DE345655C - Vorrichtung zum Entleeren von Silos fuer schwemmbare Massengueter, wie Wurzelfruechte u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Entleeren von Silos fuer schwemmbare Massengueter, wie Wurzelfruechte u. dgl.

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DE345655C
DE345655C DE1920345655D DE345655DD DE345655C DE 345655 C DE345655 C DE 345655C DE 1920345655 D DE1920345655 D DE 1920345655D DE 345655D D DE345655D D DE 345655DD DE 345655 C DE345655 C DE 345655C
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DE
Germany
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water
jet
lifter
floodable
bulk goods
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DE1920345655D
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FR WILHELM MEYER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entleeren von Silos für schwemmbare rdassengüter, wie Wurzelfrüchte u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entleeren von Silos für schwemmbare Massengüter, wie Wurzelfrüchte u. dgl., und hat eine weitere Verbesserung der Einrichtung nach Patent 333256 zum Gegenstand. Nach dem Hauptpatent erfolgt das Entleeren des Silos dadurch, daß von einer Wasserrinne aus durch Öffnen von Schiebern oder Klappen Schwemmwasser über den geneigten Siloboden zu einer tiefer liegenden Schwemmrinne geführt wird, in der es mit dem Gute zusammen abfließt.
  • Gemäß der Erfindung wird das Wasser aus der Wasserrinne auf den Siloboden mit Hilfe eines längs der Wasserrinne verfahrbaren Hebers befördert. Die Einrichtung wird erheblich billiger als die nach dem Hauptpatent, weil die zahlreichen, schwer dicht zu haltenden Verschlußklappen der Wasserrinne in Wegfall kommen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Schwemmstrom längs des Lagers stetig weitergeführt werden kann, während er bei dem Hauptpatent stufenweise von einer Klappe zur andern weiterverlegt werden muß.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. x zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2 ; Abb. 2 ist ein Grundriß der Vorrichtung, und Abb. 3 zeigt in größerem Maßstabe den Einlauf des Hebers. _ Das schwemmbare Massengut, z. B. Zuckerrüben, ist auf dem schrägen Boden a des Silos aufgeschüttet. Zu beiden Seiten dieser schrägen Ebene a sind zwei Rinnen vorgesehen, und zwar oberhalb des oberen Randes eine Wasserrinne b, durch die das Schwemmwasser zugeführt wird und unter 'der tiefliegenden Kante der Ebene eine Schwemmrinne c, die den Schwemmstrom mit den Zuckerrüben zu deren weiteren Verarbeitung fortführt.
  • Soll das Silo entleert werden, so wird der Wasserrinne b Wasser zugeführt. längs der Rinne b ist ein Schienenstrang d geführt, auf dem ein Wagen e läuft, der ein U-förmig gebogenes Rohr f trägt. Dessen eines Ende taucht in das Wasser der Rinne b, während das andre Rohrende bis dicht an den oberen Rand des schrägen Bodens a reicht. Wenn das Rohr feinmal mit Wasser gefüllt ist, so bildet es einen Heber, mittels dessen das Wasser aus der Rinne b ohne weiteres auf den Siloboden übergeführt werden kann, wo es in der im Hauptpatent beschriebenen Weise Schwemmarbeit verrichtet. Da der Heber f längs des Bodens a beliebig verfahrbar ist, so kann die Schwemmarbeit ganz nach Wunsch an jeder Stelle des Silos vorgenommen werden.
  • Zur Regelung der Schwemmarbeit und zum Füllen des Hebers f mit Wasser ist an der Auslaufseite des Hebers eine Abschlußvorrichtung g, z. B. ein Schieber o. dgl. vorgesehen, der von dem Wagen e aus beliebig eingestellt werden kann, so daß er die Menge des Wasseraustritts bestimmt; der Schieber g kann aber auch so eingestellt werden, daß er den Heber f vollständig luftdicht abschließt. Das Abschließen wird vorgenommen, wenn der Heber f in Betrieb gesetzt werden soll.
  • An dem Scheitel des Hebers f ist ein senkrecht nach oben steigendes Rohr k angeschlossen, von dem aus ein Rohr i zu einer Pumpe führt, die im vorliegenden Falle durch eine Strahldüse y gebildet wird. Ist diese in Tätigkeit, so saugt sie die Luft aus dem Heber f heraus; das Wasser aus der Rinne b strömt dann durch den Hebereinlauf in diesen hinein und füllt auch den nach unten reichenden Schenkel über dem Schieber g mit Wasser an. Damit in den Einlauf k des Hebers nur Wasser, nach Möglichkert aber keine Luft eintreten kann, ist an der Einlaufseite eine Schwimmerklappe na vorgesehen, die sich entsprechend der Höhe des Wasserspiegels in der Rinne b einstellt (Abb. 3).
  • Ist der Heber f mit Wasser gefüllt, so wird der Schieber g geöffnet, und das Wasser strömt aus. Es ist zweckmäßig, die Strahldüse j auch während des Arbeitens des Hebers in Tätigkeit zu halten, damit sich nicht nach und nach wieder Luft im Heber ansammelt und ein Abreißen des Wassers herbeiführt.
  • Besonders vorteilhaft erweist es sich, das Spülverfahren des Hauptpatents mit einer Einrichtung zum Abspülen der Rüben durch einen Druckwasserstrahl zu vereinigen. Wenn das Abspülen nur mittels Druckwasserstrahls erfolgt,' so muß das gesamte Schwemmwasser auf den hohen Druck gebracht werden, was einen ziemlich erheblichen Kraftverbrauch bedingt. Auch ergeben sich für die erforderliche Emrichtung zur Bewegung der Düse mit Rücksicht auf deren Abmessungen nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten. Wird aber ein Druckwasserstrahl in Verbindung mit dem Schwemmen in Anwendung gebracht, so genügt es, einen verhältnismäßig schwachen Strahl zur Anwendung zu bringen, der dort gegen das gespeicherte Gut gerichtet wird, wo es in Bewegung gesetzt werden soll.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist demnach die Schwemmvorrichtung vereinigt mit der Strahlspülvorrichtung. Ein Antriebsmotor n für eine Pumpe o ist zusammen mit dem Heber f auf dem Wagen e angebracht. Die Pumpe o saugt Wasser aus der Wasserrinne b und führt es zu einer verstellbaren Düse P, die gegen das Gut gerichtet wird. Der Wasserstrahl setzt das Gut in Bewegung, das der Schwemmstrom nur noch fortzuschaffen hat. Es ist keinerlei Handarbeit mehr nötig, um das Gut in den Schwemmstrom zu bringen und es zu veranlassen, diesem zu folgen, wie es bisher noch erforderlich war. Im Ausführungsbeispiel bietet der Spülstrahl zugleich ein Mittel zum Betrieb der Strahldüse j, also zur Sicherung der Arbeit des Hebers f. Der Wasserstrahl durchfließt, bevor er zur Düse p gelangt, erst die Strahldüse j und saugt daher Luft durch das Rohr i aus dem Heber f an.
  • Durch das beschriebene Schwemmverfahren werden alle Nachteile der bisherigen Verfahren vermieden. Das Schwemmwasser steht an jeder beliebigen Stelle zur Verfügung, ohne daß zahlreiche Absperrmittel in der Zuführungsleitung notwendig werden. Auch die Strahldüse kann überall da arbeiten, wo es erforderlich ist. Es braucht nur so viel Druckwasser erzeugt zu werden, wie erforderlich ist, um das Gut in Bewegung zu setzen. Die bisher noch erforderliche Handarbeit wird gänzlich unnötig; der erforderliche Kraftbedarf ist sehr gering. Die Schwemmvorrichtung erfordert, weil die Strahldüse j ohnehin vorhanden ist, im allgemeinen keinen besonderen mechanischen Antrieb, so daß also das Schwemmwasser lediglich durch sein natürliches Gefäll zur Wirkung kommt. Wenn in Ausnahmefällen das natürliche Gefälle nicht ausreichen sollte, kann die Saugwirkung des abfallenden Heberarms durch eine in geeigneter Weise mit dem Saugrohr verbundene Pumpe, die das Wasser hindurchtreibt, unterstützt werden; auch in diesem Falle wird der Kraftverbrauch gering sein, da nur geringe Höhen zu überwinden sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Vorrichtung zum Entleeren von Silos für schwemmbare Massengüter, wie Wurzelfrüchte u. dgl., nach Patent 333256, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwemmwasser aus der Wasserrinne (b) in die Schwemmrinne (c) mittels eines längs der Wasserrinne verfahrbaren Hebers (f) geleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem längs des Silos verfahrbaren Heberwagen (e) eine Einrichtung (n, o, p) zur Erzeugung eines Druckwasserstrahls angebracht ist, der auf das Schwemmgut einwirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (o) für den Druckwasserstrahl das Wasser aus der Wasserrinne (b) ansaugt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der am Heber eine Strahldüse zu seinem Inbetriebsetzen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahldüse durch den Druckwasserstrahl der auf dem Heber (f) angeordneten Pumpe (o) betrieben wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB mit dem Heberrohr (f) eine Pumpe verbunden ist, die das Wasser durch das Heberrohr hindurch in der Richtung von der Wasserrinne (b) zum- Heberauslauf treibt, um den Betrieb zu sichern, falls es an natürlichem Gefälle fehlt.
DE1920345655D 1920-08-17 1920-08-17 Vorrichtung zum Entleeren von Silos fuer schwemmbare Massengueter, wie Wurzelfruechte u. dgl. Expired DE345655C (de)

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DE1920345655D Expired DE345655C (de) 1920-08-17 1920-08-17 Vorrichtung zum Entleeren von Silos fuer schwemmbare Massengueter, wie Wurzelfruechte u. dgl.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3047903A1 (de) * 1980-12-19 1982-07-08 Günter 2148 Zeven Gerlach Einrichtung fuer die lagerung von zuckerrueben

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