DE351940C - Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird - Google Patents

Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird

Info

Publication number
DE351940C
DE351940C DE1921351940D DE351940DD DE351940C DE 351940 C DE351940 C DE 351940C DE 1921351940 D DE1921351940 D DE 1921351940D DE 351940D D DE351940D D DE 351940DD DE 351940 C DE351940 C DE 351940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine tool
attach
tools
spring drive
rotated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1921351940D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTHILF KRAUTER
Original Assignee
GOTTHILF KRAUTER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOTTHILF KRAUTER filed Critical GOTTHILF KRAUTER
Application granted granted Critical
Publication of DE351940C publication Critical patent/DE351940C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/06Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. APRIL 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 351940 KLASSE 87b GRUPPE 6
Gotthilf Krauter in Schorndorf.
Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel
durch ein Federtriebwerk gedreht wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1921 ab.
Bei dem durch Patent 315928 bekannt gewordenen Apparat, welcher zum Bohren, Fräsen, Punzen, Polieren und anderen feinen Arbeiten verwendet ist, zeigen sich verschiedene in der Praxis unangenehm empfundene
Nachteile, welche vor allem darin bestehen, daß die Freigabe der Bohrspindel in die Nähe des Bohrers selbst verlegt ist. Hierdurch ist namentlich verhindert, an solchen Stellen die gewünschte Bohrarbeit zu verrichten, welche i"
verhältnismäßig weit von dem Aufzugsfedergehäuse entfernt sind. Auch ist schädlicherweise bei dem bekannten Apparat das Schwergewicht nach unten verlegt, nämlich an diejenige Stelle, wo die Sperrung und Freigabe der Bohrspindel erfolgen soll. Insbesondere ist dort auch der Arbeitsdruck erheblich benachteiligt, weil das obere Ende der Spindel infolge der ungünstigen Einlagerung einen viel zu starken Reibungsdruck abnimmt Auch ist nunmehr das Schwergewicht der Werkzeugmaschine in die Hand des Arbeiters verlegt, wodurch eine sichere Handhabung gewährleistet ist.
'5 Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt; es zeigt: Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 die Ansicht in der Pfeilrichtung I, Abb. 3 dieselbe unter Weglassung des unteren Gehäusedeckels,
Abb. 4 eine besondere Anwendungsart. Die Spindel α steht in bekannter Weise mit einem Federtriebwerk b mit Rädergetriebe c in Verbindung. Das eine Ende der Spindel ist in einer dem jeweiligen Zweck entsprechenden Weise mit einem Bohrkopf e versehen, um das Werkzeug f in bekannter Weise befestigen zu können. Gemäß der Erfindung - ist nun die Vorrichtung zur Sperrung und : Freigabe der Bohrspindel unmittelbar auf die Innenseite des unteren Abschlußdeckels g verlegt, wodurch der Arbeiter mit derselben ; Hand, mit welcher er die Maschine hält, auch ohne weiteres diese abstellen oder in Betrieb setzen kann, was dadurch geschieht, daß er mit dem Daumen oder Zeigefinger einen nach j unten vorspringenden Abstellstift h gegen i die Bohrwelle zu bewegt (Pfeilrichtung : Abb. ι und 2). Die Abstellvorrichtung selbst \ besteht aus dem eben genannten Abstellstift h am freien Ende eines eigenartig gebogenen und um das Lager k kippbar gelagerten Hebels i, welcher von einer Schraubenfeder I von der Bohrwelle weggezogen wird. Der Hebel i ist mit einer Fläche m versehen, welche gegen einen bei η doppelt abgeflachten Bund eines mit dem Getriebe in direkter Verbindung stehenden Getrieberades 0 wirken kann.
! In der Abb. 2 ist die Bohrspindel α insofern gegen Umdrehung gesichert, als die Fläche m : gegen eine der Flächen η des Getrieberades 0 ■ anliegt und so die Umdrehung dieses Rades : sperrt. Sobald man nun den Sperrstift h in der Pfeilrichtung gegen die Bohrspindel hin bewegt, so wird die Fläche η von der Fläche m ! des Hebels i freigegeben, wodurch eine alsbaldige Umdrehung der Bohrspindel a ein- ;.. setzt, die unter der Einwirkung einer im Federtriebwerk b eingelagerten Aufzugsfeder aufrechterhalten wird. Die Spannung der Aufzugsfeder geschieht in der \Veise, daß das ι Gehäuse des Federtriebwerks b mit einer Außen verzahnung/» versehen ist, in welche ein Paar gegenüberliegender, als Federn q ausgebildeter Sperrklinken r einschnappen, wenn man das eine Gehäuse s, g gegen das Federtriebwerk b am Umfange verdreht.
In Abb. 4 ist dargestellt, wie man z. B. mit der Werkzeugmaschine ein am entgegengesetzten Ende eines durchlochten Trägers T bei χ erforderliches Loch einbohren kann. Diese Möglichkeit ist nur deshalb gegeben, weil die Abstellvorrichtung h-n unmittelbar in das Innere des Triebwerkes S1 g verlegt ist. Auch ist dadurch, daß das Schwergewicht des Apparates in die Hand des Arbeiters verlegt ist, eine bedeutend sichere Handhabung möglich. Insbesondere ist der Arbeitsdruck nicht nachteilig beeinflußt, weil die Bohrspindel a auf einer Spitze aus Stahl, d. h. in Öl auf dem Vierkant läuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werkzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Getriebegehäuses ein federbelasteter und an seinem freien Ende nach außen vorstehender Sperrhebel (i, h) im Eingriff mit einem entsprechend abgeflachten Getrieberad (0) steht, so daß je nach der Stellung des Hebels (2') die Arbeitswelle gesperrt oder freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1921351940D 1921-09-06 1921-09-06 Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird Expired DE351940C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE351940T 1921-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE351940C true DE351940C (de) 1922-04-19

Family

ID=6272019

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1921351940D Expired DE351940C (de) 1921-09-06 1921-09-06 Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE351940C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1503057C3 (de)
DE351940C (de) Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird
DE4105340C2 (de) Handgeführter Winkelschleifer mit einer Bremsanordnung und einer eine Stirnverzahnung oder dergleichen formschlüssige Verbindung aufweisenden Einrichtung zum Sichern des Spannflansches gegen selbsttätiges Lösen beim Bremsvorgang
DE570793C (de) Einrichtung an Ventilen, deren Spindel sowohl von Hand als auch durch einen Motor verstellt werden kann
DE669127C (de) Vorrichtung zum Festziehen und Loesen von Werkzeugen mit kegeligem Schaft
DE919905C (de) Winkelstueckkopf, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke
DE416926C (de) Werkzeughalter fuer Drehbaenke mit einem zur Aufnahme mehrerer Werkzeuge dienenden Kopf
DE571184C (de) Reitstock mit durch ein Druckmittel, z. B. Druckluft, bewegtem Reitnagel
DE824827C (de) Zahnschleif-Werkzeug
DE651027C (de) Schlag- und Bohrwerkzeug mit elektrischem Antrieb und zwei verschieden schnell umlaufenden Wellen
DE381078C (de) Vorrichtung zum Loesen von Werkzeugen, insbesondere Reibahlen, von dem kegelfoermigen Zapfen des Werkzeugtraegers
DE340461C (de) Vorrichtung zum Einlegen von Eisenbahnschraubenkupplungen
DE480467C (de) Fuer Presslufthaemmer bestimmte Vorrichtung zum Festhalten des Werkzeuges
DE408646C (de) Schaltvorrichtung fuer Bewegungen von Supporten und anderen Teilen an Werkzeugmaschinen
DE258417C (de) Feilenschleifmaschine
DE354562C (de) Hand-Werkzeugumsetzer fuer Pressluftwerkzeuge
DE216662C (de)
AT121216B (de) Schlagwerkzeug.
DE743442C (de) Abrichtvorrichtung fuer Schleifscheiben
DE459594C (de) Vorrichtung an Werkzeug- und Arbeitsmaschinen
DE271734C (de)
DE3031240A1 (de) Maulschluesselratsche mit schluesselweitenvariationsstueck
DE303787C (de)
DE532933C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Kurbeln von Schiffswinden, insbesondere Anker- und Trossenwinden
DE561970C (de) Kreiselandrehvorrichtung mit einem huelsenfoermigen Griff