DE345976C - Verfahren und Maschine zur Herstellung hohler Gegenstaende durch Schleuderguss - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung hohler Gegenstaende durch Schleuderguss

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DE345976C
DE345976C DE1920345976D DE345976DD DE345976C DE 345976 C DE345976 C DE 345976C DE 1920345976 D DE1920345976 D DE 1920345976D DE 345976D D DE345976D D DE 345976DD DE 345976 C DE345976 C DE 345976C
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    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
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Description

  • Verfahren und lffaschine zur Herstellung hohler Gegenstände durch Schleuderguß. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni rgr i die Priorität auf Grund der Anmeldungen in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 27. November 1918, 22. Mai rglg und 21. April tgrg beansprucht. Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren und eine Maschine zum Gießen von Metallgegenständen durch Schleuderguß. Insbesondere betrifft die Erfindung die umlaufende Gießform und deren Lagerung, Antrieb und Flüssigkeitskühlung. .
  • Seit Jahren bereits sind Versuche gemacht worden, metallische Gußstücke mittels umlaufender Gießformen herzustellen, wobei die Fliehkraft dazu benutzt wird, das auf die verschiedensten Arten in die Form beförderte flüssige Metall über die Innenfläche der umlaufenden Form gleichmäßig zu verteilen. Diese Gußstücke haben regelmäßig Ringform, sei es, daß sie röhrenförmig sind oder sonstigen bogenförmigen Querschnitt besitzen. Da die metallene Gießform bisher aus einem einzigen Stück bestand oder doch aus starr vereinigten Teilen bestand, so wurden brauchbare Gußstücke nicht immer erzielt. Bekannt ist es auch, die umlaufende Gießform vorn einen Ende bis zum anderen mittels eines Kühlmantels gleichmäßig zu kühlen, der so lang wie die Gießform ist und sie auf volle Länge umgibt, wobei dieser Kühlmantel einen Auslaß von größerem Querschnitt hat als der Einlaß besitzt, und vom Wasser unter größerem Druck stetig durchflossen wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß nichtsdestoweniger der eine Teil der Gießform heißer als andere Teile war. Dieser heißeste Teil der Gießform war die Linie parallel zur Achse der Gießform, längs deren das Metall zuerst eingegossen. wurde. In dem Augenblick, in welchem das Metall eingegossen wird, bildet sich bei der älteren Einrichtung Dampf an der Außenseite der Form gegenüber der Linie, längs deren das flüssige Metall zuerst die Innenseite der Form trifft. Der Erfinder hat festgestellt, daß die Ursache hierfür darin liegt, daß, sobald die erwähnte Linie der Form derart plötzlich erhitzt wird, sich eine bestimmte Dampfmenge zwischen der Außenseite der Form und dem Wasser bildet, welche eine allseitigegleichmäßige Umhüllung der Form durch das Kühlwasser verhindert, so daß die Form sich. an verschiedenen Punkten verschieden zusammenzieht, oder sich verschieden ausdehnt, woraus sich verhängnisvolle Verziehungen ergeben. Diese Verziehung der Gießform und das entsprechende Zittern und Rütteln der Form auf den Tragrollen wirkt derartig ungünstig, daß in allen Fällen die Form durch Bersten in der Mitte schon nach dem Gusse von nicht mehr als hundert Röhren zerstört wurde.
  • Die Erfindung vermeidet die bisher erwähnten Nachteile sowohl wie die Notwendigkeit, eine Wasserkühlung unter Überdruck sowie Kugellager für die Form zu verwenden. Die Erfindung betrifft besonders ein, neues Verfahren, zur Kühlung der Form während des Gießens sowie die Schaffung einer besonderen Form aus Lamellen. Die Flüssigkeitskühlung wird gemäß der Erfindung nur gegen eine jeweils unten befindliche Zone der Form bewirkt, so daß also die Flüssigkeit nacheinander auf verschiedene Umfangszonen der Form einwirkt, während gleichzeitig andere Umfangszonen der Außenluft ausgesetzt sind. Die Kühlflüssigkeit kann gemäß der Erfindung in einem Behälter untergebracht sein, in welchem die Flüssigkeit in solchem Maße eingeführt wird, daß ein bestimmter Flüssigkeitsspiegel im Behälter aufrechterhalten wird. Die Form taucht in die Flüssigkeit nur teilweise ein. Auch die Tragwalzen tauchen. mindestens teilweise in die Flüssigkeit ein. Dadurch wird die zwischen den Walzen befindliche Flüssigkeit in solcher Weise beeinflußt, daß Flüssigkeitsströme gegen jede Umfangszone der Form unter kräftigem Aufprall gerichtet werden, wenn diese Zone in, die Kühlflüssigkeit zwischen den Walzen eintaucht. Die neuartige Kühlung kann in Verbindung mit der beschriebenen Lagerung auch in der Weise durchgeführt werden, daß Spritzvorrichtungen. Ströme von Kühlflüssigkeit gegen die unterer. Teile der Gießform während der Drehung schleudern.
  • Die Erfindung umfaßt ferner die Schaffung einer vielteiligen Gießform, deren Teile derart aneinander befestigt sind, daß die ganze Form sich als feste Einheit dreht, während andererseits die einzelnen Teile der Form nicht völlig starr miteinander verbunden sind. Die Verbindung ist also nicht so fest, daß jede gleichförmige oder ungleichförmige Ausdehnung der Form oder einzelner Teile verhindert wird. Die Verbindung der Teile ist aber doch fest genug, um eine geschlosEene, glatte Innenfläche der Form zu gewährleisten und zu verhindern, daß das eingefüllte geschmolzene Metall in die Fugen zwischen den, Formteilen eindringt. Die beschriebene Anordnung wirkt dadurch weiterhin auch vorteilhaft, daß die Fugen zwischen. den Lamellen die der Außenluft dargebotene Kühlfläche stark vergrößern. Gleichzeitig können auch die beim Erstarren des Metalls freiwerdenden Gase durch die Fugen entweichen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 ist ein achsialer Schnitt durch eine erste Ausführungsform, Abb. 2 eine Endansicht der Vorrichtung nach. Abb. _, Abb. 3 ein Querschnitt nach Linie 3-3 der Abb. _, Abb. q. ein Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform, Abb. 5 eine Teilansicht einer Spritzdüse für die Vorrichtung nach Abb. q, Abb. 6 ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform, Abb. 7 eine Endansicht der Vorrichtung nach Abb. 6, Abb. 8 ein Querschnitt nach Linie 8-8 der Abb. 6, Abb. 9 ein Schnitt durch eine weitere Ausführungsform, wobei die Gießform in Ansicht dargestellt ist.
  • Abb. so ist eine Ansicht der Gießform nach Abb. 9, Abb. zz ein Querschnitt durch die Gießform längs der Fuge zwischen zwei Formteilen, Abb. 12 ein Längsschnitt durch die Gießform nach Abb. zz, Abb. 13 ein Schnitt nach Linie 13-z3 der Abb. so.
  • Zunächst sei die Vorrichtung nach Abb. i bis 5 beschrieben.
  • Die massive Metallform q. ruht auf zwei parallelen. Walzen 5, die an den Enden in den Stirnwänden eines Behälters 6 gelagert sind.
  • Die Form besitzt einen Anschlagring 8, der mit entsprechenden Nuten so (Abb. 1) in der Walzen 5 zusammenwirkt und dadurch eine unerwünschte Längsverschiebung der Form verhindert. An einem Ende kann der Innenraum der Form mit Ausdrehungen 9 versehen sein, um das Gießen von Rohren mit glockenförmigem Ende (Muffen) zu ermöglichen. Das linke Ende der Form wird durch einen profilierten Ring zz gebildet. Am anderen Erde der Form kann ein beliebiger Abschluß verwendet werden.
  • Der Behälter selbst enthält eine vorzugsweise umlaufende Menge 13 von Kühlwasser. Dieses wird durch einen am Behälter befestigten Einlaßstutzen 1q. (Abb. 3) zugeführt, der an einem anderen Rohrstutzen 15 verschiebbar geführt ist, welcher "an eine Wasserleitung angeschlcssen ist. Der Wasserspiegel wird auf der in Abb. 3 angedeuteten gewünschten Höhe mittels eines senkrechten Überlaufrohres 16 gehalten, das an eine Auslaßleitung 17 angeschlossen ist. Wenn beim Gießen. die teilweise in das Kühlwasser 13 eintauchende Gießform gedreht wird, so wird die Kühlung durch die Drehung der Tragwalzen 5 unter Wasser wirksam unterstützt. Gleichviel, in welcher Richtung die Form sich dreht, ruft immer mindestens eine der Tragwalzen in dem Kühlwasser 13 eine Strömung hervor, welche das Wasser gegen der äußeren Umfang der Form mit ziemlicher Gewalt treibt. Dadurch wird die Dampfbildung an dem eintauchenden Teile der Gießform sehr wirksam verhindert. Abb. 3 zeigt die Richtung dieser Wasserströme durch Pfeile an.
  • Die Form q. wird dadurch gedreht, daß eine der Walzen 5 als Antriebswalze benutzt wird. Zu diesem Zweck ist auf einer Stütze an einer Seite des Behälters 6 ein Elektromotor z8 vorgesehen, welcher mittels der Scheiben oder Räder z9 und 2o und Riemens oder Kette 21 die betreffende Walze 5 dreht.
  • Die teleskopartige Einrichtung der Einlaß-und Auslaßrohre und die Lagerung des Antriebes an dem Behälter gestatten die Verwendung der Vorrichtung für ein Verfahren mit verschiebbarer Gießform, nachdem die Form gegenüber der ihr das flüssige Metall liefernder. Vorrichtung bewegt wird, statt umgekehrt. Zu diesem Zweck trägt der Behälter 6 mehrere Räder 22, die auf Schienen 23 auf einem entsprechenden Fundament 24 laufen.
  • Eine Packung 25 kann verwendet werden, um einen anderen Ablauf des Kühlwassers als durch den Überlauf 16 zu verhindern.
  • Gemäß Abb. ¢ und 5 ist die Form 4 wiederum auf einem Paare von Walzen 5 gelagert, ebenso wie dies nach Abb. 3 der Fall ist. Statt eines Behälters 6 ist 'ein Behälter 125 von etwas anderem Querschnitt vorgesehen. Längs des Behälters erstrecken sich in geeigneten Ausbuchtungen 26 befestigte Spritzröhren 27 zur Erzeugung von Kühlstrahlen 28, die statt oder neben der bisher beschriebenen Kühlung Verwendung finden körnen. Jedes Rohr 27 ist, wie dies Abb. 5 zeigt, mit einer geraden Reihe von Spritzdüsen 29 versehen. Bei der Drehung der Form prallen die Flüssigkeitsstrahlen 28 unter Druck nacheinander gegen die verschiedener Umfangszonen der Form an, während diese sich an den Spritzdüsen vorbeidreht. Die überschüssige Feuchtigkeit, welche am äußeren Umfang der Form nicht haften bleibt, fällt in dem unteren Teil des Behälters 125 zurück, vor. wo die überschüssige Kühlflüssigkeit durch ein geeignetes Überlaufrohr 3o abläuft.
  • Die Gießform nach Abb. 6 bis 8 besteht aus vielen Lamellen. Eine dieser Lamellen ist in Abb. 8 mit 34 bezeichnet. Die Gießform 31 besitzt außer den zu beiden Seiten des Anschlagringes 35 verteilten, unter sich gleichen Lamellen noch mehrere Lamellen 36 von verschiedener Größe zwecks Gießers von Röhren mit Glockenende.
  • Der Anschlagring 35 verhindert durch sein Zusammenwirken mit entsprechenden Nuten 37 in den Tragwalzen 32 eine unerwünschte Längsverschiebung der Form.
  • Der nicht dargestellte Trog für das flüssige Metall und die Gießformen werden miteinander zur Überlappung gebracht, so daß das Ende des Troges in das linke Ende der Form nach Abb. 6 eingreift, das durch einen profilierten Ring gebildet wird, um das Metall in der Form' zu halten, während es durch die Fliehkraft verteilt und an die Formwand angepreßt wird. Am anderen Ende der Form können beliebige Abschlußmittel, beispielsweise die bekannten Endplatten, beim Gusse gerader Rohre oder Glokkenrohre Verwendung finden.
  • Die verschiedenen Teile der Form werden erfindungsgemäß durch Zugstangen zusammengehalten, welche durch Offnungen in den einzelnen Teilen hindurchgeführt und an den Enden mit Köpfen versehen sind.
  • Die beschriebene Form 31 ruht auf ihrer ganzer Länge auf den Walzen 32. Da die Form aus Lamellen besteht, deren maschinelle Bearbeitung sich weit genauer durchführen läßt als diejenige eines einstückigen Rohres, so besitzt diese Form eine völlig genau zylindrische und ununterbrochene Innenfläche, deren Seitenlinie und Achse parallel mit der Achse der Tragwalzen 32 ist. Dementsprechend ist die Erzielung eines Rohres von gleichförmiger Wandstärke und das leichte Herausziehen dieses Rohres nach seinem Erstarren aus der Form gewährleistet, was bisher vielfach sehr große Schwierigkeiten bot. Die einzelnen Lamellen werden zweckmäßig aus Blech, beispielswcise aus dürrem Bessemerstahlblech, ausgestanzt. Auf cic:se Weise tritt so gut wie gar kein Metallverlust ein, da die beim Ausstanzen eines Rirgr-s abfallende Scheibe zum Ausstanzen eines Ringes für die nächstkleinere Rohrgröße verwendet werden kann usw.
  • Der Behälter i6o (Abb. 8) nimmt ebenfalls eine vorzugsweise umlaufende Menge 40 von Kühlwasser auf. Dieses wird durch eine Einlaßleitung 41 zugeführt, die am Behälter befestigt ist und an einem Rohre 42 verschiebbar geführt ist, das an eine Wasserleitung angeschlossen ist. Die Wassermenge 40 wird auf der gewünschter. Standhöhe gemäß Abb. 8 mittels eines senkrechten Überlaufrohres 43 gehalter!, das in eine entsprechend teleskopartig ausgestaltete Auslaßleitung 44 mündet. Bei der Drehung der Form 31, die teilweise in die Kühlflüssigkcit 40 eintaucht, wird die Kühlwirkung dadurch begünstigt, daß das Wasser zwischen die Lamellen eindringt, andererseits entweichen die aus dem Metall sich entwickelnden Gase durch die Zwischenräume zwischen den Lamellen oberhalb des Wasserspiegels. Gleichzeitig wird die Kühlung, wie oben beschrieben, durch die Drehung der Tragwalzen 32 unterstützt. Dic-Kühlung ist hierbei derartig wirksam, daß, während man bisher zum Gießen sechszölliger Rohre selbst bei Eisenguß die Form mit i Zoo Umdrehungen in der Minute umlaufen lassen mußte, nunmehr etwa 6oo Umdrehungen genügen.
  • Die Form wird hier wieder dadurch gedreht, daß eine der Walzen 32 als Triebwalze wirkt, indem sie von einem an der Seite des Behälters 6 gelagerten Elektromotor 45 mittels des Rades 46; des Rades 47 und des Riemens oder der Kette 48 gedreht wird.
  • Auch hier sind ferner die Einlaß- und Auslaßleitungen für den Behälter 16o teleskopartig ausgebildet. Da andererseits auch der gesamte Antrieb vom Behälter getragen wird, kann beim Gießen die Form in der Längsrichtung bewegt werden, um sie mit der das flüssige Metall liefernden Vorrichtung in Verbindung zu bringen. Zu diesem Zweck trägt der Behälter mehrere Räder 49, die auf Schienen 5o auf einem Fundament 51 laufen.
  • Eine Packung 52 kann vorgesehen sein, um den Austritt der Flüssigkeit q o an anderer Stellen als durch den Überlauf 43 zu verhindern.
  • Gemäß Abb. 9 bis 13 besteht jeder Formteil 55 aus mehreren ringförmigen Lamellen 56. Diese werden, so wie gezeichnet, aufeinandergestapelt und dann mit Nuten oder Schlitzen 57 versehen. Die Lamellen werden dann in der. Nuten oder Schlitzen miteinander verschweißt. Die Nuten werden mit dem Schweißmetall überfüllt, wie bei 58 in Abb. -ix angedeutet. Dadurch sind jetzt die Lamellen an mehrerer, um ihren Umfang herum verteilten Punkten miteinander verschweißt..
  • Nach diesem Zusammmschweißen wird der dadurch gebildete Formteil innen und außer durch Drehen, Ausbohren u. dgl. auf genaues Maß gebracht, so daß im vorliegenden Beispielsfalle ein, genaues zylindrisches Rohr entsteht. Bei dieser Bearbeitung wird das aus der Nuten 57 überständige Schweißmetall 58 wieder beseitigt.
  • Jeder Formteil 55 (Abb. ii und z2) wird vorzugsweise im Anschluß an das Verschweißen. mit Bohrungen 59 versehen, welche die Zugstangen 6o aufnehmen, die durch die ganze Form der Länge nach durchlaufen.
  • Die Rohrformabschnitte werden auch mit Vertiefungen 61 versehen, in die metallene Dübelstifte 62 o; dgl. eingelassen werden. Die Stifte können an den Rohrschüssen durch beliebige Mittel, beispielsweise durch Verschweißen oder Verstemmen dauernd befestigt werden. Die vorragender Enden greifen in die ihnen zugekehrten Öffnungen des benachbarten Rohrschusses ein, so daß die Rohrschüsse leicht voneinander getrennt werden können.
  • Gemäß Abb. 9 und io werden mehrere Rohrschüsse 55 gleichachsig aneirandergereiht, um eine entsprechend lange Form 53 zu bilden, Deutlichkeitshalber sind in Abb. 9 und io die Trennlinien zur Bezeichnung der Fugen zwischen den einzelnen Lamellen weggelassen. Hierauf werden die Zugstangen 6o durch die Bohrungen 59 hir_durchgeführt und Muttern 64 werden auf die vorstehenden Enden. der Zugstangen so weit aufgeschraubt, daß die Form ein festes Ganzes bildet, das in irgendeiner Art gedreht werden kann, wobei aber Dichtsdestoweziger geringe seitliche Ausgleichbewegungen unter dem Einfluß ungleichförmiger Wärmedehnungen beim Gi3ßen möglich bleiben.

Claims (9)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE' i. Verfahren zur Kühlung umlaufender Metallformen durch Wasser zur Herstellung hohler Gegenstände, z. B. Rohren durch Schleuderguß, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit stets nur auf einen Teilumfang der Form und auf eine vorher bestimmte, und zwar auf die am meisten erhitzte Stelle während des Umlaufes zur Einwirkung gebracht wird, so daß sie auf stets wechselnde Umfangsabschnitte der Form einwirkt, während andere Umfangsabschnitte der Einwirkung der Außenluft unterliegen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Form während ihres Umlaufes nur teilweise in die Kühlflüssigkeit eintaucht, wobei letztere in einem Behälter untergebracht ist, welchem dauernd Flüssigkeit zuströmt, jedoch so, daß ein stets gleichbleibender Flüssigkeitsspiegel aufrechterhalten wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit beim Umlauf der Form der vorher bestimmten Kühlstelle unter Druck zugeführt wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit auf solcher Höhe gehalten wird, daß die Fcrminnenfläche niemals unter dem Kühlflüssigkeitsspiegel steht.
  5. 5. Gießmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, mit einer aus ringförmigen Lamellen bestehenden Form, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen. lose nebeneinander liegen, so daß sie sich während ihres Umlaufes gegeneinander einstellen können.
  6. 6. Maschinen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Form von einer Mehrzahl von Längsabschnitten gebildet wird, deren jeder aus einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Lamellen besteht.
  7. 7. Gußform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abschnitte der Gußform durch parallel zur Formachse angeordnete durchlaufende Zugstangen zusammengehalten werden. B.
  8. Gußform nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Formlamellen am äußeren Umfang hintereinander angeordnete Aussparungen besitzen, welche zur Formachse parallele Nuten. zur Aufnahme des die Lamellen dauernd zusammenhaltenden Schweißmaterials bilden.
  9. 9. Gußform nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte außer durch die Zugstangen noch durch Dübel (62) miteinander verbunden werden.
DE1920345976D 1918-11-27 1920-03-03 Verfahren und Maschine zur Herstellung hohler Gegenstaende durch Schleuderguss Expired DE345976C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317411A1 (de) * 1993-05-18 1994-11-24 Wegner & Co Verfahrenstechnik Anlage zum thermischen Behandeln von kohlenstoffhaltigem Material

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DE4317411A1 (de) * 1993-05-18 1994-11-24 Wegner & Co Verfahrenstechnik Anlage zum thermischen Behandeln von kohlenstoffhaltigem Material

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