DE3536764C2 - - Google Patents
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B11/00—Switchgear having carriage withdrawable for isolation
- H02B11/12—Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
- H02B11/127—Withdrawal mechanism
- H02B11/133—Withdrawal mechanism with interlock
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- Power Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein einer elektrischen
Mittelspannungsschalt- und -Verteileranlage zuordenbares
Schaltfeld gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Schaltfelder enthalten häufig ein- und aus
fahrbare oder auf Gleitschienen einschiebbare und her
ausziehbare Leistungsschaltereinheiten, welche in ihrer
Betriebsstellung lösbar kontaktierend mit Stromsammel
schienen verbunden sind und aus dieser Betriebsstellung
in eine Teststellung ausgefahren bzw. ausgezogen werden
können, in welcher die Verbindung mit den Stromsammel
schienen aufgetrennt ist. Außerdem können diese Lei
stungsschaltereinheiten aus ihrer Teststellung weiter in
eine Wartungsstellung ausgefahren bzw. ausgezogen wer
den. Das Ausfahren bzw. Ausziehen der Leistungsschalter
einheit Von ihrer Betriebsstellung in ihre Teststellung
geschieht in aller Regel bei geschlossener frontseitiger
Tür, wohingegen das weitere Ausfahren bzw. Ausziehen in
die Wartungsstellung eine Öffnung der frontseitigen Tür
erforderlich macht. In allen geschilderten Lagen der
Leistungsschaltereinheit können die Stromsammelschienen
durchaus spannungführend sein, so daß es aus Sicher
heitsgründen geboten ist, die spannungführenden Teile,
insbesondere also die Stromsammelschienen, durch eine
Schottwandung abzudecken, bevor die Fronttür geöffnet
wird oder spätestens unmittelbar danach.
Ein bekanntes Schaltfeld ist in diesem Zusammenhang mit
einer Fallklappe ausgestattet, die sich beim Ausziehen
der Leistungsschaltereinheit selbsttätig zwischen die
spannungführenden Teile und die ausgezogene Leistungs
schaltereinheit einfügt. Beim Wiedereinschieben der Lei
stungsschaltereinheit wird diese Fallklappe von Gehäuse
oder Gerüstteilen der Leistungsschaltereinheit wieder
angehoben.
Es sind auch Schaltfelder der genannten Art bekannt, bei
welchen der Stromsammelschienenraum durch eine Schott
wandung ständig geschützt ist, wobei Kontaktstifte bzw.
Kontaktmesser von der Leistungsschaltereinheit durch
Isolatoren in der genannten Schottwandung hindurchge
führt werden und nun die Stromsammelschienen zu kontak
tieren vermögen. Beim Ausziehen der Leistungsschalter
einheit legen sich kleine Fallklappen oder Schieber vor
die Öffnungen in den Isolatoren, durch welche die Kon
taktstifte bzw. die Kontaktmesser hindurchführbar sind.
Die vorgenannten Maßnahmen sind verhältnismäßig aufwen
dig und bedürfen zudem eines nicht unerheblichen Raumes
innerhalb der einzelnen Schaltfelder. Außerdem ist nicht
absolut gewährleistet, daß die genannten Fallklappen
bzw. Schieber tatsächlich die von ihnen erwartete Funk
tion erfüllen.
Bekannt ist weiterhin ein Schaltfeld mit zwei oder meh
reren ausziehbaren und wieder einfügbaren Schottwandun
gen (CH-PS 5 41 882). Diese Schottwandungen bleiben je
doch im Betriebszustand des Schaltfeldes diesem ständig
verbunden oder sie werden in ihrer in das Schaltfeld
eingefügten Lage mittels gesonderter, manuell zu betäti
gender Handhaben in dieser Lage gesichert. Diese bekann
te Konstruktion ist infolge der Notwendigkeit zweier
oder mehrerer Schottwandungen recht aufwendig; außerdem
wird mit zunehmender Anzahl von Teilen und Handhaben zur
Verriegelung auch einer Fehlbedienung großer Vorschub
geleistet.
Eine andere Veröffentlichung, nämlich die DE-PS 7 01 499,
befaßt sich mit einer elektrischen Schaltzelle, insbe
sondere einer Kabelschaltzelle, die einem Schaltfeld der
hier zur Rede stehenden Gattung in gewisser Hinsicht na
hestehen mag. Bei dieser bekannten Schaltzelle wird ein
Öffnen der Fronttür solange verhindert, bis eine (begeh
bare) Sicherungsplatte unterhalb der besagten Tür in das
Innere der Schaltzelle vollständig eingefügt ist. Nun
erst wird - mittels eines Nockens, welcher an der Siche
rungsplatte angeordnet ist - ein Sperrhebel verschwenkt,
wodurch die durch diesen Sperrhebel erfolgte Türverrie
gelung außer Kraft gesetzt wird. Beim anschließenden
Öffnen der frontseitigen Tür wird ein zweiter Sperrhebel
in seiner Lage verändert und sichert nun die Sicherungs
platte gegen ein Herausziehen. Diese Sicherung bleibt in
ihrer Wirkung bestehen, bis die Fronttür wieder ge
schlossen ist und der besagte Sperrhebel eine die Siche
rungsplatte entriegelnde Stellung einnimmt. Auch hier
findet eine größere Anzahl von Teilen Verwendung, und
zwar von jeweils gesondert gelagerten, voneinander unab
hängigen Funktionselementen. Die hierbei erzielte Ver
riegelungswirkung ist außerdem eine durchaus andere als
sie beim hier zur Rede stehenden Schaltfeld gewünscht
wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache
und dementsprechend auch wirtschaftliche Abschottung
spannungführender Teile bei teilweise oder ganz ausgezo
gener Leistungsschaltereinheit zu schaffen, welche die
erwünschten Sicherungsanforderungen voll erfüllt, ein
fach in der Handhabung ist und keine Zweifel daran läßt,
ob die erwartete Abschottung tatsächlich in vollem Um
fange gegeben ist.
Eine Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
erzielt, daß die Tür eine in geschlossener Läge absenk
bare Hebetür ist, daß der Einführschlitz von der unteren
Randung der Frontplatte bzw. Niederspannungstür in deren
geschlossener Lage verdeckt ist, und daß unterhalb des
Einführschlitzes als Sperrvorrichtung wenigstens ein
Sperrglied angeordnet ist, welches sich bei Anhebung der
Hebetür vor den Einführschlitz stellt, bei Wiederabsen
kung der Hebetür von dieser, deren Bewegung folgend,
entgegen der Kraft eines Federgliedes wieder mitgenommen
wird und schließlich den Zugang zum Einführschlitz voll
ständig freigibt.
Es wird also, nachdem die Leistungs
schaltereinheit in ihre Teststellung geführt worden ist,
bei noch geschlossener Hebetür (nur bei Vorhandensein
einer absenkbaren Hebetür funktioniert diese Vorrich
tung) eine Schottwandung durch den besagten Einführ
schlitz in das Innere des Schaltfeldes eingeschoben und
nun erst die Hebetür angehoben und geöffnet. Hierbei
stellt sich das genannte Sperrglied vor den Einführ
schlitz, so daß eine eingefügte Schottwandung bei geöff
neter Hebetür nicht wieder entfernt werden kann, solange
die Hebetür offen ist. Erst bei wieder geschlossener und
auch abgesenkten Hebetür wird das Sperrglied - durch die
Hebetür - wieder mitgenommen und gibt nun den Zugang zum
Einführschlitz vollständig frei, d. h. nun erst kann die
eingefügte Schottwandung - in aller Regel eine solche
aus einem isolierenden Material - wieder aus dem Schalt
feld herausgezogen werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens
können den Ansprüchen 2 bis 7 sowie dem in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiel und der nachfolgenden
Beschreibung des Ausführungsbeispieles entnommen werden.
Die Zeichnung zeigt:
in Fig. 1 in perspektivischer Sicht ein Schaltfeld gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1, wobei die
Hebetür geöffnet ist,
in Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch denjenigen Be
reich des Schaltfeldes, in welchem die Nieder
spannungstür und die Hebetür einander gegen
überstehen, wobei die erfindungsgemäße Anord
nung in einer seitlichen Sicht erkennbar ist,
in Fig. 3 die in Fig. 2 gezeigte Sicht, wobei eine
Schottwandung vorschriftsmäßig eingefügt, die
Hebetür jedoch noch nicht angehoben ist und
in Fig. 4 eine Sicht entsprechend den Fig. 2 und 3,
wobei jedoch die Hebetür angehoben und somit
öffenbar ist.
Die Fig. 1 veranschaulicht in perspektivi
scher Sicht ein Schaltfeld 10 für eine elektrische Mit
telspannungsschalt- und -verteileranlage, welche in ih
rem oberen Bereich eine (im einzelnen nicht erkennbare)
Niederspannungs-Nische 11 enthält (ihre Lage ist durch
den mit der Ziffer 11 gekennzeichneten Pfeil angedeutet)
die zur Frontseite des Schaltfeldes 10 hin mit einer
Niederspannungstür 12 verschlossen ist. Unterhalb der
Niederspannungsnische 11 und deren Niederspannungstür 12
ist eine Hebetür 13 vorgesehen, welche in der Darstel
lung geöffnet ist und einen Einblick in das Innere des
Schaltfeldes 10 gestattet. Hierin erkennbar ist (mehr
symbolisch dargestellt als wirklichkeitsgetreu) eine
Leistungsschaltereinheit 14, welche sich in ihrer Be
triebsstellung befindet. Deren Teststellung deuten ge
strichelte und mit der Ziffer 15 gekennzeichnete Linien
an.
Das Schaltfeld 10 bzw. dessen Gerüst weist einen Quer
holm 16 auf, welcher sich, wie erkennbar, in jenem Be
reich befindet, in welchem die Niederspannungstür 12 und
die Hebetür 13 - in ihrer geschlossenen Lage - nahe an
einandergrenzen. In den beiden Endbereichen dieses Quer
holmes 16, in denen dieser also übergeht in vertikal
verlaufende Holme, sind diejenigen Vorrichtungen ange
ordnet, welche in den nachfolgenden Fig. 2 bis 4 er
läutert werden sollen; erkennbar sind diese Vorrichtun
gen in der Fig. 1 nicht. Stattdessen ist eine Hebevor
richtung 17 an der Hebetür 13 angedeutet, mittels wel
cher diese Hebetür 13 absenkbar und auch wieder anhebbar
ist.
Die Fig. 2 veranschaulicht in gegenüber Fi
gur 1 stark vergrößertem Maßstab einen etwa längsmitti
gen Querschnitt durch den bereits genannten Querholm 16,
welcher sich im vorliegenden Falle aus zwei spiegelbild
lich gegeneinander gekehrten C-förmigen Einzelprofilen
zusammensetzt. Rechts oberhalb des Querholmes 16 ist
die Niederspannungstür 12 angedeutet, und zwar in ihrer
geöffneten Stellung, darunter ist die noch geschlossene
und abgesenkte Hebetür 13 erkennbar.
Die Niederspannungsnische 11 ist, wie aus dieser Dar
stellung nun erkennbar, nach unten hin durch eine Ab
deckwandung 18 verschlossen oder besser gesagt: nahezu
verschlossen, denn zur Frontseite hin ist ein - sich
übrigens nahezu über die ganze Breite des Schaltfeldes
erstreckender - Einführschlitz 19 belassen worden, durch
welchen hindurch eine Schottwandung 20 in das Schalt
feldinnere einfügbar ist. In dieser Darstellung Fig. 2
ist die Schottwandung 20 in ihrer nahezu, jedoch nicht
vollständig eingefügten Lage gezeigt, sie weist an ihrem
in der Darstellung nach rechts weisenden Ende eine Hand
habe 21 in Form einer U-förmigen Leiste auf und enthält
im übrigen eine Öffnung 22, welche in vollständig einge
fügter Lage der Schottwandung 20 exakt über einem bisher
unerwähnt gebliebenem Sperrstift 23 gelegen ist.
Dieser Sperrstift 23 ist, wie erkennbar, in dem front
seitigen Profil des Querholmes 16 angeordnet, an seinem
nach oben gerichteten Ende in einem Führungsklotz 24 ge
lagert und weist an seinem entgegengerichteten, nach un
ten weisenden Ende eine Betätigungsplatte 25 auf. Ein
Federglied in Form einer Druckfeder 26 stützt sich nach
unten hin am Querholm 16 bzw. dessen frontseitigem
C-Profil ab, nach oben hin ragt es an einen Federteller
27, welcher Bestandteil des Sperrstiftes 23 oder statt
dessen mit diesem fest verbunden ist. In der dargestell
ten Lage ist die Druckfeder 26 gespannt.
Die Betätigungsplatte 25 wird an ihrer in der Darstel
lung nach links weisenden Seite von einem Führungsstift
28, wie schon die Bezeichnung aussagt, geführt und ins
besondere auch an einer Verdrehung um die Längsachse des
Sperrstiftes 23 gehindert. An ihrer in der Darstellung
nach rechts weisenden Seite steht die Betätigungsplatte
25 mit einem Winkelteil 29 in berührender Verbindung,
welch letzteres mit der Hebetür 13 fest verbunden ist.
In diesem Zusammenhang darf angemerkt werden, daß das
besagte Winkelteil 29 noch eine weitere Funktion er
füllt, nämlich eine Verriegelung der Hebetür 13 in ihrer
(wie in Fig. 2 dargestellt) abgesenkten Lage. Hierfür
dient eine Verriegelungsplatte 30 mit einem Eingriff
schlitz 31, in welchen das Winkelteil 29 in abgesenkter
Lage der Hebetür 13 eingreift und somit ein Ausbiegen
der oberen Randung der Hebetür 30 (bspw. im Störlichtbo
genfall) verhindert. Diese geschilderte Verriegelungs
funktion hat mit dem Erfindungsgegenstand nichts gemein
außer der Verwendung des also ohnehin vorhandenen Win
kelteiles 29 für das Herunterdrücken der Betätigungs
platte 25 und somit des Sperrstiftes 23. Allerdings kann
die Verriegelungsplatte 30 - entgegengesetzt der Dar
stellung - auch als Abstützung für die Druckfeder 26
dienen, wobei dann die Ausnehmung im Querholm 16 zu ver
größern wäre. Hierdurch ist eine günstigere Montage er
zielbar, wobei allerdings die Verriegelungsplatte 30 ab
nehmbar gestaltet sein muß anstatt mit dem Querholm 16
verschweißt zu sein.
Der Vollständigkeit halber sei schließlich erwähnt, daß
der bereits genannte Führungsklotz 24 mittels eines
Schraubelementes 32 innerhalb des Querholmes 16 befe
stigt ist, wobei eine Durchtrittsöffnung 33 im Querholm
16 einen Zugang (bspw. mittels eines Schraubendrehers)
zum Schraubelement 32 gestattet.
Die Fig. 3 veranschaulicht die gleiche Dar
stellung wie sie in der Fig. 2 gezeigt ist, ausgenommen
die Lage der Schottwandung 20, welche sich hier in voll
ständig in das Schaltfeld 10 eingefügter Lage befindet,
so daß auch die Niederspannungstür 12 - wie gezeigt -
verschlossen werden kann. Die Hebetür 13 befindet sich
nach wie vor in ihrer verschlossenen und abgesenkten La
ge. Die in Fig. 3 dargestellte Konstellation ist in der
Teststellung der Leistungsschalteinheit 14 gegeben, denn
nur dann ist die Schottwandung 20 in die dargestellte
Lage einfügbar.
Die Fig. 4 entspricht, was die erkennbaren
Teile betrifft, der Darstellung in Fig. 3, allerdings
befindet sich hier nun die Hebetür 13 in ihrer angehobe
nen Lage. Dieses hat zur Folge, daß auch das Winkelteil
29 angehoben worden und aus dem Eingriffschlitz 31 aus
getreten ist und im übrigen ist die Betätigungsplatte 25
mitsamt dem daran befestigten Sperrstift 23 infolge der
Kraft der Druckfeder 26 nach oben verschoben worden, wo
bei das nach oben weisende Ende des Sperrstiftes 23 die
Öffnung 22 in der Schottwandung 20 (siehe Fig. 2)
durchdringt. Dieses ist nun ein ganz entscheidender Vor
gang, denn in dieser Konstellation kann die Hebetür 13
geöffnet, die Schottwandung 20 jedoch aus dem Schalt
feldinneren nicht entfernt werden, jedenfalls solange
nicht, wie der Sperrstift 23 die Schottwandung 20 in ge
schilderter Weise durchragt. Dieses ist Absicht und
letzten Endes Ziel der vorliegenden Erfindung, denn es
soll verhindert werden, daß bei geöffneter Hebetür 13
die durch die Schottwandung 20 erzielte Berührungssi
cherheit durch eine versehentliche Manipulation an der
Schottwandung 20 bzw. deren Handhabe 21 die Sicherheits
situation beeinträchtigt wird.
Eine Entfernung der Schottwandung 20 bei geöffneter He
betür 13 ist dennoch möglich und bei gewährleisteter
Spannungsfreiheit der Stromsammelschienen auch statt
haft, allerdings bedarf es beim vorliegend geschildete
ren Fall zweier gleichzeitiger Handgriffe, d. h. die Be
tätigungsplatten 25 beider an den Längsenden des Quer
holmes 16 vorhandener Vorrichtungen müssen gleichzeitig
nach unten gedrückt werden und nun erst ist die Wandung
20 entriegelt und ausziehbar. Um dieses zu erreichen,
bedarf es also eines ganz gezielten Vorgehens in mehre
ren Schritten, so daß ein versehentliches Entfernen der
Schottwandung 20 praktisch ausgeschlossen ist.
Claims (7)
1. Einer elektrischen Mittelspannungsschalt- und
-verteileranlage zuordenbares Schaltfeld
mit einer im oberen Bereich des Schaltfeldinneren ange
ordneten, von Wandungen umgebenen Niederspannungsnische
(nachfolgend "NS-Nische" genannt) und einer diese NS-Ni
sche verschließenden Frontplatte oder Niederspannungs
tür, mit einer weiteren, das Schaltfeld unterhalb der
NS-Nische frontseitig verschließenden Tür, sowie mit ei
ner im Falle einer Schaltfeldprüfung oder Schaltfeldwar
tung durch einen sich nahezu über die gesamte Schalt
feldbreite erstreckenden, einen Zugang in den Raum un
terhalb der NS-Nische gewährenden Einführschlitz in das
Schaltfeldinnere vorübergehend einfügbaren Schottwan
dungen, die mit einer Sperrvorrichtung zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tür eine in geschlosse
ner Lage absenkbare Hebetür (13) ist, daß der Einführ
schlitz (19) von der unteren Randung der Frontplatte
bzw. Niederspannungstür (12) in deren geschlossener Lage
verdeckt ist, und daß unterhalb des Einführschlitzes
(19) als Sperrvorrichtung wenigstens ein Sperrglied (23)
angeordnet ist, welches sich bei Anhebung der Hebetür
(13) vor den Einführschlitz stellt und bei Wiederabsen
kung der Hebetür (13) von dieser, deren Bewegung fol
gend, entgegen der Kraft eines Federgliedes (26) wieder
mitgenommen wird und schließlich den Zugang zum Einführ
schlitz (19) vollständig freigibt.
2. Schaltfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Sperrglied (23) an/in einem frontseitigen
Querholm (16) des Schaltfeldgerüstes (10) angeordnet
ist, welcher unmittelbar unterhalb der NS-Nische (11)
gelegen ist.
3. Schaltfeld nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Sperrglied (23) als Rundstift mit
einem angenähert längsmittig gelegenen Federteller (27)
ausgebildet und an seinem vom Einführschlitz (19) abge
wandten Ende mit einer Betätigungsplatte (25) versehen
ist.
4. Schaltfeld nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß das als Rundstift ausgebildete Sperrglied (23)
an seinem dem Einführschlitz (19) zugewandten Ende eine
konische Verjüngung aufweist.
5. Schaltfeld nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Betätigungsplatte (25) am Sperr
glied (23) mit einem zusätzlichen Führungsstift (28) zu
sammenwirkt, welcher entweder an der Betätigungsplatte
direkt befestigt ist und in eine Öffnung des Querholmes
(16) ragt oder stattdessen am Querholm befestigt ist und
durch eine Öffnung in der Betätigungsplatte ragt.
6. Schaltfeld nach einem der Ansprüche 3 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß das als Rundstift ausgebildete
Sperrglied (23) den Querholm (16) durchdringt, wobei das
Federglied (26) - als Schraubendruckfeder ausgebildet -
im innerhalb des Querholmes gelegenen Bereich des Sperr
gliedes angeordnet ist, sich an seinem einen Ende am Fe
derteller (27) und an seinem entgegengesetzten Ende an
der unteren Innenwandung des Querholmes (16) oder einer
darunter gelegenen Wandung (30) abstützt und somit das
Sperrglied stets in Richtung des Einführschlitzes (19)
federnd beaufschlagt.
7. Schaltfeld nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Sperrglieder
(23) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853536764 DE3536764A1 (de) | 1985-10-16 | 1985-10-16 | Schaltfeld fuer eine elektrische mittelspannungsschalt- und -verteileranlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853536764 DE3536764A1 (de) | 1985-10-16 | 1985-10-16 | Schaltfeld fuer eine elektrische mittelspannungsschalt- und -verteileranlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3536764A1 DE3536764A1 (de) | 1987-04-16 |
| DE3536764C2 true DE3536764C2 (de) | 1990-02-15 |
Family
ID=6283629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853536764 Granted DE3536764A1 (de) | 1985-10-16 | 1985-10-16 | Schaltfeld fuer eine elektrische mittelspannungsschalt- und -verteileranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3536764A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4122740A1 (de) * | 1991-07-10 | 1993-01-14 | Abb Patent Gmbh | Sicherungseinrichtung fuer ein schaltfeld |
| DE20004035U1 (de) | 2000-03-03 | 2000-05-04 | Gawehn, Eberhard, 90579 Langenzenn | Türschließung |
| DE10010482A1 (de) * | 2000-03-03 | 2001-09-13 | Eberhard Gawehn | Lichtbogen-sicherer Schaltschrank |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE701499C (de) * | 1938-08-14 | 1941-01-17 | Duroplattenwerk A G | Elektrische Schaltzelle, insbesondere Kabelschaltzelle |
| BE755659A (fr) * | 1969-09-11 | 1971-03-03 | Alsthom Cgee | Cellule blindee d'encombrement reduit a organes d'obturation, pour ensemble prefabrique |
-
1985
- 1985-10-16 DE DE19853536764 patent/DE3536764A1/de active Granted
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4122740A1 (de) * | 1991-07-10 | 1993-01-14 | Abb Patent Gmbh | Sicherungseinrichtung fuer ein schaltfeld |
| DE20004035U1 (de) | 2000-03-03 | 2000-05-04 | Gawehn, Eberhard, 90579 Langenzenn | Türschließung |
| DE10010482A1 (de) * | 2000-03-03 | 2001-09-13 | Eberhard Gawehn | Lichtbogen-sicherer Schaltschrank |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3536764A1 (de) | 1987-04-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ASEA BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |