DE3448207C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Versorgen
eines Brennstofftankes und eines Motors mit Brennstoff für
ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug, gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-OS 26 40 243 be
kannt. Bei dem dort beschriebenen Motor wird eine abgas
hohe Temperatur dem Brennstofftank zugeführt. Es ist anzu
nehmen, daß die Temperatur zwischen 650° und 850°C be
trägt. Somit wird die Speicherlegierung übermäßig erwärmt
und es gelangt zuviel Wasserstoffgas zum Motor. Die
Ventilsteuereinheit ist mit einem Ventil verbunden, um den
Betrieb des Ventils entsprechend dem Durck des Wasser
stoffgases zu steuern. Dieses Ventil steuert die Strömung
des Abgases in Abhängigkeit vom Druck. Es ist jedoch nicht
vorgesehen, durch den Druck des Abgases dessen Strömung zu
steuern, indem ein Drucksensor verwendet wird, der das ge
nannte Ventil steuert. Wenn die Ventilsteuereinheit einer
Abnahme des Druckes des Wasserstoffgases, welches einem
Regler zugeführt werden soll, erfaßt, und wenn die Ventil
steuereinheit das Ventil veranlaßt, Abgas zu einem Rohr zu
richten, so nimmt der Druck des Wasserstoffgases im Tank
ab mit der Folge, daß der Motor seinen Betrieb beendet.
Der EP-A1 00 79 736 ist ein Motor zu entnehmen, der ein
Wasserstoff-Wasser-Motor ist, der gleichzeitig mit zer
stäubtem Wasser und Wasserstoffgas versorgt wird. Aus
dieser Druckschrift ist zu entnemen, daß durch das Ver
mischen von Wasserstoffgas und Wasser in der Verbrennungs
kammer die Temperatur der Verbrennungsgase herabgesetzt
wird. Daraus ergibt sich aber noch nicht die Lehre, dieses
Abgas geringerer Temperatur dem Brennstofftank zuzuführen
im Zusammenhang mit der Verwendung eines Brennstofftankes
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem es möglich
ist, bei einer einwandfreien Betriebsweise des Motors und
einem einfachen, platzsparenden Aufbau desselben, eine
optimale Versorgung mit Wasserstoffgas zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Patentanspruchs gelöst.
Der im Zusammenhang mit dem beanspruchten Verfahren ver
wendete Brennstoffzylinder des Brennstofftanks setzt
sich zusammen aus einem inneren Zylinderabschnitt mit einer
Anzahl von ultrafeinen Poren und einem äußeren Zylinder
abschnitt in Doppelkonstruktion. Eine Wasserstoffspeicher
legierung zum Absorbieren und Desorbieren von Wasserstoff
gas ist zwischen dem inneren Zylinderabschnitt und dem
äußeren Zylinderabschnitt eingefüllt. Die Wasser
stoffspeicherlegierung, die im Zusammenhang mit dem
Brennstofftank der Erfindung verwendet wird, arbeitet
wünschenswerterweise mit einem Wasserstoffabsorp
tions- und -desorptionsdruck von 10 kg/cm2 oder
weniger und vorzugsweise 5 bis 3 kg/cm2 in der Nähe
von Umgebungstemperaturen. Diesbezüglich kann die
Wasserstoffspeicherlegierung Lanthanpentanickel
LaNi5-Legierung, Mischmetall-Nickellegierungen oder
Mischmetall-Legierungen, die einen hohen Anteil von
Lanthan enthalten, Ti-Zn-Mn-Cr-Cu-Legierungen oder
Mg-basierte Legierungen verwenden.
Die Wärmeübertragungsfähigkeit der Wasserstoffspei
cherlegierungen wird vorzugsweise verbessert. Für
diesen Zweck wird 2 bis 5 Gew.-% nadel- oder kri
stallförmiges Aluminium verwendet, welches mit den
Wasserstoffspeicherlegierungen gemischt ist.
Der innere und äußere Zylinderabschnitt der Brenn
stoffzylinder besteht vorzugsweise aus rostfreiem
Stahl unter Berücksichtigung des Wärmewiderstandes
und der Lebensdauer der zylindrischen Abschnitte. Der
innere zylindrische Abschnitt kann ebenso aus Metall
gewebe aus rostfreiem Stahl bestehen.
Ein Ende des äußeren Zylinderabschnittes des Brenn
stoffzylinders ist geschlossen. Eine Öffnung ist am
anderen Ende ausgebildet, um eine Verbindung mit dem
Inneren des inneren Zylinderabschnittes herzustellen.
Eine Vielzahl von Brennstoffzylindern sind im Gehäuse
des Brennstofftanks angeordnet. Die Öffnungen der
Vielzahl von Brennstoffzylindern sind gebündelt, um
mit einem Sammler in Verbindung zu stehen. Dieser
Sammler ist integriert mit dem Gehäuse verbunden.
Andererseits ist im Gehäuse des Brennstofftanks eine
Abgaspassage ausgebildet, die die Abgase des Fahr
zeugmotors zu der Außenseite der Vielzahl von Brenn
stoffzylindern führt, um diese von außen her zu er
wärmen.
Wenn das Wasserstoffgas in den Brennstofftank gemäß
der Erfindung gefüllt wird, werden die Brennstoff
zylinder durch die Brennstoffversorgungsleitung eva
kuiert, die am Sammler angebracht sind, und zwar
bevor das Wasserstoffgas in die Brennstoffzylinder
eingebracht wird, um die Luft in der Vielzahl von
Brennstoffzylindern und dem Sammler ausreichend zu
evakuieren.
Dann wird Wasserstoffgas von der Brennstoffversor
gungsleitung des Sammlers zugeführt. Das Wasserstoff
gas wird von der Brennstoffversorgungsleitung des
Sammlers durch den Sammler in die Öffnungen der Viel
zahl von Brennstoffzylindern in das Innere der inne
ren Zylinderabschnitte gebracht, damit das Wasser
stoffgas durch die ultrafeinen Poren des inneren
Zylinderabschnittes von der Wasserstoffspeicherle
gierung absorbiert werden kann.
Da die Reaktion oder Okklusion von Wasserstoffgas in
der Wasserstoffspeicherlegierung exotherm ist, wird
Luft oder Wasser aus der Motorabgaspassage des Gehäu
ses des Brennstofftanks in das Gehäuse für den Fall
der Zuführung des Wasserstoffgases in den Brennstoff
tank gebracht, um eine Wasserstoffgasversorgung vor
zusehen, während die Vielzahl von Brennstoffzylindern
von außen gekühlt werden. Die Brennstoffversorgungs
leitung des Sammlers wird dann geschlossen, nachdem
eine vorbestimmte Menge von Wasserstoffgas in den
Brennstofftank eingefüllt worden ist.
Da die Reaktion bei der Desorption von Wasserstoffgas
im Gegensatz zur Absorption des Wasserstoffgases ein
endothermer Vorgang ist, wird das Abgas durch die
Motorabgasleitung der Außenseite der Vielzahl von
Brennstoffzylindern zugeführt. In diesem Fall beträgt
der Desorptionsdruck des Wasserstoffgases aus der
Wasserstoffspeicherlegierung 10 kg/cm2 oder weniger
und vorzugsweise 5 bis 3 kg/cm2 in Übereinstimmung
mit dem Absorptionsdruck des Wasserstoffes bei der
Absorption durch die Wasserstoffspeicherlegierung.
Der Grund dafür, daß der Absorptions- und Desorp
tionsdruck des Wasserstoffes 10 kg/cm2 oder weniger
(Erfindung) beträgt, liegt daran, daß ein Druck von
10 kg/cm2 oder mehr keine Anwendung finden kann
infolge der Bestimmungen des japanischen Hochdruckbe
grenzungsgesetzes für Materialien und die Verrohrung
des Gehäuses. Außerdem müßten die Brennstoffzylinder
des Brennstofftanks so sein, daß sie den hohen Druck
aushalten. Es müßten also besondere Materialien ver
wendet werden mit dem Ergebnis, daß die Materialien
schwer und teuer und für Fahrzeuge gefährlich sind.
Da die Vielzahl von Brennstoffzylindern des Brenn
stofftanks der Erfindung durch die Abgase des Motors
von außen erwärmt werden, wenn eine Desorption von
Wasserstoffgas aus der Wasserstoffspeicherlegierung
vorgesehen ist, wird keine besondere Wärmequelle
benötigt, um diesen Desorptionsvorgang einzuleiten.
Dadurch kann der Brennstofftank besonders kompakt
ausgebildet sein. Weiterhin kann die vorliegende
Erfindung bei einem herkömmlichen Wasserstoffgasmotor
Verwendung finden. Die vorliegende Erfindung ist
besonders wirksam für einen Wasserstoff-Wasser-Motor,
bei dem atomisiertes Wasser, d. h. zerstäubtes Wasser,
mit Wasserstoffgas vermischt ist.
Da mehr insbesondere das Abgas des Motors im Fall von
Wasserstoff beträchtlich hohe Temperaturen erreicht
(nahezu 1000°C), können die Brennstoffzylinder
nicht so wie sie sind erwärmt werden. Das Abgas soll
te so dem Brennstofftank zugeführt werden, daß es auf
geeignete Weise gekühlt wird. Das Abgas des Wasser
stoff-Wasser-Motors hat jedoch eine niedrigere Tem
peratur als der reine Wasserstoffmotor, so daß das
Wasserstoffgas unverändert dem Brennstofftank zuge
führt werden kann, d. h. ohne eine Kühlung, wodurch
Größe und Gewicht des Brennstofftanks reduziert wer
den.
Da bei einem herkömmlichen Wasserstoffbrennstofftank
der Sammler getrennt vom Brennstofftank angeordnet
ist, erfährt dieser während des Fahrens des Fahrzeugs
Vibrationen, so daß Wasserstoffgas auslecken kann. Da
jedoch der Sammler gemäß der Erfindung integriert mit
dem Brennstofftank ausgebildet und somit angebracht
ist, kann der Sammler nicht vibrieren. Außerdem ist
dadurch die Gesamtanordnung kompakt ausgebildet.
Entsprechend der Erfindung befinden sich die Brenn
stoffzylinder, welche Wasserstoffgas bei einem Ab
sorptions- und Desorptionsdruck von 10 kg/cm2 oder
weniger in die Wasserstoffspeicherlegierung füllen,
in dem Gehäuse des Brennstofftanks. Das Wasserstoff
gas kann jeweils bei einem Absorptions- und Desorp
tionsdruck von 10 kg/cm2 in den Brennstofftank
gefüllt bzw. von diesem abgegeben werden, indem die
Vielzahl von Brennstoffzylindern von außen gekühlt
oder erwärmt werden. Dadurch kann das Wasserstoffgas
im wesentlichen auf dieselbe einfache Weise gehand
habt werden, wie in einem herkömmlichen Benzinmotor.
Da der Brennstofftank der Erfindung weiterhin hin
sichtlich Gewicht und Größe reduziert werden kann,
eignet sich der erfindungsgemäße Brennstofftank auf
ausgezeichnete Weise für den tatsächlichen Einbau in
ein Fahrzeug.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er
findung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei
bung der in den Zeichnungen rein schematisch darge
stellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt:
Fig. 1 eine Teilvorderansicht einer Ausführungs
form eines Brennstofftanks für ein wasserstoffbetrie
benes Fahrzeug entsprechend der Erfindung,
Fig. 2 eine Teilseitenansicht des Brennstofftanks,
Fig. 3 eine Schnittansicht eines Beispiels des beim
Brennstofftank der Erfindung verwendeten Brennstoff
zylinders und
Fig. 4 ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines
Beispiels für das Absorbieren und Desorbieren des
Wasserstoffgases.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 befindet
sich in einem Brennstofftank 1 eine Vielzahl von
Brennstoffzylindern 3, welche in einem Gehäuse 2
angeordnet sind. Die Brennstoffzylinder 3 sind so
angeordnet, daß eine Vielzahl von in derselben Ebene
angeordneten Öffnungen 4 jeweils mit horizontal ange
ordneten Leitungen 5 verbunden sind. Andererseits ist
ein Verteiler oder Sammler 6 mit Torform integriert
mit dem Gehäuse 2 vor dem Gehäuse 2 befestigt. Die
mit den Öffnungen 4 verbundenen Leitungen 5 der Viel
zahl von in derselben Ebene angeordneten Brennstoff
zylindern 3 sind abwechselnd mit dem linken oder
rechten Ständerabschnitt 7 des Sammlers 6 für jede
Ebene verbunden.
Eine Abgasleitung 8 zum Zuführen von Motorabgasen ist
auf einer Seitenwand des Gehäuses 2 befestigt. Ein
nicht dargestellter Ausgang für das Abgas ist an der
Seitenwand ausgebildet, die der Seitenwand des Gehäu
ses 2 entgegengesetzt liegend angeordnet ist. In
Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen S eine Wasser
stoffgasleitung und V ein Ventil. Fig. 3 ist eine
vergrößerte Schnittansicht eines Beispiels eines beim
Brennstofftank der Erfindung verwendeten Brennstoff
zylinders. Der Brennstoffzylinder 3 setzt sich aus
einem äußeren Zylinderabschnitt 9 und einem inneren
Zylinderabschnitt 10 zusammen. Ein Deckel 11 ist
abgedichtet an einem Ende des äußeren Zylinderab
schnitts 9 befestigt. Die Öffnung 4 ist am anderen
Ende des äußeren Zylinderabschnitts 9 ausgebildet, um
eine Verbindung mit dem Inneren des inneren Zylinder
abschnitts 10 herzustellen. Eine Wasserstoffspeicher
legierung 12, die 2 bis 5 Gew.-% nadel- oder kri
stallförmiges Aluminium enthält, ist zwischen dem
äußeren Zylinderabschnitt 9 und dem inneren Zylinder
abschnitt 10 eingefüllt. Eine Anzahl von ultrafeinen
Poren sind am inneren Zylinderabschnitt 10 ausgebil
det, um Wasserstoffgas absorbieren und desorbieren zu
können.
Die Vielzahl von Brennstoffzylindern 3 im Gehäuse 2
sind notwendigerweise in einem dazwischen befindli
chen Spalt angeordnet. Ein Verbinder 13 ist an der
Außenfläche des Deckels 11 befestigt, welcher ein
Ende jedes Brennstoffzylinders 3 hierfür schließt.
Der Verbinder 13 steht in Eingriff mit einer Ausneh
mung 15, die an der Wand 14 der Rückseite des Gehäu
ses 2 ausgebildet ist. Das andere Ende des Brenn
stoffzylinders 3 ist so aufgebaut, daß die Vielzahl
von Brennstoffzylindern 3 über die Wand 16 an der
Vorderseite des Gehäuses 2 geklemmt wird.
Im Betrieb des Füllens von Wasserstoffgas in den
Brennstofftank 1 wird Wasserstoffgas von einer Was
serstoffgasleitung 5 zugeführt, während Luft oder
Wasser von der Abgasleitung 8 zugeführt werden. Das
Wasserstoffgas wird durch den Sammler 6 und die Lei
tung 5 in das Innere der inneren zylindrischen Ab
schnitte 10 der Vielzahl von Brennstoffzylindern 3 im
Gehäuse 2 zugeführt und weiter von der Legierung 12
über die ultrafeinen Poren der inneren Zylinderab
schnitte 10 der Brennstoffzylinder 3 absorbiert.
Nachdem das Wasserstoffgas vom Brennstofftank absor
biert worden ist, während die Brennstoffzylinder 3 im
Brennstofftank auf die zuvor beschriebene Weise ge
kühlt worden sind, wird das Ventil V der Wasserstoff
gasleitung S geschlossen und die Luft- oder Wasser
versorgung aus der Abgasleitung 8 wird beendet.
Beim Desorbieren des Wasserstoffgases aus dem Brenn
stofftank 1 wird das Abgas des Motors von der Abgas
leitung 8 für das externe Erwärmen der Vielzahl von
Brennstoffzylindern 3 zugeführt und das Ventil V der
Wasserstoffgasleitung S geöffnet. Dann wird das von
der Legierung 12 desorbierte Wasserstoffgas durch die
externe Heizung von der Legierung durch die ultrafei
nen Poren der Innenzylinderabschnitte 10 der Brenn
stoffzylinder 3 in das Innere der inneren Zylinderab
schnitte 10 des Brennstofftanks desorbiert und durch
die Öffnungen 4 und den Sammler 6 aus der Wasser
stoffgasleitung S abgegeben. Insbesondere bei der
vorliegenden Erfindung kann die Wärmeübertragungs
fähigkeit der Wasserstoffspeicherlegierung 12 erheb
lich verbessert werden, da das nadel- oder kristall
förmige Aluminium in den Brennstoffzylindern 3 mit
der Wasserstoffspeicherlegierung 12 vermischt ist.
Da die Wasserstoffspeicherlegierung, die im Zusammen
hang mit der Erfindung verwendet wird, Wasserstoffgas
unter Druck von 10 kg/cm2 und vorzugsweise 5 bis
3 kg/cm2 absorbieren oder desorbieren kann, kann
der Brennstofftank unter Niedrigdruck gehandhabt
werden, so daß für die Materialien für den Brenn
stofftank und die Verrohrung nicht besondere Mate
rialien verwendet werden müssen. Daher ist der Brenn
stofftank der Erfindung preiswert herzustellen und
kann hinsichtlich Gewicht und Größe im Sinne eines
kompakten Aufbaus reduziert werden.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel eines Flußdiagramms für das
Absorbieren und Desorbieren von Wasserstoffgas in dem
Brennstofftank der Erfindung. Das Wasserstoffgas wird
durch Öffnen des Ventils V1 und Schließen des Ven
tils V2 durch die Leitung O zugeführt und wird
durch den Druckmesser PL dem Brennstofftank 1 zuge
leitet.
Nachdem das Wasserstoffgas vollständig eingefüllt
worden ist, wird das Wasserstoffgas dem Motor E durch
Schließen des Ventils V1 und Öffnen des Ventils
V2 zugeleitet, um das Wasserstoffgas im Motor zu
verbrennen.
Andererseits wird das Abgas des Motors E über das
Abgasrohr P ausgestoßen und durch Schließen des Ven
tils V1 und Öffnen des Ventils V2 dem Brennstoff
tank 1 zugeführt, um dadurch die Vielzahl von Brenn
stoffzylindern von außen her zu beheizen, damit das
Wasserstoffgas vom Brennstofftank desorbiert, d. h.
abgegeben werden kann. In diesem Fall stellt ein
Temperaturcontroller TIC, welcher am Brennstofftank 1
befestigt ist, die Abgastemperatur fest. Wenn die
Abgastemperatur als geeignete Temperatur festgestellt
wird, wird das Ventil V3 geschlossen; das Ven
til V4 wird geöffnet, während, wenn die Abgastem
peratur angehoben ist, der Temperaturcontroller das
Ventil V3 öffnet und das Ventil V4 schließt, um
dadurch das Abgas nach außen zu geben. Daher wird
gemäß der Erfindung das Abgas nicht dem Brennstoff
tank 1 zugeführt, wenn die Abgastemperatur zu hoch
ist. Wenn jedoch ein Wasserstoff-Wasser-Motor verwen
det wird, ist die Abgastemperatur relativ niedrig,
was von besonderem Vorteil ist.
Als Beispiel kann der Brennstofftank der vorliegenden
Erfindung mit Wasserstoffgas von neun Wasserstoff
flaschen in 65 Brennstoffzylinder eingefüllt werden.
Man erhält dadurch eine Leistungsfähigkeit in Über
einstimmung mit einem herkömmlichen Brennstoffmotor
für eine Fahrtdistanz von nahezu 350 km.
Claims (1)
- Verfahren zum Versorgen eines Brennstofftankes und eines Motors mit Brennstoff für ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug, durch
- - Versorgen einer Vielzahl von eine Wasserstoffspeicherlegierung enthaltenden Brennstoffzylindern aus einer Brennstoffquelle mit Wasserstoffgas, wobei die Speicherlegierung Wasserstoffgas absorbiert bzw. desorbiert, wobei die Brennstoffzylinder beim Absorbieren von außen gekühlt werden,
- - Unterbrechen der Wasserstoffgaszufuhr zu den Brennstoff zylindern,
- - Versorgen eines Motors mit dem desorbierten Wasserstoffgas und
- - Erwärmen der Brennstoffzylinder beim Desorbieren mit den Motorabgasen, dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Motor als Wasserstoff-Wasser-Motor gleichzeitig mit zerstäubtem Wasser und Wasserstoffgas versorgt wird,
- - dem Brennstofftank zum Desorbieren des Wasserstoffgases ein Motorabgas mit relativ geringer Temperatur zugeführt wird, und
- - die Temperatur des Motor-Abgases im Brennstofftank gemessen und davon abhängig die Abgaszufuhr zum Desorbieren des Wasserstoffgases durch eine Ventilsteuerung gesteuert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications After (1)
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