DE34969C - Apparat zur Abführung der schädlichen Gase aus den Wein - Gährkellern - Google Patents

Apparat zur Abführung der schädlichen Gase aus den Wein - Gährkellern

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DE34969C
DE34969C DENDAT34969D DE34969DA DE34969C DE 34969 C DE34969 C DE 34969C DE NDAT34969 D DENDAT34969 D DE NDAT34969D DE 34969D A DE34969D A DE 34969DA DE 34969 C DE34969 C DE 34969C
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DENDAT34969D
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j. SCHAEFFER in Neustadt a. Haardt
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12FRECOVERY OF BY-PRODUCTS OF FERMENTED SOLUTIONS; DENATURED ALCOHOL; PREPARATION THEREOF
    • C12F3/00Recovery of by-products
    • C12F3/02Recovery of by-products of carbon dioxide

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Gähren des Weintraubenmostes entwickelt sich eine Menge Kohlensäure, der sogenannte Dunst, welcher sehr oft das Arbeiten im Keller erschwert, wenn nicht vollständig unmöglich macht, und zu gleicher Zeit lebensgefährlich ist, da er sofort betäubt und sehr rasch den Erstickungstod herbeiführt.
Man hat schon viele Mittel angewendet, um diesem Uebelstande abzuhelfen, allein bis jetzt keines gefunden, das praktisch, billig und radical ist.
Durch die vorliegende Erfindung soll es ermöglicht werden, die schädlichen Gase in leichter und sicherer Weise aus dem Keller abzuführen, so dafs während der ganzen Dauer des Gährungsprocesses im Keller ohne Gefahr gearbeitet und derselbe auch eventuell geheizt werden kann, und zwar ohne bedeutenden Wärmeverlust, was bei den Ventilationen nicht der Fall ist.
Zu diesem Zwecke wird an der Decke des Kellers ein Rohr A aus Gufseisen, Schmiedeisen oder Blech angebracht und die einzelnen Fässer F, in denen sich der gährende Most befindet, mit diesem Rohr durch Gummischläuche b verbunden (s. Fig. 1 und 2). Letztere sind einerseits an kleinen Rohrstutzen a, Fig. 3, des Rohres A, andererseits an einem Hahn h befestigt, welcher in das Spundloch des Fasses F eingeschraubt oder auf sonst eine Weise befestigt ist.
Der Hahn h hat eine von den gewöhnlichen Hähnen abweichende Form, wie die Figuren 4 und 5 zeigen; er ist ein Doppelhahn und oben mit zwei Mündungen hf und h// versehen. Die eine Mündung h/ steht mit dem Gummischlauch b in Verbindung, während die andere hft durch einen Hahn verschliefsbar ist und mit der Kelter in Verbindung gebracht werden kann, zur Einführung des Mostes von der Kelter in das Fafs. Ist das Fafs gefüllt, so wird der Hahn hei hfl geschlossen. Die sich in den Fässern jetzt entwickelnden Gase sind gezwungen, durch die Gummischläuche b in das Rohr A zu treten und werden von hier aus mittelst des Ausströmrohres A1. an die Aufsenluft befördert. Der Doppelhahn kann nach geschehener Füllung des Fasses auch durch einen einfachen Hohlspund ersetzt werden.
Es ist auf diese Weise vollständig verhindert, dafs sich die schädlichen Gase im Keller ansammeln.
Die Rohrstutzen α am Hauptrohr A zur Aufnahme der Gummischläuche b sind auf beiden Seiten etwa in der Mitte des Rohres A angebracht, Fig. 3, damit der etwa bei der Gä'hrung durch die Gummischläuche aufsteigende Most im unteren Theile des Rohres A aufgefangen werden kann. Das Rohr A hat etwas Gefälle, so dafs der aufsteigende Most in das am Ende des Rohres A angebrachte Fafs D läuft. Das Ausströmrohr A1 mündet ebenfalls in dieses Fafs. Die schädlichen Gase nehmen also ihren Weg aus dem Rohr A durch Fafs D und Rohr A1 ins Freie.
Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, ist ein Entweichen der schädlichen Gase aus den Fässern in den Keller vollständig ausgeschlossen. Soll das eine oder andere Fafs ausgeschaltet werden, so werden die betreffenden Stutzen α am Hauptrohr A durch Kapseln geschlossen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    Verfahren und Apparat zur Abführung der schädlichen Gase aus Wein - Gährkellern, bestehend in der Anordnung eines Rohres A an der Decke des Kellers, mit welchem die einzelnen Fässer durch Schläuche b verbunden sind, so dafs die sich entwickelnden Gase aus den Fässern durch das Hauptrohr A ins Freie geführt werden.
    Die Einschaltung eines Fasses D in das Hauptrohr A, um den bei starker Gährung durch die Schläuche b aufsteigenden Most aufzufangen.
    Die Anordnung von Doppelhähnen h mit getrennten Mündungen h, und hn, deren eine hf mit dem Gasabführungsschlauch b, die andere hlf mit der Kelter oder einer Bütte in Verbindung steht, zur gleichzeitigen Einführung von Most in die Fässer und Abführung der sich entwickelnden Gase.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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