DE353322C - Vorrichtung zum Abdichten einer durch zwei Raeume gefuehrten Welle - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten einer durch zwei Raeume gefuehrten Welle

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DE353322C
DE353322C DE1917353322D DE353322DD DE353322C DE 353322 C DE353322 C DE 353322C DE 1917353322 D DE1917353322 D DE 1917353322D DE 353322D D DE353322D D DE 353322DD DE 353322 C DE353322 C DE 353322C
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Melms & Pfenninger Komm Ges
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/54Other sealings for rotating shafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Es tnitt häufig der Fall auf, daß eine Welle durch zwei Räume geführt wird, die verschiedene Stoffe (Gase, Dämpfe, Flüssigkeiten) enthalten. Es muß dann verhindert werden, daß diie verschiedenartigen Stoffe miteinander vermengt werden. So können in beiden Räumen zwei verschiedene Gase, oder es kann z. B. in dem einem -Räume Dampf, in dem anderen eine Flüssigkeit, wie etwa Öl, ίο vorhandein sein, umid es muß verhindert werden, daß eine Mischung· der beiden Stoffe eintritt, also z. B., d|äß Dampf ins Öl gelangt oder umgekehrt, da hierdurch der Betrieb gestört werden kann und sich außerdem Ölverluste ergeben. Es ist bekannt, an den Auetrittsstellen der Welle Schleuderringe vorzusehen, welche die beiden verschiedenen Stoffe nach außen schleudern sollen. Durch dieses bekannte Mittel wird jedoch eine Vermischung der beiden Stoffe vielfach doch nicht verhindert, indem selbst dann, wenn etwa zwei gleiche Schleuderringe vorgesehen werden, eine achsiale Förderung des einen oder des anderen Stoffes erfolgen kann, zumal
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wenn die Stoffe in beiden Räumen voneinander verschiedene Dichte haben. Zur Vermeidung der Mischung genügt es auch nicht, wenn die beiden Schleuderringe durch eine Zwischenwand' getrennt werden, die eine Abdichtung an der Welle trägt.
Die Erfindung hat den Zweck, eine möglichst vollkommene Abdichtung der beiden Räume zu bewirken. Hierzu, werden gleich-ίο falls zwei Schleuderringe oder Ventilatoren benutzt. Von diesen ist jeder erfindungsgemäß in einer besonderen Kammer untergebracht. Die beiden Kammern werden jedoch nicht durch eine gemeinsame Zwiischenwand mit einer Dichtung· getrennt, vielmehr sind sie auseinandergerückt. Die Folge davon ist, daß an der Welle zwischen den beiden Schleuderniingen zwei Dichtungen erforderlich werden. Durch diese beiden Dichtungen hindurch wird Luft oder ein Gas, z. B. aus dem Außenraum, angesaugt. Die Dichtungen müssen diesem Zweck entsprechend bemessen sein, so daß die Luft mit einer derartigen Geschwindigkeit durch die Dichtungen einströmt, daß ein Ausströmen der anderen Stoffe durch die Dichtungen verhindert wird. Jeder Ventilator oder Schleuderrinig fördert somit einerseits die aus dem, benachbarten Räume austretenden Undichtheiten, andersaits durch die zugeordnete Dichtung hindurch eine gewisse Luftmenge. Die beiden Kammern brauchen im übrigen nicht zusammenzuhängen; in diesem Falle wird die durchgehende Welle zwischen den beiden Dichtungen· von der Außenluft umspült. Es kann aber auch aus baulichen oder sonstigen Gründen eine Verbinidung zwischen den beiden Kammern geschaffen werden, wobei der Verbindungsraum als Ansaugeraum dient. In der Zeichnung sind zwei Aiusfübrungsbeispiele im Schnitt dargestellt.
In Abb. ι bedeuten A und B die beiden Räume, die voneinander abgedichtet werden sollen. An den Durcbtrittsstellen der Welle a sind die Stopfbüchsen J1 und J2 vorgesehen. Zwischen den beiden Räumen A und B befinden sich zwei voneinander getrennte Kammern D1 uod D2, in denen sich je ein Ventilator oder Schleuderring bt bzw. b2 dreht. Die beiden Kammern D1 und D2 grenzen nicht unmittelbar aneinander, sie besitzen vielmehr je eine Begrenzungswand W1 und W21 die an der Welle die beiden Dichtungen Ci1 und d2 tragen. Durch die beiden Dichtungen wird Luft von außen angesaugt. Der zwischen den beiden Kammern D1 und D2 liegende Raum C ist zu diesem Zweck durch Öffnungen- 0 mit der Außenluft verbunden. Die beiden Kammern D1 und D2 sind mit Anschlüssen m und η oder auch mit Öffnungen versehen.
Die Wirkungsweise gestaltet sich wie folgt: Der Schleuderring oder Ventilator ^1 saugt einerseits die durch die Stopfbüchse J1 in die Kammer D1 gelangenden Undichtheiten des Raumes A, anderseits durch die Dichtung Ci1 etwas Außenluft am·. Ebenso fördert der Ventilator oder Schleuderring b2 sowohl die durch die Stopfbüchse S2 in die Kammer D2 tretenden Undichtheiten des Raumes B als auch die durch die Dichtung d2 aus dem Räume C angesaugte Luft. Die von. den Schleuderringen bx und b2 angesaugten Stoffe werden durch die Ablauf leitungen m und η nach außen gefördert. Dadurch wird vermieden, daß der Ventilator Jb1 aus dem Räume B ansaugt und der Ventilator b2 aus dem Räumet.
Die Stopfbüchsen J1 und S2 kämen beliebig gestaltet sein und! brauchen nicht unter allen Umständen vorgesehen zu werden, zumal wenn in dem einen Räume kein Druckunterschied gegenüber der Umgebung besteht. Ist in dem einen, der beiden Räume Vakuum, so entfällt der eine Ventilator. Die Ventilatoren können entweder mit Flugein ausgebildet werdein oder auch als einfache glatte Schleuderringe.
Abb. 2 zeigt eine Ausführung, bei der in dem einen Ramme A ein gasförmiger oder dampfförmiger Stoff, in dem anderen Räume J3 aber eine Flüssigkeit, z. B. Öl, enthalten ist, wobei die Welle senkrecht liegt. Es soll verhindert werden, daß Dampf ins öl gelangt und umgekehrt, da dies neben anderen Nachteilen auch noch Ölverluste bedingen] würde. In diesem Falle ist nur eine Stopfbüchse S1 erforderlich. Im übrigen ist die Wirkungsweise der an Hand der Abb. 1 beschriebenen gleichartig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zium Abdichten einer durch zwei Räume geführten Welle mit Hilfe von zwei zwischen den beiden Räumen angeordneten Schleuderringen (Ventilatoren), dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schleuderriinjge (bly b2) in besonderen Kammern (D1, D2) untergebracht sind, die getrennt voneinander liegan, und daß zwischen den beiden Schleuderrinigen (fiv &2) zwei Dichtungen (Ci1, d2) an der Welle (α) angeordnet sind, durch die je ein Luftstrom in das Innere der beiden Kammern (D1, D2) angesaugt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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