DE348696C - Vorrichtung zum Abbrennen und Verdampfen von Desinfektionsmitteln - Google Patents

Vorrichtung zum Abbrennen und Verdampfen von Desinfektionsmitteln

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DE348696C
DE348696C DE1920348696D DE348696DD DE348696C DE 348696 C DE348696 C DE 348696C DE 1920348696 D DE1920348696 D DE 1920348696D DE 348696D D DE348696D D DE 348696DD DE 348696 C DE348696 C DE 348696C
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disinfectants
burning
fuel
cylinder
handle
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WILHELM KNOLL DR
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abbrennen und Verdampfen von Desinfektionsmitteln. ZahlreicheInfektionskrankheiten haben ihre Eintrittspforte in den oberen Luftwegen. Es kommt daher darauf an, diese gegenüber den Erregern unempfänglich zu machen. Dies geschieht am sichersten durch Anwendung von keimarretierenden Mitteln in Dampffarm. Der Zweck vorliegender Erfindung isst nun, eine Vorrichtung zu ischaffen, die es ermöglicht, jederzeit und an jedem Ort rasch solche Mittel durch Verbrennung eines sie umgelbenden Brennstoffes zum Verdampfen zu bringen. Die Vorrichtung kann in solchen Abmessungen hergestellt werden, :daß sie leicht in der Tasche getragen werden kann.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar im Längsschnitt.
  • Die gezeichnete Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem an beiden Enden abgedichteten Metallröhrchen r, in dessen Hohlraum .das oder die zu verdampfenden Mittel 2, z. B. Formalin, Mentol, Oleum pnni, oleum terebinth, Asthmamittel usw. eingefüllt sind. Als Füllungsmittel 2 können alle diejenigen chemischen Substanzen Verwendung finden, deren Dämpfe durch Nase und Mund eingeatmet werden sollen.
  • Das Metallröhrchen ist auf einem wärmeisolierenden Handgriff 6 montiert.
  • Der dem Handgriff entgegengesetzte Teil des Röhrchens z wird mit einem Brennstoff 3, z. B. mit Schwefel, Gummiharze, Guajakharze, Fichtenharze usw. belegt. Als Brennstoff finden vorzugsweise solche chemische Substanzen Verwendung, die durch Verbrennen desinfizierende Dämpfe bilden.
  • Der Brennstoff trägt vorn einen Zündsatz d., der seinerseits an einer Fläche durch Reiben entzündet werden kann.
  • Unter dem Handgriff 6 ist an dem Hohlzyiinfder r eine Öffnung angebracht, welche Öffnung auf gleicher Höhe auch durch den Handgriff hindurchgeht; der Handgriff kann fest montiert werden, in welchem Falle die beiden Öffnungen korrespondieren müssen. Wird der Handgriff drehbar montiert, so kann die Öffnung, des Hohlzylinders durch Drehen .des Handgriffes abgedichtet werden. Bei Gebrauch ist dann der Handgriff so zu stellen, daß die Öffnung 5 frei ist.
  • Der Hohlzylinder kann an dem Ende, wo derHand'griff montiert wird, statt abgedichtet auch offen sein, In diesem Falle fällt ein seitliches Austrittsloch am Hohlzylinder weg und genügt ein solches am Handgriff, der eine Verlängerung des Hohlzylinders darstellt. Die sich im Hohlzylinder entwickelnden Dämpfe können nur .durch dieses am Handgriff angebrachte Austrittsloch austreten, indem der Handgriff an dem der Zündmasse entgegengesetzter Ende abgedichtet ist.
  • Bei Gebrauch wird der Zündsatz q, in oben angegebener Weise entzündet. Die Masse des Brennstoffes brennt in bestimmter Zeit herunter und bringt durch. Erhitzen des Hohlzylinders auch die im Innern desselben #befindliche oder befindlichen Substanzen zur Verdampfung. Diese Dämpfe können nur durch die Öffnung 5 austreten.
  • Wenn die oben beschriebenen Brennstoffe unerwünscht sind, so kann der Metallzylinder auch von einer zu verbrennenden Holzschicht umgeben werden. In diesem Falle bewirkt das Abbrennen des. Holzes die nötige Erhitzung des -11letallzylinders.
  • Zur Desinfektion von Ställen kann der gleiche Apparat, nur in größerem Format hergestellt, dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Abbrennen und Verdampfen von Desinfektionsmitteln, dadurch gekennzeichnet, @daß auf einem das oder die Desinfektionsmittel aufnehmenden, an beiden Enden abgedichteten Metallzylinder (z) ein leicht entzündbarer Brennstoff (3) aufgetragen ist, :der bei der Verbrennung desinfizierende Dämpfe und so viel Hitze entwickelt, idaß das oder die im Zylinder liegenden Desinfektionsmittel (2) zur Verdampfung gebracht werden und die Dämpfe durch eine Austrittsöffnung entweichen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, Dadurch ,gekennzeichnet, daß der Brennstoff mit einem Zündsatz (q.) versehen ist, welcher beim Reiben an einer rauhen Fläche sich entzündet und dien Brennstoff in Brand setzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß derMetallzylinder von einer Holzschicht umgeben ist, deren Abbrennung die im Zylinder lagerniden Desinfektionsmittel zur Verdampfung bringt. .
DE1920348696D 1920-05-27 1920-11-30 Vorrichtung zum Abbrennen und Verdampfen von Desinfektionsmitteln Expired DE348696C (de)

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