DE3434087C2 - Trapezgurt für Stehsegler - Google Patents

Trapezgurt für Stehsegler

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DE3434087C2 DE3434087A DE3434087A DE3434087C2 DE 3434087 C2 DE3434087 C2 DE 3434087C2 DE 3434087 A DE3434087 A DE 3434087A DE 3434087 A DE3434087 A DE 3434087A DE 3434087 C2 DE3434087 C2 DE 3434087C2
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Trapezgurt (1) für das Windsurfen. Ein Haken (14) ist auf einem Schlittenbauteil (13) angeordnet, welcher auf Führungsbahnen (11, 12) gegenüber einer als breite Spreizschiene (7) ausgebildeten Haltevorrichtung seitlich verschiebbar ist. Die Führungsbahnen (11, 12) können hierbei gleichzeitig die Spreizschiene bilden. Der Schlittenbauteil (13) wird durch eine Rückstellvorrichtung (17) in seiner Mittellage gehalten. Bevorzugt sind die Führungsbahnen (11, 12) nach vorne und nach oben bogenförmig gestaltet. Durch diese Konstruktion befindet sich der Haken (14), unabhängig von der Stellung eines Benutzers (24), ständig in der optimalen Stellung, wobei die durch das Trapez (1) aufgenommenen Kräfte großflächig ohne Zusammendrücken des Brustkorbes auf den Körper übertragen werden.

Description

1 !.Trapezgurt nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlittenbauteil (13) die untere Führungsbahn (12) in einer durchgehenden Bohrung (15) gleitend verschiebbar aufnimmt, und daß die obere Führungsbahn (11) in einer parallel zur Bohrung (15) verlaufenden, einseitig offenen Ausnehmung (16) aufgenommen ist.
12. Trapezgurt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Befestigungsösen (8,9) für die Schultergurte (3,4) an der oberen Führungsbahn (11) befestigt sind, derart, daß sie in der Bewegungsbahn der Ausnehmung (16) des Schlittenbauteils (13) liegen.
13. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellvorrichtung (17) durch zwei Gummiseilabschnitte (18, 19)
ίο gebildet ist, welche den Schlittenbauteil (13) in der Mittellage halten.
14. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feststelleinrichtung (29) zum Festlegen des Schlittenbauteils (13) in der Mittellage vorgesehen ist
15. Trapezgurt nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dis Feststelleinrichtung (29) durch einen Schieber (30) gebildet ist welcher formschlüssig zwischen zwei Anschlägen (31,32) eingreift
16. Trapezgurt nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (31, 32) durdh gegenüber der Führungsbahn (11) im wesentlichen senkrecht stehende Abschnitte der Befestigungsösen (8,9) gebildet sind, wobei der Abstand der Befestigungsösen (8, 9) der Breite des Schiebers (30) entspricht
17. Trapezgurt nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (30) in einer Ausnehmung (33) des Schlittenbauteils (13) gleitend verschiebbar gelagert ist.
18. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Führungsbahn (12) zwei den Anschlägen (31,32) an der oberen Führungsbahn (11) entsprechende Anschlage (38,39) vorgesehen sind, und daß die Abmessungen des Schlittenbauteils (13) derart sind, daß dieser sowohl mit dem Hakeri (14) nach oben als auch nach unten weisend auf den Führungsbahnen (11,12) befestigbar ist.
Die Erfindung betrifft einen Trapezgurt für Stehsegler mit einem an Schultergurten und einem Brustgurt über eine Haltevorrichtung befestigten Haken, welcher in beidseitig am Gabelbaum des Segelbrettes mit beiden Enden befestigte Tampen einhängbar ist, wobei die Gurte mit einem gepolsterten, großflächigen Rückenteil verbunden sind, der Haken bei angelegtem Trapezgurt auf der Brust des Benutzers sitzt, die Haltevorrichtung als Spreizschiene aus steifem Material in einer Länge etwa der Brustkorbbreite des Benutzers entsprechend ausgebildet ist und die Enden des Brustgurtes an den Enden der Spreizschiene angreifen.
Ein derartiger Trapezgurt ist in der DE-OS 31 40 668 beschrieben, wobei ein großflächiger Kunststoffteii als Spreizschiene vorgesehen ist, in dessen Mitte mittels einer aus Metall bestehenden Grundplatte der Haken starr befestigt ist. Die Spreizschiene wirkt hierbei ddm Seitlicher! 2uSSrTimAnrir'accian ^***? Rmctl/nrhpc pntirpoon indem die an dem Haken aufgebrachte Kraft quasi parallel zu den Brustkorbseiten eingeleitet und auf den Rückenteil übertragen wird.
Durch diese Konstruklion wird zwar ein erheblicher Vorteil bei der Verteilung der auf den Brustkorb eines Benutzers wirkenden Kräfte erzielt, es hat sich jedoch in der Fahrpraxis herausgestellt, daß auch diese bekannte
Konstruktion den Nachteil mit sich bringt, daß die Kraft asymmetrisch auf den Körper übertragen wird. Bei sämtlichen bekannten Trapezgurten ist nämlich der Haken evwa in der Brustmitte des Benutzers angebracht. In den seltensten Fällen steht jedoch der Stehsegler mit der Brustvorderseite direkt frontal zum Segel, sondern ist immer bestrebt, eine leicht nach vorre gedrehte Haltung aufzunehmen. In diesem Falle ist bei der bekannten Konstruktion die breite Spreizschiene ausgesprochen hinderlich, da das in dieser Haltung entlastete Ende vom Körper versucht, wegzustehen, während das belastete Ende den gesamten Trapezgurt gegenüber dem Körper verschiebt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Trapezgurt der eingangs definierten Art so auszubilden, daß unabhängig von der jeweils durch den Benutzer eingenommenen Stellung der Haken jeweils in optimaler Lage befindlich ist und insbesondere die auf den Körper übertragenen Kräfte symmetrisch in den Trapezgurt eingeleitet werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Haken auf einem gegenüber der Spreizschiene gefesselt auf Führungsbahnen geführten und querverschieblichen Sehliltcnbauteil befestigt ist
Es ist offensichtlich, daß durch diesen erfindungsgemäßen Vorschlag es möglich wird, daß sich der Benutzer gegenüber dem Segel dreht, ohne daß die Enden der Spreizschiene unterschiedlich belastet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unleransprüchen angegeben.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung nach der Erfindung ist eine Rückstelleinrichtung vorgesehen, welche die Mittellage des Schlittenbauteiles bezüglich der Länge der Spreizschiene sicherstellt. Diese Weiterbildung nach der Erfindung ist deshalb von Vorteil, daß nach Manövern oder nach zwischenzeitlichem Aushaken immer der Haken in der gewohnten Mittellage der Spreizschiene befindlich ist
Im einzelnen ist es vorteilhaft, die Spreizschiene aus einer oberen und einer unteren Führungsbahn für die Schlittenführung auszubilden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Führungsbahnen bogenförmig nach oben gewölbt, wobei der höchste Punkt der Bcgenform der Mittellage des Schlittenbauteils entspricht. Durch diese besondere Ausbildung der Führungsbahnen wird ein Aushaken, d. h. ein Lösen des Hakens vom Trapeztampen verhindert. Darüber hinaus verläuft hierdurch die Ebene des Hakens in jeder Stellung gerade und es ist sichergestellt, daß in jeder Stellung des Benutzers ein gleichbleibender Zug nach unten auf den Trapeztampen ausgeübt wird.
Im einzelnen ist es besonders vorteilhaft, die Führungsbahnen ebenfalls nach vorne bogenförmig vorzuwölben, wobei der höchste Punkt der Bogenform ebenfalls der Mittellage des Schlittenbauteils entspricht. Hierdurch wird zwischen Körper des Benutzers und Schlittenbauteil das für die ungehinderte Hakenbewegung bzw. ungehinderte Bewegung des Schlittens erforderliche Spiel geschaffen.
ist ps Hip Führiinashahnpn
durch Rohre zu bilden, welche gleichzeitig die Spreizschiene bilden.
Im einzelnen ist es besonders bevorzugt, die Befestigungspunkte für die Brustgurte als senkrecht verlaufende, schlitzförmige öffnungen jenseits der beiden einander gegenüberliegenden Enden der Führungsbahnen auszubilden, wobei besonders bevorzugt die schlitzförmigen Öffnungen gegenüber den Enden der Führungsbahnen nach oben versetzt angeordnet sind. Eine besonders bevorzugte Weiterbildung dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Oberenden der schlitzförmigen Öffnungen etwa auf der Höhe des obersten Punktes der oberen Führungsbahn liegen. Durch diese Ausbildung wird in einfachster Weise verhindert, daß die Spreizschiene bei Entlastung Kippbewegungen, insbesondere nach vorne, ausführen kann.
Bei alternativen Ausführungsformen ist es ebenfalls möglich, die Führungsbahnen mit unterschiedlichen Wölbungen nach vorne auszubilden, um hierdurch besonders zweckdienliche Orientierungen des Hakens für die verschiedenen Fahrstellungen zu erzeugen.
Bei einer bewährten praktischen Ausführungsform nimm« der Schlittenbauteil die untere Führungsbahn in einer durchgehenden Bohrung gleitend verschiebbar auf, und die obere Führungsbahn ist in einer parallel zur Bohrung verlaufenden, einseitig offenen Ausnehmung aufgenommen. Hierdurch ist es bei der beschriebenen Konstruktion, bei welcher die Führungsbahnen gleichzeitig die Spreizschiene bilden, ohne weiteres möglich, an der oberen Führungsbahn ein oder mehrere Befestigungsösen für die Schultergurte zu befestigen, welche dann in der Bewegungsbahn der Ausnehmung des Schlittenbauteils liegen, d. h. dessen Bewegung nicht behindern.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel ist es bevorzugt, die Rückstellvorrichtung durch zwei Gummiseilabschnitte zu bilden, welche den Schlittenbauteil in der MitteHage halten.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist zusätzlich eine Feststelleinrichtung zum Festlegen des Schlittenbauteils in der Mittellage vorgesehen. Dies gibt dem Benutzer eines erfindungsgemäßen Trapezgurts die zusätzliche Möglichkeit, diesen wie einen herkömmlichen Trapezgurt verwenden zu können, was insbesondere für Anfänger von Vorteil sein kann. Im einzelnen kann diese Ausführungsform dadurch weitergebildet werden, daß die Feststelleinrichtung durch einen Schieber gebildet ist, welcher formschlüssig zwischen zwei Ansphlägen eingreift.
In vorteilhafter Weise sind die Anschläge durch gegenüber der Führungsbahn im wesentlichen senkrecht stehende Abschnitte der Befestigungsösen gebildet, wobei der Abstand der Befestigungsösen der Breite des Schiebers entspripht.
Im einzelnen ist es bevorzugt, daß der Schieber an einer Ausnehmung des Schlittenbauteils gleitend verschiebbar gelagert ist. Hierdurch ist es einfach möglich, durch Betätigung des Schiebers den Schlittenbauteil festzulegen.
pine ganz besonders bevorzugte Ausführungsform naph der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Führungsbahn zwei den Anschlägen an der oberen Führungsbahn entsprechende Anschläge vorgesehen sind und daß die Abmessungen des Schlittenbauteils derart sind, daß dieser sowohl mit dem Haken nach oben als auch nach unten weisend auf der Führungsbahn befestigter ist. Hierdurch wird der Vorteil erzielt,
Haft u/ip Hipc Hpm nprcftnlir^ipn rvpcchma^l· Hpc Rpniit-
zers entspricht, der Haken des Trapezgurtes nach vorliegender Erfindung sowohl nach oben offen als auch nach urten offen gefahren werden kann, indem lediglich der Schlittenbauteil umgedreht wird. Die andersartige Orientierung behindert weder die Funktion des Schlittenbauteils noch die Möglichkeit, diesen jn der Mittellage festzulegen.
im folgenden wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen beispielhaft veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht der Spreizschiene des Tra·» pezgurtes mit dem darauf verschieblichen Schlittenbauteil in stark schematisierter Darstellung;
Fig.2 eine Schnittansicht längs der Linie IMI von
F i g. 3 eine F i g. 1 entsprechende Frontansicht, welche jedoch lediglich die Spreizschiene ohne den Schlittenbauteil zeigt;
Fig.4 eine schematische Schnittansicht des Tra*· pezgurtes im angelegten Zustand;
F i g. 5 eine F i g. 4 entsprechende Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform;
F i g. 6 eine F i g. 3 entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform;
F i g. 7 eine F i g. 1 entsprechende Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform;
F i g. 8 eine Schnittansicht der Ausführungsform gemäß F i g. 7 längs der Linie VHI-VHI in F i g. 7:
F i g. 9 eine F i g. 7 entsprechende Ansicht einer besonders bevorzugten Ausführungsform und
Fig. 10 eine Schnittansicht der Ausführungsform gem. F i g. 9 längs der Linie IX in F i g. 9.
Die in den F i g. 1 bis 4 veranschaulichte Ausführungsform eines Trapezgurtes 1 besteht im wesentlichen aus einem Rückenteil 2, zwei Schultergurten 3, 4 und zwei Brustgurten 5, 6 welche an entsprechenden Stellen an dem Rückenteil 2 angenäht sind. Zur Vereinfachung der Darstellung wurden die dazugehörigen Schnallen oder ähnliche Schließorgane für die Gurte 3 bis 6 nicht dargestellt.
Wie veranschaulicht — vgl. insbesondere Fig.4 —, sind die Brustgurte 5, 6 an beiden Enden einer als Spreizschiene 7 ausgebildeten Haltevorrichtung befestigt, während die Schultergurte 3,4 durch ösen 8,9 an der Oberkante der Spreizschiene 7 geführt sind.
Der Rückenteil 2 ist ferner mit einer Auspolsterung 10 versehen, welche gleichzeitig als Auftriebskörper ausgebildet sein kann.
Im folgenden wird im einzelnen unter gesonderter Bezugnahme auf F i g. 1 und 2 die Konstruktion der Spreizschiene 7 zusammen mit der Hakenkonstruktion näher erläutert.
Wie aus der Frontalansicht der Spreizschiene 7 gemäß F i g. 1 ersichtlich, besteht diese bei einer bevorzugten Ausführungsform aus zwei übereinander angeordneten Führungsbahnen 11, 12. welche beim Ausführungsbeispiel durch beispielsweise 12 mm dicke Rohre aus Nirostastahl gebildet sind, so daß die Gesamtkonstruktion als Schweißkonstruktion ausgeführt werden kann. Die Führungsbahnen 11,12 bilden folglich gleichzeitig das steife Konstruktionselement der Spreizschiene. Alternativ sind selbstverständlich auch Ausführungsformen möglich, in denen beispielsweise die Spreizschiene aus Kunststoff besteht und die Führungsbahnen 11,12 an der Vorderseite der Spreizschiene andersartig gestaltet sind.
Wie gezeigt, sind die Führungsbahnen 11,12 parallel zueinander bogenförmig nach oben geformt, wobei der höchste Punkt des Bogens in der Mitte der Längserstreckung der Spreizschiene 7 liegt Auf beiden Führungsbahnen 11,12 ist ein Schlittenbauteil 13 quer verschieblich gefesselt geführt, welcher den Haken 14 trägt Beim Ausführungsbeispiel ist der Schlittenbauteil einstückig als Kunststoffteil mit dem Haken 14 ausgebildet, so daß sich gute Gleiteigenschaften auf den Führungsbahnen 11,12 ergeben.
Der Schlittenbauteil 13 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, dadurch auf den Führungsbahnen 11, 12 gelagert, daß die untere Führungsbahn durch eine durch den Schliitenbauteil 13 führende Bohrung 15 geführt ist, während die obere Führungsbahn 11 in einer parallel zu der Bohrung 15 verlaufenden, nach oben offenen Ausnehmung 16 aufgenommen ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß der Schlittenbauteil 13 ungehindert an den an dör obb-
ren Führungsbahn 11 angeschweißten ösen 8, % welche mit den Schultergurten 3,4 verbunden sind, vorbciglciten kann.
Wie ferner aus F i g. 1 ersichtlich, ist für den Schlitlcnbauteil 13 eine allgemein mit 17 bezeichnete Rückstelleinrichtung vorgesehen, welche nach Verschiebung den Schlittenbauteil 13 immer in die Mittellagc am höchsten Punkt der Bogenform zurückführt. Beim Ausführungsbeispiel ist die Rückstellvorrichtung 17 durch zwei Gummiseilabschnitte 18,19 gebildet, welche unter Vorspannung mit einem Ende an dem Schlittenbauteil 13 und mit dem jeweils anderen Ende im Bereich der seitlichen Enden der Spreizschiene 7 befestigt sind.
Wie ferner aus F i g. 1 ersichtlich, sind für die Befestigung der Brustgurte 5,6 senkrecht verlaufende, schlitz-
förmige öffnungen 20, 21 jenseits der beiden einander gegenüberliegenden Enden der Führungsbahnen 11,12 vorgesehen, welche beim Ausführungsbeispiel ebenfalls durch eine Rohrkonstfuktion aus gleichdm Material w'iii die Führungsbahnen 11, 12 gebildet sind. Die1 Anord-
nung ist hierbei derart getroffen, daß die schlitzförmigen öffnungen 20, 21 gegenüber den Enden der Führungsbahnen 11,12 nach oben versetzt angeordnet sind, wobei die Oberenden 22,23 der schlitzförmigen Öffnungen 20,21 etwa auf der Höhe des obersten Punktes der Wölbung der oberen Führungsbahn 11 liegen. Hierdurch wird eine stabile Lage der Spreizschiene 7 gewährleistet, weiche jegliche Kippbewegungen verhindert.
Wie ferner aus F i g. 4 ersichtlich, sind die Führungsbahnen 11,12 ebenfalls nach vorne bogenförmig vorgewölbt, wobei der höchste Punkt der Bogenfoi'm ebenfalls der Mittellage des Schlittenbauteils entspricht. Beim Ausführungsbeispiel ist die Wölbung nach vorne für beide Führungsbahnen 11, 12 gleich, so daß eine paraiieie Konstruktion entsteht Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich, bei denen zur Optimierung der Stellung des Hakens 14 in den verschiedenen Stellungen des Schlittenbauteiles 13 unterschiedliche Wölbungen nach vorne verwendet werden.
In Fig.4 ist mit 24 im Querschnitt der Brustkorb eines Benutzers veranschaulicht! Wie ersichtlich, greifen die Brustgurte 5, 6 im Bereich der seitlichen Endabschnitte 25, 26 der Spreizschiene 7 an, so daß die durch den Trapeztampen 270 ausgeübte Ki'aft ρ ohne Zusammenschnüren des Brustkorbes 24 großflächig auf den Rückenteil 2 übertragen wird. Es ist offensichtlich, daß hierbei der Schlittenbauteil 13 jede gewünschte Stellung bezüglich der Führungsbahnen 11,12 einnehmen kann, ohne daß diese optimalen Verhältnisse durch schiefen Zug beeinträchtigt werden.
Die Ausführungsform gemäß F i g. 5, welche in ihrer Darstellung Fig.4 entspricht, unterscheidet sich von der dort beschriebenen Ausführungsform lediglich dadurch, daß die Endabschnitte 25, 26 nach vorne gegßnüber den Führungsbahnen 11,12 abgewinkelt sind, was für die Stabilität und den Komfort der gesamten Trapezvorrichtung von Vorteil sein kann. Im übrigen wurden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet
Gleichermaßen ist in Fig.6 in einer Fig.3 im wesentlichen entsprechenden Darstellung eine weitere Abwandlung veranschaulicht, welche sich jedoch von F i g. 3 lediglich durch die unterschiedliche Ausbildung der Endabschnitte 25,26 unterscheidet. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind anstelle der schlitzförmigen öffnungen 20, 21 dreiecksförmige Öffnungen 27, 28 für die Befestigung der Brustgurte 5,6 vorgesehen, welche einstückig aus der unteren Führungsbahn 12 nach oben gebogen und mit der oberen Führungsbahn 11 verschweißt sind.
In den F i g. 7 und 8, bei denen für gleiche bzw. gleichwirkende Teile gleiche Bezugszeichen verwendet wurden, so daß auf obenstehende Beschreibung verwiesen werden kann, ist eine besonders bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung veranschaulicht, welche sich von den bisher beschriebenen Ausführungsformen durch das wesentliche Merkmal unterscheidet, daß zum Festlegen des Schlittenbauteils 13 in der Mittellage eine allgemein mit 29 bezeichnete Feststelleinrichtung vorgesehen ist.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Feststelleinrichtung 29 durch einen Schieber 30 gebildet, welcher formschlüssig zwischen zwei Anschlägen 31,32 eingreift.
Wie gezeigt, sind bei dieser Ausführungsform die Befcsligungsösen 8, 9 symmetrisch zur Mittellinie dichter aneinander angeordnet, so daß die im wesentlichen senkrecht gegenüber der Führungsbahn 11 stehenden Abschnitte der Befestigungsösen 8, 9 einen Abstand voneinander aufweisen, der im wesentlichen der Breite des Schiebers 30 entspricht
Der Schieber 30 ist beim Ausführungsbeispiel in einer Ausnehmung 33 im Schlittenbauteil gleitend verschiebe bar gelagert.
In dem in Fig.8 schematisch veranschaulichten Zustand befindet sich der Schieber 30 in einer Lage, in welcher der Schlittenbauteil 13 in seiner Bewegung nur durch die Rückstelleinrichtung 17 behindert ist.
Zum Sperren des Schlittenbauteils 13 in der Mittellagc wird der Schieber 30 mittels des oben vorstehenden Knopfes 34 in der Ansicht von Fig.8 nach rechts geschoben und greift zwischen die durch die BefestigungSi ösen 8, 9 gebildeten Anschläge 31, 32 an der oberen Führungsbahn 11 ein. Hierdurch wird der Schlittenbanteil 13 verriegelt so daß das Trapez insbesondere für Anfänger wie ein herkömmliches Trapez benutzbar ist,
Die in den F i g. 7 und 8 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich noch dadurch, daß anstelle der unteren durchgehenden Bohrung 15 im ScÜlittefhbauteil ebenfalls eine parallel zur oberen Ausnehmung 16 verlaufende, einseitig nach unten offene Ausnehmung 35 vorgesehen ist in welcher die untere Führungsbahn 12 gleitet
Ferner sind die Führungsbahnen 11,12 beim Aus'fShrungsbeispiel nicht nach oben zusätzlich zu der Wölbung nach vorne verwölbt Die obere Führungsbahn 11 ist ferner durch zwei mit der unteren Führungsbahn 12 verbundene Halter 36,37 gehalten, welche beispielsweise aus Kunststoff bestehen können. Hierdurch ist es in einfacher Weise zur Montage möglich, die beiden Führungsbahnen 11, 12 in die nach oben bzw. nach un^en offenen Ausnehmungen 16 bzw. 35 des Schlittenballteils 13 einzusetzen.
In den F i g. 9 und 10, bei denen wiederum für gleiche bzw. gieichwirkende Teile gleiche Bezugszeichen verwendet wurden, so daß auf obenstehende Beschreibung verwiesen werden kann, ist eine ganz besonders bevorzugte Weiterbildung npcfr der Erfindung veranschaulicht, welche zeigt, daß sich der Schlittenbauteil 13 je nach' gewünschter Orientierung des Hakens 14 in zwei verschiedenen Stellungen verwenden läßt, wobei die sonstige Funktion des Trapezgurts erhalten bleibt.
Wie gezeigt, sind zu diesem Zweck an der unteren Führungsbahn 12 ebenfalls zwei Anschläge 38, 39 vorgesehen, welche d,en Anschlägen 31, 32 an der oberen Führungsbahn 11 entsprechen. Diese zusätzlichen Anschlage 38,39 ermöglichen das Festlegen des Schlittenbapteils, 13 in der Mittellage mittels der Feststelleinrichtung 29, wenn der Sjchlittenbauteil in der in den Fig.9 und |0 dargestellten Stellung verwendet wird, in weichender Haken 14 nach oben weist.
is Der Wechsel der Orientierung des Hakens 14 je nach pensönlichern Geschmack d,es Benutzers ist dadurch möglich, daß der Schlittenbauteil 13 zwei offene Ausnehmungen 16, 35 aufweist, in welchen die Führungsbahnen )t, 12, gleiten. Hierdurch wird in beiden Orien- tierungen d^s Sch|Htpnbauteils die Bewegung weder durch die Abschläge 31,32 noch durch die Anschläge 38,
39 behindert, es sei d.enn. die Feststelleinrichtung 29 ist eingerückt.
Es ist selbstverständlich, daß ein derartiger Schlittenbauteil 13, welcher beidseitig offene Ausnehmungen 16, 35 als Führungen aufweist, mit oder ohne Feststelleinrichtung 2J) auph bei den Ausführungsformen gemäß F i g, 1 bis 6 verwendbar ist
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Trapezgurt für Stehsegler mit einem an Schultergurten und einem Brustgurt über eine Haltevorrichtung befestigten Haken, welcher in beidseitig am Gabelbaum des Segelbrettes mit beiden Enden befestigte Tampen einhängbar ist, wobei die Gurte mit einem gepolsterten, großflächigen Rückenteil verbunden sind, der Haken bei angelegtem Trapezgurt auf der Brust des Benutzers sitzt, die Haltevorrichtung als Spreizschiene aus steifem Material in einer Länge etwa der Brustkorbbreite des Benutzers entsprechend ausgebildet ist und die Enden des Brustgurtes an den Enden der Spreizschiene angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (14) auf einem gegenüber der Spreizschiene (7) gefesselt auf 'Führungsbahnen (11. 12) geführten und querverschieblichen Schlittenbauteil (13) befestigt ist.
2. Trapezgurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückstelleinrichtung (17) für die Mittellage des Schlittenbauteiles (13) bezüglich der Länge der Spreizschiene (7) vorgesehen ist
3. Trapezgurt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere und eine untere Führungsbahn (11, 12) für die Schlittenführung vorgesehen sind, welche gleichzeitig die Spreizschiene (7) bilden.
4. Trapezgurt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (11,12) bogenförmig nach oben geformt sind, wobei der höchste Punkt der Bogenform der Mittellage des Schlittenbauteiles (13) entspricht.
5. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (11, 12) bogenförmig nach vorne vorgewölbt sind, wobei der höchste Punkt der Bogenform der Mittellage des Schlittenbauteils (13) entspricht.
6. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (11,12) durch Rohre gebildet sind.
7. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungspunkte für die Brustgurte (5,6) als senkrecht verlaufende, schlitzförmige Öffnungen (20,21) jenseits der beiden einander gegenüberliegenden Enden der Führungsbahnen (11,12) ausgebildet sind.
8. Trapezgurt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmigen öffnungen (20,21) gegenüber den Enden der Führungsbahnen (11, 12) nach oben versetzt angeordnet sind.
9. Trapezgurt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberenden (22, 23) der schlitzförmigen öffnungen (20, 21) etwa auf der Höhe des obersten Punktes der oberen Führungsbahn (U) liegen.
10. Trapezgurt nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (11,12) unterschiedliche Wölbungen nach vorne auf-
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