DE347995C - Zahnaerztliche Bohr- und Fraesmaschine fuer Fuss- und Motorbetrieb - Google Patents

Zahnaerztliche Bohr- und Fraesmaschine fuer Fuss- und Motorbetrieb

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DE347995C
DE347995C DE1920347995D DE347995DD DE347995C DE 347995 C DE347995 C DE 347995C DE 1920347995 D DE1920347995 D DE 1920347995D DE 347995D D DE347995D D DE 347995DD DE 347995 C DE347995 C DE 347995C
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Germany
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foot
motor
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milling machine
motor operation
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Application number
DE1920347995D
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Fritz Haas & Co GmbH
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Fritz Haas & Co GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
    • A61C1/06Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with electric drive

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Zahnärztliche Bohr- und Fräsynaschine für Fuß- und ldiotorbetrieb. Die bekannten zahnärztlichen BohTmaschinen, welche wahlweise entweder für--Fußbetrieb oder Motorbetrieb verwendbar sind, bedingen für das Umstellen von der einen zur anderen Antriebsart einen außerordentlichen Zeitaufwand, weil die hierfür erforderlichen umständlichen Maßnahmen einem vollständigen Abbau und Wiederaufbau der Maschine gleichkommen. Um z. B. die für Motorbetrieb eingerichtete Maschine für Betrieb mittels Fußtritts umzubauen, müssen bei .der bekannten Ausführung nicht nur die Riemenscheiben ausgewechselt sowie eine solche samt dem zugehörigen Riemen überhaupt entfernt werden, sondern es muß auch der Motor von seiner Tragplatte abgeschraubt, der Maschinenständer vom Fuß gelöst und nach Entfernen der Motortragplätte wieder auf den Maschinenfuß aufgeschraubt sowie endlich. der Fußtritt angebracht werden.
  • Wenn die Notwendigkeit des Umbaues der bisher motorisch betriebenen Maschine auf Fußantrieb, wie dies unter Umständen bei plötzlichen Störungen oder bei Schwierigkeiten in der Stromversorgung und Beschränkung der Kraftstromabgabe auf nur wenige Tagesstunden leicht vorkommen kann, in die regelmäßigen Behandlungsstunden des Zahnarztes fällt, so fallen die durch den Umbau verursachten Zeitverluste derart ins Gewicht, daß der durch die Möglichkeit der Wahl der Antriebsart :gegebene Vorteil der bisher bekanatenMaschinen jede praktische Bedeutung verliert, so daß die Bereitstellung je einer besonderen Maschine für Motor- und für Fußantrieb, die durch die bekannte Maschine gerade überflüssig .gemacht werden soll, trotz der wesentlich höheren Anlagekosten vorzuziehen wäre.
  • Die Erfindung bezweckt nun, zahnärztliche Bohr- und Fräsmaschinen, die wahlweise motorisch oder durch Fußtritt betrieben `werden können, so auszubilden, daß der Übergang von der einen zur anderen Betriebsart rasch und ohne Zeitverlust durch wenige Handgriffe bewerkstelligt werden kann, wobei gegenüber dem rein elektrischen Betrieb nur ein ganz geringfügiger Mehrverbrauch von Strom und nur eine ganz unwesentliche Erhöhung der Anschaffungskosten bedingt wird. Die Erfindung besteht .darin, daß der Elektromotor im Kopfe des Lagerfußes für das Schwungrad eines bekannten Tretkurbelschnurtriebes untergebracht, das Tretkurbelschwungrad auf der einen Lagerungsnabe der Motorwelle lose angeordnet und die Tragstange des oberen Schnurlaufrädchens entweder an einer Stativstange, die auf einer das Motorgehäuse umfassenden Traggabel befestigt ist, oder durch Umstecken eines auf dieser Traggabel sitzenden, bei Fußbetrieb abwärts und bei Motorbetrieb aufwärts zu richtenden, gebogenen Tragarmes so einstellbar ist, daß ein einziger Treibriemen für Motor- und Fußbetrieb paßt.
  • Durch die Motoranordnung gemäß der Erfindung wird weiter der- Vorteil erreicht, daß der kombinierte Antrieb keinen größeren Raum beansprucht wie ein einfacher Fußantrieb, so .daß- sich die neue Maschine besonders auch für sogenannte fliegende Lazarette eignet, die dann da, wo Strom vorhanden ist, diesen ausnutzen können, ohne jedoch diesen Vorteil mit der Notwendigkeit des Mitführens von Raum beanspruchenden Sonderteilen bezahlen zu müssen, wie dies bei der bekannten Maschine mit kombiniertem Antrieb der Fall sein würde.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsford der kombinierten Bohrmaschine beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. z ist ihre Vorderansicht, Abb. 2 ihre Seitenansicht und Abb. 3 ihre Oberansicht.
  • Abb. ¢ läßt eine andere Ausführungsform der Einstellvorrichtung für die obere Schnurlaufrolle erkennen.
  • Der Elektromotor a ist im Topf des Lagerfußes b für das Schwundtriebrad c eines im übrigen bekannten Tretkurbeltriebes untergebracht. Der Motor nimmt also keinen besonderen Raum ein, der von dem Tretkurbeltrieb nicht ohnehin beansprucht werden würde. Ebenso nimmt ein an sich bekannter, nicht dargestellter Fußkontakthebel zum Regulieren des Motors nur einen Teil des am Tretkurbelgestell vorhandenen Raumes ein und macht einen Handschalter sowie .die Verlegung von an einen solchen anschließenden Leitungen und damit die Inanspruchnahme der Hand des Arztes entbehrlich. Das` Schwungrad c sitzt lose auf der einen Lagerungsnabe d der Motorwelle f, welche auf ihrem andern Ende die Schnurlaufrolle g trägt. An den Motorgehäusedeckeln h sitzt schwenkbar und feststellbar eine Gäbel i, welche einen bei Fußbetrieb abwärts geneigten Arm h nach Abschrauben der Mutter l uin-' steckbar aufnimmt. Der Arm k trägt ein Rohr in, in dem in bekannter Weise das die obere Schnurlaufrolle e tragende Rohr n nach Lösen der Mutter o verschiebbar und durch deren Wiederanziehen feststellbar ist.
  • Die Strecke, um welche =der Arm k bei Fußbetrieb unter sein Sitzmittel herabreicht, ist so bemessen, daß die Verdoppelung dieser Strecke der Verlängerung des Schnurlaufes beim Übergang vom Fußbetrieb zum Motorbetrieb entspricht. Die Verdoppelung dieser Strecke wird erfindungsgemäß einfach durch Umstecken des Armes h in die strichpunktierte Stellung nach vorheriger Umsteckung der Rohre in' n erreicht, Klemmt man das Rohr in mittels der Klemmschraube s wieder in den umgesteckten Tragarm h, so paßt die gleiche Schnur oder der gleiche Riemen p, der zuerst den Fußbetrieb übermittelte, ohne weiteres auch für den Motorbetrieb, und es braucht für den letzteren dem bei Fußantrieb verwendeten einzigen Riemen kein weiterer zugefügt zu werden.
  • Statt des vorzuziehenden Umsteckarmes Je kann im Bereich der Erfindung schließlich auch ein gewöhnliches Stativ r, hl, in nach Abb. q. denselben Einstellzweck erfüllen.
  • Der nette Kombinationsantrieb kommt billiger, als ein einzelner elektrischer und ein einzelner Fußtrieb zusammengenommen, weil der für den Fußtrieb ohnehin. erforderliche Lagerfuß b gleichzeitig dem Motor als Lager und Gehäuse dient und der Motor daher keiner besonderenAufhänge- oder Aufstellausrüstung mehr bedarf. Da ferner der einzige für den Fußantrieb erforderliche Treibriemen auch für den Motorantrieb paßt und ausreicht, und da schließlich die Ausziehtragrohre m, n für Fuß- und Motorbetrieb ebenfalls die gleichen sind, so erfordert der Motorantrieb gegenüber dem Fußantrieb, abgesehen vom Motor selbst, keinerlei besondere Mehraufwendungen. Die Umstellung vom Motor- auf Fußbetrieb oder umgekehrt nimmt nur ganz kurze Zeit, bei einiger Übung etwa eine Minute in Anspruch.
  • Der Stromverbrauch ist, weil auch bei Motorbetrieb infolge .der tiefen Anordnung des Motors ein Schnurlauf mitgedreht werden muß, um einige Hundertstel größer als für eine reine elektrische Antriebsvorr ichtu.ng ohne Schnurtrieb, aber die gleichachsige Anordnung des Motorankers und des Tretkurbelschwungrades bedingt keinen Stromaufwand, weil das Schwungrad lose auf der Lagernabe der Motorwelle sitzt und auf letzterer weder reibt noch von ihr mitgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRUCH: Zahnärztliche Bohr- und Fräsmaschine für Fuß- und Motorbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor im Kopf (a) des Lagerfußes. (b) für das Schwungrad (c) eines bekannten Tretkurbelschnurtriebes untergebracht, .das Tretkurbelschwungrad auf der einen Lagerungsnabe (d) ;der Motorwelle (f) lose angeordnet und die Tragstange (m, n) des oberen Schnurlaufrädohens (g1)- entweder an einer Stativstange(r), die ,auf einer das Motorgehäuse (a) umfassenden Traggabel (i) befestigt -ist, . oder durch Ümstecken eines auf dieser Traggabel sitzenden, bei Fußbetrieb abwärts und- bei Motorbetrieb aufwärts zu richtenden, gebogenen Tragarmes (1e) so einstellbar ist, daß ein einziger Treibriemen (p) -für Motor- und Fußbetrieb paßt.
DE1920347995D 1920-04-04 1920-04-04 Zahnaerztliche Bohr- und Fraesmaschine fuer Fuss- und Motorbetrieb Expired DE347995C (de)

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