DE346736C - Druckminderventil fuer Gase - Google Patents

Druckminderventil fuer Gase

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DE346736C
DE346736C DE1919346736D DE346736DD DE346736C DE 346736 C DE346736 C DE 346736C DE 1919346736 D DE1919346736 D DE 1919346736D DE 346736D D DE346736D D DE 346736DD DE 346736 C DE346736 C DE 346736C
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pressure
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valve
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DE1919346736D
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HANSEATISCHE APPBAU GES
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves
    • A62B9/022Breathing demand regulators

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Druckminderventii für Gase. Brei den gebräuchlichen Druckminderventilen, bei denen an der Auslaßseite Hähne oder Ventile angebracht sind, läßt sich unter bestimmten Verhältnissen bei unverändertem Niederdruck durch mehr oder weniger starke Drosselung jener Absperrorgane eine Änderung der durchströmenden Gasmenge innerhalb gewisser Grenzen erzielen. Die auf diese Weise in einer bestimmten Zeit einer Verbrauchsstelle zugeführte Gasmenge ist für gewöhnlich nicht genau bekannt, da sie einerseits von der Öffnungsweite des Absperrorgans, anderseits von der Größe des Niederdrucks des Druckminderventils abhängt. Die Praxis macht es indessen häufig erforderlich, jeweils genau bestimmte, gegebenenfalls nacheinander verschieden bemessene Mengen aus einem Hochdruckbehälter in der Zeiteinheit zu verabfolgen. Dieses Erfordernis besteht z. B. hauptsächlich bei Atmungsgeräten, die zur Behandlung der menschlichen Atmungsorgane dienen. Die Erfindung hat diese Aufgabe dadurch gelöst, daß sie den Auslaß des Druckminderventils als Dosierungsvorrichtung ausgebildet hat, die es gestattet, die Aüsflußmenge gesetzmäßig zu regeln. Das Druclkminderventil kann dabei auf konstanten Druck eingestellt werden, der naturgemäß- so zu bemessen ist, daß die in gegebenen Grenzen liegenden Dosierungen möglich sind.
  • Gemäß der Erfindung ist die Ventilkammer des Druckminderventils durch eine Zwischenwand in zwei Kammern unterteilt, und zwar in eine den Druckminderungshebel aufnehinende Mitteldruckkammer und in eine Niederdruckkamnner, an .die die Verbrauchsleitung angeschlossen ist, wobei in der Zwischenwand die Dosierungsvorrichtung angeordnet ist. Die Einstellung der Dosierungsvorrichtung, die zweckmäßig nach Art der bekannten Kegelventile ausgeführt wird, kann entweder mittels Zeiger und Skala von Hand geschehen oder aber auch nach der Erfindung selbsttätig vom Flaschendruck, vom Außendruck oder der verbrauchten Gasmenge o. dgl. erfolgen. Die Regelung der Dosierung vom Außendruck wird in für Taucherapparate besonders zweckentsprechender Weise durch eine unter dem Einfluß des Außendruckes stehende Biegeplatte, die gegebenenfalls zusätzlich von Hand steuerbar ist, erreicht.
  • Weiter kann der Erfindungsgegenstand nach der Richtung ausgebildet werden, daß eine Mehrzahl von j e einer besonderen Verbrauchsstelle zuzuführenden Verbrauchsleitungen an die Niederdruckkammer angeschlossen werden. Wird die Abgabe verschieder, dosierter Gasmengen an den einzeln- .n Verbrauchsstellen erstrebt, so kann die Niederdruckkammer entsprechend unterteilt und jede Abteilung über eine oder mehrere Dosierungsstellen mit der Mitteldruckkammer verbunden werden.
  • Diese Ausbildung des Erfindungsgegenstandes @erscheint insofern bedeutungsvoll, als dadurch ermöglicht ist, ein einziges Druckminderventil beispielsweise für mehrarmige Inhalationsgeräte zu verwenden, bei denen die einzelnen Verbrauchsstellen verschiedet dosiert werden sollen. Es ist hierdurch ohne weiteres erreicht, aus einem Abzweig z. B. 3 1, aus einem anderen 8 1 Gas zu entnehmen.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. r zeigt eine Ausführungsform, bei der eine von Hand zu steuernde, als Kegelventil ausgebildete Dosierungsvorrichtung vorgesehen ist, Abb. 2 eine Ausführungsform mit einer selbsttätig steuerbaren, als Kegelventil ausgebildeten Dosierungsvorrichtung, Abb.3 eine weitere Ausführungsform der Dosierungsvorrichtung mit ' kombinierter Steuerung und Abb. d. eine Ausführungsform mit mehreren Dosierungsventilen verschiedener Auslaßöffnung, wobei die Möglichkeit der Unterteilung der Niederdruckkammer punktiert angegeben ist.
  • In den Abbildungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile, und zwar bedeuten a das Ventilgehäuse, b den Zuströmungskanal, c den üblichen Steuerhebel, d die damit zusammenwirkende, allgemein angewendete Biegeplatte, e die auf diese Platte wirkende Feder, f die Einstellvorrichtung der Feder und g die -.%litteldruclc1cammer des Ventils.
  • Gemäß Abb. r steht mit der \-Iitteldruckkammer g eine zweite Kammer 1z über ein Ventil 7 in Verbindung, dessen Verschlußstück h als Konus ausgebildet ist und durch einen Handgriff um einen beliebigen Betrag gehoben werden kann, so .daß die Ventilöffnung i mehr oder weniger freigegeben und eine entsprechende Gasmenge aus der Mitteldruckkammer g in die Niederdruckkammer lt eingelassen werden kann, aus der sie durch einen Kanal L der Verbrauchsstelle zufließt. Um das Ventil i, h genau einstellen zu können, ist der mit dem Verschlußstück verbun .lege Handgriff mit einem Zeiger--1 versehen, der über einer Skalas, spielt, welche die den je- weiligen Ventilstellungen entsprechende Gasmenge anzeigt. Man ist somit in der La...--, durch eine entsprechende Einstellung des Griffes das der Verbrauchsstelle zuzuführende Gas genau zu dosieren.
  • Die Ausführungsform nach Abb. a unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. r insbesondere dadurch, daß die Steuerung des Dosierungsventils selbsttätig erfolgt. Zu diesem Zweck ist in der die Kammern g, la trennenden Wand eine konische Bohrung via vorgesehen, die durch einentsprechend geformtes Verschlußstück iz mittels einer Feder o für gewöhnlich geschlossen gehalten wird. Ferner sind die Kammern g, h an einer heliel)igz-n Stelle durch eine Bohrung p verbunden, welche ,lie dein Normalverbrauch entsp-- eckende Gasmenge dauernd durchläßt. Die Steuerung des Ventils in, x erfolgt durch den den Zufluß des Hochdruckgases steuern#len #'lebel c, der in die Normalstellung durch die i:instellvorrichtung e, f eingestellt wird 1;1i(1 :-lit einem mit dem Verschlußstück n. zusarn-1-len wirkenden Anschlag q -versehen ist. Durch T:instellung der Federspannung e mittels der :Schraube f kann die Stellung des Hebels c _:un in der Weise geregelt werden, daß durch clen Zuströmungskanäl b und den Einlaß in lie Kammer g entweder nur die dem Norrnalverbrauch entsprechende, durch die Bohrung p in die Niederdruckkammer strömende Gasmenge oder nach Wunsch eine größere Menge zugelassen und gleichzeitig das Dosierungsventil an, iz entsprechend geöffnet wird. Natürlich kann auch der Durchlaß p fortfallen und entsprechend das Ventil m, n in eine V oröffnung eingestellt sein. Ferner kann anstelle des Durchlasses p ein von Hand einstellbares Ventil nach Abb. t vorgesehen sein. Wenn man sich ferner vorstellt, daß die Biegeplatte d an ihrer Außenseite durch eine in dem umgebenden Gehäuse vorgesehene Öffnung unter dem Einfluß eines veränderlichen Außendrucks steht, so wird die Zuströmung und Abströmung des Gases zu und aus der Kammer g selbsttätig durch die Platte d geregelt, wobei eine Öffnung des Zuströmungsventils gleichzeitig von einer öffnung des Dosierungsventils begleitet ist.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 3 eignet sich insbesondere für Taucherapparate. Dort ist die Niederdruckkämmer h, mit der Mitteldruckkammer gl durch ein. doppeltwirkendes Ventil r verbunden, dessen Bohrung s den Dur'chlaß der unter normalen Verhältnissen erforderlichen Gasmenge gestattet. Der Teller des Ventils ist mit Kanälen t versehen, die in eine den Sitz umgebende Ausdrehung st münden. Durch den in der Kammer g herrschenden Druck wird der Teller gewöhnlich auf dem Sitz gehalten.
  • Ein Ansatz v des Tellers ragt in den Bereich eines achsial in einer Siebkappe w geführten, unter dem Einfluß einer Feder x für gewöhnlich nach außen gedrückten Kn,)pfes y, dessen äußerer Teil tellerartig ausgebildet ist. Zwischen diesem Druckknopf und dem Ansatz v befindet sich eine die Niederdruckkammer lz abschließende Biegeplatte die auf ihrer Außenseite zufolge der Öffnungen der Siebkappe w unter dem Druck des Außenwassers steht. Für gewöhnlich fließt aus der Mitteldruckkammer g die dem normalen Verbrauch entsprechende Gasin-nge durch den Kanal s in die Niederdruckkamirrer lt. Zunehmender `Vasserdruck teilt sich durch die Öffnungen a1 in der Haube a. der Biegeplatte d mit; infolgedessen fließt durch den Kanal b eine größere Menge von Gas in die Mitteldruckkammer. Gleichzeitig aber drückt die Platte z auf den Ansatz v und hebt den Teller des Dosierungsventils, so daß durch die Bohrungen t der Mehrbedarf an Gas aus der Mitteldruckkammer g in die Niederdruckkammer und von da durch die Leitung l dem angeschlossenen Apparat zuströmt. Falls bei besonderen Anlässen der Taucher das Bedürfnis nach größerer Gaszufuhr empfindet, so braucht er nur auf den Knopf y zu drücken und das Dosierungsventil zu öffnen, um mehr Gas aus der Mitteldruckkammer zu entnehmen und infolge der dadurch in dieser Kammer entstehenden Druckabnahme und der dadurch bedingten Einbiegung der Platte d das Einlaßventil für das Flaschengas weiter zu öffnen, also die Mehrentnahme auszugleichen.
  • Gemäß Abb. d. ist die Einrichtung so getroffen, daß in der die Mitteldruckkammer von der Niederdruckkammer h trennenden Wand mehrere von Hand einstellbare Dosie -rungsventile ä angeordnet sind, deren Durchlässe verschiedene Querschnitte aufweisen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist an die Kammer h nur eine Niederdruckleituitg angeschlossen, doch kann man, wie punktiert angedeutet, die Kammer h auch unterteilen und an jede der Abteilungen eine besondere Niederdruckleitung 1., 1n, 13 anschließen, so daß mehrere Verbrauchsstellen gleichzeitig mit unter sich verschieden dosierten Gasmengen beliefert werden können. Die Dosierungsventile können natürlich auch hier als Kegelventile ausgebildet sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckminderventil für Gase mit besonderer einstellbarer Dosierungsvorrichtung an der Auslaßseite, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Ventilkammer durch eine Zwischenwand in eine den Druckninderungshebel (c) aufnehmende Mitteldruckkammer .(g) und eine Niederdruckkammer (h), an die die Verbrauchsleitung (1) angeschlossen ist, unterteilt und die Dosierungsvorrichtung in der Zwis"2lienwand angeordnet ist.
  2. 2. Druckminderventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierungsvorrichtung selbsttätig vom Flaschendruck (Abb.2), vom Außendruck (Abb. 3), von der verbrauchten Gasmenge o. dgl. eingestellt wird.
  3. 3. Druckminderventil nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, -daß die Dosierungsvorrichtung (r in-Abb. 3) durch eine unter dem Einfluß des Außendruckes stehende besondere Biegeplatte (z) und gegebenenfalls zusätzlich von Hand (beiy) steuerbar ist.
  4. 4.. Druckminderventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zwischenwand eine Mehrzahl von Hand einstellbarer Dosierungsvorrichtungen (i in Abb. q.) gegebenenfalls unter sich verschiedenen Durchgangsquerschnittes angeordnet ist.
  5. 5. Druckminderventil nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß die Niederdruckkammer (h in Abb. 4) entsprechend der Anzahl der Dosierungsvorrichtungen (i.) unterteilt und jede Abteilung an eine besondere Verbrauchsleitung (1,., 12, 13) angeschlossen ist.
DE1919346736D 1919-05-15 1919-05-15 Druckminderventil fuer Gase Expired DE346736C (de)

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DE (1) DE346736C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884607C (de) * 1941-09-25 1953-07-27 Draegerwerk Ag Dosiervorrichtung fuer Sauerstoff-Atemschutzgeraete, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete zu Absprungzwecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884607C (de) * 1941-09-25 1953-07-27 Draegerwerk Ag Dosiervorrichtung fuer Sauerstoff-Atemschutzgeraete, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete zu Absprungzwecken

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