DE353256C - Verfahren zur Foerderung oder Stauung halbfester Koerper mittels Viskositaetspumpen - Google Patents

Verfahren zur Foerderung oder Stauung halbfester Koerper mittels Viskositaetspumpen

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DE353256C
DE353256C DE1917353256D DE353256DD DE353256C DE 353256 C DE353256 C DE 353256C DE 1917353256 D DE1917353256 D DE 1917353256D DE 353256D D DE353256D D DE 353256DD DE 353256 C DE353256 C DE 353256C
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FRANZ LAWACZECK DR ING
JACOB E NOEGGERATH DR ING
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JACOB E NOEGGERATH DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D3/00Axial-flow pumps
    • F04D3/02Axial-flow pumps of screw type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Verfahren zur Förderung oder Stauung halbfester Körper mittels Viskositätspumpen. Flüssige und halbfeste Körper zeigen in \°iskositätspurnpen ein verschiedenes Verlialten. Als Beispiel seien die Viskositätsgewinde erwähnt, welche einen unter Druck stehenden Raum gegen eitlen anderen abdichten. lies
    hesclniebt z. B. durch eitt @-i:l<osit<i.tsgewinde,
    (las die im Druckrattni befindliche Flüssigkeit
    zuriickpreßt, oder es wird mittels <<iskositäts-
    gewinde und einet- viskosen (@ lüssijl<eit, ins-
    besondere Öl, ein \bsperrungsdruck erzeugt,
    der höher als der abzudichtende Druck ist und das Herausfließen der unter dein Absperrungsdruck stehenden viskosen Fliissigkeit.clurch ein Gegengewinde verhindern soll, ;las einen dem Absperrungsdruck entsprechenden Druck zu erzeugen vermag.
  • Bei viskosen Flüssigkeiten g-cnügt es, d'aß das Gegengewinde für denselben Druck . gebaut ist, wie das Hauptgewinde. Finden dagegen Halbfeste Körper Anwendung, wie Fette u. d@gl.. so tritt, wenn auch hier.. das Gegengewinde für denselben Druckgebaut ist "vie das Hauptgewinde; .das Fett an dem dein Absper rungsdruck abge-,vendeteii Ende des Gc-en"ewindes aus. Der Grund hierfür liegt in der Ei genschäft ider halbfesten Körper, daß die viskose Wirkung nur dann voll auftritt, wenn eine innige Berührung der einzelnen Bcstandteile gegeneinander und gegenüber den Wänden, zwischen denen die viskose Wirkung stattfinden soll, besteht. Andernfalls, z. B. bei dein vorher beschriebenen Gegengewinde für Öle, wird' das Fett zum Teil infolge des Druckes durch die Schraubengän=ge hindurchgeschoben, ohne daß eine genügende viskose Haftung an den Wänden oder auch im Fett selbst stattfindet, und- nur bei einem Teil des Fettes findet eine so innige Berührung statt, daß die viskose Wirkung vollständig auftreten kann.
  • Gemäß der Erfindung wird nun die notwendige innige Berührung der Teile des halbfesten Körpers in sich und mit den Wänden in beliebiger Weise, z. B. durch Erzeugung einer Pressung in dem Körper, dein Benetzungsd'ruck, erzeugt. Dies gilt nicht nur für das vorher besprochene Gegengewinde zur Erhaltung eines Druckes, sondern ganz allgemein zur viskosen Förderung halbfester Körper. Hierbei kann die Pressung in beliebiger Weise erzeugt werden; unter Umständen genügt es, claß dies einmal geschieht. Bei Gegengewinden erfolgt die rrzetigun:- .des Betietzungs:cirttcl:es dadurch, @daß mehr Gewinde angewendet wird, als bei völliger Ausnutzung der Viskositätswirkung zur Erzeugung eines dem vom Hauptgewinde erzeugten Druck -gleichen Druckes nötig wären. Das Gegengewinde wird also für stärkeren ()ruck voirgeselien, als das Hauptgewinde. Der erforderliclre Benetzungsdruck kann auch auf andere «reise, z. B. durch Zentrifugalwirkung usw., erzielt werden oder aber im Falle eines Gegen- mder Abdichtungsgewindes durch l?iiisclialtting eines Widerstandes in den YVeg des Fettes. Dieser Widerstand kann aus einer beliebigen Drosselung oder Dichtung bestellen.
  • Abb. i stellt ein Lager dar, das mit einen halbfesten Körper, beispielsweise konsistentetn Fctt, geschmiert wird, während Abb. z eine Vorrichtung zum Fördern zeigt.
  • Die Welle a (Abb. i) ruht in dem Lager h, die Scliniierung dieser Lagerstelle erfolgt durch Fett, das in dein Behälter f aufgespeichert ist. Das Viskositä tsgewinde s1 führt das Fett unter Druck der L agerfläche L zti. Gemäß der Erfindung ist auf der anderen Seite der Lagerstelle ein Gegengewindes= angeordnet, das einen höheren Druck zu erzeugen vermag als in dein Fett herrscht, welches die I agerstelle 1 benetzt. Schließlich wird noch durch ein drittes Gewindes, der Austritt von Fett an der Seite verhindert, an welcher die Einführung des Fettes erfolgt.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. 2 steht das Fett o. dgl. in dem Vorraum v der Pumpe p unter einem gelinden Druck, der beispielsweise durch eine Federpresse d erzeugt wird. Hierdurch wird eine volle Benetzung der Schraubengänge der Pumpe p erreicht, die das Fett unter hohem Druck bei e austreten lassen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Verfahren zur Förderung oder Stauung halbfester Körper mittels Viskositä tspumpen, besonders Schraubennutenpunipen,dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Körpers unter sich und finit den Wänden, z. B. durch Erzeugung einer Pressong in dem Körper, in innige Berührung gebracht werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderliche Pressung durch Widerstand gegen das Durchfließen des halbfesten Körpers, «Jie z. B. durch zusätzliche Gewindegänge oder durch Drosselungen oder Diclituiigen beliebiger Art, erzeugt wird-
DE1917353256D 1917-04-25 1917-04-25 Verfahren zur Foerderung oder Stauung halbfester Koerper mittels Viskositaetspumpen Expired DE353256C (de)

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