DE3503022C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3503022C2 DE3503022C2 DE19853503022 DE3503022A DE3503022C2 DE 3503022 C2 DE3503022 C2 DE 3503022C2 DE 19853503022 DE19853503022 DE 19853503022 DE 3503022 A DE3503022 A DE 3503022A DE 3503022 C2 DE3503022 C2 DE 3503022C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clamping
- friction
- rod
- joint
- ring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 241000309551 Arthraxon hispidus Species 0.000 claims description 24
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
- E04F10/0666—Accessories
- E04F10/0674—Accessories acting as separate supporting bar
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
- E04F10/0611—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind
- E04F10/0618—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind whereby the pivot axis of the articulation is perpendicular to the roller
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
- E04F10/0637—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with mechanisms for adjusting the inclination of the blind
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Gelenkkopf für einen Markisen
arm nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei ausziehbaren Markisen (DE-GM 75 38 371) werden die Markisenarme, an
deren freien Enden die Ausfallstange befestigt ist, je
weils mit einem Gelenkkopf an der Tragstange befestigt.
Um die Neigung der Markisenarme einstellen zu können, ist
der Gelenkring, an dem der Markisenarm befestigt ist,
gegenüber den Endteilen des Gelenkkopfes und gegenüber
der Tragstange drehbar. Zur Neigungsverstellung werden die
Spannteile gelöst, so daß der Gelenkring von den Endteilen
freikommt. Bei der Neigungsverstellung besteht das Pro
blem, daß der Gelenkring, sobald die Verspannung aufge
hoben wird, unter dem Gewicht des Markisenarmes verdreht
wird. Darum sind zur Neigungsverstellung üblicherweise
zwei Personen notwendig, von denen die eine den Markisen
arm hält und verstellt, während die andere Person die
Spannteile löst und nach Einstellen der gewünschten Nei
gung wieder anzieht. Hierbei kommt es vor, daß beim An
ziehen der Spannteile der Gelenkring geringfügig wieder
verstellt wird, so daß die Neigung der Markisenarme er
neut eingestellt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsge
mäßen Gelenkkopf so auszubilden, daß die Neigungsverstel
lung der Markise bzw. der Markisenarme von nur einer Per
son vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Gelenkkopf er
findungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des An
spruches 1 gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Gelenkkopf wird der Gelenkring
unabhängig von den Endteilen durch den Reibkörper in
seiner jeweils eingestellten Lage gehalten. Wenn darum die
Spannteile gelöst sind, wird der Gelenkring nicht unter
der Last des Markisenarmes gegenüber den Endteilen ge
dreht, sondern bleibt in seiner Einstellage. Der Markisen
arm muß aus diesem Grunde nicht mehr abgestützt werden,
so daß die Neigungseinstellung bzw. Verstellung des
Markisenarmes von nur einer Person vorgenommen werden kann.
Sie muß lediglich die Spannteile lösen, damit der Gelenk
ring von den Endteilen freikommt. Durch den Reibkörper
wird der Gelenkring reibschlüssig in der Einstellage ge
halten und kann anschließend von Hand unter Überwindung
der Reibkraft in die gewünschte Lage verdreht werden. Die
Reibkraft ist so eingestellt, daß der Gelenkring in jeder
eingestellten Lage verbleibt. Nach der Neigungseinstellung
des Markisenarmes brauchen nur noch die Spannteile wieder
angezogen zu werden, so daß die Endteile den Gelenkring
verspannen. Über die Reibkraft wird somit das Gewicht des
Markisenarmes aufgenommen, während über die Endteile des
Gelenkkopfes in der Einbaulage die Windkräfte aufgenommen
werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den wei
teren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand zweier in den Zeichnungen darge
stellter Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in Stirnansicht einen erfindungsgemäßen
Gelenkkopf mit einem Markisenarm, der
nur teilweise dargestellt ist,
Fig. 2 teilweise im Schnitt und teilweise in
Ansicht den Gelenkkopf gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 in einer Darstellung entsprechend Fig. 2
eine zweite Ausführungsform eines er
findungsgemäßen Gelenkkopfes.
Der Gelenkkopf gemäß den Fig. 1 und 2 hat einen Gelenkring
1, der zwischen zwei Endteilen 2 und 3 verspannt wird. Der
Gelenkring 1 ist mit einem Lager 4 für eine Achse 5 ver
sehen, über die eine Gabel 6 eines Markisenarmes 7 mit
dem Gelenkkopf verbunden wird. Er ist auf einer Tragstange
8 befestigt, die im Ausführungsbeispiel durch einen eckigen
Querschnitt aufweisendes Rohr gebildet wird. Der Markisen
arm 7 kann in Richtung des Doppelpfeiles 9 in Fig. 1 durch
Drehen des Gelenkringes 1 um seine Achse in der Neigung
eingestellt werden.
Die beiden Endteile 2, 3 sind jeweils gleich ausgebildet
und haben Kappenform. Ihr Außendurchmesser ist geringfügig
größer als der Außendurchmesser des Gelenkringes 1 (Fig.
2). Die Endteile 2, 3 sind jeweils mit einem ringförmigen,
axial vorstehenden Rand 10 und 11 versehen, mit dem die
Endteile 2, 3 in der Einbaulage in den Gelenkring 1 ragen. Wie
Fig. 2 zeigt, liegt der Gelenkring 1 im Bereich seiner
Stirnseiten 12 und 13 über seinen Umfang auf den Rändern
10 und 11 auf, so daß er in einfacher Weise radial gegen
über den Endteilen 2 und 3 gesichert ist. Die beiden End
teile 2, 3 werden durch wenigstens zwei Spannteile 14 und
15 unter Zwischenlage des Gelenkringes 1 gegeneinander
verspannt. Sie werden im Ausführungsbeispiel durch Gewinde
bolzen gebildet, die mit ihrem Kopf 16, 17 auf der Außen
seite des Endteiles 2 aufliegen. Je nach Größe des Gelenk
kopfes können weitere Spannteile vorgesehen werden, um den
Gelenkring 1 zwischen den beiden Endteilen 2, 3 zuver
lässig einspannen zu können.
Der Gelenkring 1 umgibt zwei Reibkörper 18 und 19, die im
Bereich zwischen den beiden Endteilen 2, 3 vorgesehen sind.
Die Reibkörper 18, 19 liegen dadurch geschützt innerhalb
des Gelenkkopfes, so daß ihre Funktionsfähigkeit auch nach
langer Einsatzdauer des Gelenkkopfes gewährleistet ist.
Die beiden Reibkörper 18, 19 sind jeweils etwa scheibenförmig
ausgebildet und haben eine Reibplatte 20, 21, deren Außen
durchmesser geringfügig kleiner ist als der Innendurch
messer des Gelenkringes 1. Die Außenseite der Reibplatten
20, 21 geht über eine Kegelmantelfläche 22, 23 in eine
zylindrische Außenseite 24, 25 eines Ringes 26, 27 über.
Ihr Außendurchmesser ist kleiner als der Außendurchmesser
der Reibplatten 20, 21. Die beiden Reibkörper 18, 19 sind
gleich ausgebildet und spiegelsymmetrisch zueinander im
Gelenkkopf untergebracht (Fig. 2). Sie werden durch
wenigstens einen Spannteil 28 miteinander verbunden, der
im Ausführungsbeispiel durch eine Spannschraube 29 und
eine Mutter 30 gebildet wird. Zur Aufnahme des Schrauben
kopfes 31 und der Mutter 30 sind die Reibkörper 18, 19
jeweils mit einer von der zugehörigen Reibplatte 20, 21
abstehenden ringförmigen Wand 32, 33 versehen, die gleiche
Höhe wie der Ring 26 bzw. 27 hat. Die Wand 33 umgibt die
Mutter 30 formschlüssig, so daß sie gegen Drehen gesichert
ist. Dadurch läßt sich die Spannschraube 29 zum Verspannen
der Reibkörper 18, 19 einfach betätigen. Die Reibplatten
20, 21, welche die eine Stirnseite der Reibkörper 18, 19
bilden, sind für den Durchtritt der Spannschraube 29 je
weils mit einer Ausnehmung 34, 35 versehen.
Für den Durchtritt der Spannteile 14, 15 sind in den Reib
platten 20, 21 weitere Ausnehmungen vorgesehen, von denen
in Fig. 2 lediglich die Ausnehmungen 36 und 37 für den
Spannteil 15 erkennbar sind.
Der Gelenkring 1 ist an seiner Innenseite mit mindestens
einem Ansatz 38 versehen, der im Ausführungsbeispiel über
den Umfang des Gelenkringes 1 verläuft und radial nach innen
gerichtet ist. Anstelle des umlaufenden Ansatzes 38 kann
der Gelenkring 1 auch mehrere über den Umfang verteilt
angeordnete Ansätze aufweisen. Der Ansatz 38 wird zwischen
den Reibplatten 20, 21 der Reibkörper 18 und 19 mittels
des Spannteiles 28 eingespannt. Der Ansatz 38 hat eine
solche radiale Länge, daß ein ausreichend hoher Reibschluß
zwischen ihm und den Reibkörpern 18 und 19 erreicht wird.
Zur Erhöhung der Reibkraft können die Reibplatten 20, 21
und der Ansatz 38 mit einer entsprechenden Reibschicht
versehen bzw. belegt sein. Die Reibplatten 20, 21 und der Ansatz 38
können aber auch aus einem Material mit einem hohen Rei
bungskoeffizienten bestehen.
Die beiden Reibkörper 18, 19 sind jeweils mit einer dem
Umriß der Tragstange 8 angepaßten Ausnehmung versehen, so
daß die Reibkörper 18, 19 dregfest auf der Tragstange 8 befestigt
werden können. Die Endteile 2, 3 sind ebenfalls mit Aus
nehmungen versehen, von denen in Fig. 1 lediglich die Aus
nehmung 39 des Endteiles 2 zu erkennen ist. Sie wird von
drei Rändern 40, 41, 42 sowie von einem Klemmstück 43 be
grenzt. Die Ränder 40, 41, 42 sind in einer Stirnseite
44 des Endteiles 2 vorgesehen. Auch der Endteil 3 ist an
einer Stirnseite 45 mit einer entsprechenden Aus
nehmung für die Tragstange 8 versehen. In der Einbaulage
liegen die Endteile 2, 3 derart spiegelsymmetrisch zu
einander, daß ihre Stirnseiten 44 und 45 gegeneinander
gerichtet sind.
Das Klemmstück 43 und ein weiteres Klemmstück 50 des
anderen Endteiles 3 dienen dazu, die Endteile 2, 3 auf der Trag
stange 8 zu befestigen, wobei ein Spiel zwischen der Trag
stange 8 und den Endteilen 2, 3 zuverlässig ausgeglichen
werden kann. Die Klemmstücke 43, 50 haben eine der Trag
stange 8 zugewandte Seite 51, 52, mit der das Klemmstück 50, 43
an der Tragstange 8 anliegt. Da sie rechteckigen Querschnitt
hat, sind die Seiten 51, 52 eben. Bei einer anderen Form
gebung der Tragstange 8 sind die Seiten 51, 52 der Klemm
stücke 43, 50 so ausgebildet, daß sie flächig an der ent
sprechenden Seite der Tragstange 8 anliegen. Die gegenüber
liegende Seite der Klemmstücke 43, 50 weist zwei dach
förmig zueinander liegende Flächen 53, 54 auf, die jeweils
unter einem Winkel zur Achse A der Tragstange 8 verlaufen
(Fig. 2). Die Flächen 53, 54 bilden Klemmflächen, die auf
entsprechenden Gegenklemmflächen 55, 56 der Endteile 2, 3
aufliegen. Da die Klemmflächen 53, 54 dachförmig zueinander
liegen, sind auch die zugehörigen Gegenklemmflächen 55 und
56 dachförmig ausgebildet. Da die Flächen 53 bis 56 schräg
zur Achse A der Tragstange 8 liegen, lassen sich die End
teile 2, 3 in einfacher Weise an der Tragstange 8 verklem
men. Das Klemmstück 43 ist mit einer Durchgangsbohrung 57
für den Spannteil 15 versehen, während das Klemmstück 50
eine Gewindebohrung 58 hat, in welche der Spannteil 15 ge
schraubt wird. Da sich der Kopf 17 des Spannteiles 15 auf
dem Klemmstück 43 abstützt, werden die Klemmstücke 43, 50
beim Verspannen der Endteile 2, 3 gegeneinander in Rich
tung zueinander gezogen, wobei sie über die schräg liegen
den Flächen 53 bis 56 fest gegen die Tragstange 8 gedrückt
werden. Dadurch werden die Endteile 2, 3 zuverlässig auf
der Tragstange 8 befestigt, so daß der gesamte Gelenkkopf
einwandfrei und spielfrei gehaltert ist.
Zur Aufnahme der Klemmstücke 43, 50 sind die Endteile 2, 3
auf ihren voneinander abgewandten Außenseiten jeweils mit
einer Aufnahme 59, 60 versehen, in denen die Klemmstücke 43, 50
formschlüssig liegen. Die Aufnahme 59, 60 haben die in Fig. 1
erkennbare Umrißform.
Die an der Tragstange 8 zur Anlage kommenden Seiten 51, 52
der Klemmstücke 43, 50 sind durch parallel zueinander und
rechtwinklig zu ihnen liegende Seitenflächen 61, 62 mit
den Klemmflächen 53, 54 verbunden (Fig. 1). Um eine hohe
Klemmwirkung zu erzielen, sind die Seiten 51, 52 der
Klemmstücke 43, 50 gleich breit wie die zugehörige Seite
der Tragstange 8. Dadurch lassen sich die Klemmstücke 43, 50 und
damit auch die Endteile 2, 3 zuverlässig an der Tragstange
8 befestigen.
Das Klemmstück 50 ist gegenüber der Tragstange 8 gegen
Axialverschieben gesichert. Dadurch kann sich der Gelenk
kopf nicht auf der Tragstange 8 in unerwünschter Weise ver
schieben. Die Axialsicherung wird durch einen Vorsprung
63 des Klemmstückes 50 erreicht, der in eine Ausnehmung
64 der Tragstange 8 eingreift.
In der Einbaulage sind die beiden Endteile 2, 3 unter
Zwischenlage des Gelenkringes 1 gegeneinander verspannt.
Die beiden Spannteile 14, 15 ziehen die beiden Endteile
2, 3 in Richtung zueinander. Der Spannteil 14 ist unmittel
bar in eine (nicht dargestellte) Gewindebohrung des einen
Endteiles 3 geschraubt, während der andere Spannteil 15
über die Klemmstücke 43, 50 mit den Endteilen 2, 3 zu
sammenwirkt. Der Spannteil 15 wird nämlich in die Gewinde
bohrung 58 des Klemmstückes 50 geschraubt, wodurch die
beiden Klemmstücke 43, 50 in Richtung zueinander gezogen werden.
Über die schräg zur Achse A der Tragstange 8 liegenden
Klemmflächen 53, 54 und die Gegenklemmflächen 55, 56 werden
die Klemmstücke 43, 50 fest gegen die Tragstange 8 gezogen, so
daß die Endteile 2, 3 und damit der gesamte Gelenkkopf
fest auf der Tragstange 8 sitzen. Infolge der schräg liegen
den Klemmflächen 53, 54 und Gegenklemmflächen 55, 56 wird auch ein etwa
vorhandenes Spiel zwischen den Endteilen 2, 3 und der
Tragstange 8 überwunden. Darum müssen bei diesem Gelenk
kopf keine hohe Fertigungsgenauigkeiten in bezug auf die
Tragstange 8 und die Ausnehmungen für die Tragstange 8 ein
gehalten werden. Da der Gelenkring 1 zwischen den beiden
Endteilen 2, 3 fest eingespannt ist und die Endteile 2, 3
drehfest auf der Tragstange 8 sitzen und über die Klemm
stücke 43, 50 fest mit ihr verbunden sind, ist der Gelenk
ring 1 zuverlässig gegen unbeabsichtigtes Drehen um die
Achse A der Tragstange 8 gesichert. Auch bei starken Wind
kräften und ausgefahrener Markise besteht daher nicht die
Gefahr, daß der Gelenkring 1 in unerwünschter Weise ver
dreht wird. Die beiden Reibkörper 18, 19 sind durch den
Spannteil 28 fest gegen den Ansatz 38 des Gelenkringes 1
verspannt. Soll nun die Neigung des Markisenarmes 7 einge
stellt oder geändert werden, müssen zunächst die Spann
teile 14, 15 gelöst werden, so daß die Verspannung zwischen
dem Gelenkring 1 und den Endteilen 2, 3 aufgehoben wird.
Der Gelenkring 1 wird durch das Gewicht des Markisenarmes
7 nicht um die Achse A gedreht, da er mittels der Reib
körper 18, 19 reibschlüssig in der eingestellten Lage gehalten
wird. Mit dem Spannteil 28 kann die Reibkraft so einge
stellt werden, daß der Markisenarm 7 mit der Markise den
Gelenkring 1 nicht zu drehen vermag. Andererseits wird die
Verspannung so eingestellt, daß der Gelenkring 1 über den
Markisenarm 7 gegen die Reibungskraft von Hand gedreht
werden kann. Da die Reibkörper 18, 19 drehfest auf der
Tragstange 8 sitzen, werden sie nicht mitgedreht. Wenn der
Markisenarm 7 seine eingestellte Lage erreicht hat, bleibt
der Gelenkring 1 infolge der Reibung zwischen dem Ansatz 38
und den Reibkörpern 18, 19 in der Einstellage. Es müssen
dann nur noch die Spannteile 14 und 15 wieder angezogen
zu werden, damit der Gelenkring 1 zwischen den Endteilen
2, 3 eingespannt wird. Beim Einspannen des Gelenkringes 1
besteht infolge des Reibschlusses zwischen dem Ansatz 38
und den Reibkörpern 18, 19 nicht die Gefahr, daß der Gelenk
ring 1 unbeabsichtigt wieder verstellt wird.
Die Klemmstücke 43, 50 liegen geschützt in den Aufnahmen 59,
60 in den voneinander abgewandten Stirnseiten der End
teile 2, 3.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist nur ein einziger
Reibkörper 19a vorgesehen, der gleich ausgebildet ist wie
der Reibkörper 19 gemäß den Fig. 1 und 2. Er liegt eben
falls geschützt zwischen den beiden Endteilen 2, 3 und
wird vom Gelenkring 1a umgeben. Der Reibkörper 19a ist
durch den Spannteil 28a mit dem Endteil 2 verbunden.
Zwischen dem Reibkörper 19a und dem Endteil 2 ist ein
Reibring 65 angeordnet, der zwischen der Reibplatte 21a
des Reibkörpers 19a und dem Rand 10 des Endteiles 2 ein
gespannt wird. Auf der Außenseite ist der Reibring 65 mit
einer Außenverzahnung 66 versehen, in die eine Innenver
zahnung 67 des Gelenkringes 1a eingreift. Im übrigen ist
dieser Gelenkkopf gleich ausgebildet wie bei der Aus
führungsform nach den Fig. 1 und 2.
In der Einbaulage ist der Gelenkring 1a in der beschriebenen
Weise zwischen den Endteilen 2 und 3 fest eingespannt.
Soll die Neigung des Markisenarmes 7 eingestellt bzw. ver
ändert werden, werden die Spannteile 14, 15 gelöst, so
daß die Verspannung des Gelenkringes 1a aufgehoben wird.
Der Reibring 65 ist zwischen dem Endteil 2 und dem Reib
körper 19a axial verspannt und formschlüssig mit dem
Gelenkring 1a verbunden. Die Verspannung des Reibringes
65 zwischen dem Endteil 2 und dem Reibkörper 19a ist so
eingestellt, daß der Gelenkring 1a unter dem Eigengewicht
des Markisenarmes 7 und der Markise nicht um die Achse A
der Tragstange 8 drehen kann. Wie bei der vorigen Aus
führungsform ist der Reibschluß jedoch so eingestellt,
daß über den Markisenarm 7 der Gelenkring 1a um die Trag
stangenachse A unter Aufhebung des Reibschlusses zwischen
dem Reibring 65 und dem Endteil 2 sowie dem Reibkörper
19a gedreht werden kann. Sobald die gewünschte Schwenklage
des Markisenarmes 7 erreicht ist, bleibt der Gelenkring
1a infolge dieses Reibschlusses in der eingestellten Lage.
Es müssen anschließend nur noch die Spannteile 14 und 15
angezogen werden, um den Gelenkring 1a zwischen den Endteilen
2, 3 fest einzuspannen.
Damit der Schraubenkopf 31a des Spannteiles 28a nicht nach
außen über den Endteil 2 ragt, ist er auf seiner vom
anderen Endteil 3 abgewandten Stirnseite mit einer Ver
tiefung 68 versehen, in welcher der Schraubenkopf 31a
geschützt untergebracht werden kann.
Anstelle der beschriebenen Verzahnungen 66, 67 können auch
andere Formschlußteile vorgesehen werden. Auch kann der
Reibring 65 einstückig mit dem Gelenkring 1a ausgebildet
sein, so daß keine besonderen Formschlußteile erforderlich
sind.
Claims (15)
1. Gelenkkopf für einen Markisenarm, mit mindestens einem
Gelenkring, an dem der Markisenarm befestigt ist und
der gegenüber zwei Endteilen des Gelenkkopfes drehbar
ist, die an einer Tragstange befestigbar und mit
wenigstens zwei Spannteilen, vorzugsweise Gewindebolzen,
unter Zwischenlage des Gelenkringes gegeneinander ver
spannbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gelenkring (1, 1a) bei gelösten Spannteilen
(14, 15) durch wenigstens einen drehfest mit der Trag
stange (8) verbundenen Reibkörper (18, 19; 19a) in
seiner jeweiligen Einstellage gehalten ist.
2. Gelenkkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Reibkörper (18, 19; 19a) vom Gelenkring (1, 1a)
umgeben ist und im Bereich zwischen den beiden End
teilen (2, 3) liegt.
3. Gelenkkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gelenkring (1, 1a) mit wenigstens
einem nach innen ragenden Ansatz (38) versehen ist,
über den der Gelenkring reibschlüssig mit dem Reib
körper (18, 19; 19a) verbunden ist.
4. Gelenkkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ansatz (38) des Gelenkringes (1) zwischen zwei
Reibkörpern (18, 19) liegt, die unter Zwischenlage des
Ansatzes gegeneinander verspannt sind.
5. Gelenkkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Reibkörper (18, 19) formschlüssig mit der
Tragstange (8) verbunden sind.
6. Gelenkkopf nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Reibkörper (18, 19) durch
mindestens einen Spannteil (28), vorzugsweise eine
Spannschraube (29) mit Mutter (30), miteinander ver
bunden sind.
7. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Reibkörper (18, 19) von den
beiden Spannteilen (14, 15) der Endteile (2, 3) durch
setzt sind.
8. Gelenkkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Reibkörper (19a) unter Zwischenlage
wenigstens eines Reibringes (65) mit dem einen Endteil
(2) verspannt ist.
9. Gelenkkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Reibring (65) formschlüssig mit dem Gelenkring (1a),
vorzugsweise über Verzahnungen (66, 67), verbunden ist.
10. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Endteile (2, 3) jeweils mit min
destens einem Klemmstück (43, 50) versehen sind, das
zwischen dem jeweiligen Endteil und der Tragstange (8)
verklemmbar ist.
11. Gelenkkopf nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Klemmstück (43, 50) mindestens eine schräg zur
Achse (A) der Tragstange (8) verlaufende Klemmfläche
(53, 54) aufweist, mit der das Klemmstück auf einer
entsprechenden Gegenklemmfläche (55, 56) des Endteiles
(2, 3) verschiebbar aufliegt.
12. Gelenkkopf nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Klemmstücke (43, 50) der beiden End
teile (2, 3) gegeneinander verspannt sind.
13. Gelenkkopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmstücke (43, 50) durch zumindest einen der
Spannteile (14) der Endteile (2, 3) miteinander ver
bunden sind.
14. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Klemmstücke
(43, 50) gegenüber der Tragstange (8) axial gesichert
ist.
15. Gelenkkopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmstück (43, 50) mit mindestens einem Vor
sprung (63) versehen ist, der in mindestens eine Aus
nehmung (64) der Tragstange (8) ragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853503022 DE3503022A1 (de) | 1985-01-30 | 1985-01-30 | Gelenkkopf fuer einen markisenarm |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853503022 DE3503022A1 (de) | 1985-01-30 | 1985-01-30 | Gelenkkopf fuer einen markisenarm |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3503022A1 DE3503022A1 (de) | 1986-07-31 |
| DE3503022C2 true DE3503022C2 (de) | 1993-08-12 |
Family
ID=6261127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853503022 Granted DE3503022A1 (de) | 1985-01-30 | 1985-01-30 | Gelenkkopf fuer einen markisenarm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3503022A1 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7538371U (de) * | 1975-12-02 | 1977-02-10 | Rosenkaimer Gmbh, 5672 Leichlingen | Klemmhalterung fuer gelenkarme von spannmarkisen |
-
1985
- 1985-01-30 DE DE19853503022 patent/DE3503022A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3503022A1 (de) | 1986-07-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1900078C3 (de) | Schnellbefestigungsvorrichtung | |
| EP1613890B1 (de) | Standfuss | |
| DE9219229U1 (de) | Tisch mit Befestigungsmitteln, insbesondere Zuricht- und Schweißtisch | |
| DE2239853C3 (de) | Haltevorrichtung für Außenrückblickspiegel von Kraftfahrzeugen o.dgl | |
| WO2017097735A1 (de) | Mutter, löseeinrichtung, spindelstütze und verfahren zur abstützung eines gegenstandes | |
| EP0040417B1 (de) | Radverstelleinrichtung | |
| DE3838925A1 (de) | Klemmbare drehverbindung | |
| DE2150467C3 (de) | Anordnung zum losbaren Verbinden zweier Teile unter Toleranzausgleich | |
| EP0955479B1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen | |
| DE3503022C2 (de) | ||
| EP1085257B1 (de) | Beleuchtungsscheinwerfer mit Verdrehschutz | |
| DE69614840T2 (de) | Lösbare nabe für die montage eines drehenden teils auf einer antriebswelle und mit einer lösbaren nabe dieser art versehendes drehendes teil | |
| DE4316797C2 (de) | Gelenk insbesondere an Percussions-Musikinstrumenten | |
| DE19746660C2 (de) | Höhenverstellbarer Fuß | |
| EP0496191B1 (de) | Geräteträgerkupplung für ein an einem Tragrohr drehbar aufgehängtes Steuergehäuse od. dgl. | |
| DE2601343C2 (de) | Tisch mit polygonaler Zarge und lösbaren Beinen | |
| DE3319414C2 (de) | Prüfgerät für Fahrzeugscheinwerfer | |
| EP0073361A2 (de) | Schraubstock | |
| DE7709379U1 (de) | Befestigungsvorrichtung fuer beschlagteile | |
| DE3144302C2 (de) | Beckenmaschine für Schlagzeuge | |
| DE4205151A1 (de) | Spannvorrichtung zum verspannen eines werkstuecks | |
| DE9304661U1 (de) | Verbindungsvorrichtung | |
| DE9420205U1 (de) | Dichtungsanordnung für ein Cabrioverdeck | |
| DE29619925U1 (de) | Verbindungskonstruktion für Stehlampen | |
| DE102011111174B4 (de) | Einstellvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: RAU METALL GMBH & CO, 7340 GEISLINGEN, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8368 | Opposition refused due to inadmissibility | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |