DE348246C - Ruckweise schaltendes Getriebe fuer Kinematographen - Google Patents

Ruckweise schaltendes Getriebe fuer Kinematographen

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DE348246C
DE348246C DENDAT348246D DE348246DD DE348246C DE 348246 C DE348246 C DE 348246C DE NDAT348246 D DENDAT348246 D DE NDAT348246D DE 348246D D DE348246D D DE 348246DD DE 348246 C DE348246 C DE 348246C
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Germany
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movement
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shaft
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Expired
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DENDAT348246D
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PAUL MECHLER
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PAUL MECHLER
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Publication of DE348246C publication Critical patent/DE348246C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00—Film strip handling
    • G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Ruckweise schaltendes Getriebe für Kinematographen. Zur Erzeugung der bekannten kinematographischen Bilder müssen bekanntlich Serien von Bildern in der Weise ruckartig vor einem Projektionsapparat vorbeigeführt- werden, daß jedes Bild eine gewisse Zeitspanne unbeweglich feststeht, dann aber schnell durch das nächstfolgende ersetzt wird. Diese ruckartige Verschiebung wind in der Regel durch eine Welle vermittelt, die nun ihrerseits durch einen geeigneten Antrieb ruckartig geschaltet werden muß. Dazu ist ein Getriebe notwendig, welches die gleichförmige Bewegung irgendeiner verfügbaren Antriebmaschine in die gewünschte ruckartige verwandelt. Die Erfindung stellt ein neuartiges Getriebe dieser Art dar.
  • Durch sie soll die Bildwirkung dadurch verbessert werden, daß auch die allergeringste Bewegung des Bildes während der Projektionszeit mit Sicherheit-verhindert und so das Entstehen von Unschärfen und Flimmern vermieden wird. Gleichzeitig soll die Verschiebung während einer recht kurzen Zeit erfolgen. Gegenüber bekannten Getrieben, welche diese Vorteile auch annähernd, aber nur .durch umständliche Hilfsmittel und nur für eine kurze Zeit der Abnutzung erreichen, soll durch,die Erfindung eine Vereinfachung, eine verlängerte Brauchbarkeit und eine Ersparnis an Kosten erzielt werden.
  • Bei den bekannten Bauarten benutzt man meist die sogenannten »Malteserkreuze« oder ähnliche auf der ruckartig zu schaltenden Welle angebrachte Körper, welche Schlitze und einspringende kreisförmige Aussparungen besitzen, in welche vorspringende Teile der gleichförmig umlaufenden Antriebwelle eingreifen. Ganz abgesehen ,davon, :daß die Herstellung solcher Körper teuer und nur mit begrenzter Genauigkeit möglich ist, leiden sie an sch"veren Übelständen. Die Spitzen des Malteserkreuzes oder die entsprechenden Ecken an den Führungsschlitzen u. dgl. der anderen bekannten Getriebe erleiden infolge ihrer Schwäche bald keine Abnutzungen oder Verbiegungen, und bereits die geringste Formveränderung bewirkt eine Ungenauigkeit in :der Getriebeführung, besonders auch in der Feststellung der angetriebenen Welle während der Projektionszeit. Dazu kommt; daß die meist-rund-ausgeführten Führungsflächen, welche ein Zittern der Welle und damit des Bildes verhindern sollen, nach der geringsten, Abnutzung diesen- Zweck nicht mehr erfllen, weil - .mathematisch gesprochen - zwei Kreisbogen, die einmal einen etwas verschiedenen Halbmesser erhalten haben, auf keine Art wieder zur Deckung zu bringen sind. Es sind allerdings bereits, z. B. nach ,der Patentschrift 28639r, solche Getriebe bekannt, bei . denen die Führungsflächen eben sind. Aber auch bei denjenigen Ausführungen, bei denen bereits ebene Führungsflächen verwendet wurden, kann sich zwischen ,diesen ein Spiel bilden, dessen Beseitigung nur umständlich und ungenau und nicht währenddes Betriebes möglich ist. Verschlimmert wird :dieser Übelstand dadurch, daß die geschlitzten kreuzförmigen Körper der bekannten Getriebe infolge ihrer geringen Widerstandskraft sehr bald ein solches Spiel aufweisen.
  • Demgegenüber wird nach der Erfindung an Stelle des Malteserkreuzes ein einfacher widerstandsfähiger und leicht genau herstellbarer Vollkörper benutzt, dessen ebene Seitenflächen während der Ruhezeit durch federnd angepreßte Stützflächen festgehalten sind. Abb. i zeigt eine beispielsweise Ausführung eines solchen Getriebes in perspektivischer Ansicht.
  • a ist die ruckweise zu schaltende Welle, welche an ihrem hier nicht mehr gezeichneten Teil die Einrichtung zur Übertragung der Bewegung auf den Film besitzt, die in beliebiger Art ausgeführt sein kann. Auch die Lagerung der Welle erfolgt in bekannter Weise und ist der besseren Übersicht wegen fortgelassen. Auf a sitzt ,der Vollkörper b, welcher im Gegensatz zu bekannten Ausführungen weder Schlitze noch sonst überhaupt einspringende Ecken besitzt und eben in diesem Sinne als voll bezeichnet wird. An zwei Seiten kann b durch ebene Flächen senkrecht zur Achse von a begrenzt sein. Wichtiger ist die seitliche Begrenzung. Diese enthält mehrere ebene Flächen c, c, die in gleichem Abstande von der Achse a und zu dieser parallel oder etwas pyramidenförmig :geneigt liegen. Zwei benachbarte -Flächen c, c schneiden sich, wie in der Abb. r, in einer geraden Kante, oder aber diese Kante ist in der Weise abgerun@det, daß die Ebenen nicht bis zu ihrer Schnittgeraden reichen. Gegen eine, wie in der Abbildung, oder gegen mehrere der Fläche c legt sich nun ein Haltekörper d mit einer gleichfalls ebenen Fläche so, @daß unter dem Druck einer Feder oder sonst in geeigneter Weise d gegen c gepreßt wird. Während der Zeit des Fortschaltens darf natürlich durch d die Drehung von a nicht verhindert werden. Deshalb muß während dieses Augenblickes b entfernt werden. Das kann in verschiedener Art erfolgen, z. B. wie in der .Abbildung und wie an sich bereits belc.annt, indem d als Scheibe ausgebildet ist, welche auf der umlaufenden Antriebwelle f sitzt und an derjenigen Stelle, welche dem Zeitpunkt des Scheltens entspricht, eine Lücke aufweist. Bei geeigneter Ausbildung dieser Lücke, z. B. durch Abschrägung des auf den Körper b wieder auftreffenden Teiles der Scheibe d, ergibt diese Anordnung gleichzeitig in einfachster und sicherster Weise den Antrieb für die Schaltbewegung;- denn die Scheibe d schiebt die in die Lücke getretene Ecke von b so lange vor sich her, bis die nächste Seitenfläche c zur Anlage gelangt. Es ist nur durch eine kleine Anfangsbewegung dafür zu sorgen, daß die Ecke von b zunächst ein wenig in die Lücke hineintritt. Es wird ,dies in der Regel schon deshalb von selber geschehen, weil die Scheibe d einseitig gegen den Körper b drückt, sobald die Lücke die eine Seite der anliegenden Fläche c freigibt. Es kann aber überdies die Schaltbewegung noch durch ein besonderes Antriebsglied, welches im geeigneten Augenblick eine kurze Drehbewegung von der Welle f auf die Welle a überträgt, eingeleitet werden. Außer durch bekannte Mittel, welche an den Teilen b und d angebracht oder unabhängig neben diesen angeordnet sein könnten, können diese Antriebsorgane z. B. in der Weise ausgeführt werden, wie das Ausführungsbeispiel der Abb.2 zeigt. Dabei können diese Organe vorteilhafterweise in jedem Falle klein und einfach ausgeführt werden, weil sie bei der Anordnung der Erfindung, wie oben gezeigt wurde, nur eine untergeordnete Rolle spielen und nur eine geringe Bewegung von nicht genau begrenzter Größe zu übertragen haben.
  • Die erwähnte Abb. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, ebenfalls in perspektivischer Ansicht. Die der Abb. r in ihrer Wirksamkeit entsprechenden Teile sind mit denselben Buchstaben wie dort bezeichnet. Der Vollkörper b hat hier einen qua--dratischen Querschnitt. .Aus jeder seiner vier .ebenen Seitenflächen ragt ein kleiner Zahn g hervor. Derjenige Zahn, welcher der jeweils an der Scheibe d anliegenden Fläche c zugehört, ragt in eine ringförmige Nut von d hinein. In dieser Nut befindet sich .unmittelbar vor der Lücke der Scheibe ein kleiner Stift oder Zahn h.
  • Trifft in der durch den Pfeil angedeuteten Umdrehungsrichtung h auf g, so wird die Welle a ein wenig gedreht. Dabei tritt die freie Ecke von b in die Lücke der Scheibe d, und die die Lücke beendende Abschräbung vollendet dann die Fortschaltung der Welle a uni eine Viertelumdrehung bis zur genauen Anlage der nächsten Seitenfläche c.
  • Die Zähne k können auch so angebracht sein,. -daß sie außerhalb der Flächen c, z. B. an .der Stirnseite von b, liegen. Dann ist bei entsprechender Anordnung der Zähne h die Ringnut entbehrlich. Auch sonst gestattet die Erfindung mancherlei andere Ausgestaltungen. Die Zahl der Seitenflächen c richtet sich nach der Zahl der Schaltbewegungen, welche auf einen Umlauf der Welle f kommen. Der Winkel, den :die Wellen a und f bilden, ist beliebig.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: z. Ruckweis schaltendes Getriebe, vorzugsweise für Kinematographenapparate, bei dem :das ruckweise geschaltete und -das ruckweise schaltende Glied ebene Sperrflächen haben, dadurch gekennzeichnet, daß das ruckweise geschaltete Glied (b) ein Vollkörper ohne Schlitze ist:
  2. 2. Getriebe nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteflächen auf einer umlaufenden Welle sitzen und durch eine Aussparung mit geeignet abgeschrägter Wand sowohl im Augenblick des Ruckes der betreffenden Ecke des Vollkörpers (b) die Bewegung freigeben, als auch durch Weiterführung dieser Ecke :die Schaltbewegung vermitteln.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @daß die umlaufende Scheibe (d) auf ihrer Welle beweglich und durch eine Feder selbsttätig an den Vollkörper (b) angedrückt ist. 4.--Getriebe nach Anspruch r oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vollkörper Zähne (g) trägt, welche den Eintritt der Schaltbewegung vermitteln und in eine mit einem Anschlag (h) ausgestattete Ringnut der umlaufenden Scheibe (d) eingreifen.
DENDAT348246D Ruckweise schaltendes Getriebe fuer Kinematographen Expired DE348246C (de)

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DE348246C true DE348246C (de) 1922-02-06

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