DE352346C - Setzschiff fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Setzschiff fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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DE352346C
DE352346C DE1921352346D DE352346DD DE352346C DE 352346 C DE352346 C DE 352346C DE 1921352346 D DE1921352346 D DE 1921352346D DE 352346D D DE352346D D DE 352346DD DE 352346 C DE352346 C DE 352346C
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lines
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DE1921352346D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding

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  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

  • Setzschiff für Natrizensetz- und Zeilengießmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf Zeilenschiffe für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen.
  • Bei den bekannten Bauarten solcher Maschinen für die Herstellung von Typenzeilen oder Gußzeilen in den Sprachen, deren Schriftzeichen von links nach rechts gelesen werden, werden auch die die Zeilen bildenden Matrizen von links nach rechts gesammelt und alsdann vor eine wagerechte Form geführt, in der die Buchstaben mit ihren Köpfen nach unten gerichtet abgegossen werden. Hierauf wird die Form in eine senkrechte Stellung gedreht, so daß der Anfang der Zeile nach oben gerichtet ist, und die Typenzeile aus der Form in ein Zeilenschiff ausgestoßen. In letzterem werden die Zeilentypen nacheinander von links aneinandergereiht, so daß die Zeilen eine Kolumne bilden, in der die zuletzt gegossene zu unterst liegt, und von der Kolumne unmittelbar ein _ Abdruck genommen werden kann, der richtig von links nach rechts zu lesen ist. Stellt man nun Satz in semitischen Sprachen, bei welchen die Schriftzeichen von rechts nach links gelesen werden, mit derartigen Maschinen in der gleichen Weise her, also so, daß die Matrizen von links nach rechts zu einer Zeile gesammelt, dann die Typenzeilen in einer wagerechten Form gegossen und in der senkrechten Stellung ausgestoßen werden, so muß man, um nun eine Kolumne aus Typenzeilen zu erhalten, bei der die Zeilen richtig von rechts nach links gelesen werden können und die zuletzt gegossene Zeilentype die unterste ist, die Buchstaben mit dem Kopf nach oben gerichtet in der Form abgießen und die Typenzeilen der Reihe nach nach rechts in das Zeilenschiff, in dem sie gesammelt werden, hineinstoßen.
  • Die Erfindung bezweckt, das Zeilenschiff so auszubilden, daß es leicht sowohl zum Sammeln von Zeilen semitischer als auch gewöhnlicher Schriften verwendet werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 eine Vorder- und eine Seitenansieht von rechts auf das Zeilenschiff zum Sammeln von semitischen Typenzeilen, während Abb. 3 und 4. entsprechende Ansichten der Vorrichtung für das Sammeln von gewöhnlichen Zeilen zeigen.
  • Die in Abb. i und 2 dargestellte Sammelvorrichtung ist im allgemeinen bekannter Bauart, wie man sie auch schon bisher für das Sammeln von semitischen Zeilen verwendet hat. Die Zeilen gelangen, nachdem sie aus der Form und durch den Messerblock, die in die Zeichnungen nicht mit aufgenommen sind, hindurchgestoßen sind, in eine geneigte Rinne i, die sie nach links in das Zeilenschiff 2 führt. Die Zeilen treten in das Zeilenschiff an der rechten Seite des Zeilenstößers 3 ein, der an dem Ende des um 5 an dem sogenannten Schraubstockrahmen 2:1 drehbar angelenkten Hebels . f angeordnet ist. Der Hebel q. erhält seine absatzweise Bewegung durch einen Lenker 6, der an dem einen Ende mittels eines Hakens 7 mit dem Hebel q. und an dem anderen Ende durch einen Zapfen 8 mit einem zweiten Hebel g verbunden ist. Der Hebel g schwingt um io an dem Schraubstockrahmen 24. und wird in der bekannten Weise durch Stifte 11, 12 (Abb. 2) durch die Bewegung einer Rolle 12a (Abb. i) an der einen der bekannten Ausschließstangen (die nicht gezeigt sind) in Bewegung versetzt. Der Zeilenstößer 3 schichtet durch seine absatzweise Bewegung die Zeilen von links gegen das Zeilenwiderlager 13, welches durch eine Feder 14. nachgiebig in seiner Lage in dem Zeilenschiff gehalten ward.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der Hebel g nach aufwärts und vorwärts bei 15 verlängert und mit einem auswechselbaren Kopf oder Stößer 16 versehen, und der Kanal i wird von einer Platte 17 getragen, die leicht von der Maschine entfernt werden kann, um das Einsetzen eines anderen Zeilenschiffes zu ermöglichen, das in wirksame Verbindung mit dem Stößer 16 gebracht werden kann.
  • Die Verlängerung 15 kann mit dem Hebel g aus einem Stück hergestellt sein. In diesem Falle läuft, wenn die Vorrichtung in der oben beschriebenen Weise zum Sammeln semitischer Zeilen dient, die Verlängerung 15 unbehindert leer. Natürlich kann man auch, anstatt die Verlängerung mit dem Hebel als Ganzes auszubilden, sie abnehmbar an demselben befestigen und sie von der Maschine abnehmen, wenn die letztere zum Gießen von semitischen Zeilen verwendet wird.
  • Die Anordnung des Zeilenschiffes für gewöhnliche Zeilen ist in Abb. 3 und 4 dargestellt. Ein Vergleich derselben mit der oben beschriebenen läßt mit Leichtigkeit erkennen, in welcher Weise der Übergang von der einen Anordnung auf die andere durchgeführt wird. Es ist nur erforderlich, die Platte 17 von dem Schraubstockrahmen 24 zu entfernen, indem man sie nach genügendem Lockern der Schrauben 25 nach der hinteren Seite der Maschine zu, und sobald die Bohrungen 26 mit den Köpfen der Schrauben 25 zusammenfallen, abhebt. Sodann werden für die Platte 17 die Rahmen 18, ig eingesetzt, die das andere Zeilenschiff 20 und die Rinne 21 tragen.
  • Wenn die Teile sich in dieser Arbeitsstellung befinden, so gelangen die üblichen Zeilen in die Rinne 2i, die sie in das Zeilenschiff 2o auf der linken Seite des Stößers 16 führt, so daß, wenn der Stößer durch den Hebel g und die obenerwähnte Verlängerung 15 betätigt wird, die Zeilen in das Zeilenschiff 2o geschoben werden, und zwar von rechts her gegen das Zeilenwiderlager 22 mit seiner Feder 23. Der Lenker 6 kann bei der Herstellung von gewöhnlichen Zeilen von dem Hebel q. gelöst, wie in gestrichelten Linien in Abb. i gezeigt ist, und in dieser unwirksamen Stellung durch ein beliebiges Mittel gehalten werden oder an dem Zapfen 8 lose nach unten hängen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeilenschiff für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei Zeilenstößern, von welchen der eine Zeilen von links her in ein Zeilenschiff und der andere von rechts her in ein anderes Zeilenschiff schichten kann.
  2. 2. Zeilenschiff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne, welche die Zeilen nach dem Zeilenschiff führt, in welchem sie durch einen Stößer von links her geschichtet werden, abnehmbar angeordnet ist und gegen ein anderes Zeilenschiff ausgewechselt werden kann, in welchem durch einen anderen Stößer die Zeilen von rechts her geschichtet werden.
  3. 3. Zeilenschiff nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung für den einen Zeilenstößer im. mittelbar und für den anderen mittelbar erfolgt. Zeilenschiff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenstößer und ihre Antriebsvorrichtung so gekuppelt und entkuppelt werden können, daß erstere in wirksamer oder unwirksamer Stellung gehalten werden können.
DE1921352346D 1920-04-01 1921-03-22 Setzschiff fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE352346C (de)

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