DE352886C - Kombinationsschloss - Google Patents
KombinationsschlossInfo
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- DE352886C DE352886C DE1921352886D DE352886DD DE352886C DE 352886 C DE352886 C DE 352886C DE 1921352886 D DE1921352886 D DE 1921352886D DE 352886D D DE352886D D DE 352886DD DE 352886 C DE352886 C DE 352886C
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- Germany
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- bolt
- lock
- slide
- combination lock
- projections
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- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/12—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
Durch das Patent 352885 ist ein Kombinationsschloß geschützt, bei dem die Möglichkeit,
das Schloß zu öffnen, davon abhängt, ob ein Riegel mit Vorsprüngen beim Herabdrücken
in entsprechende Ausschnitte von Zuhaltungsscheiben eintreten kann oder nicht. Bei diesem
Schloß ist es nicht ausgeschlossen, daß man die öffnungsstellung der Zuhaltungsscheiben
während des ständigen Herabdrückens des Riegels und bei schrittweisem Fortschalten der
Zuhaltungsscheiben herausfühlen kann, so daß ein öffnen des Schlosses ohne Kenntnis der
einzustellenden Kombination möglich wäre. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden,
die darin besteht, daß die in die Zuhal-. tungsscheiben eintretenden Vorsprünge einer
Schließvorrichtung mit einer von Hand zu bedienenden
Öffnungsvorrichtung nachgiebig verbunden sind.
In der Zeichnung sind zwei als Beispiele dienende Ausführungsformen dargestellt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen ein Vorhängeschloß in Längs-, Querschnitt und Grundriß, während
die Abb. 4 bis 6 ein flaches Kofferschloß in verschiedenen Schnitten und Ansicht wiedergeben.
Die Abb. 7 und 8 stellen Einzelheiten dar.
Das Vorhängeschloß 1 nach Abb. 1 besitzt
vier Schalthebel 4, die mit Handgriffen 5 aus Schlitzen 8 des Schloßgehäuses 2 herausragen
und durch die die Kombination auf drehbare, durch Sperrfedern 9- gehemmte Zuhaltungsscheiben
11 eingestellt wird. In diesen Scheiben 11 sind Ausschnitte 3 angebracht, in die Vorsprünge
10 eines Schließriegels 7 eintreten können. Dieser Schließriegel 7, der aus einem U-förmig
gebogenen Blechstück besteht, wird mit Längsschlitzen 71 an zwei feststehenden Bolzen
21 geführt. In den Seitenwangen des U-förmigen Riegels 7 ist ein Stift 15 eingesetzt, durch den
ein an "dem einen Bolzen 21 gelagerter Drehriegel 22 verschwenkt und dadurch der Schließbügel
ι des Schlosses geöffnet oder geschlossen werden kann. Der Schließriegel7 ist von einem
ebenfalls U-förmig ausgebildeten Sperriegel 6 umgeben, der mit einem durch das Gehäuse 2
hindurchragenden Druckknopf 20 verbunden ist. Dieser Sperriegel 6 weist an seinen beiden
unteren Enden je zwei Ansätze 61 auf, die beim
Herabdrücken des Riegels 6 hinter Ansätze 4 an den Schalthebeln 4 greifen und diese in ihrer
Ruhelage sperren, so daß während des Herabdrückens des Riegels 6 eine Schaltbewegui
mit einem Schalthebel 4 nicht ausgeführt werden kann. Der Sperriegel 6 trägt auf einem durchgehenden
Bolzen 14 eine Spiralfeder 12, deren Enden sich auf den festen Bolzen 21 abstützen
und den Riegel 6 stets nach oben drücken. Auf einem zweiten im Sperriegel 6 angeordneten
durchgehenden Bolzen 141, der durch Längsschlitze ZL1 im Schließriegel 7 hindurchreicht,
ist eine Spiralfeder 13 gesteckt, die sich mit beiden Enden am Schließriegel 7 abstützt und
die eine federnde Verbindung zwischen dem Schließriegel 7 und dem Sperriegel 6 bildet.
Wird auf den Druckknopf 20 gedrückt, während die Ausschnitte 3 der Zuhaltungsscheibe:!
11 sich in der nicht eingestellten Lage befinden, so sperrt der Riegel 6 die Schalthebel 4, und der
Schließriegel 7 wird von den Rändern der Zuhaltungsscheiben 11 zurückgehalten, was durch
die Feder 13 möglich ist. Erst wenn sämtliche Zuhaltungsscheiben 11 mit ihren Ausschnitten 3
den Vorsprüngen 10 gegenüberstehen, dann kann sich der Schließriegel 7 beim Drücken
auf den Knopf 20 nach unten bewegen und der Drehriegel 22 in die Öffnungslage gebracht
werden. Der Schließbügel 1 des Schlosses läßt sich dann also öffnen.
Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Abb. 4 bis 8 sind statt der Sperr- und
Schließriegel entsprechende Schieber angeordnet. Abb. 5 zeigt den Schließschieber 25, dessen
Riegelkanten 26 hinter den Öffnungen 27 im Schloßgehäuse 28 den einzuklappenden Schließbügel
29 (Abb. 7) festhalten können. Dieser durch Zapfen 30 parallel geführte Schieber 25
trägt Vorsprünge 31, die in die Aussparungen 32 der Zuhaltungsscheiben 33 eintreten können.
Auf einen seitlich hervorragenden Ansatz 25x
des Schließschiebers 25 wirken zwei Federn 42 und 43 ein, von denen die Feder 42 sich gegen
das feste Schloßgehäuse 28 abstützt, während die Feder 43 eine Verbindung mit dem über
dem Schließschieber 25 liegenden und in Abb. 4 dargestellten Sperrschieber 34 bildet. Dieser
ebenfalls an den Zapfen 30 parallel geführte Schieber 34 ist mil Daumen 35 versehen, die
in entsprechende Ausschnitte 36 der Schalthebel 37 eintreten und diese sperren, sobald
der Schieber 34 verschoben ist.
Die Feder 43 legt sich gegen einen Vorsprung 38 des Sperrschiebers 34. Eine Feder 39 drückt
den Schieber 34 stets in seine in Abb. 4 gezeichnete Ausgangslage, aus der er durch einen Schiebeknopf
40 von Hand verschoben werden kann.
Befinden sich die Aussparungen 32 der sämtlichen drei Zuhaltungsscheiben 33 in einer
solchen Lage, daß die Vorsprünge 31 an dem Schließschieber 25 in diene Auisparurgen hineintreten
können, so nimmt durch die Verschiebebewegung des Knopfes 40 der Sperrschieber 34 unter Vermittlung der zwischen den
Schiebern 25 und 34 eingeschalteten Feder 43 den Schließschieber 25 mit, so daß der herausklappbare
Schließbügel 29 von den Riegelkanten 26 freigegeben und das Schloß geöffnet werden kann.
Verhindert jedoch nur eine Zuhaltungsscheibe 33 eine Verschiebung des Schließschiebers
25, so bleibt die Bewegung des Knopfes 40 ohne Einwirkung auf den Schließschieber
25. An dem Knopf 40 kann man nicht herausfühlen, ob sich der Schließschieber 25 bewegt
hat, da ein nachgiebiges Zwischenglied —· nämlich die Feder 43 —■ eingeschaltet ist.
Wenn man zwei (oder mehrere) Schlösser dieser Art, beispielsweise an Reisekoffern,
Aktentaschen u. dgl., so verriegelt halten will, daß sie sich nur dann öffnen lassen, wenn die
sämtlichen Zuhaltungsscheiben 33 aller Schlösser richtig eingestellt sind, so hat man nur nötig,
die Schließschieber 25 der beiden Schlösser durch eine Verbindungsstange zu kuppeln, die
natürlich von außen unsichtbar anzubringen ist. Diese Verbindungsstange läßt sich beispielsweise
an einem nach hinten aus dem Schloß heraustretenden Zapfen 41 befestigen,
der durch einen Längsschlitz 52 im Schloßgehäuse 28 herausragt.
Claims (3)
1. Kombinationsschloß nach Patent 352885, dadurch gekennzeichnet, daß die
in die Zuhaltungsscheiben (ii, 33) eintretenden Vorsprünge (10, 31) einer Schließvorrichtung
(7, 25) mit einer von Hand zu bedienenden Öffnungsvorrichtung (6, 34) nachgiebig verbunden sind.
2. Kombinationsschloß nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß die von Hand zu bedienende öffnungsvorrichtung (6, 34)
Vorsprünge (61, 25) aufweist, die sofort nach Beginn einer Bewegung die Schalthebel
(5, 37) der Zuhaltungsscheiben (11, 33) in ihren Ruhelagen sperrt.
3. Kombinationsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in
die Zuhaltungsscheiben (33) eintretenden Vorsprünge (31) der Schließvorrichtung (25)
von mehreren gleichen Schlössern durch eine feste Verbindung miteinander gekuppelt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352886T | 1921-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352886C true DE352886C (de) | 1922-05-11 |
Family
ID=6278299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921352886D Expired DE352886C (de) | 1921-03-13 | 1921-03-13 | Kombinationsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352886C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5609048A (en) * | 1996-04-17 | 1997-03-11 | Ling; Chong-Kuan | Pivotally lockable and seesawly restorable combination padlock |
-
1921
- 1921-03-13 DE DE1921352886D patent/DE352886C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5609048A (en) * | 1996-04-17 | 1997-03-11 | Ling; Chong-Kuan | Pivotally lockable and seesawly restorable combination padlock |
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