DE7709379U1 - Befestigungsvorrichtung fuer beschlagteile - Google Patents

Befestigungsvorrichtung fuer beschlagteile

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/0215Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to profile members or the like
    • E05D5/0223Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to profile members or the like with parts, e.g. screws, extending through the profile wall or engaging profile grooves
    • E05D5/0238Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to profile members or the like with parts, e.g. screws, extending through the profile wall or engaging profile grooves with parts engaging profile grooves

Description

C ■ C
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77 105 G
Anmelder: SIEGENIA-FRANK KG, Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen
a) Titel
Befestigungsvorrichtung für Beschlagteile
b) Technisches Gebiet
Die Neuerung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Beschlagteile in einer hinterschnittenen Nut eines Metall- oder Kunststoffprofils von Fenster, Türen od. dgl., bei der in dem an einer Längskante mit einem in eine Hinterschneidung der Nut einrückbaren Vorsprung versehenen Beschlagteil eine Kupplungsscheibe gelagert und mit ihrem nockenartigen Rand in die dem Vorsprung gegenüberliegende Hinterschneidung der Nut hineindrehbar ist.
Solche Befestigungsvorrichtungen haben den Zweck, Beschlagteile an Metall- oder Kunststoffprofilen von Fenster, Türen od. dgl. sicher und problemlos an beliebigen Stellen innerhalb der hinterschnittenen Nut festzulegen, ohne daß hierfür an den Metall- oder Kunststoffprofilen Löcher gebohrt werden müssen, wie sie für den Eingriff von Befestigungsschrauben notwendig sind.
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c) Stand der Technik
Befestigungsvorrichtung für Beschlagteile in einer hinterschnittenen Nut eines Metall- oder Kunststoffprofils, die den vorstehend genannten Zweck erfüllen, sind bereits in vielen verschiedenen Ausführungsformen bekannt geworden.
So gehört durch die US-PS 3 053 355 bereits ein Befestigungsmittel zum Stand der Technik, welches aus in die Nut einsetz baren, deren Hinterschneidungen untergreifenden Klemmstücken und in ein Gewinde derselben eindrehbaren Spannschrauben besteht, wobei letzere die Löcher in den Beschlagteilen durchsetzen und die Klemmstücke eine Breite haben, die kleiner als der Öffnungsspält der hinter schnittenen Kammern ist. In diesem Falle hat das Klemmstück einen paraUelogrammförmigen Umriß, wobei die längere Diagonale desselben größer ist als die Breite der Nut im Bereich der Hinterschneidungen. Andererseits weist das Klemmstück auch einen senkrecht zur Längserstreckung gekrümmten Querschnitt auf, wodurch zwei in einer Ebene liegende scharfe Kanten gebildet sind, die eine feste Verankerung des Klemmstückes in der Nut ergeben sollen. Der Abstand der sich auf der kürzeren Diagonalen gegenüberliegenden Ecken des Klemmstückes ist kleiner als die Nutbreite im Hinterschneidungsbereich, dergestalt, daß durch die sich auf diese Art und Weise ergebenden Endabschrägungen die auf der längeren Diagonalen liegenden Ecken des Klemm-Stückes eine spitzwinklige Ausbildung erhalten. Hierdurch soll erreicht werden, daß die Klemmstücke gewissermaßen nur linienförmig mit der Wandung der hinterschnittenen Nut in Berührung
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treten und damit beim Anziehen der Spannschraube zwischen den Nutwandungen festgeklemmt werden.
Ein ähnliches Befestigungsmittel ist auch vorbekannt durch die DT-OS 20 33 040, wobei jedoch das Klemmstück im wesentlichen rechteckig ausgebildet ist und seine Länge der Nutbreite im Bereich der Hinter schneidungen entspricht. Diese Klemmstücke haben an zwei zueinander diagonal gegenüberliegenden Ecken Abrundungen oder Abschrägungen, deren Kantenabstand voneinander etwas kleiner als die Nutbreite im Bereich der Hinterschnei*· düngen ist und die von der Gewindeachse gleichen Abstand haben.
Durch diese Ausgestaltung wird im Gegensatz zu der vorher beschriebenen Ausführung eine Flächenberührung zwischen dam Klemmstück und den Wandungen der hinterschnittenen Nut bewirkt, so daß sich einerseits eine Drehsicherung des Klemmstückes beim Anziehen der Spannschrauben ergibt, andererseits aber auch die Möglichkeit besteht, daß das Klemmstück sich zum Zwecke der Anschlagregulierung nach geringfügigem Lösen der Spannschraube ohne weiteres innerhalb der hinterschnittenen Nut verschieben läßt.
Es ist nun naheliegend, bei den Befestigungsmitteln nach der US-PS 3 053 355 und der DT-OS 20 33 040 an SteUe der in ein Gewinde des Klemmstückes eingreifenden Schraube am Klemmstück drehfest einen Lagerbund anzuordnen und diesen in einem Loch des Beschlagteils drehbar aufzunehmen sowie über eine Stütz schulter axial abzustützen, wie das beispielsweise nach der
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FR-PS 847 791 offenbart worden ist. Die Verdrehung des Klemm Stückes wird dabei durch ein mit besonderen Angriffsflächen in Eingriff bringbares Werkzeug bewirkt, so daß das Klemmstück die Hinterschneidungsteile der Nut untergreift und damit das Beschlagteil gegen Ausheben aus dieser Nut festklemmt, wie das beispielsweise der DT-AS 1 250 681 entnommen werden kann.
Alle vorstehend beschriebenen Bauarten von Befestigungsvorrichtungen für Beschlagteile in einer hinterschnittenen Nut eines Metall- oder Kunststoffprofils erfüllen zwar den ihnen zugedachten Zweck, sie sind jedoch bezüglich ihrer Verbindung mit dem Beschlagteil noch relativ aufwendig, weil sie entweder die Verwendung von in Gewinde der Klemmstücke eingreifenden Schrauben erforderlich machen oder aber die der Nut gegenüberliegende Seite des Beschlagteils mit einem besonderen Stützbund übergreifen müssen, der erst die Festhaltung des Beschlagteils am Metall- oder Kunststoffprofil gewährleistet.
d) Beschreibung der Neuerung
Zweck der Neuerung ist es, die bauliche Ausgestaltung von Befestigungsvorrichtungen für Beschlagteile in den hinterschnittenen Nuten von Metall- oder Kunststoffprofilen zu verbessern. Es liegt daher die Aufgabe vor,, für die Wirkverbindung zwischen der Befestigungvorrichtung und dem Beschlagteil eine Raumform zu finden, die ein einfaches Zusammenstecken der Teile ermöglicht, trotzdem aber eine sichere Klemmbefestigung des Beschlagteils in der hinterschnittenen Nut der Metall- oder Kunststoff profile herbeiführt.
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Die Lösung dieses Problems wird nach der Neuerung in der Hauptsache dadurch erreicht, daß die Kupplungsscheibe mit gegen die Nutebene geneigter Drehachse in das Beschlagteil eingesetzt ist.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn neuerungsgemäß die Kupplungsscheibe in einer zur Längsrichtung der Nut orthogonalen Ebene gegen den Vorsprung hin geneigt gelagert ist.
Durch Anwendung dieser Maßnahmen ist es möglich, die Kupplungsscheibe aus einem im wesentlichen zylindrischen Lagerhals und einer einstückig damit verbundenen Exzenter scheibe bestehen zu lassen. Auch ist es hierbei zweckmäßig, wenn nach einem anderen Neuerungsmerkmal die Exzenterscheibe an ihrer dem Lagerhals zugewendeten Schulter eine konische Anfasung aufweist, deren Achse mit der Drehachse des Lagerhalses fluchtet. An ihrem freien Ende kann hingegen die Exzenterscheibe flach kegelförmig zugespitzt sein, wobei die Kegelachse mit der Drehachse des Lagerhalses fluchtet.
Damit eine einwandfreie Handhabung der Befestigungsvorrichtung möglich ist, wird neuerungsgemäß ferner in Vorschlag gebracht, daß der Lagerhals an der Stirnfläche seines freien Endes einen Werkzeugeingriff, z. B. einen Innensechskant aufweist.
Wenn es erwünscht ist, die Kupplungsscheibe am Beschlagteil so vorzumontieren, daß sie nicht verloren gehen kann, besteht ein Neuerungsmerkmal darin, daß der Lagerhals nahe seinem freien
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Ende eine Umfangseinschnürung, ζ. B. eine Nut, aufweist, in die ein Sicherungsglied, beispielsweise ein gegen eine Schulter des Beschlagteils anlegbarer Sicherungsring oder aber partielle Verformungen εηα Beschlagteil, zum Eingriff bringbar sind. Solche Sicherungsglieder können verhältnismäßig schwach dimensioniert werden, weil sie keinerlei Spannkräfte aufzunehmen haben, sondern lediglich der Lagen sicherung der Kupplungsscheibe im Bßschlagteil dienen müssen.
e) Beschreibung der Zeichnungsfiguren
Fig. 1. zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch ein in die hinterschnittene Frofilnut eines Metallöder Kunststoffprofils eingesetzten Beschlagteils mit eingesetzter Kupplungsscheibe, jedoch vor deren Einrücken in die ihr benachbarte Hinterschneidung der Profilnut,
Fig. 2. zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung bei in die Hinterschneidung der Profilnut eingedrehter Kupplungsscheibe,
Fig. 3. zeigt eine Draufsicht auf die nach den Fig. 1 und 2 verwendete Kupplungsscheibe, während in
Fig. 4. zwei verschiedene Abwandlungsmöglichkeiten für die Befestigungsvorrichtung nach den Fig. 1 und 2 dargestellt sind.
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f) Wege zur Ausführung der Neuerung
In den Fig. 1, 2 und 4 der Zeichnung ist als mit der Befestigungsvorrichtung ausgestattetes Beschlagteil 1 ein sogenannter Schließnocken dargestellt, wie er am feststehenden Rahmen 2 eines Fensters oder einer Türe für das Zusammenwirken mit einem sogenannten Kantenverschluß montiert werden muß.
Dabei hat das Beschlagteil 1 eine Fußplatte 3, die an ihrer einen Längskante mit einem leistenartigen Vorsprung 4 versehen ist.
Das Beschlagteil 1 wird mit seiner Fußplatte 3 in eine Nut 5 dos fei tstehenden Rahmens 2 eingesetzt, welche mit zwei paralii i zu ihrer offenen Längsseite 6 verlaufenden Hinterschneidungen 7 und 8 versehen ist. In die Hinter schneidung greift dabei der leistenartige Vorsprung 4 der Fußplatte 3 ein, während die ihm gegenüberliegende Längskante 9 der Fußplatte 3 neben die den Längsspalt der Nut 5 oberhalb der Hinterschneidung 8 begrenzende Längsfläche 10 eingeschwenkt werden kann.
Zur Lagenfixierung des Beschlagteils 1 in der die Hinter schneidungen 7 und8 aufweisenden Nut 5 dient eine Kupplungsscheibe Ii1 die mit einem Lagerhals 12 in einem Durchgangsloch 13 der Fußplatte 3 drehbar gehalten ist und eine einstückig mit dem Lagerhals 12 verbundene Exzenterscheibe 14 aufweist. Die Exzenterscheibe
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14 ist dabei mit ihrer Längsachse 16 relativ zur Drehachse
15 des Lagerhalses 12 so angeordnet, daß ihre UmfangsfLäche an einer vorbestimmten Stelle die Umfangsfläche des Lagerhalses 12 tangiert, wie das deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Ferner ist das Durchgangsloch 13 in die Fußplatte "■ 3 so eingeformt, daß die Längsachse 15 des Lagerhalses 12 eine gegen die Ebene des Nutbodensl7 geneigte Lage einnimmt, und zwar in einer zur Längsrichtung der Nut 5 orthogonalen Ebene. Die Neigungslage der Drehachse 15 für die Kupplungsscheibe 11 ist dabei solcher Art, daß sie bezogen auf den Nutgrund 17 unter einem spitzen Winkel von
Vorsprung 4 hin verläuft.
einem spitzen Winkel von weniger ale 90 gegen den leistenartigen
Beim Einsetzen des Beschlagteils 1 in die die Hinterschneidungen 7 und 8 aufweisende Nut des Rahmens 2 nimmt die Kupplungsscheibe 11 zunächst die aus Fig. 1 ersichtliche Drehstellung ein, in der die die Umfangsfläche des Lagerhalses 12 tangierende Umfangsfläche der Exzenterscheibe der Längskante 9 der Fußplatte zugewendet ist. Daraufhin wird die Kupplungsscheibe 11 um in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung gedreht, so daß die Exzenterscheibe 14 mit ihrem über den Umfang des Lagerhalses 12 hinausragenden Umfangsbereich in die Hinterschneidung 8 der Nut 5 eingreift und dadurch das Beschlagteil 1 gegen Ausheben aus der Nut 5 formschlüssig sichert.
Die formschlüssige Lagensicherung des Beschlagteils 1 durch die Kupplungsscheibe 11 in der Nut 5c.es Rahmens 2 wird dabei ge-
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währleistet, ohne daß die Kupplungsscheibe 11 in Richtung ihrer Drehachse 15 durch besondere Mittel gegen Längsverschiebung im Durchgangsloch 13 des Beschlagteils 3 gesichert werden muß. Die selbsthemmende Festlegung der Kupplungsscheibe 11 mit ihrem Lagerhals 12 in der Durchgangsbohrung 13 beruht nämlich darauf, daß das Beschlagteil 1 sich nur um die mit Abstand oberhalb des leistenartigen Vorsprungs 4 liegende Kante 18 aus der Nut 5 herausschwenken läßt, wie das durch den Kreisbogen 19 angedeutet ist. Dabei müßte es sich zum oberen Ende des Lagerhalses 12 im Bereich von dessen Drehachse auf dem ebenfalls um die Kante 18 geschlagenen Kreisbogen 20 verlagern, während es sich zum unteren Ende des Lagerhalses 12 wegen der Neigungslage der Drehachse 15 auf dem größeren Kreisbogen 21 verlagern müßte. Eine solche Verlagerungsbewegung wird jedoch durch die in die Hinterschneidung 8 eingreifende Exzenter scheibe und ihrem schräg liegenden Lagerhals 12 verhindert und damit die Lage des Beschlagteils 1 in der Nut fixiert.
Damit durch die Drehung der Kupplungsscheibe 11 auch eine Kraftkomponente gegen den Nutboden 17 hin auf die Fußplatte 3 ausgeübt werden kann ist die Exzenter scheibe 14 an ihrer dem Lagerhals 12 zugewendeten Schulter mit einer konischen Anfasung versehen, deren Achse mit der Exzenterachse 17 fluchtet. Diese konische Anfasung 22 wirkt dabei nach Art eines Drehkeiles gegen die die Hinterschneidung 8 nach oben begrenzende Fläche 23 der Nut 5 und drückt damit zwangsläufig die Fußplatte
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3 nach unten. Wenn dabei die die Hiiiterschneidung 8 nach oben begrenzende Fläche 23 eine Neigungslage hat, wie sie aus den Pig. 1 und 2 hervorgeht, wird über die als Drehkeil wirkende konische Anfasung 22 außerdem noch eine Kraftkomponente parallel zum Nutboden 17 hervorgebracht, durch die der leistenartige Vorsprung 4 in die gegenüberliegende Hinterschneidung 7 der Nut 5 unter Vorspannung gesetzt wird. Oberhalb des leistenartigen Vorsprungs 4 am Beschlagteil 1 ausgebildete Zahnkrallen 24 können sich dabei in die die Öffnungsseite begrenzende Nutwandung 25 des Rahmenprofils 2 eingraben und auf diese Weise die Fußplatte 3 auch gegen Längsverschiebung in der Nut 5 formschlüssig festlegen.
Damit sich die Kupplungsscheibe 11,nachdem sie zusammen mit der Fußplatte 3 des Beschlagteils 1 in die Nut 5 eingesetzt wurde, nicht unbeabsichtigt axial verlagern kann, ist die Exzenterscheibe 14 mit einer flach kegelförmigen Zuspitzung 26 versehen, wobei die Kegelachse mit der Drehachse 15 des Lagerhalsäs fluchtet. Diese flach kegelförmige Zuspitzung 26 stützt sich dabei in jeder Drehlage der Kupplungsscheibe 11 längs einer radial verlaufenden Linie auf dem Nutboden 17 ab, wie das deutlich den Fig. 1 und 2 entnommen werden kann.
Das einwandfreie Verdrehen der Kupplungsscheiben 11 um das Durchgangsloch 13 des Beschlagteils 1 wird dadurch sichergestellt, daß der Lagerhals 12 in der Stirnfläche seines freien Endes mit einem Innensechskant 27 versehen ist, mit dem ein entsprechend profi -
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lierter Steckschlüssel in Eingriff gebracht werden kann.
Palls es erwünscht sein sollte, die Kupplungsscheibe 11 in der Fußplatte 3 des Beschlagteils 1 in vormontiertem Zustand gegen Verlorengehen zu sichern, kann dies auf einfache Art und Weise geschehen. Es braucht nämlich, wie Fig. 4 zeigt, in den Umfang des Lagerhalses 12 in der Nähe von dessen freiem Ende lediglich eine Nut 28 eingestochen zu werden, in die sich partiell Werkstoffabschnitte 29 vom oberen Ende des Durchgangsloches 13 hineindrücken lassen. Zum gleichen Zweck wäre es aber auch möglich,in die Nut 28 einen Sicherungsring 30, z.B. aus Federdraht, Gummi oder Kunststoff einzusprengen, der sich gegen eine Schulter 31 im Beschlagteil 1 abstützt.
Mit Bezug auf Fig. 4 ist noch erwähnenswert, daß die Exzenterscheibe 14 mit ihrem Umfang auch gegen die rechtwinklig zum Nutboden 17 gerichtete Begrenzungsfläche 32 der Hinterschneidung 8 zur Wirkung kommen kann, um eine parallel zum Nutboden 17 gerichtete Kraftkomponente auf die Hinter schneidung 7 zu hervorzubringen.
g) Der gewerbliche Nutzungsbereich
Die vorstehend beschriebene Befestigungsvorrichtung ist grundsätzlich überall dort verwendbar, wo irgendwelche Teile an
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beliebigen Stellen von Metall- oder Kunststoff- Profilschienen mit hinterschnittenen Nuten schnell und sicher befestigt werden sollen. Besonders eignet sie sich jedoch für das Anbringen von Beschlagteilen an den aus Metalloder Kunststoff prof ilen zusammengesetzten Flügeln oder Rahmen von Fenstern, Türen od. dgl..

Claims (7)

C ■" ' J O Λ * - t ce Schutζ ansprüche
1. Befestigungsvorrichtung für Beschlagteile in einer hinterschnittenen Nut eines Metall- oder Kunststoff proiils von Fenstern, Türen od. dgl., bei der in dem an einer Längskante mit einem in eine Illnterschneidung der Nut einrückbaren Vorsprung versehenen Beschlagteil eine Kupplungsscheibe gelagert und mit ihrem nockenartigen Rand in die dem Vorsprung gegenüberliegende Hinterschneidung der Nut hineindrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, drß die Kupplungsscheibe (11) mit gegen die Nutebene (17) gf ceigter Drehachse (15) in das Beschlagteil (1, 3) eingesetzt ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppjungsscheibe (H) in einer zur Längsrichtung der Nut (5) orthogonalen Ebene gegen den Vorsprung (4) hin geneigt gelagert ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe (11) aus einem im wesentlichen zylindrischen Lagerhals (12) und der einstückig damit verbundenen Exzenterscheibe (14) besteht, wobei der Lagerhals (12) in eine Durchgangsbohrung (13) des Beschlagteils (1, 3) eingreift.
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4. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Exzenterscheibe (14) an ihrer dem Lagerhals zugewendeten Schulter eine konische Anfasung aufweist, deren Konusachse mit der Drehachse (15) der Kupplungsscheibe (11) fluchtet.
5. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Exzenterscheibe (14) an ihrem freien Ende flach kegelförmig zugespitzt ist (26),wobei die Kegelachse mit der Drehachse (15) des Lagerhalses (12) fluchtet.
6. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerhals (12) an der Stirnfläche seines freien Endes einen Werkzeugeingriff (27), z. B. ainen Innen sechskant aufweist,
7. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerhals (12) nahe seinem freien Ende eine Umfangseinschnürung (28), z.B. eine Nut aufweist, in die ein Sicherungsglied (29 bzw. 30), beispielsweise ein gegen eine Schulter (31) des Beschlagteils (1, 3) anlegbarer Siehe rungsring (30) oder partielle Verformungen (29) am Beschlagteil (1, 3), zum Eingriff bringbar ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3626451A1 (de) * 1986-05-31 1987-12-03 Geze Gmbh Beschlagteil zur klemmbefestigung an profilen
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