DE3535548C2 - Beschichteter Gegenstand und Verfahren zum Herstellen einer Beschichtung eines Gegenstandes - Google Patents
Beschichteter Gegenstand und Verfahren zum Herstellen einer Beschichtung eines GegenstandesInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft beschichtete
Gegenstände, die in agressiven Umge
bungen Verwendung finden und einen verbesserten Widerstand gegenüber
Oxidation, Korrosion und/oder Erosion aufweisen. Die
Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Herstellen von
Beschichtungen für die Gegenstände. Solche Beschichtungen können auf
verschiedenen Gebieten eingesetzt werden, jedoch sind sie
besonders wertvoll zum Schutz von Hochtemperatur-Tragflä
chenteilen, wie beispielsweise Rotorblätter und Stator
schaufeln von Gasturbinen. Solche Beschichtungen werden
dazu verwendet, um die Materialien der Teile mehr nach Ge
sichtspunkten ihrer strukturellen Eigenschaften und weni
ger nach Gesichtspunkten ihrer Korrosionsbeständigkeit
oder ähnlichem aussuchen zu können. Beispiele solcher Ma
terialien sind die sogenannten Super-Legierungen und teil
weise eindirektional verfestigte Bauteile oder Ein-Kri
stall-Bauteile.
In der EP-B1-0 024 802 wird eine Gasturbinenschaufel be
schrieben, die mittels der Plasma-Bogen-Sprühtechnik aus
einer Nickel-Basislegierung hergestellt und mit CoCrAlY
beschichtet wird. Bei dieser kann Mikroporosität auftre
ten, weshalb eine weitere Beschichtung aus Aluminium mit
tels eines druckpulsierten chemischen Aufdampfungsverfah
rens aufgetragen wird. Dieses Zweistufenverfahren erbringt
gute Ergebnisse, ist jedoch teuer und es ist keine kommer
zielle Nutzung bekannt. Zur Herstellung von aufgetragenen
Beschichtungen für die oben genannten Zwecke werden Plas
masprühverfahren und Elektronenstrahltechniken verwendet.
Jedoch sind beide teuer.
Des weiteren weist die Beschichtung mit einem Sprühverfahren eine andere Teil
chengrößenverteilung auf als die in der vorliegenden Erfindung verwendete gal
vanische Beschichtung.
Aus der GB-A-20 83 076 ist eine Beschichtung aus Oxiden von Metallen der
Gruppe 4 und Seltenerdmetallen bekannt. Die gleichen Metalle sind zwar auch in
der erfindungsgemäßen Beschichtung vorhanden, jedoch sind dort die Metalle
nach der Deponierung nicht mit Sauerstoff verbunden.
In der DE-A-28 53 959 ist eine Turbinenschaufel offenbart, die eine Matrix auf
der Grundlage eines Elements aus Chrom, Kobalt, Nickel oder einer Legierung
aus Chrom, Kobalt und/oder Nickel umfaßt. Jedoch ist in dieser Druckschrift
nicht die Aufbringung einer Matrix zusammen mit Teilchen aus CrAlM2 (M2 ist
z. B. Y, Si, Ti) offenbart, wie das in der vorliegenden Erfindung der Fall ist.
Die DE-A-26 49 388 beschreibt eine Matrix, in der inhomogen verteilte Ein
schlüsse diskreter oxidbildender Elemente eingelagert sind, wie z. B. Cr3Si, TaC
und FeSi. Die Beschichtung in diesem Dokument umfaßt zwar die gleichen Ele
mente wie die Beschichtung der vorliegenden Erfindung, jedoch liegen diese
Elemente nicht in Form einer Legierung vor, und die Wirkungsweise ist ebenfalls
unterschiedlich. In der vorliegenden Erfindung ist eine stabile homogene Be
schichtung vorhanden, wohingegen in der Beschichtung in Dokument DE-A-26
49 388 die oxidbildenden Elemente aus den Einlagerungen an die Oberfläche
wandern, wenn die oxidbildenden Elemente aus der Oberfläche verlorengehen.
In der DE-A-26 05 289 und im US-Patent Nr. 3 916 497 sind ebenfalls Beschich
tungen offenbart, die die gleichen Elemente umfassen, wie die in der Erfindung
verwendete Beschichtung, jedoch sind diese Bestandteile nicht auf die gleiche Art
und Weise zusammengesetzt. Diese Beschichtungen weisen somit nicht die glei
chen Eigenschaften wie die Beschichtung in der vorliegenden Erfindung auf.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Er
findung, einen Gegenstand mit einer Beschichtung zu schaffen, die gute Eigen
schaften aufweist und dabei preisgünstig ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird auf einem Gegenstand
mittels Verbund-Galvanisierung eine Beschichtung herge
stellt, die aus einer Metall-Matrix M1 mit eingelagerten
Teilchen von CrAlM2 besteht, wobei M1 für Ni, Co, Fe oder
jeweils zwei dieser Metalle und M2 für Y, Si, Ti, ein Ele
ment der seltenen Erden oder für zwei oder mehrere dieser
Elemente steht. Vorzugsweise steht M1 für Ni oder Co oder
NiCo. Die Galvanisierung kann elektrolytisch oder elektro
denlos durchgeführt werden. Vorrichtungen und Verfahren,
die dazu verwendet werden können, sind in der GB-A-1 218
179, 1 329 081 und 1 347 184 beschrieben, jedoch werden
die in der GB-B-2 014 189 beschriebenen bevorzugt. Die
bevorzugten Teilchen sind CrAlY. Die Teilchen könnten
ebenso eines oder mehrere der Elemente Hf, Ta, NB, Mn und
Pt beinhalten.
Durch Galvanisierung kann eine Beschichtung hergestellt
werden, bei der die die eine Phase bildenden Teilchen in
einer Matrix verteilt werden, die eine zweite Phase bil
det, wobei eine solche Beschichtung sehr vorteilhafte
Eigenschaften und Oberflächenbeschaffenheiten aufweist.
Die Verbundbeschichtung kann mit denen verglichen werden,
die durch Aufsprühtechniken hergestellt werden.
In der Praxis werden diese Beschichtungen hitzebehandelt,
um ihre Eigenschaften zu verbessern. Die Hitzebehandlung
bewirkt u. a. eine Diffusion zwischen der Matrix und den
Teilchen, so daß die Matrix M1 ebenfalls etwas Cr, Al und
M2 aufweist, während die Teilchen ebenfalls etwas M1 ent
halten. Bei einigen Anwendungen ist es möglich, die Be
schichtung in einem heißen, isostatischen Druckzyklus (hot
isostatic pressing, HIP) zu behandeln, um jegliche Spuren
von Porosität in der Beschichtung zu entfernen. Wenn bei
spielsweise die Matrix M1 aus Ni besteht, können die Be
schichtung und selbstverständlich ihr Trägergegenstand
einem HIP-Zyklus von 2 Stunden Dauer bei 1.120°C in Argon
unter einem Druck von 140 MPa ausgesetzt werden.
Es hat sich herausgestellt, daß durch genaue Steuerung der
Teilchengrößenverteilung außerordentlich gute Resultate
erreicht werden. Es hat sich gezeigt, daß zum Erreichen
der besten Ergebnisse die Teilchen in der aufgetragenen
Beschichtung nicht größer als etwa 15 µm
sein sollten, sofern dies möglich ist, und es ist daher
vorteilhaft, daß mindestens 99% der in der Beschichtung
eingelagerten Teilchen kleiner sind als 25
µm. Darüber hinaus oder wahlweise dazu ist es vorteilhaft,
daß mindestens 97% der eingelagerten Teil
chen kleiner sind als 15 µm. Darüber hinaus oder wahlweise
dazu ist es vorteilhaft, daß mindestens 84% der einge
lagerten Teilchen kleiner als 10,5 µm sind.
Besonders bevorzugte Verteilungen sind: mehr als 95 Ge
wichts-% der Teilchen sind zwischen 3,0 und 13,6 µm groß,
mehr als 75 Gewichts-% der Teilchen sind zwischen 3,9 und
10,5 µm groß und mehr als 65 Gewichts-% der Teilchen sind
zwischen 5,0 und 10,5 µm groß. Diese Grenzen können ein
zeln oder zusammen sowie getrennt oder in Verbindung mit
einer oder mehreren der vorgenannten Festlegungen an
gewandt werden, jeweils für die Bereiche unter 25 µm,
unter 15 µm und unter 10,5 µm. Für die meisten Formen der
Einlagerungen können diese Grenzen der
aufgetragenen Schicht erreicht wer
den, indem dieselben Grenzen auf die Teilchengrößenvertei
lung im Bad angewendet werden. Um dies jedoch zu errei
chen, muß dafür gesorgt werden, daß geeignete Einrichtun
gen zum Erreichen einer gleichmäßigen Teilchenverteilung
im gesamten Bad eingesetzt werden.
Wie bereits oben genannt, wird die Beschichtung vorzugs
weise hitzebehandelt, um eine Diffusion zwischen den Ele
menten der Matrix und den Teilchen zu erreichen. Während
die Diffusion von mehr als einem Element zu den ausge
zeichneten Eigenschaften der Beschichtung gemäß der Erfin
dung beiträgt, ist es klar, daß die Diffusion von Al aus
den Teilchen in die Matrix besonders wertvoll ist, da das
Vorhandensein von Al an der Oberfläche der Beschichtung
zur Bildung von Aluminiumoxiden an der Oberfläche führt,
wenn der beschichtete Gegenstand benutzt wird, wobei Alu
miniumoxide dafür bekannt sind, in aggressiven Umgebungen,
wie sie um die Schaufeln und Blätter von Gasturbinen vor
herrschen, eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen
Erosion und Korrosion aufzuweisen. Vorzugsweise werden die
Temperaturen und die Dauer der Hitzebehandlung derart ge
wählt, daß mindestens drei Gewichts-% von Al in der Ma
trixphase der Beschichtung gebildet werden, und hohe Al-
Werte, bis zu Werten, die an die in der Matrixphase maxi
mal lösliche Menge von Al (wird mit etwa 4,2 Gewichts-%
für Al in Co angegeben) heranreichen, können sehr nützlich
sein.
Um eine angemessene Diffusion zu erreichen, wird üblicher
weise die niedrigste wirksame Temperatur bei 700°C einge
stellt; um jedoch eine schnelle Diffusion zu erreichen,
sind hohe Temperarturen vorzuziehen, wobei ein geeigneter
Bereich zwischen 1.050°C und 1.150°C liegt und der Bereich
zwischen 1.100°C und 1.140°C besonders bevorzugt wird,
während die notwendige Behandlungsdauer zwischen etwa
einer halben und zweieinhalb Stunden liegt. Sehr gute Er
gebnisse wurden erzielt bei 1-2 Stunden in Vakuum bei
1.100°C, jedoch können in manchen Fällen längere Zeiträume
nützlich sein, speziell wenn niedrigere Temperaturen ver
wendet werden.
Die Verhältnisse der Elemente der Teilchen können in wei
ten Grenzen variieren, jedoch wird das Verhältnis von Cr
zu Al im Bereich zwischen 80/20 und 50/50 gewählt, während
der Anteil von M2 in den Teilchen wesentlich kleiner ist
als der der anderen beiden Elemente, vorzugsweise kleiner
als 2,5 Gewichts-%, besser noch kleiner als 2,0 Gewichts-
%. Besonders bevorzugte Verhältnisse sind in Cr 37,3 Ge
wichts-% Al und 1,7 Gewichts-% Y. Obwohl CoCrAlY-Beschich
tungen für viele Anwendungsgebiete geeignet sind, wie bei
spielsweise für Flugzeugmotoren, können für diese oder
andere Anwendungsgebiete jedoch auch Beschichtungen aus
NiCoCrAlY und CoNiCrAlY bevorzugt werden. Für Meeres- und
industrielle Kraftwerke können Beschichtungen mit hohen
Anteilen von Chrom (beispielsweise bis zu 40 Gewichts-%)
und Silizium (beispielsweise bis zu 10 Gewichts-%), Platin
(beispielsweise bis zu 10 Gewichts-%) und Hafnium (bei
spielsweise bis zu 5 Gewichts-%) notwendig sein.
Obwohl die bevorzugten Merkmale der vorliegenden Erfindung
verschiedenartig dargestellt werden können, liegt ein
Merkmal der vorliegenden Erfindung darin, einen Gegenstand
herzustellen, der eine aufgetragene Beschichtung aus
M1 CrAlM2 trägt (wobei M1 aus Co; Ni oder NiCo und M2 aus
Y, Si, Ti oder aus zwei oder allen dieser Elemente, vor
zugsweise jedoch aus Y besteht), die durch Galvanisierung
einer Matrix M1 und Teilchen aus CrAlM2 aufgetragen wurde,
die im aufgetragenen Zustand mehr als 97
Gewichts-% an Teilchen unter 15 µm aufweisen, wobei die
Beschichtung hitzebehandelt wurde, um mindestens drei
Gewichts-% von Al in der Matrix zu schaffen.
Zur Realisierung der Erfindung werden im folgenden bei
spielsweise drei Verfahren angeführt.
Stangen aus MarM002 wurden mit dem Verfahren und der Vor
richtung gemäß der GB-A-2 014 189 beschichtet.
Im Beispiel A enthielt das Bad eine Beschichtungslösung
aus CoNi und die Teilchen bestanden aus CrAlY mit einem
Gewichtsverhältnis von Cr zu Al von 60/40 und 1,7 Ge
wichts-% Y, wobei die Größenverteilung sowohl im Bad als
auch in der aufgetragenen Beschichtung wie
in Spalte A der nachfolgenden Tabelle angegeben gewählt
war.
Nach der Beschichtung wurde die Stange mit der aufgebrach
ten Verbundschicht einer Hitzebehandlung von einer Stunde
in Vakuum von 1.100°C ausgesetzt. Eine mikroskopische Auf
nahme (bei einer 400-fachen Original-Vergrößerung) der Be
schichtung nach der Hitzebehandlung ist in Fig. 1 darge
stellt. Die Beschichtung weist eine Matrix aus CoNi auf,
in der Cr Al und Y eindiffundiert sind, sowie Teilchen, in
die Co und Ni diffundiert sind. Die Matrix weist ungefähr
20% Cr und ungefähr 4% Al auf. Die Beschichtung weist gute
Eigenschaften auf.
Im Beispiel B beeinhaltete das Bad eine Co-Überzugslösung,
und die Teilchen bestanden aus CrAlY mit einem Gewichts
verhältnis von Cr zu Al von 50/50 und 1,7 Gewichts-% Y bei
einer Größenverteilung sowohl im Bad als auch in der auf
gebrachten Beschichtung, wie aus Spalte B in oben ge
nannter Tabelle zu entnehmen ist. Die Stange wurde hitze
behandelt wie im Beispiel A, und ein mikroskopisches Bild
der Beschichtung nach der Hitzebehandlung ist in Fig. 2
dargestellt. Die Beschichtung weist gute Eigenschaften
auf. Bei einem Test wurde die Dauerhaftigkeit der Be
schichtung mit über 600 Stunden ermittelt, verglichen mit
einer Dauerhaftigkeit von nur 200 Stunden bei einer her
kömmlicherweise eingesetzten aluminierten Beschichtung.
Beim Beispiel C beinhaltete das Bad eine Co-Überzugslö
sung, und die Teilchen waren aus CrAlY mit einem Ge
wichtsverhältnis von Cr zu Al von 60/40 und 1,7 Gewichts-%
Y bei einer Größenverteilung sowohl im Bad als auch in der
aufgetragenen Beschichtung, wie sie aus Spalte C der oben
angeführten Tabelle zu entnehmen ist. Die Stange wurde in
gleicher Weise hitzebehandelt wie in Beispiel A und Bei
spiel B, und Fig. 3 zeigt eine mikroskopische Aufnahme der
Beschichtung. Es stellte sich heraus, daß, obwohl die Ei
genschaften der Beschichtungen gemäß Beispiel A und B gut
sind, diejenigen von Beispiel C hervorragend sind. Die Be
schichtung ist sehr dicht, haftend und glatt mit einer
feinen Mikrostruktur und einer gleichmäßigen Teilchenver
teilung, ohne Schwächezonen, wie aus Fig. 3 klar hervor
geht.
Beträchtliche Mengen von Al (ebenso wie etwas Cr und Y)
sind aus den Teilchen in die Co-Matrix diffundiert und
ebenso ist Co in die Teilchen diffundiert, so daß die
Beschichtung aus einer 2-Phasen-Legierung besteht, wobei
die Matrixphase Kobalt, Chrom, Aluminium und Yttrium ent
hält und in den Teilchen die gleichen Elemente enthalten
sind, jedoch in anderen Anteilen. Bei Oxidation bei
1.000°C entwickelte diese Legierung ein Oxid auf der Ober
fläche, das reich an Aluminiumoxid und insbesondere wider
standsfähig gegen Erosion und Korrosion ist. In einem
Brennertest bei 1.100°C stellte sich eine Dauerhaftigkeit
der Beschichtung von über 600 Stunden heraus, wobei, im
Vergleich dazu, eine Beschichtung ähnlicher Zusammenstel
lung, die mittels Plasmasprühverfahren in einer Argon-
Atmosphäre hergestellt wurde, nur 400 Stunden standhielt.
Es ist daher festzustellen, daß die Erfindung einen Gegenstand mit einer überziehenden
Beschichtung schafft, der außerordentlich vorteilhafte
Eigenschaften aufweist. Es ist festzuhalten, daß die Be
schichtungen feine Teilchen verwenden, die gleichmäßig in
einer gleichachsigen Matrix verteilt sind, wodurch eine
Oberfläche von sehr hoher Qualität geschaffen wird, die
gar keine oder nur wenig Nachbearbeitung notwendig macht;
im allgemeinen wird die Beschichtung einer Hitzebehandlung
als einziger Nachbehandlung ausgesetzt. Dem gegenüber nei
gen Beschichtungen, die durch Aufsprüh- oder Bedampfungs
verfahren aufgetragen wurden, zu Strukturen, die eine
schlechte Oberflächengüte aufweisen und sehr langwierige
Nacharbeitungsprozesse erfordern. Diese Beschichtungen er
fordern üblicherweise Hämmer- oder Walzprozesse
um Druckspannungen in der Oberfläche abzubauen und die Re
kristallisation bei der Hitzebehandlung zu unterstützen.
Plasmasprühbeschichtungen benötigen üblicherweise außerdem
einen Polier-Arbeitsgang, da die durch dieses Verfahren
geschaffene Oberfläche rauh ist.
Claims (20)
1. Beschichteter Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschich
tung durch Verbundgalvanisierung einer Metallmatrix M1 hergestellt ist,
die Teilchen aus CrAlM2 aufweist, wobei M1 für Ni oder Co oder Fe oder
zwei oder alle dieser Metalle steht und wobei M2 für Y, Si, Ti, ein Element
der seltenen Erden oder für zwei oder mehrere dieser Elemente steht, und
mindestens 99 Gewichts-% der Teilchen in der aufgetragenen Beschichtung
kleiner als 25 µm sind.
2. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teil
chen weiterhin eines oder mehrere der Elemente Hf, Ta, Nb, Mn und Pt
enthalten.
3. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Teilchen aus CrAlM2 im aufgetragenen Zustand zu mehr als
97 Gewichts-% der Teilchen kleiner als 15 µm sind, und die Beschichtung
hitzebehandelt wurde, um mindestens 3 Gewichts-% Al in der Matrix zu
bilden.
4. Verfahren zum Herstellen einer Beschichtung eines Gegenstandes, ge
kennzeichnet durch die Galvanisierung einer Metallmatrix M1 aus einem
Bad, das Teilchen aus CrAlM2 beinhaltet, derart, daß die Teilchen in die
Matrix eingelagert werden, wobei M1 für Ni oder Co oder Fe oder für zwei
oder alle dieser Metallle steht und wobei M2 für Y, Si, Ti, ein Element der
seltenen Erden oder für zwei oder mehrere dieser Elemente steht.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchen
darüber hinaus eines oder mehrere der Elemente Hf, Ta, Nb, Mn und Pt
beinhalten.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß min
destens 99 Gewichts-% der Teilchen in der aufgetragenen Beschichtung
kleiner als 25 µm erzeugt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens 97 Gewichts-% der Teilchen in der aufgetragenen Beschich
tung kleiner als 15 µm erzeugt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-7, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens 84 Gewichts-% der Teilchen in der aufgetragenen Beschich
tung kleiner als 10,5 µm erzeugt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-8, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens 95 Gewichts-% der Teilchen zwischen 3,0 und 13,6 µm er
zeugt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-9, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens 75 Gewichts-% der Teilchen im Bereich von 3,9 bis 10,5 µm
erzeugt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-10, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens 65 Gewichts-% der Teilchen im Bereich von 5,0 bis 10,5 µm
erzeugt werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-11, dadurch gekennzeichnet,
daß die aufgetragene Beschichtung hitzebehandelt wird, um eine Diffusion
zwischen den Elementen der Matrix und der Teilchen zu erreichen.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hitze
behandlung eine Beschichtung erzeugt, die in der Matrixphase mindetens
drei Gewichts-% Al aufweist.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Hitzebehandlung bei Temperaturen zwischen 1.050°C und
1.150°C durchgeführt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Hitzebehandlung bei einer Temperatur zwischen 1.090°C und
1.140°C durchgeführt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Hitzebehandlung bei 1.100°C in Vakuum über eine Zeitdauer
von 1-2 Stunden durchgeführt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-16, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Herstellung der Beschichtung das Verhältnis von Cr zu Al in
den aufgetragenen Teilchen zwischen 80/20 und 50/50 liegt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-17, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Herstellung der Beschichtung der Anteil von M2 in den aufge
tragenen Teilchen kleiner als 2,5 Gewichts-% ist.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-18, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Herstellung der Beschichtung der Anteil von M2 in den aufge
tragenen Teilchen kleiner als 2,0 Gewichts-% ist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 4-18, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Herstellung der Beschichtung die aufgetragenen Teilchen aus
37,3 Gewichts-% Al, 1,7 Gewichts-% Y und dem Restanteil Cr bestehen.
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