DE3511244C2 - Anschlag- oder Stellwinkel - Google Patents

Anschlag- oder Stellwinkel

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DE3511244C2 DE19853511244 DE3511244A DE3511244C2 DE 3511244 C2 DE3511244 C2 DE 3511244C2 DE 19853511244 DE19853511244 DE 19853511244 DE 3511244 A DE3511244 A DE 3511244A DE 3511244 C2 DE3511244 C2 DE 3511244C2
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Abstract

Ein Anschlag- oder Stellwinkel, insbesondere zur Verwendung mit Sägen oder dgl. Werkzeugen ist dadurch gekennzeichnet, daß an einem Schenkel, dem Anschlagschenkel, eine in einer Führungseinrichtung parallel zu der Anschlagfläche des Schenkels längsverschieblich gelagerte längliche Zunge aus einem schneidbaren Material angeordnet ist, die mit ihrem einen Ende über die Führungsfläche des anderen Schenkels, des Führungsschenkels, vorschiebbar und in ihrer jeweiligen Stellung feststellbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Anschlag- oder Stellwinkel, insbesondere zur Verwendung mit Sägen od. dgl. Werkzeugen mit zwei unverschieblich miteinander verbundenen Schenkeln.
  • Um ein Werkstück bspw. mit einer Handkreissäge oder einer Stichsäge etc. genau winkelgerecht ab -zulängen, wird die Säge mit einer gehäusefesten Anschlagkante an einer Führungsfläche des Führungsschenkels eines mit seinem Anschlagschenkel an dem Werkstück angelegten Anschlag- oder Stellwinkels entlang geführt. Solche Anschlag- oder Stellwinkel sind in der Praxis in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Die grundsätzliche Schwierigkeit bei ihrer Verwendung, z. B. mit Handkreissägen, liegt darin, daß Sägen verschiedener Typen und Hersteller unterschiedliche Schneidmaße von der Anschlagkante bis zur Schneidkante aufweisen. Auch unterschiedlich dicke Schneid- oder Sägeblätter führen zu verschiedenen Schneidmaßen. Es ist deshalb nicht einfach, ohne eine größere Erfahrung die Führungsfläche des Anschlag- oder Stellwinkels in dem durch das jeweilige Schneidmaß vorgegebenen richtigen Abstand von einer auf dem Werkstück angebrachten Anrißlinie einzustellen. Das hat zur Folge, daß die Gefahr besteht, daß entweder das Werkstück verdorben wird oder aber mehrere, zumindest zwei, Schnitte geführt werden müssen, um das Werkstück exakt längs der Anrißlinie zu schneiden.
  • Gleiches gilt auch für eine bekannte Vorrichtung zum Führen einer Heimwerker-Handkreissäge beim Ablängen oder Gehrungsschneiden von Brettern, Leisten od. dgl. (DE-GM 75 38 461), die grundsätzlich nach Art eines der erwähnten Stellwinkel ausgebildet ist. Auf dem Führungsschenkel kann dabei ein Gleiter verschieblich gelagert sein, der zur Verbindung mit der Handkreissäge eingerichtet ist und lediglich dazu dient, die Führung der Handkreissäge längs des Führungsschenkels zu verbessern.
  • Es ist bekannt, beispielsweise bei einem Haarwinkel (CH-PS 2 50 937) oder einem Neigungsmeßgerät (US-PS 29 46 131), einen Schenkel an dem anderen Schenkel insgesamt längsverschieblich zu lagern oder die Schenkel schwenkbar miteinander zu verbinden (US-PS 17 97 827). Diese Geräte sind aber nicht dazu bestimmt, auf einfache Weise auf unterschiedliche Schneidmaße, etwa einer Säge, eingestellt zu werden, wozu sie auch nicht ohne weiteres geeignet wären.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, hier abzuhelfen und einen Anschlag- oder Stellwinkel (Schmiege) insbesondere zur Verwendung mit Sägen od. dgl. Werkzeugen zu schaffen, der bei einfacher, billiger Herstellung und leichter Handhabbarkeit sich dadurch auszeichnet, daß auch ungeübte Benutzer die Führungsfläche exakt auf unterschiedliche Schneidmaße des jeweils verwendeten Werkzeuges einstellen können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Anschlag- oder Stellwinkel erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß an einem Schenkel, dem Anschlagschenkel, eine in einer Führungseinrichtung in Schenkellängsrichtung und parallel zu der Anschlagfläche des Schenkels längsverschieblich gelagerte längliche Zunge aus einem schneidbaren Material angeordnet ist, die mit ihrem einen Ende über die Führungsfläche des anderen Schenkels, des Führungsschenkels, vorschiebbar und in ihrer jeweiligen Stellung feststellbar ist.
  • Die aus schneidbarem Material bestehende Zunge kann in einem ersten vorbereitenden Arbeitsgang mit dem mit seiner Anschlagkante an der Führungsfläche des Anschlag- oder Stellwinkels entlanggeführten Werkzeug abgelängt werden, womit gewährleistet ist, daß sie mit ihrer abgeschnittenen Stirnfläche exakt im Abstand des jeweiligen Schneidmaßes von der Führungsfläche des Anschlag- oder Stellwinkels verläuft. Anschließend wird der Anschlag- oder Stellwinkel mit seinem Anschlagschenkel in der gebräuchlichen Weise an das Werkstück angelegt, wobei lediglich darauf geachtet zu werden braucht, daß die auf das Schneidmaß zugeschnittene Zungenstirnfläche mit der Anrißlinie des Werkstücks fluchtet. Bei Verwendung eines anderen Werkzeuges mit unterschiedlichem Schneidmaß genügt es, die Zunge an ihrem über die Führungsfläche vorstehenden Ende wiederum in einem einfachen Vorbereitungsschritt auf das geltende Schneidmaß zuzuschneiden.
  • Die parallelflächig begrenzte längliche Zunge kann an sich jede beliebige Querschnittsform haben; zweckmäßig ist es aber, wenn sie eine rechteckige oder quadratische Querschnittsgestalt aufweist, die eine entsprechend lange Schnittlinie an dem entsprechend dem Schneidmaß zugeschnittenen Ende ergibt, die leicht und exakt auf die Anrißlinie des Werkstückes ausrichtbar ist.
  • Die Zunge kann auch auf wenigstens einer Seite eine Längenmaßeinteilung tragen, die es gestattet, die Zunge bezüglich der Führungsfläche des Führungsschenkels auf ein gewünschtes vorbestimmtes Maß einzustellen. Auch kann die Zunge im Bereich wenigstens eines ihrer Enden eine Einrichtung zur maßgerechten Anordnung eines Anreiß- oder Markierungselementes aufweisen, die in einer einfachen Ausführungsform in Gestalt eines das Anriß- oder Zentrierelement aufnehmenden Querbohrung ausgebildet sein kann, in die eine verstellbare Klemmschraube ragt.
  • Damit kann auf billige Art der Anschlag- oder Stellwinkel zu einem vollwertigen Streichmaß umgerüstet werden.
  • Im übrigen kann der Anschlag- oder Stellwinkel ohne Zunge in der gewohnten Weise als Kontroll- und Meßwinkel sowie als Anreißwinkel Verwendung finden.
  • Einfache konstruktive Verhältnisse ergeben sich, wenn die Führungseinrichtung eine an dem Anschlagschenkel angeordnete oder diesen zumindest teilweise bildende Führungshülse aufweist, in der die Zunge mit geringem Spiel längsverschieblich und unverdrehbar geführt ist. Dieser Führungshülse kann mit Vorteil eine Klemmvorrichtung für die Zunge zugeordnet sein, die bspw. durch eine Klemmschraube gebildet ist.
  • Um ein unbeabsichtigtes Abkippen des auf das Werkstück aufgelegten Anschlag- oder Stellwinkels zu verhindern, kann der Anschlagwinkel seitlich einen seine Anschlagfläche übergreifenden, auf das Werkstück auflegbaren Anschlag tragen.
  • Insbesondere bei der Ausbildung als Stellwinkel (Schmiege) ist es vorteilhaft, wenn seitlich neben der Führungseinrichtung für die Zunge der Anschlagschenkel einen zu dessen Anschlagfläche parallelen Parallelanschlag für die Zunge aufweist. Auf diese Weise können auch Innenwinkel einwandfrei abgetastet und auf ein Werkstück übertragen werden. Dieser Parallelanschlag kann in einer bevorzugten Ausführungsform durch zwei im Abstand längs des Anschlagschenkels fluchtend angeordnete Anschlagflächen gebildet sein, zwischen denen eine Griffausnehmung angeordnet ist, die die Handhabung des Winkels erleichtert. Der Anschlag- und der Führungsschenkel sind dabei zweckmäßigerweise gelenkig und in der jeweiligen Winkelstellung feststellbar miteinander verbunden, wobei einer der Schenkel mehrere wahlweise benutzbare Bohrungen aufweist, an denen er mit dem anderen Schenkel mittels einer durch eine der Bohrungen verlaufenden Feststellschraube verbunden ist. Auf diese Weise können unterschiedliche Überstände des einen bezüglich des anderen Schenkels wahlweise rechts oder links eingestellt werden, wie dies für die Führung des Werkzeuges jeweils zweckmäßig ist. Außerdem läßt sich die Schmiege sehr schmal für den Transport zusammenklappen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
  • Fig. 1 einen Anschlagwinkel gemäß der Erfindung, in einer Draufsicht,
  • Fig. 2 den Anschlagwinkel nach Fig. 1, in einer Seitenansicht,
  • Fig. 3 einen Stellwinkel (Schmiege) gemäß der Erfindung, in einer Draufsicht,
  • Fig. 4 den Stellwinkel nach Fig. 3, in einer Seitenansicht,
  • Fig. 5 einen einstellbaren Stifthalter für die Zunge des Anschlagwinkels nach Fig. 2 oder des Stellwinkels nach Fig. 3, in einer Draufsicht und
  • Fig. 6 und 7 den Stellwinkel nach Fig. 2 in der Anwendung als Zirkel, in einer Draufsicht bzw. einer Seitenansicht.
  • Der in Fig. 1, 2 dargestellte Anschlagwinkel weist einen Anschlagschenkel 1 und einen Führungsschenkel 2 auf, die beide winkelgerecht miteinander verbunden sind. Der Anschlagschenkel 1 besteht aus einem im Querschnitt quadratischen Profilrohr, das eine Führungshülse 3 bildet, in der eine längliche Zunge 4 entsprechender Querschnittsgestalt mit geringem Spiel längsverschieblich geführt ist. Die Zunge 4 besteht aus einem schneidbaren Material, bspw. Holz oder Kunststoff, und ist parallelflächig begrenzt. Mittels einer in die Führungshülse 3 ragender und in eine entsprechende Gewindebohrung des Führungsschenkels 2 eingeschraubter Klemmschraube 40 kann sie in ihrer jeweiligen Stellung in der Führungshülse 3 festgeklemmt werden. Die Zunge 4 ist in der Führungshülse 3 parallel zu deren Anschlagfläche 5 verschieblich, wobei sie mit ihrem einen Ende bei 6 über die mit 7 bezeichnete Führungsfläche des im Querschnitt L-förmigen Führungsschenkels 2 vorschiebbar ist, wie dies aus Fig. 1 hervorgeht.
  • Auf die Zunge 4 kann eine dem Zungenquerschnittsprofil angepaßte Schiebehülse 21 aufgeschoben sein, die insbesondere bei kurzen Werkstücken verhindert, daß diese um die Wandstärke der Führungshülse 3 seitlich ausweichen. Die Schiebehülse 21 und die Führungshülse 3 haben etwa die gleiche Wandstärke.
  • Um ein bspw. in Gestalt einer Holzleiste 8 vorliegen -des Werkstück längs einer Anrißlinie 9 mit einer bei 10 schematisch angedeuteten Handkreissäge abzuschneiden, deren Kreissägeblatt bei 11 schematisch angegeben ist, wird folgendermaßen vorgegangen:
  • In einem ersten vorbereitenden Arbeitsgang wird die Handkreissäge 10 mit ihrer Anschlagkante 11 an der Führungsfläche 7 des Führungsschenkels 2 entlang geführt, wobei die Zunge 4 an ihrem Ende 6 auf das bei 12 angedeutete Schneidmaß abgeschnitten wird. Sodann wird in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise der Anschlagwinkel auf das Werkstück 8, wie üblich, aufgelegt, wobei die auf das Schneidmaß 12 zugeschnittene Stirnfläche der Zunge 4 mit der Anrißlinie 9 zur Deckung gebracht wird. Dies kann leicht und sicher mit einer Hand bewerkstelligt werden. Mit der anderen Hand wird die Handkreissäge 10 mit ihrer Führungskante 11 an der Führungsfläche 7 des Führungsschenkels 2 angelegt und sodann über das Werkstück 8 bewegt. Damit ergibt sich ein genauer, sauberer und rechtwinkliger Schnitt längs der Anrißlinie 9. Ein eigenes teueres Werkzeug (Kappsäge) erübrigt sich. Diese Schneidtechnik kann auch bei sehr langen Werkstücken leicht von einem Mann ausgeführt werden und ist auch auf Baustellen mobil einsetzbar.
  • Um zu verhindern, daß der auf das Werkstück 8 aufgelegte Anschlagwinkel beim Halten nach unten wegkippt, ist an dem Anschlagschenkel 1 seitlich ein seine Anschlagfläche 5 übergreifender, auf das Werkstück 8 auflegbarer Anschlag 13 angeordnet.
  • Die Zunge 4 trägt auf einer ihrer Seitenflächen eine Längenmaßeinteilung 14 (Maßstab), der eine Querbohrung 15 zugeordnet ist, in die eine in die benachbarte Stirnfläche eingeschraubte Klemmschraube 160 ragt. In die Querbohrung 15 kann ein Anriß- oder Markierungselement, bspw. ein Bleistift, eingesetzt werden, der sodann mittels der Klemmschraube 160 festgelegt wird.
  • Die Zunge 4 kann so in die Führungshülse 3 eingeschoben werden, daß die Längenmaßeinteilung 14 über den Führungsschenkel 2 vorsteht. Damit kann die Zunge mit Hilfe dieses Maßstabes leicht auf ein vorgegebenes gewünschtes Maß eingestellt werden.
  • Mit dem in die Querbohrung 15 eingefügten Anrißstift ergibt sich ein vollwertiges Streichmaß. Da die Längenmaßeinteilung 14 lediglich an einem Ende der Zunge 4 angeordnet ist, läßt sich die Zungenlänge weitestmöglich ausnutzen.
  • Der in den Fig. 3, 4 veranschaulichte Stellwinkel (Schmiege) entspricht in seinem grundsätzlichen Aufbau dem Anschlagwinkel nach Fig. 1. Gleiche Teile sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, wobei sich eine nochmalige Erläuterung dieser Teile erübrigt.
  • Abweichend von dem Anschlagwinkel nach den Fig. 1, 2 ist der Führungsschenkel 2 mit einer Reihe von auf einer gemeinsamen Parallelen zu der der Führungsfläche 7 liegender Bohrungen 15 versehen, von denen zwei in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise endständig angeordnet sind und die es gestatten, den Führungsschenkel 2 mittels einer auf einen Gewindebolzen 16 aufgeschraubten Feststellmutter 16 a in einer jeweils gewünschten Winkelstellung mit dem Anschlagschenkel 1 zu verbinden. Durch Wahl der entsprechenden Bohrung 15 kann der Überstand der Führungsfläche 7 auf der rechten oder linken Seite des Anschlagschenkels 1 jeweils zweckentsprechend eingestellt werden. Wenigstens einer zwischen den endständigen Bohrungen 15 liegenden Bohrung 15 ist ein koaxiales, teilkreisförmiges Langloch 22 zugeordnet, das zum Festklemmen des Führungsschenkels 2 mittels einer zusätzlichen Feststellschraube 23 dient. Neben dem Langloch 22 ist auf dem Führungsschenkel 2 eine Winkelskala 17 vorgesehen, die mit einer Anzeigemarke 25 zusammenwirkt, welche auf einem Sichtfenster 26 einer Unterlegplatte 27 angeordnet ist. Die Unterlegplatte 27 erstreckt sich über den Bereich der Feststellmutter 16 a und der Feststellschraube 23; sie ist mit entsprechenden Bohrungen versehen.
  • An dem Anschlagschenkel 1 ist parallel zu dessen Anschlagfläche 5 ein Parallelanschlag für die Zunge 4 vorgesehen, der durch zwei miteinander fluchtende Anschlagflächen 18, 19 gebildet ist, zwischen denen eine Griffausnehmung 20 angeordnet ist.
  • Der so gebildete Parallelanschlag gestattet es, die aus der Führungshülse 3 herausgezogene Zunge 4 links von der Anschlagfläche 5 auf die beiden Anschlagflächen 18, 19 anzulegen. Wenn der Anschlagschenkel 2 mittels der Feststellschraube 16, 16 a an seiner in Fig. 3 linken endständigen Bohrung 15 gelagert ist, kann nunmehr ein vorhandener Innenwinkel (Dachschräge, Treppenschräge etc.) gemessen werden. Nach dem Festziehen der Feststellmutter 16 a wird der zu übertragende Winkel als Anrißlinie 9 auf das Werkstück 8 übertragen. Sodann wird die Zunge 4 wiederum in die Führungshülse 3 soweit eingeschoben, daß sie mit ihrem Ende etwas über das Schneidmaß 12 des Werkzeuges 10 vorsteht. Als Beilage wird das Werkstück 8 benutzt, während das Werkzeug 10 an der Führungsfläche 7 entlang geführt und die festgeklemmte Zunge 4 endseitig bei 6 abgeschnitten wird. Die so erzielte winkelgerechte vordere Stirnfläche der Zunge 4 wird schließlich mit der Anrißlinie 9 zur Deckung gebracht (vergl. Fig. 4), worauf das Werkstück 8 längs der Anrißlinie 9 in bereits beschriebener Weise exakt winkelgerecht und maßhaltig abgeschnitten werden kann.
  • Der von den Anschlagflächen 18, 19 gebildete Parallel -anschlag kann im übrigen in einer alternativen Ausführungsform auch rechts von der Führungshülse 3 angeordnet sein. Im übrigen ist, wie aus Fig. 3 er -sichtlich, die Klemmschraube 40 leicht zugänglich seitlich angeordnet. Die handbreite Griffausnehmung 20 gestattet eine griffgünstige Handhabung des Stellwinkels.
  • In Fig. 5 schließlich ist noch ein einstellbarer Stifthalter veranschaulicht, der an die Zunge 4 endseitig angesetzt werden kann. Er weist einen in eine entsprechende Axialbohrung der Zunge 4 eingefügten Gewindebolzen 28 auf, der durch eine Kontermutter 29 lagefest fixierbar ist und der einen Aufnahmeteil trägt, an dem die Querbohrung 15 und die zugeordnete Klemmschraube 160 angeordnet sind. Durch entsprechendes mehr oder weniger weites Eindrehen des Gewindebolzens in die Zunge 4 kann der Abstand des in der Querbohrung 15 festgeklemmten Anrißstiftes bedarfsgemäß fein eingestellt werden.
  • Aus den Fig. 6, 7 ist zu ersehen, daß der Stellwinkel nach Fig. 2, 3 bei abgenommenem Führungsschenkel 2 als Anreißzirkel verwendet werden kann. Der angespitzte Gewindebolzen 16 dient dabei mit seiner Spitze 161 als Zirkelspitze. Der in die Bohrung 15 eingesetzte Anreißstift 150 beschreibt einen Kreisbogen 400, dessen Radius durch Verstellen der Zunge 4 beliebig eingestellt werden kann.

Claims (15)

1. Anschlag- oder Stellwinkel, insbesondere zur Verwendung mit Sägen od. dgl. Werkzeugen mit zwei unverschieblich miteinander verbundenen Schenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Schenkel, dem Anschlagschenkel (1), eine in einer Führungseinrichtung (3) in Schenkellängsrichtung und parallel zu der Anschlagfläche (5) des Schenkels (1) längsverschieblich gelagerte längliche Zunge (4) aus einem schneidbaren Material angeordnet ist, die mit ihrem einen Ende (6) über die Führungsfläche (7) des anderen Schenkels, des Führungsschenkels (2), vorschiebbar und in ihrer jeweiligen Stellung feststellbar ist.
2. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (4) eine rechteckige oder quadratische Querschnittsgestalt aufweist.
3. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (4) auf wenigstens einer Seite eine Längenmaßeinteilung (14) trägt.
4. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (4) im Bereiche wenigstens eines ihrer Enden eine Einrichtung (15, 16) zur maßgerechten Anordnung eines Anreiß- oder Markierungselementes aufweist.
5. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung in Gestalt einer das Anreiß- oder Zentrierelement aufnehmenden Querbohrung (15) ausgebildet ist.
6. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (4) eine in die Querbohrung (15) ragende verstellbare Klemmschraube (160) aufweist.
7. Anschlag- oder Stellwinkel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung eine an dem Anschlagschenkel (1) angeordnete oder diesen zumindest teilweise bildende Führungshülse (3) aufweist.
8. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagschenkel (1) seitlich einen seine Anschlagfläche (5) übergreifenden, auf das Werkstück (8) auflegbaren Anschlag (13) trägt.
9. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungshülse (3) eine Klemmvorrichtung (40) für die Zunge (4) zugeordnet ist.
10. Anschlag- oder Stellwinkel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben der Führungseinrichtung (3) der Anschlagschenkel (1) einen zu dessen Anschlagsfläche (5 ) parallelen Parallelanschlag (18, 19) für die Zunge (4) aufweist.
11. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelanschlag durch zwei im Abstand längs des Anschlagschenkels (1) fluchtend angeordnete Anschlagflächen (18, 19) gebildet ist, zwischen denen eine Griffausnehmung (20) angeordnet ist.
12. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag- und der Führungsschenkel (1, 2) gelenkig und in der jeweiligen Winkelstellung feststellbar miteinander verbunden sind und daß einer der Schenkel mehrere wahlweise benutzbare Bohrungen (15) aufweist, an denen er mit dem anderen Schenkel mittels einer durch eine der Bohrungen (15) verlaufenden Fest -stellschraube (16, 16 a) verbunden ist.
13. Anschlag- oder Stellwinkel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Zunge ( 4) eine Schiebehülse (21) aufgeschoben ist, deren Wandstärke etwa jener der Führungseinrichtung (3) entspricht.
14. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (15, 160; 28, 29) zur maßgerechten Anordnung des Anrißstiftes (150) in Zungenlängsrichtung verstellbar ist.
15. Anschlag- oder Stellwinkel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag- und der Führungsschenkel (1, 2) gelenkig und in der jeweiligen Winkelstellung feststellbar, mittels wenigstens einer Klemmschraube (16, 16 a; 23) miteinander verbunden sind, und daß die Spitze (161) des Gewindebolzens (16) der Klemmschraube als Zirkelspitze ausgebildet ist.
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