endbereichen dieses Quer­ holmes 16, in denen dieser also übergeht in vertikal verlaufende Holme, sind diejenigen Vorrichtungen ange­ ordnet, welche in den nachfolgenden Fig. 2 bis 4 er­ läutert werden sollen; erkennbar sind diese Vorrichtun­ gen in der Fig. 1 nicht. Stattdessen ist eine Hebevor­ richtung 17 an der Hebetür 13 angedeutet, mittels wel­ cher diese Hebetür 13 absenkbar und auch wieder anhebbar ist.
Die Fig. 2 veranschaulicht in gegenüber Fi­ gur 1 stark vergrößertem Maßstab einen etwa längsmitti­ gen Querschnitt durch den bereits genannten Querholm 16, welcher sich im vorliegenden Falle aus zwei spiegelbild­ lich gegeneinander gekehrten C-förmigen Einzelprofilen zusammensetzt. Rechts oberhalb des Querholmes 16 ist die Niederspannungstür 12 angedeutet, und zwar in ihrer geöffneten Stellung, darunter ist die noch geschlossene und abgesenkte Hebetür 13 erkennbar.
Die Niederspannungsnische 11 ist, wie aus dieser Dar­ stellung nun erkennbar, nach unten hin durch eine Ab­ deckwandung 18 verschlossen oder besser gesagt: nahezu verschlossen, denn zur Frontseite hin ist ein - sich übrigens nahezu über die ganze Breite des Schaltfeldes erstreckender - Einführschlitz 19 belassen worden, durch welchen hindurch eine Schottwandung 20 in das Schalt­ feldinnere einfügbar ist. In dieser Darstellung Fig. 2 ist die Schottwandung 20 in ihrer nahezu, jedoch nicht vollständig eingefügten Lage gezeigt, sie weist an ihrem in der Darstellung nach rechts weisenden Ende eine Hand­ habe 21 in Form einer U-förmigen Leiste auf und enthält im übrigen eine Öffnung 22, welche in vollständig einge­ fügter Lage der Schottwandung 20 exakt über einem bisher unerwähnt gebliebenem Sperrstift 23 gelegen ist.
Dieser Sperrstift 23 ist, wie erkennbar, in dem front­ seitigen Profil des Querholmes 16 angeordnet, an seinem nach oben gerichteten Ende in einem Führungsklotz 24 ge­ lagert und weist an seinem entgegengerichteten, nach un­ ten weisenden Ende eine Betätigungsplatte 25 auf. Ein Federglied in Form einer Druckfeder 26 stützt sich nach unten hin am Querholm 16 bzw. dessen frontseitigem C-Profil ab, nach oben hin ragt es an einen Federteller 27, welcher Bestandteil des Sperrstiftes 23 oder statt­ dessen mit diesem fest verbunden ist. In der dargestell­ ten Lage ist die Druckfeder 26 gespannt.
Die Betätigungsplatte 25 wird an ihrer in der Darstel­ lung nach links weisenden Seite von einem Führungsstift 28, wie schon die Bezeichnung aussagt, geführt und ins­ besondere auch an einer Verdrehung um die Längsachse des Sperrstiftes 23 gehindert. An ihrer in der Darstellung nach rechts weisenden Seite steht die Betätigungsplatte 25 mit einem Winkelteil 29 in berührender Verbindung, welch letzteres mit der Hebetür 13 fest verbunden ist. In diesem Zusammenhang darf angemerkt werden, daß das besagte Winkelteil 29 noch eine weitere Funktion er­ füllt, nämlich eine Verriegelung der Hebetür 13 in ihrer (wie in Fig. 2 dargestellt) abgesenkten Lage. Hierfür dient eine Verriegelungsplatte 30 mit einem Eingriff­ schlitz 31, in welchen das Winkelteil 29 in abgesenkter Lage der Hebetür 13 eingreift und somit ein Ausbiegen der oberen Randung der Hebetür 30 (bspw. im Störlichtbo­ genfall) verhindert. Diese geschilderte Verriegelungs­ funktion hat mit dem Erfindungsgegenstand nichts gemein außer der Verwendung des also ohnehin vorhandenen Win­ kelteiles 29 für das Herunterdrücken der Betätigungs­ platte 25 und somit des Sperrstiftes 23. Allerdings kann die Verriegelungsplatte 30 - entgegengesetzt der Dar­ stellung - auch als Abstützung für die Druckfeder 26 dienen, wobei dann die Ausnehmung im Querholm 16 zu ver­ größern wäre. Hierdurch ist eine günstigere Montage er­ zielbar, wobei allerdings die Verriegelungsplatte 30 ab­ nehmbar gestaltet sein muß anstatt mit dem Querholm 16 verschweißt zu sein.
Der Vollständigkeit halber sei schließlich erwähnt, daß der bereits genannte Führungsklotz 24 mittels eines Schraubelementes 32 innerhalb des Querholmes 16 befe­ stigt ist, wobei eine Durchtrittsöffnung 33 im Querholm 16 einen Zugang (bspw. mittels eines Schraubendrehers) zum Schraubelement 32 gestattet.
Die Fig. 3 veranschaulicht die gleiche Dar­ stellung wie sie in der Fig. 2 gezeigt ist, ausgenommen die Lage der Schottwandung 20, welche sich hier in voll­ ständig in das Schaltfeld 10 eingefügter Lage befindet, so daß auch die Niederspannungstür 12 - wie gezeigt - verschlossen werden kann. Die Hebetür 13 befindet sich nach wie vor in ihrer verschlossenen und abgesenkten La­ ge. Die in Fig. 3 dargestellte Konstellation ist in der Teststellung der Leistungsschalteinheit 14 gegeben, denn nur dann ist die Schottwandung 20 in die dargestellte Lage einfügbar.
Die Fig. 4 entspricht, was die erkennbaren Teile betrifft, der Darstellung in Fig. 3, allerdings befindet sich hier nun die Hebetür 13 in ihrer angehobe­ nen Lage. Dieses hat zur Folge, daß auch das Winkelteil 29 angehoben worden und aus dem Eingriffschlitz 31 aus­ getreten ist und im übrigen ist die Betätigungsplatte 25 mitsamt dem daran befestigten Sperrstift 23 infolge der Kraft der Druckfeder 26 nach oben verschoben worden, wo­ bei das nach oben weisende Ende des Sperrstiftes 23 die Öffnung 22 in der Schottwandung 20 (siehe Fig. 2) durchdringt. Dieses ist nun ein ganz entscheidender Vor­ gang, denn in dieser Konstellation kann die Hebetür 13 geöffnet, die Schottwandung 20 jedoch aus dem Schalt­ feldinneren nicht entfernt werden, jedenfalls solange nicht, wie der Sperrstift 23 die Schottwandung 20 in ge­ schilderter Weise durchragt. Dieses ist Absicht und letzten Endes Ziel der vorliegenden Erfindung, denn es soll verhindert werden, daß bei geöffneter Hebetür 13 die durch die Schottwandung 20 erzielte Berührungssi­ cherheit durch eine versehentliche Manipulation an der Schottwandung 20 bzw. deren Handhabe 21 die Sicherheits­ situation beeinträchtigt wird.
Eine Entfernung der Schottwandung 20 bei geöffneter He­ betür 13 ist dennoch möglich und bei gewährleisteter Spannungsfreiheit der Stromsammelschienen auch statt­ haft, allerdings bedarf es beim vorliegend geschildete­ ren Fall zweier gleichzeitiger Handgriffe, d. h. die Be­ tätigungsplatten 25 beider an den Längsenden des Quer­ holmes 16 vorhandener Vorrichtungen müssen gleichzeitig nach unten gedrückt werden und nun erst ist die Wandung 20 entriegelt und ausziehbar. Um dieses zu erreichen, bedarf es also eines ganz gezielten Vorgehens in mehre­ ren Schritten, so daß ein versehentliches Entfernen der Schottwandung 20 praktisch ausgeschlossen ist.

Claims (7)

1. Einer elektrischen Mittelspannungsschalt- und -verteileranlage zuordenbares Schaltfeld mit einer im oberen Bereich des Schaltfeldinneren ange­ ordneten, von Wandungen umgebenen Niederspannungsnische (nachfolgend "NS-Nische" genannt) und einer diese NS-Ni­ sche verschließenden Frontplatte oder Niederspannungs­ tür, mit einer weiteren, das Schaltfeld unterhalb der NS-Nische frontseitig verschließenden Tür, sowie mit ei­ ner im Falle einer Schaltfeldprüfung oder Schaltfeldwar­ tung durch einen sich nahezu über die gesamte Schalt­ feldbreite erstreckenden, einen Zugang in den Raum un­ terhalb der NS-Nische gewährenden Einführschlitz in das Schaltfeldinnere vorübergehend einfügbaren Schottwan­ dungen, die mit einer Sperrvorrichtung zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür eine in geschlosse­ ner Lage absenkbare Hebetür (13) ist, daß der Einführ­ schlitz (19) von der unteren Randung der Frontplatte bzw. Niederspannungstür (12) in deren geschlossener Lage verdeckt ist, und daß unterhalb des Einführschlitzes (19) als Sperrvorrichtung wenigstens ein Sperrglied (23) angeordnet ist, welches sich bei Anhebung der Hebetür (13) vor den Einführschlitz stellt und bei Wiederabsen­ kung der Hebetür (13) von dieser, deren Bewegung fol­ gend, entgegen der Kraft eines Federgliedes (26) wieder mitgenommen wird und schließlich den Zugang zum Einführ­ schlitz (19) vollständig freigibt.
2. Schaltfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sperrglied (23) an/in einem frontseitigen Querholm (16) des Schaltfeldgerüstes (10) angeordnet ist, welcher unmittelbar unterhalb der NS-Nische (11) gelegen ist.
3. Schaltfeld nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Sperrglied (23) als Rundstift mit einem angenähert längsmittig gelegenen Federteller (27) ausgebildet und an seinem vom Einführschlitz (19) abge­ wandten Ende mit einer Betätigungsplatte (25) versehen ist.
4. Schaltfeld nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß das als Rundstift ausgebildete Sperrglied (23) an seinem dem Einführschlitz (19) zugewandten Ende eine konische Verjüngung aufweist.
5. Schaltfeld nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Betätigungsplatte (25) am Sperr­ glied (23) mit einem zusätzlichen Führungsstift (28) zu­ sammenwirkt, welcher entweder an der Betätigungsplatte direkt befestigt ist und in eine Öffnung des Querholmes (16) ragt oder stattdessen am Querholm befestigt ist und durch eine Öffnung in der Betätigungsplatte ragt.
6. Schaltfeld nach einem der Ansprüche 3 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß das als Rundstift ausgebildete Sperrglied (23) den Querholm (16) durchdringt, wobei das Federglied (26) - als Schraubendruckfeder ausgebildet - im innerhalb des Querholmes gelegenen Bereich des Sperr­ gliedes angeordnet ist, sich an seinem einen Ende am Fe­ derteller (27) und an seinem entgegengesetzten Ende an der unteren Innenwandung des Querholmes (16) oder einer darunter gelegenen Wandung (30) abstützt und somit das Sperrglied stets in Richtung des Einführschlitzes (19) federnd beaufschlagt.
7. Schaltfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Sperrglieder (23) vorgesehen sind.
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