DE344541C - Verstellbarer Anschlagwinkel - Google Patents

Verstellbarer Anschlagwinkel

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DE344541C
DE344541C DE1921344541D DE344541DD DE344541C DE 344541 C DE344541 C DE 344541C DE 1921344541 D DE1921344541 D DE 1921344541D DE 344541D D DE344541D D DE 344541DD DE 344541 C DE344541 C DE 344541C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/56Gauges for measuring angles or tapers, e.g. conical calipers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Verstellbarer Anschlagwinkel. Die Erfindung bezieht sich auf Anschlagwinkel für Tischlerei-, Montierungs- und andere Zwecke, deren einer Schenkel eine Anzahl nebeneinanderliegender, den verschiedenen gewünschten Winkelstellungen entsprechend geneigter Rasten besitzt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den Rasten ein Bolzen oder zu den einzelnen Rasten im gleichen Winkel konvergierende Gegenflächen angeordnet sind, zwischen die und die-Rasten der andere Schenkel nach jeweiliger Querverschiebung mit einem keilförmigen Teil durch Längsverschiebung eingedrückt und hierdurch in jeder durch die Rasten bestimmten Winkelstellung festgelegt werden kann.
  • Eine Ausführungsform eines solchen verstellbaren Anschlagwinkels ist in der Zeichnung in den Abb. i, 2 und 3 im Aufriß, Kreuzriß und Grundriß veranschaulicht.
  • Der bewegliche Schenkela ist an den. festen, mit einem Schlitz versehenen Schenkel b angelenkt, indem sein Langschlitz e innerhalb des Schlitzes des Schenkels b von einem Querbolzen c durchsetzt wird, auf welchem eine lose Rolle d gelagert ist, die mit dem Langschlitz e in Eingriff steht. Der Grund des Schlitzes des Schenkels b besitzt drei nebeneinanderliegende, Winkeln von 9o, 6o und 45 entsprechende Rasten, gegen die die innere Kante des beweglichen Schenkels a nach dessen Querverschiebung abwechselnd angelegt :-erden kann. Um den beweglichen Schenkel in dessen verschiedenen Lagen feststellen zu können, ohne besondere Befestigungsmittel anwenden zu müssen, ist folgende Einrichtung getroffen Der Langschlitz e des beweglichen Schenkels a ist vom Scheitel weg konvergierend, und die lose Rolle d des Bolzens c besitzt an zwei gegenüberliegenden Stellen Abflachungen f, die durch Stege g voneinander getrennt sind. Die gegenüberliegenden Abflachungen f konvergieren im gleichen Winkel wie die Begrenzungen des Langschlitzes e des Schenkels a, so daß der Langschlitz e, wenn der Schenkel a in der Längsrichtung gegen die Rolle d gedrückt wird, dicht an den Abflachungen f anliegt.
  • Die drei nebeneinander befindlichen, durch Stege g voneinander getrennten Abflachungen fliegen den drei Rasten des Schenkels b genau gegenüber. Wird der Schenkel a in seiner Längenrichtung von dem Bolzen c weggeschoben, so kommt das breite Ende des-Langschlitzes über die Rolle und der Schenkel a kann nunmehr, ohne durch die Stege g gehindert zu sein, in der Querrichtung verschoben werden, so daß er jeder der Rasten gegenübergestellt und an sie angelegt werden kann. Wird dann der Schenkel a in seiner Längenrichtung gegen den Bolzen c gedrückt so verstellt der Langschlitz e zunächst die lose Rolle d derart, daß die Abflachungen f in die Richtung der Seitenbegrenzungen des Langschlitzes e kommen, und dann wirkt der zwischen der inneren Kante des Schenkels a und der ihr benachbarten Seitenbegrenzung des Langschlitzes e liegende Teil des Schenkels a als Keil zwischen der Rast, an die die innere Kante des Schenkels a gelegt worden ist, und der gegenüberliegenden Abflachung f der Rolle d, so daß durch dieses Einwärtsdrücken der Schenkel a in der gewählten Winkelstellung festgelegt ist. Er kann auch, da eine Querverschiebung infolge der Stege g unmöglich ist, von der Rast, an der er anliegt, nicht abgleiten. Soll die Winkelstellung verändert werden, so genügt eine kurze Auswärtsbewegung des Schenkels a in seiner Längenrichtung, um die Verkeilung zu lösen und um den Langschlitz e mit den Abflachungen der Rolle d und damit auch mit den Stegeng außer Eingriff zu bringen, worauf der Schenkel a in der Querrichtung so weit vorgeschoben wird, bis er jener Rast gegenübersteht, die dem neu einzustellenden Winkel entspricht. Dann wird der Schenkel Q gegen diese Rast gelegt und in seiner Längenrichtung fest einwärts gedrückt, wodurch die oben geschilderte Keilwirkung zu seiner Feststellung wieder zustande kommt.
  • Selbstverständlich geneigen die drei angegebenen Rasten auch zur Einstellung des Schenkels a in der Richtung der Supplementärwinkel, so daß also auch Winkel von i2o und r35° gebildet werden können.
  • Das Wesen der Erfindung besteht allgemein darin, daß der eine Schenkel eine Anzahl nebeneinanderliegender, den verschiedenen gewünschten Winkelstellungen entsprechend geneigter Rasten besitzt, denen gegenüber, zu den einzelnen Rasten im gleichen Winkel konvergierende Gegenflächen angebracht sind, zwischen die und die Rasten der andere Schenkel nach jeweiliger Querverschiebung mit einem keilartigen Teil durch Längsverschiebung eingedrückt und hierdurch in jeder durch die Rasten bestimmten Winkelstellung festgelegt werden kann. An Stelle der den Rasten gegenüberliegenden Gegenflächen, die nicht notwendig, wie bei der geschilderten Ausführungsform, beweglich sein müssen, genügt auch ein einfacher Bolzen, und es ist ohne weiteres einzusehen, daß bei der geschilderten Ausführungsform die Verkeilung des Schenkels a zwischen einer der Rasten und dem Bolzen c auch ohne die Rolle d möglich wäre. Würde man diesen Bolzen entsprechend den Stegen j mit Verbreiterungen oder Bunden versehen, so könnte damit gleichfalls eine Querverschiebung des Schenkels a nach erfolgter V erkeilung verhindert werden.
  • Für die Keilwirkung kommt bei der geschilderten Ausführungsform nur der Teil des Schenkels a zwischen seiner Innenkante und der ihr benachbarten Begrenzung des Langschlitzes e in Betracht. Die gegenüberliegende Begrenzung des Langschlitzes kann daher beliebig verlaufen, so daß man also beispielsweise mit einem gewöhnlichen schrägen Langschlitz auskommen könnte, der auch durchaus so breit sein könnte, daß nach Lüftung der Verkeilung eine Querverschiebung über die Stege der Bunde der Rolle d bzw. des sie ersetzenden Bolzens möglich wäre.
  • Die Verkeilung kann übrigens bei entsprechender Wahl des Keilwinkels so wirksam sein, daß sie allein genügt, um ein Abgleiten des Schenkels a von der jeweiligen Rast zu verhindern, so daß man unter Umständen die Stege und Bunde überhaupt entbehren könnte.
  • Selbstverständlich könnte auch ein besonderer keilartig ausgebildeter Teil des Schenkels a zu dessen Festlegung benutzt werden, und wenn man darauf verzichtet, daß die beiden Schenkel gelenkig miteinahder verbunden bleiben sollen, so könnte man das innere Ende des nunmehr gänzlich unabhängigen Schenkels a keilartig ausbilden, um es in die jeweilige Winkelstellung zwischen der entsprechenden Rast und Gegenfläche einzudrücken.
  • Wie man sieht, kann die Erfindung in konstruktiver Beziehung in der verschiedensten Weise verwirklicht weiden, in jedem Falle so, daß es mit wenigen und einfachen Handgriffen möglich ist, die verschiedenen «#Vinkelstellungen zu erreichen und zu fixieren.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE.' i. Verstellbarer Anschlagwinkel, dessen einer Schenkel eine Anzahl nebeneinanderliegender, den verschiedenen gewünschten Winkelstellungen entsprechend geneigter Rasten besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den Rasten ein Bolzen (c) oder zu den einzelnen Rasten im gleichen Winkel konvergierende Gegenflächen (f) angebracht sind, zwischen die und die Rasten der andere Schenkel (a) nach jeweiliger Querverschiebung mit einem keilartigen Teil durch Längsverschiebung eingedrückt und hierdurch in jeder durch die Rasten bestimmten Winkelstellung- festgelegt werden kann.
  2. 2. Anschlagwinkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schenkel (a) auf einem Bolzen (c) des die Raster tragenden Schenkels (b) mittels eines schrägen oder konvergierenden Langschlitzes- (e) längs- und querverschiebbar sitzt, wobei die in die Rasten einzulegende Seitenkante des Schenkels zusammen mit der ihr zunächst liegenden Langschlitzbegrenzung .den zwischen die Rasten und dem Bolzen einzutreibenden Keil bilden.
  3. 3. Anschlagwinkel nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daB der Bolzen mit Bunden zur Bildung von Abschnitten, die den gegenüberliegenden Rasten entsprechen, versehen ist, um eine Querverschiebung des festgelegten beweglichen Schenkels zu verhindern. Anschlagwinkel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bolzen (c) eine lose Rolle (d) sitzt, die auf einer oder bei Verwendung eines Langschlitzes (e) beim beweglichen Schenkel (b) auf zwei gegenüberliegenden Stellen mit einer entsprechend der Breite der gegenüberliegenden Rasten durch Stege (g) unterbrochenen Abflachung (f) versehen ist, die, beim Eindrücken des keilartigen Teiles des beweglichen Schenkels eingestellt, als Gegenfläche zu den Rasten wirkt und dabei die jeweilige Lage des beweglichen Schenkels durch die Stege sichert.
DE1921344541D 1919-04-11 1921-03-20 Verstellbarer Anschlagwinkel Expired DE344541C (de)

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DE1921344541D Expired DE344541C (de) 1919-04-11 1921-03-20 Verstellbarer Anschlagwinkel

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