DE345436C - Verfahren zur Inbetriebhaltung von als Fahrzeugmotoren dienenden Zweitaktverbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Inbetriebhaltung von als Fahrzeugmotoren dienenden Zweitaktverbrennungskraftmaschinen

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DE345436C
DE345436C DE1920345436D DE345436DD DE345436C DE 345436 C DE345436 C DE 345436C DE 1920345436 D DE1920345436 D DE 1920345436D DE 345436D D DE345436D D DE 345436DD DE 345436 C DE345436 C DE 345436C
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internal combustion
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Description

  • Verfahren zur Inbetriebhaltung von als Fahrzeugmotoren dienenden Zweitaktverbrennungskraftmaschinen. Es ist bei motorisch betriebenen Fahrzeugen bekannt, zwischen dem. Motor und der Getriebewelle einen Freilauf einzuschalten, um zu verhindern, daß beispielsweise bei Bergabfahrt, wenn das Getriebe eine größere Geschwindigkeit annehmen sollte als der Motor, die Kurbelwelle des Motors durch die Getriebewelle mitgenommen wird. Nach der Erfindung wird -zwischen dem Motor und dem Getriebe gleichfalls ein Freilauf angeordnet. Der Zweck .desselben ist hier aber ein ganz anderer als bei den bekannten Nfaschinen. Hier soll nicht die Übertragung einer größeren Geschwindigkeit von dem Getriebe auf die Motorwelle verhindert werden, sondern es soll im Gegenteil bei Verringerung der Geschwindigkeit der Motorwelle gestattet werden, in eine höhere Geschwindigkeit, aber in umgekehrter Drehrichtung, überzugehen. Die Wirkung des Freilaufes nach der vorliegenden Erfindung bildet einen der mehreren Arbeitsgänge, die das neue Verfahren zur Inbetriebhaltung von als Fahrzeugmotoren dienenden Zweitaktverbrennungskraftmaschinen bei Überwindung großer Fahrwiderstände darstellen. Dieses Verfahren besteht darin, daß man die Zweitaktverbrennungskraftmaschinen durch: den Einbau eines an sich bekannten Freilaufes frei Auftreten großer Widerstände in die uingekehrte Drehrichtung umspringen läßt, dann die die Motorwelle und die Getrieb°`velle verbindende Kuppliung ausrückt, hierauf den in umgekehrter Drehrichtung mit voller Tourenzahl leer laufenden Motor abdrosselt, wodurch er auf die richtige Drehrichtung gebracht wird, Vollgas gibt und nun den mit Vollgas in der gewollten Drehrichtung laufenden :Motor wieder mit der Getriebewelle kuppelt.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines für -die Ausübung des Verfahrens geeigneten Freilaufes ist in der Zeichnung dargestellt. Nach diesem sind der Freilauf und die Kupplung derart kombiniert, daß das Kupplungsorgan c erst über den Freilauf f die anzutreibende Welle mitnimmt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel nach -der Erfindung dar; Abb. i zeigt einen Schnitt der Gesamtanordnung und Abb.2 eine Aufsicht auf die Kupplungsteile. a ist die Motorwelle, b die auf dieser festgekeilte Friktionsscheibe, c eine zweite Friktion.sscheibe, die frei drehbar auf der Getriebewelle d angeordnet ist und mit Welle d zusammen achsial verschoben werden kann. Mit der Scheibe c ist eine Klauenkupplung e fest verbunden. Eine Rutschkupplung f wird durch eine Schraubenfeder o. dgl. gegen die Kupplung e gedrückt. Die Klauen der beiden Kupplungsteile e, f sind zahnförmig geschnitten und greifen derart ineinander ein, claß der eine Teil e den anderen f in einem Drehsinn mitnimmt, im anderen Drehsinn,dagegen mittels der schrägen Zahnflächen g abdrückt.
  • Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:. Bei normalem Fahrwiderstand, bei dem die Umlaufzahl des Motors sich in den zulässigen Grenzen hält, sind die beiden Kupplungsteile e, f durch die Federspannung Miteinander in Eingriff. Tritt eine Erhöhung des Fahrwiderstandes und damit eine Verringerung der Umlaufzahl des Motors ein, derart, daß das Schwungrad nicht mehr in der Lage ist, die Kolben über die Totpunktlage hinwegzubringen, so springt infolge der Vorzündung der Motor auf die entgegengesetzte Drehrichtung um; hierbei kommen infolge der schrägen Klauenflächen lt die beiden Kupplungsteile e, f außer Eingriff; der Motor bleibt deshalb nicht stehen, sondern läuft mit Vollgas leer in. der neuen Drehrichtung weiter. Au dem durch das Aufeinanderschleifen der Kupplungsteile hervorgerufenen Geräusch bemerkt der Fahrzeugführer sofort den eingetretenen Wechsel der Drehrichtung des Motors, durch Drosseln der Brennstoffzuführung und gleich darauf wieder Vollgasgeben ist er in der Lage, den Motor auf die alte Drehrichtung zu bringen, um nunmehr mit vollem Anzugsmoment das Fahrzeug wieder in Bewegung zu setzen. Es entfällt für ihn also die Umständlichkeit, den Motor von neuem anzuwerfen.

Claims (3)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i. Verfahren zur Inbetriebhaltung von als Fahrzeugmotoren dienenden Zweitaktverbrennungskraftmaschinen bei überwindung großer Fahrwiderstände, dadurch gekennzeichnet, daß der-Motor infolge Einschaltung .einer Freilaufeinrichtung zwischen Motorwelle und Getriebe bei Überlastung, in die der beabsichtigten entgegengesetzte Drehrichtung umspringen kann, worauf er durch Auskuppeln, Drosseln und Vollgasgeben auf die richtige Drehrichtung gebracht und dann wieder mit dem Getriebe gekuppelt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der anzutreibenden Welle frei drehbar sitzendes Kupplungsglied (c) über eine Freilaufeinrichtung auf die anzutreibende Welle einwirkt.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das frei drehbar auf der anzutreibenden Welle sitzende Kupplungsglied (c) mit Schrägflächen versehene Klauen trägt, die beim normalen Lauf der Maschine in entsprechende Klauen eines auf der anzutreibenden Welle in Keilnuten geführten Kupplungsteils (f) eingreifen, dagegen bei Umkehr der Drehrichtung des Motors mit Geräusch auf diesem Kupplungsteil schleifen.
DE1920345436D 1920-04-16 1920-04-16 Verfahren zur Inbetriebhaltung von als Fahrzeugmotoren dienenden Zweitaktverbrennungskraftmaschinen Expired DE345436C (de)

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