DE35180C - Hohlcylinder aus Mauerwerk mit schraubenförmigen Lagerfugen - Google Patents

Hohlcylinder aus Mauerwerk mit schraubenförmigen Lagerfugen

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DE35180C
DE35180C DENDAT35180D DE35180DA DE35180C DE 35180 C DE35180 C DE 35180C DE NDAT35180 D DENDAT35180 D DE NDAT35180D DE 35180D A DE35180D A DE 35180DA DE 35180 C DE35180 C DE 35180C
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DE
Germany
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masonry
hollow cylinder
cylinder made
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helical vertical
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DENDAT35180D
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English (en)
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K. SCHLIEP-HACKE, Dr. phil., in Waldau b. Osterfeld, Bbzk. Halle
Publication of DE35180C publication Critical patent/DE35180C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/28Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
(Berg-Bez. Halle).
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. October 1885 ab.
Zu verschiedenen Zwecken ist es nöthig, cylindrische oder kegelförmige, kreisrunde Schächte, Cylinder oder Schlote aus Mauerwerk herzustellen. Man verwendet dazu in der Regel besonders geformte Steine, deren jeder ein Kreissegment darstellt, während eine bestimmte Anzahl derselben einen Kreisring bilden. Im Gewöhnlichen unterliegt es keiner Schwierigkeit, mittelst einer einzigen Steinform solche Kreisringe von verschiedenen Durchmessern herzustellen, indem man für die etwa verbleibenden Lücken von geringerer Weite, als einem ganzen Formstein entspricht, einen solchen durch einfaches Sägen oder Behauen passend machen kann. Auch jene immerhin geringeren Differenzen, welche durch Unregelmäfsigkeiten in der Fabrikation der Steine entstehen, werden ebenso ausgeglichen. Viel schwieriger wird die Sache dort, wo es darauf ankommt, solches Schacht- oder Cylindermauerwerk absolut luftdicht herzustellen, wie solches für gewisse Zwecke des Hüttenwesens und der chemischen Industrie, insbesondere auch für die Schwelcylinder der Braunkohlentheerfabrikation der Fall ist.
In solchen Fällen verwendet man schon lange allgemein Formsteine, welche an allen Fugen und Stofsflächen mit Feder und Nuth in einander greifen. Bei Anwendung solcher Steine läfst sich die erwähnte Ausgleichung viel schwieriger und nur dadurch bis zu einem gewissen Grade herstellen, dafs die Steinfabriken solche Ausgleichstücke in verschiedener Breite vorräthig herstellen. Auch. dies, findet jedoch seine Beschränkung darin, dafs man die Ausgleichstücke füglich nur in Abstufungen der Breite von etwa 50 bis 60 mm in Vorrath halten kann, eine Fuge dagegen von nur 10 mm Weite schon nicht mehr zulässig ist. Das Bearbeiten der Stofsfugen derart, dafs dieselben wieder mit Feder und Nuth in einander greifen, ist aus ökonomischen Gründen kaum durchführbar, und so mufs man sich gefallen lassen, radial durchgehende Stofsfugen zu hauen oder zu sägen, welche selbstredend die Zuverlässigkeit des Luftabschlusses gefährden.
Diesen Umständen kann dadurch abgeholfen werden, dafs die Herstellung einzelner in sich geschlossener Ringe vermieden und so ermöglicht wird, ganz ohne Ausgleichung oder mit einer sehr geringen Anzahl von Ausgleichstücken auszukommen. Dies geschieht durch derartige Anordnung der Formsteine, dafs dieselben einen von der Basis des Hohlcylinders bis zu dessen Krönung fortlaufenden Schraubengang, wie durch Zeichnung dargestellt, bilden. Mit seiner Basis kann der Hohlcylinder auf irgend welchem Fundament oder einer Eisenarmatur oder sonst ebener Fläche aufruhen.
Die unterste Reihe von Formsteinen, welche gewissermafsen den ersten, sowie die oberste, welche den letzten Schraubengang bildet, erhalten Trapezform a, der äufserste, in eine Schneide ausgehende Theil s kann durch passenden Kitt hergestellt werden; die übrigen Steine können die sonst übliche Form erhalten.
Um eine Ueberdeckung der aufrecht stehenden (verticalen oder auf den Schraubengang normalen) Steinfugen zu erzielen, wird zweckmäfsig in jeden Schraubengang ein Stein b von entsprechend geänderter Breite eingeschaltet. Allfällige kleinere Differenzen werden, wenn sie sich bis zu einer gewissen Gröfse (etwa Y4 Steinbreite) summirt haben, durch einen Ausgleichstein von dieser Dimension beseitigt. Unter Breite ist hierbei stets die im Kreisumfang gemessene Dimension verstanden.
Es liegt in der Natur der Sache, dafs bei sehr grofsen Schachtdurchmessern die Schraube, statt eingängig, wie gezeichnet, auch zwei- oder mehrgängig angeordnet werden kann. Es wiederholen sich dann nur die durch α und s bezeichneten Formen zwei- oder mehrmals.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Bei Herstellung von Hohlcylindern aus Mauersteinen mit Nuth und Feder die Anordnung der Lagerfugen nach Schraubenlinien.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35180D Hohlcylinder aus Mauerwerk mit schraubenförmigen Lagerfugen Active DE35180C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2818248A (en) * 1955-09-12 1957-12-31 Paul S Kelsey Refractory block and ladle lining construction
US3206899A (en) * 1961-01-09 1965-09-21 Dow Chemical Co Walled structure and method for making the same
US4458457A (en) * 1980-12-08 1984-07-10 Werner Heierli Overfilled arch out of prefab reinforced concrete shells

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2818248A (en) * 1955-09-12 1957-12-31 Paul S Kelsey Refractory block and ladle lining construction
US3206899A (en) * 1961-01-09 1965-09-21 Dow Chemical Co Walled structure and method for making the same
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