DE3503022C2 - - Google Patents

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DE3503022C2 DE19853503022 DE3503022A DE3503022C2 DE 3503022 C2 DE3503022 C2 DE 3503022C2 DE 19853503022 DE19853503022 DE 19853503022 DE 3503022 A DE3503022 A DE 3503022A DE 3503022 C2 DE3503022 C2 DE 3503022C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Gelenkkopf für einen Markisen­ arm nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei ausziehbaren Markisen (DE-GM 75 38 371) werden die Markisenarme, an deren freien Enden die Ausfallstange befestigt ist, je­ weils mit einem Gelenkkopf an der Tragstange befestigt. Um die Neigung der Markisenarme einstellen zu können, ist der Gelenkring, an dem der Markisenarm befestigt ist, gegenüber den Endteilen des Gelenkkopfes und gegenüber der Tragstange drehbar. Zur Neigungsverstellung werden die Spannteile gelöst, so daß der Gelenkring von den Endteilen freikommt. Bei der Neigungsverstellung besteht das Pro­ blem, daß der Gelenkring, sobald die Verspannung aufge­ hoben wird, unter dem Gewicht des Markisenarmes verdreht wird. Darum sind zur Neigungsverstellung üblicherweise zwei Personen notwendig, von denen die eine den Markisen­ arm hält und verstellt, während die andere Person die Spannteile löst und nach Einstellen der gewünschten Nei­ gung wieder anzieht. Hierbei kommt es vor, daß beim An­ ziehen der Spannteile der Gelenkring geringfügig wieder verstellt wird, so daß die Neigung der Markisenarme er­ neut eingestellt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsge­ mäßen Gelenkkopf so auszubilden, daß die Neigungsverstel­ lung der Markise bzw. der Markisenarme von nur einer Per­ son vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Gelenkkopf er­ findungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des An­ spruches 1 gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Gelenkkopf wird der Gelenkring unabhängig von den Endteilen durch den Reibkörper in seiner jeweils eingestellten Lage gehalten. Wenn darum die Spannteile gelöst sind, wird der Gelenkring nicht unter der Last des Markisenarmes gegenüber den Endteilen ge­ dreht, sondern bleibt in seiner Einstellage. Der Markisen­ arm muß aus diesem Grunde nicht mehr abgestützt werden, so daß die Neigungseinstellung bzw. Verstellung des Markisenarmes von nur einer Person vorgenommen werden kann. Sie muß lediglich die Spannteile lösen, damit der Gelenk­ ring von den Endteilen freikommt. Durch den Reibkörper wird der Gelenkring reibschlüssig in der Einstellage ge­ halten und kann anschließend von Hand unter Überwindung der Reibkraft in die gewünschte Lage verdreht werden. Die Reibkraft ist so eingestellt, daß der Gelenkring in jeder eingestellten Lage verbleibt. Nach der Neigungseinstellung des Markisenarmes brauchen nur noch die Spannteile wieder angezogen zu werden, so daß die Endteile den Gelenkring verspannen. Über die Reibkraft wird somit das Gewicht des Markisenarmes aufgenommen, während über die Endteile des Gelenkkopfes in der Einbaulage die Windkräfte aufgenommen werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den wei­ teren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand zweier in den Zeichnungen darge­ stellter Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in Stirnansicht einen erfindungsgemäßen Gelenkkopf mit einem Markisenarm, der nur teilweise dargestellt ist,
Fig. 2 teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht den Gelenkkopf gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 in einer Darstellung entsprechend Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines er­ findungsgemäßen Gelenkkopfes.
Der Gelenkkopf gemäß den Fig. 1 und 2 hat einen Gelenkring 1, der zwischen zwei Endteilen 2 und 3 verspannt wird. Der Gelenkring 1 ist mit einem Lager 4 für eine Achse 5 ver­ sehen, über die eine Gabel 6 eines Markisenarmes 7 mit dem Gelenkkopf verbunden wird. Er ist auf einer Tragstange 8 befestigt, die im Ausführungsbeispiel durch einen eckigen Querschnitt aufweisendes Rohr gebildet wird. Der Markisen­ arm 7 kann in Richtung des Doppelpfeiles 9 in Fig. 1 durch Drehen des Gelenkringes 1 um seine Achse in der Neigung eingestellt werden.
Die beiden Endteile 2, 3 sind jeweils gleich ausgebildet und haben Kappenform. Ihr Außendurchmesser ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des Gelenkringes 1 (Fig. 2). Die Endteile 2, 3 sind jeweils mit einem ringförmigen, axial vorstehenden Rand 10 und 11 versehen, mit dem die Endteile 2, 3 in der Einbaulage in den Gelenkring 1 ragen. Wie Fig. 2 zeigt, liegt der Gelenkring 1 im Bereich seiner Stirnseiten 12 und 13 über seinen Umfang auf den Rändern 10 und 11 auf, so daß er in einfacher Weise radial gegen­ über den Endteilen 2 und 3 gesichert ist. Die beiden End­ teile 2, 3 werden durch wenigstens zwei Spannteile 14 und 15 unter Zwischenlage des Gelenkringes 1 gegeneinander verspannt. Sie werden im Ausführungsbeispiel durch Gewinde­ bolzen gebildet, die mit ihrem Kopf 16, 17 auf der Außen­ seite des Endteiles 2 aufliegen. Je nach Größe des Gelenk­ kopfes können weitere Spannteile vorgesehen werden, um den Gelenkring 1 zwischen den beiden Endteilen 2, 3 zuver­ lässig einspannen zu können.
Der Gelenkring 1 umgibt zwei Reibkörper 18 und 19, die im Bereich zwischen den beiden Endteilen 2, 3 vorgesehen sind. Die Reibkörper 18, 19 liegen dadurch geschützt innerhalb des Gelenkkopfes, so daß ihre Funktionsfähigkeit auch nach langer Einsatzdauer des Gelenkkopfes gewährleistet ist. Die beiden Reibkörper 18, 19 sind jeweils etwa scheibenförmig ausgebildet und haben eine Reibplatte 20, 21, deren Außen­ durchmesser geringfügig kleiner ist als der Innendurch­ messer des Gelenkringes 1. Die Außenseite der Reibplatten 20, 21 geht über eine Kegelmantelfläche 22, 23 in eine zylindrische Außenseite 24, 25 eines Ringes 26, 27 über. Ihr Außendurchmesser ist kleiner als der Außendurchmesser der Reibplatten 20, 21. Die beiden Reibkörper 18, 19 sind gleich ausgebildet und spiegelsymmetrisch zueinander im Gelenkkopf untergebracht (Fig. 2). Sie werden durch wenigstens einen Spannteil 28 miteinander verbunden, der im Ausführungsbeispiel durch eine Spannschraube 29 und eine Mutter 30 gebildet wird. Zur Aufnahme des Schrauben­ kopfes 31 und der Mutter 30 sind die Reibkörper 18, 19 jeweils mit einer von der zugehörigen Reibplatte 20, 21 abstehenden ringförmigen Wand 32, 33 versehen, die gleiche Höhe wie der Ring 26 bzw. 27 hat. Die Wand 33 umgibt die Mutter 30 formschlüssig, so daß sie gegen Drehen gesichert ist. Dadurch läßt sich die Spannschraube 29 zum Verspannen der Reibkörper 18, 19 einfach betätigen. Die Reibplatten 20, 21, welche die eine Stirnseite der Reibkörper 18, 19 bilden, sind für den Durchtritt der Spannschraube 29 je­ weils mit einer Ausnehmung 34, 35 versehen.
Für den Durchtritt der Spannteile 14, 15 sind in den Reib­ platten 20, 21 weitere Ausnehmungen vorgesehen, von denen in Fig. 2 lediglich die Ausnehmungen 36 und 37 für den Spannteil 15 erkennbar sind.
Der Gelenkring 1 ist an seiner Innenseite mit mindestens einem Ansatz 38 versehen, der im Ausführungsbeispiel über den Umfang des Gelenkringes 1 verläuft und radial nach innen gerichtet ist. Anstelle des umlaufenden Ansatzes 38 kann der Gelenkring 1 auch mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Ansätze aufweisen. Der Ansatz 38 wird zwischen den Reibplatten 20, 21 der Reibkörper 18 und 19 mittels des Spannteiles 28 eingespannt. Der Ansatz 38 hat eine solche radiale Länge, daß ein ausreichend hoher Reibschluß zwischen ihm und den Reibkörpern 18 und 19 erreicht wird. Zur Erhöhung der Reibkraft können die Reibplatten 20, 21 und der Ansatz 38 mit einer entsprechenden Reibschicht versehen bzw. belegt sein. Die Reibplatten 20, 21 und der Ansatz 38 können aber auch aus einem Material mit einem hohen Rei­ bungskoeffizienten bestehen.
Die beiden Reibkörper 18, 19 sind jeweils mit einer dem Umriß der Tragstange 8 angepaßten Ausnehmung versehen, so daß die Reibkörper 18, 19 dregfest auf der Tragstange 8 befestigt werden können. Die Endteile 2, 3 sind ebenfalls mit Aus­ nehmungen versehen, von denen in Fig. 1 lediglich die Aus­ nehmung 39 des Endteiles 2 zu erkennen ist. Sie wird von drei Rändern 40, 41, 42 sowie von einem Klemmstück 43 be­ grenzt. Die Ränder 40, 41, 42 sind in einer Stirnseite 44 des Endteiles 2 vorgesehen. Auch der Endteil 3 ist an einer Stirnseite 45 mit einer entsprechenden Aus­ nehmung für die Tragstange 8 versehen. In der Einbaulage liegen die Endteile 2, 3 derart spiegelsymmetrisch zu­ einander, daß ihre Stirnseiten 44 und 45 gegeneinander gerichtet sind.
Das Klemmstück 43 und ein weiteres Klemmstück 50 des anderen Endteiles 3 dienen dazu, die Endteile 2, 3 auf der Trag­ stange 8 zu befestigen, wobei ein Spiel zwischen der Trag­ stange 8 und den Endteilen 2, 3 zuverlässig ausgeglichen werden kann. Die Klemmstücke 43, 50 haben eine der Trag­ stange 8 zugewandte Seite 51, 52, mit der das Klemmstück 50, 43 an der Tragstange 8 anliegt. Da sie rechteckigen Querschnitt hat, sind die Seiten 51, 52 eben. Bei einer anderen Form­ gebung der Tragstange 8 sind die Seiten 51, 52 der Klemm­ stücke 43, 50 so ausgebildet, daß sie flächig an der ent­ sprechenden Seite der Tragstange 8 anliegen. Die gegenüber­ liegende Seite der Klemmstücke 43, 50 weist zwei dach­ förmig zueinander liegende Flächen 53, 54 auf, die jeweils unter einem Winkel zur Achse A der Tragstange 8 verlaufen (Fig. 2). Die Flächen 53, 54 bilden Klemmflächen, die auf entsprechenden Gegenklemmflächen 55, 56 der Endteile 2, 3 aufliegen. Da die Klemmflächen 53, 54 dachförmig zueinander liegen, sind auch die zugehörigen Gegenklemmflächen 55 und 56 dachförmig ausgebildet. Da die Flächen 53 bis 56 schräg zur Achse A der Tragstange 8 liegen, lassen sich die End­ teile 2, 3 in einfacher Weise an der Tragstange 8 verklem­ men. Das Klemmstück 43 ist mit einer Durchgangsbohrung 57 für den Spannteil 15 versehen, während das Klemmstück 50 eine Gewindebohrung 58 hat, in welche der Spannteil 15 ge­ schraubt wird. Da sich der Kopf 17 des Spannteiles 15 auf dem Klemmstück 43 abstützt, werden die Klemmstücke 43, 50 beim Verspannen der Endteile 2, 3 gegeneinander in Rich­ tung zueinander gezogen, wobei sie über die schräg liegen­ den Flächen 53 bis 56 fest gegen die Tragstange 8 gedrückt werden. Dadurch werden die Endteile 2, 3 zuverlässig auf der Tragstange 8 befestigt, so daß der gesamte Gelenkkopf einwandfrei und spielfrei gehaltert ist.
Zur Aufnahme der Klemmstücke 43, 50 sind die Endteile 2, 3 auf ihren voneinander abgewandten Außenseiten jeweils mit einer Aufnahme 59, 60 versehen, in denen die Klemmstücke 43, 50 formschlüssig liegen. Die Aufnahme 59, 60 haben die in Fig. 1 erkennbare Umrißform.
Die an der Tragstange 8 zur Anlage kommenden Seiten 51, 52 der Klemmstücke 43, 50 sind durch parallel zueinander und rechtwinklig zu ihnen liegende Seitenflächen 61, 62 mit den Klemmflächen 53, 54 verbunden (Fig. 1). Um eine hohe Klemmwirkung zu erzielen, sind die Seiten 51, 52 der Klemmstücke 43, 50 gleich breit wie die zugehörige Seite der Tragstange 8. Dadurch lassen sich die Klemmstücke 43, 50 und damit auch die Endteile 2, 3 zuverlässig an der Tragstange 8 befestigen.
Das Klemmstück 50 ist gegenüber der Tragstange 8 gegen Axialverschieben gesichert. Dadurch kann sich der Gelenk­ kopf nicht auf der Tragstange 8 in unerwünschter Weise ver­ schieben. Die Axialsicherung wird durch einen Vorsprung 63 des Klemmstückes 50 erreicht, der in eine Ausnehmung 64 der Tragstange 8 eingreift.
In der Einbaulage sind die beiden Endteile 2, 3 unter Zwischenlage des Gelenkringes 1 gegeneinander verspannt. Die beiden Spannteile 14, 15 ziehen die beiden Endteile 2, 3 in Richtung zueinander. Der Spannteil 14 ist unmittel­ bar in eine (nicht dargestellte) Gewindebohrung des einen Endteiles 3 geschraubt, während der andere Spannteil 15 über die Klemmstücke 43, 50 mit den Endteilen 2, 3 zu­ sammenwirkt. Der Spannteil 15 wird nämlich in die Gewinde­ bohrung 58 des Klemmstückes 50 geschraubt, wodurch die beiden Klemmstücke 43, 50 in Richtung zueinander gezogen werden. Über die schräg zur Achse A der Tragstange 8 liegenden Klemmflächen 53, 54 und die Gegenklemmflächen 55, 56 werden die Klemmstücke 43, 50 fest gegen die Tragstange 8 gezogen, so daß die Endteile 2, 3 und damit der gesamte Gelenkkopf fest auf der Tragstange 8 sitzen. Infolge der schräg liegen­ den Klemmflächen 53, 54 und Gegenklemmflächen 55, 56 wird auch ein etwa vorhandenes Spiel zwischen den Endteilen 2, 3 und der Tragstange 8 überwunden. Darum müssen bei diesem Gelenk­ kopf keine hohe Fertigungsgenauigkeiten in bezug auf die Tragstange 8 und die Ausnehmungen für die Tragstange 8 ein­ gehalten werden. Da der Gelenkring 1 zwischen den beiden Endteilen 2, 3 fest eingespannt ist und die Endteile 2, 3 drehfest auf der Tragstange 8 sitzen und über die Klemm­ stücke 43, 50 fest mit ihr verbunden sind, ist der Gelenk­ ring 1 zuverlässig gegen unbeabsichtigtes Drehen um die Achse A der Tragstange 8 gesichert. Auch bei starken Wind­ kräften und ausgefahrener Markise besteht daher nicht die Gefahr, daß der Gelenkring 1 in unerwünschter Weise ver­ dreht wird. Die beiden Reibkörper 18, 19 sind durch den Spannteil 28 fest gegen den Ansatz 38 des Gelenkringes 1 verspannt. Soll nun die Neigung des Markisenarmes 7 einge­ stellt oder geändert werden, müssen zunächst die Spann­ teile 14, 15 gelöst werden, so daß die Verspannung zwischen dem Gelenkring 1 und den Endteilen 2, 3 aufgehoben wird. Der Gelenkring 1 wird durch das Gewicht des Markisenarmes 7 nicht um die Achse A gedreht, da er mittels der Reib­ körper 18, 19 reibschlüssig in der eingestellten Lage gehalten wird. Mit dem Spannteil 28 kann die Reibkraft so einge­ stellt werden, daß der Markisenarm 7 mit der Markise den Gelenkring 1 nicht zu drehen vermag. Andererseits wird die Verspannung so eingestellt, daß der Gelenkring 1 über den Markisenarm 7 gegen die Reibungskraft von Hand gedreht werden kann. Da die Reibkörper 18, 19 drehfest auf der Tragstange 8 sitzen, werden sie nicht mitgedreht. Wenn der Markisenarm 7 seine eingestellte Lage erreicht hat, bleibt der Gelenkring 1 infolge der Reibung zwischen dem Ansatz 38 und den Reibkörpern 18, 19 in der Einstellage. Es müssen dann nur noch die Spannteile 14 und 15 wieder angezogen zu werden, damit der Gelenkring 1 zwischen den Endteilen 2, 3 eingespannt wird. Beim Einspannen des Gelenkringes 1 besteht infolge des Reibschlusses zwischen dem Ansatz 38 und den Reibkörpern 18, 19 nicht die Gefahr, daß der Gelenk­ ring 1 unbeabsichtigt wieder verstellt wird.
Die Klemmstücke 43, 50 liegen geschützt in den Aufnahmen 59, 60 in den voneinander abgewandten Stirnseiten der End­ teile 2, 3.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist nur ein einziger Reibkörper 19a vorgesehen, der gleich ausgebildet ist wie der Reibkörper 19 gemäß den Fig. 1 und 2. Er liegt eben­ falls geschützt zwischen den beiden Endteilen 2, 3 und wird vom Gelenkring 1a umgeben. Der Reibkörper 19a ist durch den Spannteil 28a mit dem Endteil 2 verbunden. Zwischen dem Reibkörper 19a und dem Endteil 2 ist ein Reibring 65 angeordnet, der zwischen der Reibplatte 21a des Reibkörpers 19a und dem Rand 10 des Endteiles 2 ein­ gespannt wird. Auf der Außenseite ist der Reibring 65 mit einer Außenverzahnung 66 versehen, in die eine Innenver­ zahnung 67 des Gelenkringes 1a eingreift. Im übrigen ist dieser Gelenkkopf gleich ausgebildet wie bei der Aus­ führungsform nach den Fig. 1 und 2.
In der Einbaulage ist der Gelenkring 1a in der beschriebenen Weise zwischen den Endteilen 2 und 3 fest eingespannt. Soll die Neigung des Markisenarmes 7 eingestellt bzw. ver­ ändert werden, werden die Spannteile 14, 15 gelöst, so daß die Verspannung des Gelenkringes 1a aufgehoben wird. Der Reibring 65 ist zwischen dem Endteil 2 und dem Reib­ körper 19a axial verspannt und formschlüssig mit dem Gelenkring 1a verbunden. Die Verspannung des Reibringes 65 zwischen dem Endteil 2 und dem Reibkörper 19a ist so eingestellt, daß der Gelenkring 1a unter dem Eigengewicht des Markisenarmes 7 und der Markise nicht um die Achse A der Tragstange 8 drehen kann. Wie bei der vorigen Aus­ führungsform ist der Reibschluß jedoch so eingestellt, daß über den Markisenarm 7 der Gelenkring 1a um die Trag­ stangenachse A unter Aufhebung des Reibschlusses zwischen dem Reibring 65 und dem Endteil 2 sowie dem Reibkörper 19a gedreht werden kann. Sobald die gewünschte Schwenklage des Markisenarmes 7 erreicht ist, bleibt der Gelenkring 1a infolge dieses Reibschlusses in der eingestellten Lage. Es müssen anschließend nur noch die Spannteile 14 und 15 angezogen werden, um den Gelenkring 1a zwischen den Endteilen 2, 3 fest einzuspannen.
Damit der Schraubenkopf 31a des Spannteiles 28a nicht nach außen über den Endteil 2 ragt, ist er auf seiner vom anderen Endteil 3 abgewandten Stirnseite mit einer Ver­ tiefung 68 versehen, in welcher der Schraubenkopf 31a geschützt untergebracht werden kann.
Anstelle der beschriebenen Verzahnungen 66, 67 können auch andere Formschlußteile vorgesehen werden. Auch kann der Reibring 65 einstückig mit dem Gelenkring 1a ausgebildet sein, so daß keine besonderen Formschlußteile erforderlich sind.

Claims (15)

1. Gelenkkopf für einen Markisenarm, mit mindestens einem Gelenkring, an dem der Markisenarm befestigt ist und der gegenüber zwei Endteilen des Gelenkkopfes drehbar ist, die an einer Tragstange befestigbar und mit wenigstens zwei Spannteilen, vorzugsweise Gewindebolzen, unter Zwischenlage des Gelenkringes gegeneinander ver­ spannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkring (1, 1a) bei gelösten Spannteilen (14, 15) durch wenigstens einen drehfest mit der Trag­ stange (8) verbundenen Reibkörper (18, 19; 19a) in seiner jeweiligen Einstellage gehalten ist.
2. Gelenkkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibkörper (18, 19; 19a) vom Gelenkring (1, 1a) umgeben ist und im Bereich zwischen den beiden End­ teilen (2, 3) liegt.
3. Gelenkkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gelenkring (1, 1a) mit wenigstens einem nach innen ragenden Ansatz (38) versehen ist, über den der Gelenkring reibschlüssig mit dem Reib­ körper (18, 19; 19a) verbunden ist.
4. Gelenkkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (38) des Gelenkringes (1) zwischen zwei Reibkörpern (18, 19) liegt, die unter Zwischenlage des Ansatzes gegeneinander verspannt sind.
5. Gelenkkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Reibkörper (18, 19) formschlüssig mit der Tragstange (8) verbunden sind.
6. Gelenkkopf nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die beiden Reibkörper (18, 19) durch mindestens einen Spannteil (28), vorzugsweise eine Spannschraube (29) mit Mutter (30), miteinander ver­ bunden sind.
7. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkörper (18, 19) von den beiden Spannteilen (14, 15) der Endteile (2, 3) durch­ setzt sind.
8. Gelenkkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Reibkörper (19a) unter Zwischenlage wenigstens eines Reibringes (65) mit dem einen Endteil (2) verspannt ist.
9. Gelenkkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibring (65) formschlüssig mit dem Gelenkring (1a), vorzugsweise über Verzahnungen (66, 67), verbunden ist.
10. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Endteile (2, 3) jeweils mit min­ destens einem Klemmstück (43, 50) versehen sind, das zwischen dem jeweiligen Endteil und der Tragstange (8) verklemmbar ist.
11. Gelenkkopf nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (43, 50) mindestens eine schräg zur Achse (A) der Tragstange (8) verlaufende Klemmfläche (53, 54) aufweist, mit der das Klemmstück auf einer entsprechenden Gegenklemmfläche (55, 56) des Endteiles (2, 3) verschiebbar aufliegt.
12. Gelenkkopf nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Klemmstücke (43, 50) der beiden End­ teile (2, 3) gegeneinander verspannt sind.
13. Gelenkkopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (43, 50) durch zumindest einen der Spannteile (14) der Endteile (2, 3) miteinander ver­ bunden sind.
14. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Klemmstücke (43, 50) gegenüber der Tragstange (8) axial gesichert ist.
15. Gelenkkopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (43, 50) mit mindestens einem Vor­ sprung (63) versehen ist, der in mindestens eine Aus­ nehmung (64) der Tragstange (8) ragt.
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