DE34540C - Maschine zum Schleifen von Fräsern, Reibahlen u. dergl - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Fräsern, Reibahlen u. dergl

Info

Publication number
DE34540C
DE34540C DENDAT34540D DE34540DA DE34540C DE 34540 C DE34540 C DE 34540C DE NDAT34540 D DENDAT34540 D DE NDAT34540D DE 34540D A DE34540D A DE 34540DA DE 34540 C DE34540 C DE 34540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
grinding
adjustable
screws
nuts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34540D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. E. REINECKER in Chemnitz
Publication of DE34540C publication Critical patent/DE34540C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/02Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1885 ab.
Bei Hervorbringung der scharfen Schneidkante ab, Fig. 4, eines · Zahnes durch das Schleifen der tangentialen Fläche c ist der in dem Support eingespannte Gegenstand durch diesen so zu bewegen, dafs die Fläche c und die schleifende Fläche sich gegenseitig tangiren bezw. in einander fallen. l Daher richtet sich die Anordnung der Schleifmaschine im Ganzen nach der Lage der Schleifradwelle, insbesondere nach der Form des Schleifrades und der Richtung der Fläche, in welcher geschliffen wird, zu der Schleifradwelle. Für die Einrichtung des Supportes ist die Grundform des Gegenstandes sowohl, als die Lage und Richtung der Zähne auf demselben, sowie deren Dimensionenverhältnisse bestimmend. Bei der vorliegenden Schleifmaschine ergeben sich die Grundformen der Gegenstände mit Zähnen, an welchen die Fläche c geschliffen wird, entweder als cylindrisch oder konisch, die Schneidkante α b entweder gerade oder schraubenförmig bezw. spiralförmig gewunden und entweder auf den Mantel- oder Grundflächen liegend. Die zu schleifenden Gegenstände sind entweder langgestreckt oder scheibenförmig. 'Da nun die ersteren ein anderes Verhältnifs der Abmessungen der oberen Supporttheile - bedingen als die letzteren, und bei ihnen eine universellere Bewegungsfähigkeit des Supportes nicht erforderlich ist, so ist der Support der vorliegenden Schleifmaschine zunächst nur für lange, schwere Stücke, z. B. für Reibahlen, eingerichtet; er kann jedoch durch den Supportaufsatz, Fig. 10, zum Schleifen der eine complicirtere Bewegung des Supportes erheischenden Scheibenfräser vervollständigt werden.
Die Schleifradwelle W ist horizontal gelagert und gegen Verschiebung durch die beiden auf ihr festen Ringe r' r", welche nur eine der beiden geschlitzten und nachstellbaren Lagerbüchsen zwischen sich haben, gesichert.. Von den beiden an den Enden der Welle befestigten Schleifrädern wird S zum Schleifen von Gewindebohrern, scheibenförmigen Fräsern etc., bei welchen die Fläche c profilirt ist und deshalb die Fläche d geschliffen wird, benutzt.
" Der Schleifring R ist ausschliefslich zur Bearbeitung der nicht profilirten Fläche c bestimmt. Da bei dem Schleifring R die schleifende Fläche in einer Ebene senkrecht zur Achse der Schleifradwelle fällt, so mufs auch die Achse langer Stücke, .und zwar bei cylindischen genau, bei konischen ungefähr senkrecht zur Schleifradwelle, also gekreuzt mit dem Hauptgestell der Maschine, liegen, wodurch aber die bei ähnlichen Maschinen durch Anwendung der gewöhnlichen Schleifscheiben immer wiederkehrende langstielige Verbindung zwischen Support und Maschinengestell vermieden und dem Support eine gedrungene, äufserst stabile, symmetrische Anordnung und grofse Handlichkeit gegeben wird.
Beim Schleifen der Fläche d an Stücken, welche auf den Support gespannt werden können, wird der Ring R durch eine Scheibe wie S ersetzt und die Schleifradwelle W durch das Stück X, Fig. 4, verlängert, wodurch der Support den Ort nicht zu ändern braucht.
.; Am Supporte wird die verticale Verschiebung durch den Winkel B am Gestelle A. bewirkt, und zwar durch Drehung der zum Rade ausgebildeten, zwischen den Ansätzen Al und A" gelagerten Mutter M auf der in B festen Spindel T. Die horizontale Verschiebung des Schiebers C auf B wird durch Vermittelung der in C gelagerten Spindel T" bewirkt; die in B feste
(S. Auflage, ausgegeben am 22. September iScp.)
Mutter M" steht senkrecht zur schleifenden Fläche des Ringes R; durch sie erfolgt das Anstellen des Gegenstandes an den Schleifring. Da es darauf ankommt, den Gegenstand öfter von dem Schleifring entfernen und demselben wieder nähern zu können, ohne die vorher eingenommene äufserste Stellung auch nur im Geringsten zu überschreiten, so ist in dem Schieber C noch eine zweite Spindel T"\ Fig. 5 und 6', parallel neben der ersten gelagert, auf welcher sich die durch Gleiten auf dem Schieber C gegen Verdrehen gesicherte Mutter .M'" durch Drehung von T'" verschieben läfst. Wenn nun der Schieber C gegen den Ring -R bewegt wird, so macht natürlich die Mutter M'" dieselbe Bewegung, doch wird eine Weiterbewegung von C verhindert, sobald M'" an den Kopf E der in B festen Schraube B' stöfst, und geschieht dies je nach dem Stande der Mutter M'" auf der Spindel T" für irgend eine vorher einzustellende Lage von C zu B.
Das Drehstück D ist in horizontaler Ebene auf C drehbar und feststellbar, es trägt den oberen Schieber G und hat den Zweck, dafs dieser bei gewundenen Zähnen etwas schief an der schleifenden Fläche vorbeigeführt werden kann. Mit G ist der lange Drehtheil H verbunden, auf welchem in einem Längseinspannschlitze die beiden Spitzenstöcke t' und t" verschoben und an beliebiger Stelle festgezogen werden können.
Der lange Drehtheil H steht gegen den oberen Schieber G der Länge nach unsymmetrisch, da aber z. B. die Reibahlen an dem einen Ende auf einen grofsen Theil ihrer Länge ohne Zähne sind, so wird dadurch, dafs man das Halsende der Reibahle nach dem längeren Ende von H hinlegt, die Arbeitsstelle wieder nach der Mitte gebracht. Die Verbindung zwischen G und H wird dadurch sehr solid, dafs beide auf ihrer ganzen Länge mit den horizontalen Seiten auf einander liegen. Ihre gegenseitige Verdrehung geschieht um den kurzen Bolzen O in der Mitte von G durch die Schrauben P' und P", welche zugleich die genaue Einstellung von H zu G hervorbringen. Denn quer durch H liegen die Nuthen N' N", Fig. 7, 8 und g, welche durch die in ihnen festen Muttern Q' Q." mit den Schrauben P' P" auf der einen Seite verschlossen werden; in die Nuthen N' N" sind die Muttern Y' Y" eingeschoben, so dafs, wenn ihre in einem kurzen Längsschlitze F' F" von G liegenden Schrauben Z' Z" angezogen werden, sich H fest an G preist, wenn jedoch die Schrauben Z1Z" etwas gelüftet sind, durch Hineinschrauben der einen und gleichzeitiges Herausschrauben der anderen von den beiden Schrauben P' P" das Drehstück H um O gedreht wird, indem, während eine der Schrauben, z. B. P', auf eine der Muttern Y' drückt, die Muttern Y' Y" in den Nuthen N' N" und die Schrauben Z' Z" in den Schlitzen F' F" verschoben werden.
Um zu bewirken, dafs das zwischen Spitzen eingespannte Stück sich beim Schleifen nicht in ungewünschter Weise um seine Achse drehe, wird dasselbe durch eine Schnur mit daran gehängtem Gewicht zu drehen gesucht und dieser Drehbestrebung durch einen Aufhalter L entgegengewirkt. Je nachdem es nun erforderlich ist, den Aufhalter L gegen den Schleifring R oder gegen den zu schleifenden Gegenstand festzustellen, wird derselbe mit dem Drehstück H oder dem Schieber G verbunden, zu welchem Zwecke B einen besonderen Schraubenbolzen hat und sich auf H noch ein Arm K, Fig. 1, mit einem gleichen Schraubenbolzen k anbringen läfst, auf die die Stange des Aufhalters L aufgeschraubt wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: Eine Schleifmaschine, an welcher sich folgende charakteristische Einrichtungen befinden:
1. Zum Zweck, lange Gegenstände derartig bearbeiten zu können, dafs die zu bearbeitende Stelle stets in derselben verticalen Ebene liegt, auf welcher die Achse des Schleifringes R senkrecht steht, die Anwendung des mit stellbaren Spitzenstöcken versehenen, in D stell- und drehbaren Schiebers G.
2. Zum Zweck, die Bewegung des Schiebers C beim Anstellen des zu schleifenden Gegenstandes an bestimmter Stelle aufzuhalten, die Anwendung der mit Schieber C beweglichen Spindel T"', deren verschiebbare Mutter M'" an der Weiterbewegung verhindert wird. >
3. Zum Zweck, lange, wenig konische Reibahlen schleifen zu können, die Anwendung des um Bolzen O in horizontaler Ebene drehbaren, auf dem Schieber G aufliegenden Stückes H, welches mit den beliebig einstellbaren Spitzenstöcken V t" versehen ist.
4. Die eigentümliche Combination der Einrichtung zur Verbindung und gegenseitigen Verdrehung bezw. Feststellung zwischen dem Schieber G und dem Drehstück H durch die geraden Quernuthen N' N", die Stellschrauben P' P" mit den in JV' N" festen Muttern. O' O" und der in N' N" losen Muttern Y' Y" mit den in den Schlitzen F' F" verrückbaren Schrauben Z' Z".
5. Die Anbringung eines zum Halten des Gegenstandes oder der Schleifscheibe dienenden Aufhalters L, welcher verstellbar und mit Drehstück D verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34540D Maschine zum Schleifen von Fräsern, Reibahlen u. dergl Expired - Lifetime DE34540C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE34540C true DE34540C (de)

Family

ID=310447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT34540D Expired - Lifetime DE34540C (de) Maschine zum Schleifen von Fräsern, Reibahlen u. dergl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE34540C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0637276B1 (de) Andruckvorrichtung für holzfräsmaschinen
DE1577451C3 (de) Verfahren zum Nachschleifen eines Werkzeugstahles
DE1427488B2 (de) Schleifmaschine zum Schärfen der Messer eines Messerkopfes
DE3530745A1 (de) Messerkopf
DE3306150C2 (de) Schleifmaschine zum Schärfen und Hinterschleifen der Schneiden an den Zähnen von Werkzeugen für Werkzeugmaschinen
DE34540C (de) Maschine zum Schleifen von Fräsern, Reibahlen u. dergl
DE2614419A1 (de) Saegenschaerfmaschine
DE127387C (de)
DE1944565C3 (de) Vorrichtung zum Festlegen eines Steines während seiner Bearbeitung
DE10031460B4 (de) Aufspann-und Positioniervorrichtung, insbesondere für lange und dünne Werkstücke
CH307069A (de) Schraubstock, insbesondere für Fräsmaschinen und Drehbänke.
DE823695C (de) Rohrschneidegeraet mit Kraftantrieb
DE524704C (de) Maschine zum Schleifen der Schneidenflaeche der Schneiden, insonderheit schraubenlinienfoermiger Gestalt von Fraesern o. dgl.
DE837797C (de) Gewindeschneidkluppe mit Einstellring fuer die Backen
DE640306C (de) Bohrstange mit Feinverstellung
DE37809C (de) Maschine zum Anspitzen von Bohrern
CH236811A (de) Schneidwerkzeug.
DE879368C (de) Vorrichtung zum Feinstbearbeiten, insbesondere Laeppen oder Honen von zylindrischen Flaechen
DE2152562A1 (de) Vorrichtung zur Nachbildung von Flachschluesseln fuer Verriegelungsschloesser
DE107899C (de)
DE1955787U (de) Schleifvorrichtung fuer elektroden.
DE406384C (de) Vorrichtung zur Herstellung kantiger Werkstuecke
DE257594C (de)
DE2131709A1 (de) Maschine zum Scharfschleifen von Gesteinsbohrern
DE1104377B (de) Maschine zum Schleifen von Beilen, AExten od. dgl.