DE3515248A1 - Kartoniermaschine zur bildung von kartons um vorgeformte pakete von gegenstaenden - Google Patents
Kartoniermaschine zur bildung von kartons um vorgeformte pakete von gegenstaendenInfo
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Kartoniermaschine zur Bildung von Kartons um vorgeformte Pakete von Gegenständen, wie
Flaschen, Dosen oder ähnlichen Behältern.
Es sind automatisch arbeitende Kartoniermaschinen bekannt, bei denen die in Kartons zu verpackenden Gegenstände auf
einer Stapelstrecke zugeführt, in Pakete eingeteilt, die je die gewünschte Anzahl Reihen und Linien von Gegenständen umfassen,
und dann so in zweckmässig voneinander abstehende Pakete eingeteilt auf einer mit der Stapelstrecke fluchtenden
Vorschubbahn kontinuierlich vorgeschoben werden, wobei der Vorschubbahn entlang verschiedene Arbeitsstationen nacheinander
angeordnet sind, wo die einzelnen Vorgänge vorgenommen v/erden, und zwar Einschieben eines Kartons unterhalb
jedes Pakets, wobei die flach vorgestanzten Kartons aus einem Magazin entnommen werden; Falten der Klappen des Kartons
um die Pakete; Falten und Leimen der Kartonlaschen, um schliesslich einen geschlossenen, das Paket von Gegenständen
vollständig umschliessenden und versandfertigen Karton zu erhalten.
Die in Abstand voneinander angeordneten Pakete werden durch die aufeinanderfolgenden Arbeitsstationen in der Regel in einem
ersten Abschnitt durch einen Kettenförderer mit Querschubstangen mit einer vorbestimmten Teilung und in einem
zweiten Abschnitt durch einen Zinkenförderer gefördert, wobei die Zinken auf die Schwanzseite der bereits zum Teil
-in den entsprechenden Kartons verpackten Pakete wirken.
,Bei diesen Kartoniermaschine bereitet die Station gewisse
Schwierigkeiten, in der die einzelnen Kartons unterhalb
ς 3 515243
der einzelnen Pakete eingeschoben werden sollen. Diese Station befindet sich in der Regel am Ende des Förderers mit
den Querschubstangen. Der aus dem Magazin entnommene, flach vorgestanzte Karton wird durch geeignete Schubelemente quer
zur Vorschubbahn der Pakete geschoben und vor dem Einschieben unterhalb des entsprechenden Pakets mit einem waagerechten
Teil, wird ein anderer Kartonteil um 90 nach oben gefaltet, so dass dieser gefaltete senkrechte Teil, wenn er
unterhalb des Pakets eingeschoben ist, die Vorderseite des Pakets (in Vorschubrichtung) umschliesst. Selbstverständüch
ragt der waagerechte Kartonteil in diesem Zustand hinten aus der Grundfläche des Pakets mit der Klappe heraus, die
nach dem Falten die Rückseite des Pakets umschliessen soll, und der senkrechte Kartonteil ragt oben aus dem Paket mit
der Klappe heraus, die anschliessend - nach dem Falten die Oberseite des Pakets umschliessen soll. An den beiden
Seiten des Pakets steht der darunter eingeschobene Karton mit den Klappen hervor, die nach dem Falten das Paket seitlich
umschliessen sollen.
Beim Einschieben des waagerechten Kartonteils unterhalb des Pakets entstehen mit dem senkrechten Kartonteil Schwierigkeiten,
weil sich derselbe mit den Schubstangen, insbesondere mit den seitlichen, diese Stangen tragenden Ketten,
überschneidet, so dass das Einschieben des Kartons in Querrichtung zur Vorschubbahn erst am Endabschnitt des Kettenförderers
erfolgen kann, wo der Förderer nach oben umgelenkt wird, um diese Überschneidung zu vermeiden. Ausserdem muss
wegen des waagerechten Kartonteils, insbesondere wegen seiner rückwärtigen Ausladung aus der Grundfläche der entsprechenden
Pakets, die Teilung zwischen den Schubstangen des Kettenförderers sehr gross sein, um Überschneidungen zwi-
sehen den anschliessend unterhalb der vorgeschobenen Pakete
einzuschiebenden Kartons zu vermeiden.
Dieser Umstand beschränkt offensichtlich sehr die Leistung dieser bekannten Kartoniermaschinen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kartoniermaschine
der oben erwähnten Art zu schaffen, die eine beträchtliche Leistungszunähme durch leicht durchführbare
Massnahmen und ohne Veränderung der die verschiedenen aufeinanderfolgenden
Vorgänge vornehmenden Elemente gestattet, und zwar mit entsprechender Ersparnis an der Anzahl der in
einer Verpackungs- und Versandabteilung aufgestellten Maschinen und daher an der Anzahl der erforderlichen Bedienungspersonen.
. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss vorgeschlagen,einen
kleineren Abstandzwischen den sich fortbewegenden Paketen vorzusehen und die Kartons während des Einschiebens
kurzzeitig und teilweise zu überlagern, d,h., mit dem Einschieben eines anschliessenden Kartons über die rückseitige
Klappe des waagerechten Teils des vorhergehenden Kartons anzufangen und dafür den freien Raum zwischen der Schubstange
des vorhergehenden Pakets und der Stirnseite des nächsten Pakets j auszunüten.
Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemässe Kartoniermaschine gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass im Bereich
der Station zum Einschieben der Kartons die Pakete der Vorschubbahn entlang durch QuerSchubstangen geschoben
werden, die an Förderketten fliegend angeordnet sind, die sich nur an der einen Seite der Vorschubbahn befinden, dass
in der Einschubstation eine auf- und abbewegbare Laufbahn für die Pakete und an der Seite dieser Laufbahn, und zwar
an der den Förderketten gegenüberliegenden Seite, eine seitliche Führung in einer unterhalb der Laufbahn liegenden Ebene
vorgesehen sind, und dass vor dieser seitlichen Führung, in Vorschubrichtung der Pakete, ein seitliches Druckelement
vorgesehen ist, das dazu betätigt wird, um die rückwärtige Klappe des waagerechten Kartonsteils herunterzudrücken und
unterhalb der seitlichen Führung einzuschieben, wobei die quer zur Vorschubbahn der waagerechten Kartonteile verlaufende
Einschubebene oberhalb der seitlichen Führung und unterhalb der angehobenen Laufbahn der Pakete liegt.
Die Bewegungen des Druckelementes und der Vorrichtung zum Steuerung der Auf- und Abbewegung der Laufbahn sind natürlich
untereinander und mit den Vorschubbewegengen der Schubstangen der Pakete sowie der Druckelemente der Kartons abgestimmt,
so dass die rückwärtige Klappe des waagerechten Kartonsteils der eingeschobenen Kartons rechtzeitig heruntergedrückt
wird, um sich unterhalb der seitlichen Führung einzuschieben, dass die Laufbahn kurz vor dem Vorschub eines
neuen Kartons auf die Vorschubbahn der Pakete angehoben wird und dass dieses Einschieben des Kartons sofort anfängt, nachdem
die Schubstange des vorhergehenden Pakets die auf- und abbewegbare Laufbahn überschritten hat.
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachstehend an Hand eines in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht der ganzen Kartoniermaschine,
Fig. 2 und 3 je eine schematische Seitenansicht bzw. eine schematische Ansicht von oben der Station zum Einschieben
der Kartons während einer ersten Arbeitsstufe,
Fig. 4 und 5 sowie 6 und 7, ähnlich wie Fig. 2 und 3, dieselbe
Einschubstation während zwei verschiedenen
Arbeitsstufen, und
Arbeitsstufen, und
Fig. 8 eine schematische Schnittansicht nach der Linie
VIII-VIII von Fig. 5.
VIII-VIII von Fig. 5.
In Eig. 1 ist die ganze Kartoniermaschine mit den entsprechenden
Arbeitsstationen schematisch dargestellt. Insbesondere sind eine Stapelstrecke A, auf die sich die Gegenstände,
in parallel nebeneinander verlaufenden Reihen fortbewegen, eine Station B zur Einteilung der Gegenstände in einzelne
voneinander entfernte Pakete, die je aus einer bestimmten Anzahl Linien bestehen (im betreffenden Fall sind je
Paket drei parallele Reihen und drei Linien von Gegenständen vorgesehen), eine Station C zum Einschieben der vorgestanzten Kartons und Stationen D, E, F zum Falten und Leimen der jedes Paket umhüllenden Kartons dargestellt.
Paket drei parallele Reihen und drei Linien von Gegenständen vorgesehen), eine Station C zum Einschieben der vorgestanzten Kartons und Stationen D, E, F zum Falten und Leimen der jedes Paket umhüllenden Kartons dargestellt.
Die Erfindung betrifft insbesondere die Station C zum Einschieben
der Kartons, während die anderen Stationen der Maschine an sich bekannt sind und daher nicht im einzelnen
beschrieben werden.
beschrieben werden.
In Station C werden die einzelnen Pakete 10 entlang einer
mit der Stapelstrecke A fluchtenden Vorschubbahn durch einen allgemein mit 11 bezeichneten Kettenförderer mit in Abständen
voneinander angeordneten Schubstangen fortbewegt.
Die einzelnen Kartons 12 werden in nicht näher beschriebener und an sich bekannter Weise aus einem Magazin 13 der
Flachkartons entnommen und durch Schubelemente 14 quer zur Vorschubrichtung der Pakete 10 geschoben, um sich mit ihrem
waagerechten Teil 15 unterhalb der jeweiligen Pakete einzuschieben,
während sich ein anderer, durch ein entsprechendes Faltelement 17 bereits um 90 nach oben gefalteter Kartonteil
16 senkrecht vor dem entsprechenden P.aket stellt.
Diese allgemeine Arbeit wie auch die sie ausführenden Elemente
sind an sich bekannt,so dass nachstehend nur die Teile und die Vorgänge beschrieben werden, in denen sich die
Maschine vom bekannten Stand der Technik unterscheidet.
In Fig. 3 ist ein Flachkarton 12 sichtbar, der ein Paket 10 umhüllen soll. Der Karton 12 ist vorgestanzt und weist
vorgezeichnete Faltlinien auf, die folgende Bereiche begrenzen: im Teil 15 eine Grundfläche a, eine rückwärtige Klappe
b, zwei Laschen c und d an der einen Seite und zwei' Laschen
£ und f an der entgegengesetzten Seite, und im Teil 16 eine
obere Klappe £, eine vordere Klappe h, zwei Laschen i^ und
k an der einen Seite und zwei Laschen 1_ und m an der entgegengesetzten
Seite, und schliesslich eine Schliesslasche η (die Angaben beziehen sich auf die Lage der verschiedenen
Bereiche bei ein Paket 10 von Gegenständen vollständig umschliessendem Karton 12).
Der Schubstangenförderer 11 in der Station C zum Einschieben
der Kartons ist ein Förderer mit zwei Ketten 18 und 19,
die in gegenseitigem Abstand in parallel verlaufenden senkrechten Ebenen, beide an der einen Seite der Vorschubbahn
der Pakete 10 angeordnet sind. In den Figuren 2 bis 7 ver-
läuft die Vorschubrichtung von rechts nach links und die beiden Ketten 18, 19 liegen an der rechten Seite der Vorschubbahn.
Paare· von Umlenkrollen 20, 21, 22 und 23 führen die Ketten in einer geschlossenen Ringbahn mit einem unteren
waagerechten Wirabschnitt und einem oberen waagerechten Rücklaufabschnitt.
In regelmässigen Abständen tragen die Ketten 18, 19 fliegend
angeordnete Schubstangen. 24,die quer zur Vorschubbahn
verlaufen und in die Laufbahn der Pakete 10 von Gegenständen eindringen, so dass jede Stange 24 ein Paket 10 nach vorn
schiebt, das aus einem vorgeschalteten Zinkenförderer 25 entnommen wird.
So ist die linke Seite der Vorschubbahn der Pakete in der Station C zum Einschieben der Kartons frei und ohne Hindernisse
und die Kartons lassen sich von den Schubelementen ungestört von links aus einschieben (siehe Fig. 3) .
In Station C ist eine Laufbahn 26 für die Pakete vorgesehen, die sich in eine in Vorschubrichtung leicht nach oben ..geneigte
Lage anheben und in eine im wesentlichen waagerechte Lage absenken lässt. Zu diesem Zweck ist die Laufbahn 26
an der Rückseite durch einen Winkelhebel 27 (Fig. 2) abgestützt, der bei 28 angelenkt und über einen Zugstab 29 mit
einem bei 31 angelenkten zweiarmigen Hebel 30 verbunden ist, dessen Ende in eine exzentrische Rille 32 eines an einer
Welle 34 befestigten Nockens. 33 eingreift. Bei dieser Anordnung löst der Umlauf der Welle 34 mit dem Nocken 33
Schwenkbewegungen des Winkelhebels 27 und daher der Laufbahn 26 um den Drehpunkt 28 aus.
An der Seite der Laufbahn 26 (links zur Vorschubrichtung)
ΛΑ
ist ein Druckelement 35 vorgesehen, das durch einen gebogenen Arm 36 getragen wird, der in einem Lager 37 drehbar gelagert
und an einem weiteren Arm 38 begestigt ist. Der Arm 38 ist über einen Stab 39 mit einem Hebel 40 verbunden, der
an einer in Lagern 42, 43 drehbar gelagerten Welle 41 befestigt ist. Am anderen Ende der Welle 41 ist ein Hebel 44 befestigt,
der mit seinem freien Ende in eine exzentrische Rille 45 eines ebenfalls an der Welle 34 befestigten
Nockens 46 eingreift. Der Umlauf der Welle 34 und des Nockens 46 löst daher mit den Auf- und Abbewegungen der
Laufbahn 26 abgestimmte Auf- und Abbewegungen des Druckelementes 35 aus.
Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Laufbahn 26 an der Einführungsseite der Kartons eine leicht nach oben gebogene
Kante 47 aufweist, deren Aufgabe nachstehend geschildert wird (siehe Fig. 8).
Stets an der Seite der Laufbahn 26, links zur Vorschubrichtung der Pakete und nach dem Druckelement 35, ist eine nach
unten geneigte seitliche Führung 48 (siehe Fig. 8) vorgesehen, deren oberer Rand etwas unterhalb des Randes der Laufbahn
26 verläuft. Die seitliche Führung 48 ist ortsfest und wird von einem in Fig. 8 schematisch dargestellten und mit
49 bezeichneten Träger getragen. Die ortsfeste seitliche Führung 48 erstreckt sich in Vorschubrichtung über die aüf-
und abbewegbare Laufbahn 26 hinaus und ihre Funktion wird nachstehend näher beschrieben. Die aus dem Stapel 13 entnommenen
und durch die Schubelemente 14 in Querrichtung zur Vorschubbahn der Pakete 10 vorgeschobenen Kartons 12
gleiten auf Führungsstange 50, die in der Nähe der seitlichen
Führung 48 bzw. des Druckelementes 35 enden.
Mit 51 ist schliesslich ein mit der Laufbahn 26 fluchtender
Kettenförderer bezeichnet, auf den die von den entsprechenden Kartons 12 halb umschlossenen Pakete 10 durch die Schubstangen
2 4 des Förderers 11 aufgeschoben werden und der ausserdem die Pakete zu den anschliessenden Arbeitsstationen
D, E und F weiterleitet.
Nachstehend wird nun die Arbeitsweise der Station C zum Einschieben
der Kartons der erfindungsgemässen Kartoniermaschine geschildert.
Die bereits in Abstand voneinander angeordneten und auf dem Zinkenförderer 25 zugeführten Pakete 10 von Gegenständen
werden gefasst und durch die fliegend angeordneten Stangen 24 des Förderers 11 weiter nach vorn geschoben. Diese Stangen
24 schieben die Pakete 10 zunächst auf die Laufbahn 26 und dann weiter auf den Förderer 51.
In den Figuren 2 und 3 ist der Zustand dargestellt, bei dem sich ein Paket 10 noch auf dem Förderer 25 befindet, ein
anderes Paket eben die Laufbahn 26 erreicht hat und ein drittes schon von einem Karton halb umschlossenes Paket weiter
vorne im Begriff ist, auf den Förderer 51 geführt zu werden. In diesem Zustand ist die Laufbahn 26 abgesenkt und
liegt praktisch waagerecht, und das Druckelement 35 ist ebenfalls noch abgesenkt. Es wird darauf aufmerksam gemacht,
dass der Karton, der das Paket halb umschliesst, das im Begriff ist, auf den Förderer 51 geführt zu werden, mit der
Klappe b des waagerechten Teils 15 unterhalb der Laufbahn
26 eingeschoben und mit der rückwärtigen seitlichen Lasche d unterhalb der seitlichen Führung 48 gefaltet ist, wie aus
den Figuren 2 und 3 klar ersichtlich.
In Fig. 3 sieht man auch einen neuen, noch flach liegenden
Λ7>
Karton 12, der durch die Schubelemente 14 auf die Führungsstangen-50
geschoben wird und dazu bestimmt ist, das nächste Paket umzuhüllen, und zwar das Paket, das in diesem Zustand
die Laufbahn 26 eben erreicht hat. Dieser neue Karton 12 ist im Begriff, durch das Faltelement 17 gefaltet zu werden,
um seinen Teil 16 in senkrechte Lage zu bringen, wie in
Fig. 5 dargestellt.
Die Figuren 4, 5 und 8 zeigen den sich am zustand nach den Figuren 2 und 3 anschliessenden Zustand, und zwar die anfängliche
Stufe des Einschubes des neuen Kartons, der in Fig. 3 noch flach lag. In diesem Zustand haben alle drei Pakete
unter die Wirkung der fliegend angeordneten Schubstangen 24 eine gewisse Strecke zurückgelegt. Die Laufbahn 26 und auch
das Druckelement 35 sind angehoben. Sobald die auf das erste links in den Figuren dargestellte Paket virkende fliegende
Schubstange 24 die Einschubbahn des senkrechten Kartonteils
den 16 überschritten hat, schiebt sich der von Schubelementen 14 geschobene Karton 12 mit bereits senkrecht stehendem Teil
16 mit dem waagerechten Teil 15 unterhalb der angehobenen
Laufbahn 16 ein, wobei dieser waagerechte Teil 15 des neuen Kartons auf die seitliche Führung 48 geführt wird, die die
hintere, seitliche Lasche d des vorhergehenden Kartons heruntergedrückt hält. Das Einschieben ist auch durch den geneigten
Rand 47 der Laufbahn 26 erleichtert, der einen Anzug zum richtigen Einschieben darstellt, wie in Fig. 8 deutlich gezeigt.
Das neue Paket 10 von Gegenständen, das von diesem neuen Karton in der Einschubstufe umschlossen werden soll,
befindet sich auf der angehobenen Laufbahn 24.
Offensichtlich wird dadurch jede Überschneidung zwischen dem neuen, im Einschub begriffenen Karton, dem Förderer
11 mit den fliegenden Stangen 11, den Paketen von Gegenständen und dem vorhergehenden Karton ausgeschlossen, obwohl
sich die waagerechten Teil?, des vorhergehenden und des neuen
Kartons kurzzeitig teilweise übereinanderlagern. Dank dieser Überlagerung, und zwar der Tatsache, dass der neue Karton
in die Vorschubbahn der Pakete von Gegenständen eingeführt werden kann, wenn der waagerechte Teil des vorhergehenden
Kartons den Einführungsraum noch nicht verlassen hat, ist es möglich, zwischen den vorgeschobenen Paketen von
Gegenständen einen kleineren Abstand vorzusehen und daher die Leistung der Maschine bei gleichzeitig erhöhter Vorschubgeschwindigkeit
der Pakete zu erhöhen.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass mit den erfindungsgemässen
Massnahmen die Teilung zwischen den fliegend angeordneten Schubstangen 24 gegenüber den bekannten Systemen um
50 bis 80% kleiner gemacht werden kann, was bei gleicher linearen Geschwindigkeit einer 50-80%igen Zunahme der Maschinenleistung
entspricht. Dank der Tatsachef dass die Kartons
mit dem senkrecht gefalteten Teil in die Vorschubbahn noch im Bereich des Förderers mit den fliegend angeordneten Schubstangen,
und zwar zwischen aufeinanderfolgenden Schubstangen, eingeführt werden können,wird erreicht,dass sämtliche Maschinenteilungen,
von der Station B bis zum Ausgang,gleich sind, wobei sämtliche Pakete mit gleichbleibender Geschwindigkeit
fortbewegt werden und die Leistungszunähme leicht aushalten
können, die durch die Einführung der Kartons mit einer kurzzeitigen Ubereinanderlagerung erzielt wird.
Um auf die Beschreibung der Arbeitsweise zurückzukommen, zeigen die Figuren 6 und 7 eine weitere, sich an derjenigen
der Figuren 4, 5 und 8 anschliessende Stufe. In dieser Stu-
fe ist nämlich die Laufbahn 26 wieder abgesenkt, der neue Karton ist ganz eingeschoben und das entsprechende neue Paket
von Gegenständen stösst mit seiner Stirnseite gegen den senkrechten Teil 16 dieses neuen Kartons an. In diesem Zustand
wird die hintere, seitliche Lasche d des neuen Kartons unterhalb des Druckelementes 35 geführt, das sich abwärts
bewegt und dabei diese Lasche d so herunterdrückt, dass dieselbe unterhalb der seitlichen Führung 48 geführt werden
kann.
Figur 7 zeigt, dass nach dem vollständigen Einschub des neuen Kartons in die Vorschubbahn, zwischen diesem neuen
Karton und dem vorher eingeschobenen Karton ein ziemlich kleiner, mit "x" bezeichneter Raum frei bleibt, der gerade
ausreicht, um die anschliessenden FaIt- und Schliessvorgänge
der Kartons vorzunehmen.
Nach dem Einziehen der Schubelemente 14 und dem Kippen des Faltelementes 17, wiederholt sich der in den Figuren 2 und
3 dargestellte Zustand und es kann ein neuer Einschubvorgang eines Kartons anfangen.
In den Zeichnungen sind keine Antriebsmittel für die verschiedenen
Förderer und für die beweglichen Elemente dargestellt. Solche Antriebsmittel und die Mittel zur Abstimmung
der verschiedenen Bewegungen der oben beschriebenen Arbeitsstufen können von einem Fachmann leicht vorbereitet werden
und bedürfen daher keiner eingehenden Darstellung und Beschreibung.
Claims (7)
1. Kartoniermaschine zur Bildung von Kartons um vorgeformte
Pakete von Gegenständen, wie Flaschen, Dosen und ähnlichen Behältern, mit einer Stapelstrecke zur Zuführ der Gegenstände
aus mehreren parallelen Reihen, einer Station zur Bildung von in einem vorbestimmten Abstand angeordneten Paketen
von Gegenständen, einer mit der Stapelstrecke fluchtenden Vorschubbahn der so gebildeten Pakete, um die Pakete nacheinander
zu einer Station zum Einschieben der vorgestanzten Kartons und zu Stationen zu führen, in denen die Kartons
gefaltet, geleimt und um die Pakete geschlossen werden, wo-,bei an der Seite der Station zum Einschieben der Kartons
Schubelemente vorgesehen sind, um die bereits zum Teil von
ORIGINAL INSPECTED
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einer flach liegenden Lage in einer senkrechten Lage gefaiteten
Kartons einzeln auf die Vorschubbahn der Pakete mit einer zur Vorschubrichtung der Pakete quer verlaufenden Bewegung
zu schieben, damit jeder Karton mit seinem senkrechten Teil vor dem entsprechenden Paket und mit seinem waagerechten
Teil unterhalb des Pakets angeordnet wird, wobei sich der waagerechte Kartonteil hinten, über die Grundfläche
des Pakets hinaus mit einer Klappe, die dazu bestimmt ist, die Rückseite des Pakets umzuschliessen, und mit seitv
liehen Klappen verlängert, die dazu bestimmt sind, das Pa
ket seitlich- umzuschliessen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Station zum Einschieben der Kartons ein Förderer mit
in parallelen Ebenen an nur eine.. Seite der Vorschubbahn der Pakete verlaufenden Ketten, an denen Querschubstangen
fliegend angeordnet sind, eine auf- und abbewegbare Laufbahn für die Pakete und, an der dem Kettenförderer gegenüberliegenden
Seite, eine seitliche Führung, die in einer niedrigerer Ebene als die Laufbahn verläuft und, vor dieser Führung
in Vorschubrichtung- der Pakete ein seitliches ab- und
aufbewegbares Druckelement vorgesehen sind, das auf die entsprechende seitliche rückwärtige Klappe des waagerechten
Kartonteils wirkt, um sie niederzudrücken und unterhalb der seitlichen Führung einzuschieben, wobei sich die Einschubebene
in zur Vorschubbahn der Pakete quer verlaufenden Richtung der waagerechten Kartonteile in einer Ebene oberhalb
der seitlichen führungen und unterhalb der angehobenen Laufbahn befindet.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Führung mit in der Nähe und parallel zur Vorschubbahn
verlaufender hoher Kante geneigt ist.
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3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/ dass die zur Einschubebene der Kartons gerichtete Kante der Laufbahn
nach oben geneigt ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Laufbahn um eine quer zur Vorschubbahn der Pakete hinter der Vorschubrichtung verlaufende Achse schwenkbar ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch einen Nocken gesteuertes Hebelsystem zur Betätigung
der Schwenkung der Laufbahn vorgesehen ist.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das seitliche Druckelement von einem Schwenkarm getragen wird,
dessen Schwenkbewegung durch einen Nocken gesteuert ist.
7. Maschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nocken zum Steuern der Schwenkung der Laufbahn
und des das Druckelement tragenden Armes an einer gemeinsamen Welle angeordnet sind.
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Family
ID=11170901
Family Applications (1)
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| DE19853515248 Granted DE3515248A1 (de) | 1984-04-27 | 1985-04-25 | Kartoniermaschine zur bildung von kartons um vorgeformte pakete von gegenstaenden |
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