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Blechscheren-Arbeitstisch
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Die Erfindung betrifft einen Blechscheren-Arbeitstisch, hauptsächlich
zum Schneiden von großen- Tafelblechen, mit auf Konsolen montierten, einstellbaren
Anschlägen.
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Große Tafelbleche werden mit Blechscheren auf Form und Größe geschnitten.
Das Parallelschneiden des Bleches erfolgt mit Hilfe von auf den Blechscheren-Arbeitstisch
montierten hinteren Anschlägen oder einer Anschlagleiste, deren Betätigungselemente
an der Bedienungsseite der Maschine untergebracht sind. Das schnelle Annähern der
gewünschten Größe kann mit elektrischen Druckknöpfen, die Feineinstellung mit einem
Handrad erfolgen.
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Im allgemeinen zeigt ein Zähler die Lage der Anschlagleiste an.
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Beim Schneiden# im Winkel helfen Winkelanschläge beim Einstellen.
Diese Winkelanschläge sind auf den vom Blechscheren-Arbeitstisch herausragenden
Konsolen einstellbar montiert. Das Schneiden von größeren - z.B. 1000 x 2000 mm
- Tafelblechen im Winkel ist recht beschwerlich und umständlich, da die Anschläge
über die Tischebene ständig vorstehen und das Bewegen des Blechs hindern. Diese
Anschläge begrenzen gleichzeitig auch die Anzahl der durch das einmalige Auflegen
durchführbaren Winkelschneidlagen, und zum Herausschneiden einer komplizierteren
Form sind das mehrmalige Einstellen der Anschläge und das mehrmalige Auflegen des
Blechs notwendig.
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Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, einen Blechscheren-Arbeitstisch
derart zu gestalten, daß er - die Nachteile der früheren Ausführungsformen beseitigend
- das unbehinderte Bewegen bzw. schnelle Einstellen und Lagefixieren des zu schneidenden
Blechs ermöglicht.
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Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Blechscheren-Arbeitstisch
gelöst, der zur Schneidkante der Blechschere senkrechte und an der Kante des Arbeitstisches
zu dieser Schneidkante parallel verschiebbare Konsolen aufweist und in der sich
in der Längsachse der Konsolen befindenden Führungsbahn sind unter die Fläche des
Arbeitstisches versenkbare Anschlagbolzen montiert. Die Anschlagbolzen befinden
sich vorteilhaft auf
der Führungsbahn in Gleitkörpern, die senkrecht
zur Schneidkante der Blechschere bewegt werden können.
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Erfindungsgemäß sind die in die einzelnen Gleitkörper eingebauten
Anschlagbolzen mit einer die entgegengesetzte vertikale Bewegung sicherstellenden
Feder und einem Elektromagneten verbunden, wobei die Elektromagneten vorteilhaft
an eine programmierbare Steuereinrichtung angeschlossen sind.
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Erfindungsgemäß ist weiterhin vorteilhaft, wenn sich in den Führungsbahnen
der Konsolen den Gleitkörpern ähnlich bewegbare und einstellbare Kugeleinlagen befinden.
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Die Erfindung wird ausführlicher anhand der Zeichnung veranschaulicht,
die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Blechscheren-Arbeitstisches
darstellt. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen
Blechscheren-Arbeitstisches mit eine-m aufgelegten Werkstück, Fig. 2 eine Seitenansicht
des Arbeitstisches aus Fig. 1, Fig. 3 einen in der Konsole untergebrachten Gleitkörper
und Anschlagbolzen im Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht
der Einzelheit aus Fig. 3, Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt einer Kugeleinlage
nach der Linie B-B in Fig. 3, Fig. 6 eine Draufsicht der Kugeleinlage aus Fig. 5,
und Fig. 7 ein Schnittmuster eines auf dem erfindungsgemäßen Blechscheren-Arbeitstisch
hergestellten Werkstücks.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Schneidkante 2 auf den Arbeitstisch
1 der Blechschere montiert; dazu senkrecht sind horizontal abstehende Konsolen 3
an der Vorderkante des Arbeitstisches 1 befestigt und diese Konsolen sind zum besseren
Einstellen parallel zur Schneidkante 2 horizontal verschiebbar
und
in beliebiger Lage fixierbar. Außerdem können die Konsolen 3 - wie aus Fig. 2 ersichtlich
ist - zwangsläufig auch in vertikaler Richtung eingestellt werden. Die entsprechende
Lage der Konsolen 3 zueinander wird durch Streben 4 gewährleistet.
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In der Achsenlinie der Konsolen 3 befinden sich als Längsschlitze
ausgebildete Führungsbahnen 5, in denen in einem Gleitkörper 6 montierte Anschlagbolzen
7 bzw. Kugeleinlagen 8 geführt werden. Aufgabe der Anschlagbolzen 7 ist es, beim
Schneiden im Winkel die Lage des Blechs zu bestimmen, während die Kugeleinlagen
8 dem leichteren Verdrehen und Einstellen des Blechs dienen, wie es in Fig. 1 zu
sehen ist, wo durch eine strichpunktierte Kontur ein Werkstück 14 gekennzeichnet
ist, das im dargestellten Schneidschritt von den sich auf der Konsole 3 befindenden
Anschlagbolzen 7 (kl!, V, VI) in entsprechender Lage gehalten wird.
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Die Figuren 3 und 4 veranschaulichen den Aufbau und die Anordnung
des Anschlagbolzens 7 bzw. des diesen aufnehmenden Gleitkörpers 6 besonders gut.
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Aus den Figuren ist ersichtlich, daß sich auf den Anschlagbolzen 7
im Gleitkörper 6 eine Feder 9, d.h. eine Druck fe der- stützt, die als Rückstellfeder
den Anschlagbolzen 7 unter die Fläche des Arbeitstisches 1 schiebt. Gleichzeitig
befindet sich unter dem unteren Ende der Feder 9 bzw. des Anschlagbolzens 7 ein
Hubelektromagnet 10, der auf einen entsprechenden Impuls hin den Anschlagbolzen
7 über die Fläche des Arbeitstisches 1 hinausschiebt.
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Der Elektromagnet 10 ist zweckmäßig über eine Leitung 11 mit einer
programmierbaren Steuereinrichtung verbunden; von der jeder Anschlagbolzen 7 - wenn
notwendig, gleichzeitig auch mehrere - zu einem von der gegebenen Technologie gewünschten
Zeitpunkt betätigt werden kann.
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Der als rechteckiger Gleitstein ausgebildete Gleitkörper 6 kann in
der Führungsbahn 5 der Konsole 3 mittels Schrauben 12 befestigt bzw. mit deren Hilfe
entlang der Führungsbahn 5 eingestellt werden. Hierzu ist in den Konsolen ein von
den Schrauben 12 durchquerter seitlicher Führungsschlitz ausgebildet, der in den
Führungsschlitz 5 seitlich einmündet. Die Schrauben 12 sind in Gewindelöcher des
Gleitkörpers 6 eingeschraubt.
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Ein zweckmäßiges Zubehör des erfindungsgemäßen Blechscheren-Arbeitstisch
es ist noch die Kugeleinlage 8, die ausführlicher in den Figuren 5 und 6
dargestellt
ist. Die in einem Einsatzhalter 13 drehbar sitzende Kugel 8, die über die Oberseite
der Konsolen 3 hinausragt, kann - ähnlich wie der Gleitkörper 6 - mit Hilfe der
Schrauben 12 auf jedem Punkt der Führungsbahn 5 bzw. auf einer der Konsolen 3 -
dadurch ein leichteres Drehen bzw. Lageeinstellen des Werkstücks 14 fördernd - befestigt
werden.
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Die Anwendung des erfindungsgemäßen Blechscheren-Arbeitstisches kann
am besten am Beispiel der Herstellung des in Fig. 7 dargestellten Werkstücks 14
veranschaulicht werden.
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Für das aus einem Tafelblech herzustellende Werkstück 14 wird zuerst
ein Schnittmuster angefertigt, an dem bestimmt wird, mit wie vielen Schneidschritten
die Form des gegebenen Werkstückes gestaltet wird und wieviel Schneidabfall 15 dabei
entsteht. Für die einzelnen Schneidschritte wird festgelegt, wo die einzelnen Anschlagbolzen
7 auf den Konsolen 3 untergebracht sind und bei welchem Schneidschritt sie betätigt
werden müssen. Dann werden die notwendigen Anschlagbolzen 7 an den entsprechenden
Stellen montiert, und die Steuereinrichtung wird entsprechend einprogrammiert.
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Dann besteht die Aufgabe des das Schneiden durchführenden Arbeiters
nur darin, durch Knopfdruck die dem gegebenen Schneidschritt entsprechenden Anschlagbolzen
7 herauszuheben, nachdem das Blech in eine entsprechende Lage gedreht wurde. Nach
dem Schneiden verschwinden die Anschläge; so wird das Drehen des Werkstückes nicht
behindert; im Gegenteil, es wird auch durch die an den entsprechenden Stellen montierten
Kugeleinlagen 8 gefördert. Da beim Schneiden drei Punkte die Lage des Blechs zur
Schneidkante der Blechschere bestimmen, muß für einen gegebenen Schneidschritt das
Herausheben einer entsprechenden Anzahl von Anschlagbolzen 7 einprogrammiert werden.
Als Beispiel ist in Fig. 1 das Einstellen des Werkstückes 14 vor dem zweiten Schneidschritt
zu den durch entsprechende Indexe gekennzeichneten Anschlägen 7 zu sehen.
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Die wichtigsten Vorteile des erfindungsgemäßen Blechscheren-Arbeitstisches
sind wie folgt: - die sich vor der Blechschere befindenden Konsolen können schnell
entsprechend der gewünschten technologischen Vorschrift eingestellt werden,
ein
minimaler Materialtransport ist erforderlich, da das Winkelschneidendes Werkstückes
durch ein einziges Auflegen gelöst werden kann (in der Zeichnung wird z.B. achtmal
im Winkel geschnitten; die Schnittzahl kann aber je nach Bedarf entsprechend erhöht
werden).
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das Bewegen der auf die Konsolen gelegten Bleche auf den eingebauten
-schnell umstellbaren - Kugeleinlagen ist leicht.
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die Anschläge -befinden sich während des Bewegens des Bleches unter
der Bewegungsebene; so wird das Bewegen nicht behindert.
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die Größen einstellung kann - auf Grund der vom Programmblatt abgele#senen
Werte - mit Hilfe von Meßlinealen oder mit Hilfe einer Meisterschablone erfolgen.
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die Lagepositionen der für die Werkstücke notwendigen Anschläge können
auch in einem Rechner - Einstellung in den Koordinatenachsen X und Z -verarbeitet
werden.
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die Einstellung der Anschläge und Kugeleinlagen in gegebene Positionen
kann leicht und schnell mit Hilfe von #eingebauten Imbusschrauben erfolgen.