DE351264C - Maschine zum Verschnueren der Oberlederteile von Schnuerschuhwerk - Google Patents

Maschine zum Verschnueren der Oberlederteile von Schnuerschuhwerk

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Publication number
DE351264C
DE351264C DE1920351264D DE351264DD DE351264C DE 351264 C DE351264 C DE 351264C DE 1920351264 D DE1920351264 D DE 1920351264D DE 351264D D DE351264D D DE 351264DD DE 351264 C DE351264 C DE 351264C
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DE
Germany
Prior art keywords
needle
cord
machine
lace
thread
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Expired
Application number
DE1920351264D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
    • A43D11/08Machines for temporary lacing of shoe parts or for cutting-away the lacing strips after lasting
    • A43D11/085Lacing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Maschine zum Verschnüren der Oberlederteile von Schnürschuhwerk. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni 191i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom ig.März tgi8 beansprucht. Es sind Maschinen bekannt, um die Oberlederteile von Schnürstiefeln vor dem Aufzwicken auf den Leisten zu verschnüren, bei denen eine fortlaufende Schnur verwendet wird. Schlingenmachernadeln führen die Schnur in Schlingen durch die Schnürösen, und eine Speisenadel schiebt ein Fadenende durch diese Schlingen hindurch. Die beiden Schnurenden werden dann durch eine Verknotungseinrichtung verbunden. Die Speisenadel macht bei jedem Arbeitsgang der Maschine eine doppelte Hin- und Herbewegung. Bei der ersten Vorwärtsbewegung zieht sie die Schnur von der Fadenquelle heran und legt sie in einen Schnurgreifer ein und kehrt zurück. Die Schlingenmachernadeln fassen dann die Schnur und ziehen sie in Schlingen durch die Schnürösen; wobei eine weitere Länge des Fadens von der Fadenquelle her herangezogen wird. Die Speisenadel macht dann einen zweiten Vorwärtsgang und schiebt dabei die Schnur durch die Schlingen hindurch, worauf die Abschneidevorrichtung und Knotenbildevorrichtung in Tätigkeit tritt und die Speisenadel zurückkehrt.
  • Bei den bekannten Maschinen ist nun eine Spannvorrichtung für den Faden angewandt, welche den Faden unter Spannung hält, solange die Speisenadel sich hin und her bewegt, aber die S,pannung aufhebt, wenn die Nadel sich in zurückgezogener Lage befindet. Während der ersten Rückwärtsbewegung der Nadel, welche die Schnur in solcher Lage beläßt, daß sie von den Schlingenmachernadeln erfaßt werden kann und während der Vorwärtsbewegung der Nadel, wenn diese die Schnur durch die von den Schlingenmachernadeln gebildeten Schlingen hindurchschiebt, wird die Schnur durch die Spannvorrichtung hindurchgezogen, während diese Spannung ausübt. Dadurch wird die Schnur in nachteiliger Weise beeinflußt, und es bilden sich oft-Knoten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß die Spannvorrichtung mit einer selbsttätig wirkenden Lösevorrichtung ausgestattet ist, welche bei Beendigung des ersten Hubes der Speisenadel die Spannung aufhebt, so daß die Rückwärtsbewegung und die zweite Vorwärtsbewegung ohne Fadenspannung ausgeübt wird, worauf die Spannvorrichtung wieder wirksam wird und verhindert, daß das abgeschnittene Fadenende sich aus der Speisenadel herauszieht. Während der darauffolgenden Vorwärtsbewegung der Speisenadel bleibt die Spannvorrichtung, die sich mit der Nadel bewegt, in Wirkung, so daß der Faden von der Quelle her herangezogen wird. Infolgedessen ist die Spannung unterbrochen, wenn die Schnur durch die Bewegung der Nadel oder durch die Schlingenmacherfinger durch die Spannvorrichtung hindurchgezogen wird, und bleibt in Wirkung, wenn Faden mittels der Spannvorrichtung herangezogen wird oder wenn die Nadel ein freies Fadenende führt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, welches im allgemeinen der Ausführungsform nach dem Patent 2o8872 entsprich.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht der zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile dieser Maschine.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht von der linken Seite der Abb. i aus gesehen.
  • Abb. 3 ist eine Vorderansicht der in Abb. 2 dargestellten Teile.
  • Die Maschine besitzt, wie die bekannten Schlingenmachernadeln 2 und mit denselben zusammenwirkenden Schlingenmacherfinger 4, einen Schnurgreifer 6, 8, eine Knotenbildevorrichtung io, einen Werkstückhalter oder ein Schutzschild 12 und eine Speisenadel 14, die an einem Arm 16 eines in einer Führung 34 hin und her bewegbaren Schiebers 18 befestigt ist. An dem Arm 16 ist noch ein Fadenspannhebel 2a drehbar angebracht, der auf ein Stück desFadens einwirkt, welches zwischen zwei Führungsaugen 2a liegt und durch eine Feder 24 belastet wird. Unter der Wirkung dieser Feder wird die Schnur gespannt gehalten, so daß sie nur unter Überwindung einer gewissen Reibung durch die Augen 22 hindurchgezogen werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird nun der Hebel durch eine Schaltscheibe 26 gesteuert, die drehbar an dem Schieber i8 angebracht ist und mit Vertiefungen 28, 30 versehen ist. Die Vertiefungen 3o sind tiefer als die Vertiefungen 28. Das zugespitzte Ende des Hebels 2o kann in die Vertiefungen z8 und 3o einfallen. Ist es in die seichtere Vertiefung 28 eingefallen, so ist das untere Hebelende abgehoben und die Spannung unterbrochen. Fällt das Hebelende in die Vertiefung 30 ein, so wird die Spannring auf die Schnur ausgeübt und gleichzeitig die Schaltscheibe 26 gegen unbeabsichtigte Drehungen gehalten. Am Rande der Schaltscheibe sind Einschnitte angebracht, in welche eine Schaltklinke 32 einfallen kann, die drehbar an der Führung 34 angebracht ist und in einer durch einen Anschlagstift 36 bestimmten Lage erhalten wird, in welcher sie mit den Einschnitten des Schaltrades in Eingriff kommen kann.
  • In der Zeichnung ist der Zustand der Maschine dargestellt, welchen sie nach dem ersten Vorwärts- und Rückwärtsgange der Nadel angenommen hat. Die Bindeschnur ist vom Greifer 6, 8 erfaßt und liegt in den Schlingenmachernadeln 2. Der Spannhebel 2o ist in eine der seichteren Vertiefungen 28 eingefallen, so daß auf die Schnur keine Spannung ausgeübt wird. Nunmehr kann das Oberleder unter den Schutzschild gelegt werden, worauf durch die Bewegung äerSchlingenmachernadelndieSchlingen durch die Schnürösen hindurchgezogen werden. Darauf beginnt die Speisenadel ihre zweite Vorwärtsbewegung und schiebt den Faden durch die Schlingen hindurch, während die Spannvorrichtung noch unwirksam ist. Die Schnur wird dann der Knotenbildevorrichtung io und einer Abschneidevorrichtung dargeboten. Gegen Ende dieses Vorwärtshubes trifft die Schaltklinke 32 gegen die Schaltscheibe 26 und dreht diese um eine Teilung weiter. Das Ende des Hebels 2o kommt dann in Eingriff mit der folgenden Vertiefung 3o, und die Spannvorrichtung wird wirksam und -bleibt wirksam während der Rückbewegung der Nadel, so daß das abgeschnittene Fadenende nicht aus dem Öhr der Speisenadel herausfallen kann. Bei der nächsten Vorwärtsbewegung der Speisenadel, während welcher die Schnur von der Fadenquelle herangezogen wird, bleibt die Spannvorrichtung noch in Wirkung. Gegen Ende dieses Hubes kommt die Schaltklinke 32 wieder zum Eingriff und dreht die Schaltscheibe um eine Teilung, so daß eine seichte Vertiefung 28 zur Einwirkung auf den Hebel 2o kommt. Die Spannvorrichtung tritt somit außer Wirkung und behält diese Lage während der Rückwärtsbewegung in die gezeichnete Anfangslage.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Maschine zum Verschnüren der Oberlederteile von Schnürschuhwerk mit einer sich mit der Speisenadel bewegenden Spannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung mit einem Schaltwerk versehen ist, welches die Spannung bei jedem Hube der Speisenadel abwechselnd lockert oder zur Wirkung kommen läßt, derart, daß die Spannvorrichtung in Wirkung ist, wenn, ein freies Ende der Schnur in der Speisenadel liegt, aber gelöst ist, wenn die Speisenadel die Schnur heranzieht.
DE1920351264D 1918-03-19 1920-02-10 Maschine zum Verschnueren der Oberlederteile von Schnuerschuhwerk Expired DE351264C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US223456A US1329298A (en) 1918-03-19 1918-03-19 Lacing-machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE351264C true DE351264C (de) 1922-04-04

Family

ID=22836576

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920351264D Expired DE351264C (de) 1918-03-19 1920-02-10 Maschine zum Verschnueren der Oberlederteile von Schnuerschuhwerk

Country Status (2)

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US (1) US1329298A (de)
DE (1) DE351264C (de)

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Publication number Publication date
US1329298A (en) 1920-01-27

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