DE351940C - Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird - Google Patents
Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wirdInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B45/00—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
- B23B45/06—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. APRIL 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 351940 KLASSE 87b GRUPPE 6
Gotthilf Krauter in Schorndorf.
Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel
durch ein Federtriebwerk gedreht wird.
Bei dem durch Patent 315928 bekannt gewordenen Apparat, welcher zum Bohren,
Fräsen, Punzen, Polieren und anderen feinen Arbeiten verwendet ist, zeigen sich verschiedene
in der Praxis unangenehm empfundene
Nachteile, welche vor allem darin bestehen, daß die Freigabe der Bohrspindel in die Nähe
des Bohrers selbst verlegt ist. Hierdurch ist namentlich verhindert, an solchen Stellen die
gewünschte Bohrarbeit zu verrichten, welche i"
verhältnismäßig weit von dem Aufzugsfedergehäuse entfernt sind. Auch ist schädlicherweise
bei dem bekannten Apparat das Schwergewicht nach unten verlegt, nämlich an diejenige Stelle, wo die Sperrung und Freigabe
der Bohrspindel erfolgen soll. Insbesondere ist dort auch der Arbeitsdruck erheblich
benachteiligt, weil das obere Ende der Spindel infolge der ungünstigen Einlagerung einen
viel zu starken Reibungsdruck abnimmt Auch ist nunmehr das Schwergewicht der
Werkzeugmaschine in die Hand des Arbeiters verlegt, wodurch eine sichere Handhabung
gewährleistet ist.
'5 Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
in vier Abbildungen dargestellt; es zeigt: Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 die Ansicht in der Pfeilrichtung I, Abb. 3 dieselbe unter Weglassung des unteren
Gehäusedeckels,
Abb. 4 eine besondere Anwendungsart. Die Spindel α steht in bekannter Weise mit
einem Federtriebwerk b mit Rädergetriebe c in Verbindung. Das eine Ende der Spindel
ist in einer dem jeweiligen Zweck entsprechenden Weise mit einem Bohrkopf e versehen,
um das Werkzeug f in bekannter Weise befestigen zu können. Gemäß der Erfindung
- ist nun die Vorrichtung zur Sperrung und : Freigabe der Bohrspindel unmittelbar auf die
Innenseite des unteren Abschlußdeckels g verlegt, wodurch der Arbeiter mit derselben ;
Hand, mit welcher er die Maschine hält, auch ohne weiteres diese abstellen oder in Betrieb
setzen kann, was dadurch geschieht, daß er mit dem Daumen oder Zeigefinger einen nach j
unten vorspringenden Abstellstift h gegen i die Bohrwelle zu bewegt (Pfeilrichtung :
Abb. ι und 2). Die Abstellvorrichtung selbst \
besteht aus dem eben genannten Abstellstift h am freien Ende eines eigenartig gebogenen
und um das Lager k kippbar gelagerten Hebels i, welcher von einer Schraubenfeder I von
der Bohrwelle weggezogen wird. Der Hebel i ist mit einer Fläche m versehen, welche gegen
einen bei η doppelt abgeflachten Bund eines mit dem Getriebe in direkter Verbindung stehenden
Getrieberades 0 wirken kann.
! In der Abb. 2 ist die Bohrspindel α insofern gegen Umdrehung gesichert, als die Fläche m
: gegen eine der Flächen η des Getrieberades 0
■ anliegt und so die Umdrehung dieses Rades : sperrt. Sobald man nun den Sperrstift h in
der Pfeilrichtung gegen die Bohrspindel hin bewegt, so wird die Fläche η von der Fläche m
! des Hebels i freigegeben, wodurch eine alsbaldige Umdrehung der Bohrspindel a ein-
;.. setzt, die unter der Einwirkung einer im Federtriebwerk b eingelagerten Aufzugsfeder
aufrechterhalten wird. Die Spannung der Aufzugsfeder geschieht in der \Veise, daß das
ι Gehäuse des Federtriebwerks b mit einer Außen verzahnung/» versehen ist, in welche
ein Paar gegenüberliegender, als Federn q ausgebildeter Sperrklinken r einschnappen,
wenn man das eine Gehäuse s, g gegen das Federtriebwerk b am Umfange verdreht.
In Abb. 4 ist dargestellt, wie man z. B. mit der Werkzeugmaschine ein am entgegengesetzten
Ende eines durchlochten Trägers T bei χ erforderliches Loch einbohren kann.
Diese Möglichkeit ist nur deshalb gegeben, weil die Abstellvorrichtung h-n unmittelbar
in das Innere des Triebwerkes S1 g verlegt ist.
Auch ist dadurch, daß das Schwergewicht des Apparates in die Hand des Arbeiters verlegt
ist, eine bedeutend sichere Handhabung möglich. Insbesondere ist der Arbeitsdruck nicht
nachteilig beeinflußt, weil die Bohrspindel a auf einer Spitze aus Stahl, d. h. in Öl auf
dem Vierkant läuft.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werkzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Getriebegehäuses ein federbelasteter und an seinem freien Ende nach außen vorstehender Sperrhebel (i, h) im Eingriff mit einem entsprechend abgeflachten Getrieberad (0) steht, so daß je nach der Stellung des Hebels (2') die Arbeitswelle gesperrt oder freigegeben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE351940T | 1921-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE351940C true DE351940C (de) | 1922-04-19 |
Family
ID=6272019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921351940D Expired DE351940C (de) | 1921-09-06 | 1921-09-06 | Hand-Werkzeugmaschine, bei welcher die zur Anbringung der Werzeuge dienende Spindel durch ein Federtriebwerk gedreht wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE351940C (de) |
-
1921
- 1921-09-06 DE DE1921351940D patent/DE351940C/de not_active Expired
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