DE347233C - Sicherheitseinrichtung gegen UEberstroeme in Wechselstromanlagen - Google Patents
Sicherheitseinrichtung gegen UEberstroeme in WechselstromanlagenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/02—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current
- H02H9/028—Current limitation by detuning a series resonant circuit
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- Power Engineering (AREA)
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung, die dazu dient, Wechselstromanlagen
gegen überströme zu schützen. Erfindungsgemäß wird dies im wesentlichen dadurch erreicht,
daß in dem Wechselstromkreis auf Resonanz abgestimmte Gebilde angeordnet sind, deren Resonanz bei Überstrom durch Überbrückung
mittels einer Funkenstrecke aufgehoben wird, wodurch eine Verringerung der Stromstärke oder zugleich auch eine Unterbrechung
des Stromkreises herbeigeführt wird.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung.
Gemäß Abb. 1 ist der vom Generator 1 gespeiste Stromkreis 2 mit einem auf Resonanz
abgestimmten monozyklischen Viereck 5, das gegenüberliegend zwei induktive Widerstände 6
und 7 und zwei Kondensatoren 8 und 9 umfaßt, an den Stellen 10 und 11 verbunden.
Wenn daher eine konstante Spannung an die Punkte 10 und 11 gelegt wird, so wird ein
konstanter Strom erlangt in den mit den Punkten 12 und 13 verbundenen Leitungen 14
und 15. Diese sind an die Punkte 16 und 17
eines zweiten monozyklischen Vierecks 18 angeschlossen, dessen Teile 19 bis 22 praktisch
denen des monozyklischen Vierecks 5 gleich sind. Infolgedessen herrscht wiederum in dem
mit den Punkten 24 und 25 des Vierecks 18 verbundenen Stromkreis 23 eine konstante
Spannung.
Der Generator 1 liefert also Strom von gleichbleibender
Spannung an den Stromkreis 2, welcher durch das monozyklische Viereck 5 in
Energie von gleicher Stromstärke umgeformt wird, welche die Leitungen 14 und 15 durchfließt.
Die Energie wird wiederum umgeformt durch das monozyklische Viereck 18, um die
Belastung 26 mit gleicher Spannung zu versorgen. Infolgedessen wird, wenn der Strom
im Belastungsstromkreis 23 ansteigt, auch der Strom im Speisestromkreis 2 ansteigen, während
zwischen den Leitungen 14 und 15 die Spannung ansteigt. Wenn nun diese Spannung
zu solchem Werte ansteigt, daß Funken an der Funkenstrecke 27 gebildet werden, dann
geht die Spannung zwischen den Leitungen 14 und 15 fast auf Null zurück und ebenso die
Ströme, welche die Stromkreise 2 und 23 durchfließen. Durch den über die Funkenstrecke 27
und den Stromkreis 28 fließenden Strom wird die Spule 29 des Relais 30 erregt, und dieses
schließt die Funkenstrecke 27 kurz, so daß genügend Strom die Unterbrecherspule 4 durchfließt,
um den Stromunterbrecher 3 zu öffnen. Daher unterbricht dieser den Stromkreis 2, i
nachdem dessen Strom praktisch auf Null zurückgegangen ist. !
Da der Stromunterbrecher 3 nicht dazu ge- j braucht wird, hohe Stromstärken zu unter- j
brechen, so kann er verhältnismäßig klein in : der Ausführung sein. Er kann auch vollkommen
weggelassen werden; jedoch ist es wünschenswert, die Funkenstrecke 27 kurz- ; zuschließen, um ihre Zerstörung zu verhindern.
Gemäß Abb. 2 ist ein elektrischer Stromkreis 31 mit einem induktiven Widerstand 32
und einem Kondensator 33 versehen, die hintereinandergeschaltet und auf Spannungsresonanz
abgestimmt sind, so daß sie dem Betriebsstrom keinen nennenswerten Widerstand bieten.
Eine Funkenstrecke 35 liegt im Nebenschluß zum Kondensator 33 und ein Stromkreis 36,
welcher die Wicklung 37 des Relais 38 umfaßt, im Nebenschluß zu dem induktiven Widerstand
32 und dem Kondensator 33. j
Der Stromunterbrecher 34 ist mit einem j Mimmalspannungsmagneten 39 versehen. >
Bei normalem Betriebe ist die der Spule 37 j zugeführte Spannung praktisch Null, jedoch
ist die Spannung an der Funkenstrecke 35 proportional dem Strome im Kreise 31. Wenn
nun eine genügend große Überlastung in diesem eintritt, steigt die Spannung des Kondensators
so weit an, daß die Funkenstrecke 35 durchschlagen und hierdurch der Kondensator 33
überbrückt wird. Die jetzt allein wirksame Drosselspule 32 veranlaßt eine Verringerung des
Stromes und eine Erniedrigung der Spannung an der Spule 39, so daß der Stromunterbrecher
geöffnet wird, wenn praktisch kein Strom durch ihn fließt. Infolgedessen kann er verhältnismäßig
klein und billig sein. Andererseits herrscht an den Enden des Stromkreises 36 die Spannung der Drosselspule 32, so daß das
Relais 38 erregt wird und die Funkenstrecke 35 kurzschließt, wodurch deren Verletzung infolge
Stehenbleibens des Lichtbogens verhindert wird.
Claims (3)
1. Sicherheitseinrichtung gegen Überströme in Wechselstromanlagen, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Wechselstromkreis auf Resonanz abgestimmte Gebilde angeordnet sind, deren Resonanz bei Überstrom
durch Überbrückung mittels einer Funkenstrecke (27 bzw. 35) aufgehoben wird, wodurch eine Verringerung der Stromstärke
oder zugleich auch eine Unterbrechung des Stromkreises herbeigeführt wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den
Generator (1) angeschlossene Speisestromkreis (2) an zwei Diagonalpunkte eines auf
Resonanz abgestimmten monozyklischen Vierecks (5) und der Belastungsstromkreis (23) an zwei Diagonalpunkte eines zweiten
ähnlichen monozyklischen Vierecks (18) gelegt ist, und daß die beiden anderen Diagonalpunkte
jedes der beiden monozyklisehen Vierecke miteinander durch Leitungen
(14, 15) verbunden sind und diesen eine Funkenstrecke (27) parallel geschaltet ist,
die beim Auftreten von Überstrom überbrückt wird und gegebenenfalls mittels eines Elektromagneten (4) den Schalter (3)
des Speisestromkreises (2) öffnet.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Resonanzgebilde
die Reihenschaltung einer Drosselspule (32) mit einem Kondensator (33) dient, der bei Überstrom durch eine Funkenstrecke
(35) überbrückt wird, wobei die hierdurch eintretende Spannungserniedrigung im Belastungsstromkreise zu dessen Unterbrechung
(mittels 39, 34) benutzt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US347233XA | 1915-11-29 | 1915-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE347233C true DE347233C (de) | 1922-01-17 |
Family
ID=21878186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916347233D Expired DE347233C (de) | 1915-11-29 | 1916-11-30 | Sicherheitseinrichtung gegen UEberstroeme in Wechselstromanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE347233C (de) |
| GB (1) | GB105314A (de) |
-
1916
- 1916-11-30 DE DE1916347233D patent/DE347233C/de not_active Expired
- 1916-11-30 GB GB1720616A patent/GB105314A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB105314A (en) | 1917-04-12 |
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