DE34929C - Fadenführer-Apparat zur Herstellung regulärer langgestreifter Wirk-Waare - Google Patents

Fadenführer-Apparat zur Herstellung regulärer langgestreifter Wirk-Waare

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DE34929C
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Germany
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long
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yarn guide
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34929D
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English (en)
Original Assignee
H. B. franke in Kemtau b. Burkhardtsdorf
Publication of DE34929C publication Critical patent/DE34929C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Flecht- und Strickmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1885 ab.
Bei Herstellung regulärer langgestreifter Waare auf Wirkstühlen benutzte man bisher drei Fadenführersysteme, ein System für die rechten Endstreifen χ, ein vom ersten unabhängig bewegtes System für die linken Endstreifen y und ein wiederum für sich bewegtes System für die übrigen Längsstreifen ^.
Dadurch wurde nicht nur der Apparat sehr complicirt, sondern es ging auch mindestens ein Fadenführer für die Querstreifen verloren, da derselbe für die-Endstreifen verwendet werden mufste.
Der vorliegende Apparat besteht aus nur zwei Fadenführersystemen, von denen das eine direct bewegt, das andere auf eine gewisse Strecke des Weges von dem ersten durch Schleppfedern mitgenommen wird, und von denen das eine Fadensystem die Randstreifen und das andere die übrigen Längsstreifen arbeitet, wie dies das in Fig. 1 und 2 dargestellte Schema zeigt.
Die Fadenführer r3, welche die mittleren Längsstreifen \ arbeiten, sind an der Schiene a1 befestigt, welche sich ihrer Länge nach zwischen den Anschlägen c1 c2 bewegen kann und dadurch einen Weg zurücklegt, der um eine Nadeltheilung länger ist, als die Entfernung der Röhrchen r3 von einander. Die Fadenröhrchen r 1T2 sind an den Schienen dl <P befestigt, welche durch die Feder f3 und Zahnstange derart verkuppelt sind, dafs sie beim Einlegen des Fadens sich wie ein starres System verhalten und beide Fadenführer T1T2 gleiche Wege machen. Die Federn Z1/"2 erzeugen zwischen der Schiene'α1 und den mit dl d2 verbundenen Führungen e1 e2 eine so grofse Reibung, dafs die Schiene α1 so weit wie möglich an der Bewegung der Schienen d1 d2 theilnehmen mufs.
Werden nun von den in die Gabel g eingreifenden Daumen h die Schienen d1 d2 zwischen den Buffern b l b2 hin- und herbewegt, so legen die Fadenröhrchen T1T2 ihre Fäden Über die Breite χ undy und die Fadenführer r3 über die Streifen \.
Sollen die Randstreifen gemindert werden, was beispielsweise hier geschieht, wenn die Fadenführer rechts stehen, so rücken die Buffer bl b2 um gleich viel Nadeltheilungen herein..
Hierdurch werden die Fadenführer T1T2 beide nach links verschoben, da aber, wenn die Schiene d2 nach dem Mindern an b2 anstöfst, das Röhrchen rJ noch nicht am linken Ende des Streifens angekommen, sondern um so weit, als b2 nach rechts gerückt worden ist, rechts stehen, sonach die in Fig. 2 punktirte Stellung einnehmen würde, " mufs beim jedesmaligen Decken die Entfernung zwischen r2r1 um so viel kleiner gemacht werden, als die Buffer b2 und b1 sich nach rechts verschoben haben, was dadurch geschieht, dafs man die Feder f3 um einen Zahn nach links legt, Fig. 2.
In den Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 ist ein Apparat dargestellt, welcher für einen Zweilängenstuhl bestimmt ist.
Auf der T-förmigen Schiene s sind die Schienen d1 und d2 ihrer Länge nach verschiebbar angebracht. Die Schiene d2, an welcher die Fadenführer r 2 und die Zahnstange \x befestigt sind, umgreift mit ihrem gabelförmigen Ende die Schiene d1, an welcher die Faden-
führer r1, die Mitnehmergabel g und die Feder/3 befestigt sind, Fig. 4, 5 und 6.
Das, wie eben erwähnt, beim Mindern erforderliche Ineinanderschieben der Schienen dl d2 geschieht durch Drehen an dem Wirbel w (rechts herum, Fig. 3), der mit dem in die Zahnstange ^x eingreifenden Zahnrad t verbunden und an der Schiene d1 gelagert ist.
Die Schienen a1 a2, welche die mittleren (hier fünf) Fadenführer r3 tragen, sind in den mit Deckel verschlossenen Kapseln el e2, von denen e1 an dl und e2 an d2 befestigt ist, verschiebbar gelagert und durch den Haken i mit einander verkuppelt. Die am Deckel der Kapseln e1 e2 befestigten Federn/1/2 bewirken, dafs die Schienen al a2 so lange an der Bewegung der Schienen d1 d2 theilnehmen, bis sie an die in die Schlitze I1I'2 der Schiene a1 a2 eingreifenden Stifte c1 c2 anstofsen, Fig. 3, 5 und 7.
Der Daumen h, der auf der für Ringelwaare allgemein verwendeten Wendewelle m sitzt, greift, wenn langgestreift gearbeitet werden soll, in die mit d1 verbundene Gabel g· ein.
Die Buffer b l und der auf der linken Seite weggelassene Buffer b2 werden in bekannter Weise nach innen verschoben.
Nach Oeffnen der Deckel an den Kapseln e1 e2 können die Schienen α l α 2 aus- und eingelegt bezw. durch andere ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Fadenführerapparat für reguläre, langgestreifte Wirkwaare, sofern bei demselben die Fadenführer der Randstreifen zu einem geschlossenen, in seiner Ausdehnung verstellbaren System vereinigt sind, welches während der Fadenlegung das System der Mittelstreifen durch Schleppfedern mit in Bewegung setzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34929D Fadenführer-Apparat zur Herstellung regulärer langgestreifter Wirk-Waare Expired - Lifetime DE34929C (de)

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