DE3424802C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Pressen einer gekrümmten Verbundglasscheibe durch ein Preßwalzenpaar - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Pressen einer gekrümmten Verbundglasscheibe durch ein Preßwalzenpaar

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zum Pressen einer gekrümmten Verbundglasscheibe entsprechend den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 6.
Bei einer konventionellen Windschutzscheibe eines Fahrzeugs wird eine Vielzahl von Schichten aus Scheibenglas mittels eines Kunststoffilms, wie eines Polyvinylbutyralfilmes zur Herstellung sogenannten Sicherheitsglases verklebt. Derartiges Verbundglas wird so hergestellt, daß die Klebzwischenschichten zwischen dem Kunststoffilm und die Glasscheibenschichten eingeführt und vorläufig damit verklebt werden. Die resultierende Struktur wird schließlich in einem Autoklaven gepreßt. Die vorläufige Verklebung wird vorgenommen, um Blasen, Wassergehalt und Dampfreste aus den Klebschichten zu beseitigen. Im Prinzip wird eine Vorrichtung verwendet, bei der das Verbundglas durch ein Paar von Preßwalzen hindurchgeleitet wird.
Bei den meisten grundlegenden Preßwalzenvorrichtungen sind Preßwalzen eines Preßwalzenpaares vertikal angeordnet, und ein Arbeiter führt an der Einführseite das Verbundglas in das betreffende Preßwalzenpaar ein, während ein weiterer Arbeiter auf der Austrittsseite das betreffende Verbundglas von dem Preßwalzenpaar aufnimmt. Diese Vorrichtung weist Nachteile insofern auf, als der Betrieb einen erheblichen Arbeitsaufwand erfordert und als kein gleichmäßiger Druck erzielt werden kann, wenn das Verbundglas eine komplizierte dreidimensionale Oberfläche aufweist.
Eine konventionelle automatisch arbeitende Preßwalzenvorrichtung ist bereits dazu herangezogen worden, den vorläufigen Klebprozeß für eine dreidimensionale Glasoberfläche automatisch durchzuführen. In Übereinstimmung mit dieser Preßwalzenvorrichtung ist jede Preßwalze des Preßwalzenpaares in eine Vielzahl von ringförmigen Segmenten unterteilt. Einige der betreffenden Walzensegmente können in Übereinstimmung mit der gekrümmten Oberfläche des Verbundglases geneigt bzw. schräg verlaufen. Zusätzlich werden sämtliche Walzensegmente von einem Drehrahmen getragen. Wenn das Glas zwischen die Preßwalzen hindurchtritt, schwenkt der Drehrahmen entsprechend der gekrümmten Oberfläche des Glases, um einen konstanten Preßdruck auf die Glasoberfläche in der rechtwinklig zu der Glasoberfläche verlaufenden Richtung auszuüben. Diese konventionelle automatische Preßwalzenvorrichtung weist ferner einen Ausgleichsmechanismus auf, mit dessen Hilfe die Gewichte der Preßwalzen aufgehoben werden, so daß ein konstanter Preßdruck erhalten wird, wenn der Drehrahmen sich schwenkt und die Druckausübungsrichtung in bezug auf die vertikale Richtung (das ist die Richtung der Schwerkraft) geneigt verläuft.
Diese Preßwalzenvorrichtung dient dazu, Verbundglas mit einer relativ einfachen dreidimensionalen Fläche automatisch zu pressen. Der Drehrahmen und der Ausgleichsmechanismus werden jedoch von einer Führungsnocke entsprechend der jeweiligen dreidimensionalen Oberfläche angetrieben. Die Führungsnocke muß dabei durch eine andere Führungsnocke entsprechend der Oberfläche der Windschutzscheibe in Übereinstimmung mit dem jeweiligen Fahrzeugtyp ausgetauscht werden. Deshalb eignet sich diese konventionelle Preßwalzenvorrichtung nicht für eine Massenproduktion von verschiedenen Windschutzscheibenarten.
In der DE-AS 16 29 584 ist eine Vorrichtung zum Pressen einer gekrümmten Verbundglasscheibe beschrieben, die zwei getrennte Förderanlagen für die Verbundglasscheibe besitzt, zwischen denen sich ein Walzenrahmen mit den Preßwalzen befindet. Beide Förderanlagen, sowohl die Zuführungsförderanlagen wie die Abtransportvorrichtung sind Rollenförderer. Wird die Verbundglasscheibe beim Anfang des Preßvorganges von den Preßwalzen erfaßt, wird sie über Rollen hinweggezogen. Dabei können aufgrund ungleichmäßiger Reibung Drehmomente auftreten, die zu einer Verdrehung der Verbundglasscheibe führen.
In der US-PS 31 46 696 ist eine ähnliche Vorrichtung beschrieben, bei der die Glasscheibe sägezahnförmige Bewegungen macht, bei denen die Platte, nachdem sie entsprechend den Fig. 10-12 nach oben angehoben worden ist, auf dem Förderer abgesetzt wird. Dabei kann die Glasplatte leicht in der horizontalen Ebene verdreht werden. Wenn die Glasplatte aber mit einer Fehlorientierung durch die Preßwalzen läuft, wird auf die Glasplatte ein lokal ungleichmäßiger Druck ausgeübt, so daß sie bei dem Sandwich-Prozeß leicht brechen kann.
Dementsprechend besteht die Aufgabe der Erfindung darin, das bekannte Verfahren zum Pressen einer gekrümmten Verbundglasscheibe so auszugestalten, daß eine Verdrehung der Verbundglasscheibe auf dem Abgabe-Förderer oder dem Aufnahme-Förderer vermieden wird.
Dabei soll eine gute Flexibilität und Reproduzierbarkeit gegeben sein und die Möglichkeit bestehen, den jeweiligen Glasscheiben entsprechende Steuerdaten bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen 2 bis 5 angegeben, eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung in den Unteransprüchen 6 bis 12.
Gemäß dem Verfahren nach vorliegender Erfindung wird die Verbundglasscheibe zwischen Preßwalzen gepreßt, die in einem Walzenrahmen drehbar befestigt sind, wobei die Verbundglasscheibe von einem Abgabe-Förderer zu den Preßwalzen transportiert und nach Pressung von einem Aufnahme-Förderer abtransportiert wird, und wobei der Walzenrahmen beim Durchlauf der Verbundglasscheibe so verschwenkt und in seiner Höhe gegenüber der Ebene der Förderer so verstellt wird, daß der Preßdruck fortlaufend weitgehend senkrecht zu der gekrümmten Oberfläche der Verbundglasscheibe ausgeübt wird.
Die gemäß dem Unteranspruch 6 gestaltete Vorrichtung ermöglicht, daß der Druckausübungspunkt vertikal längs einer Richtung verschoben werden kann, die rechtwinklig zu der dreidimensionalen Hauptfläche verläuft. Die Drehung der Preßwalzen, die Winkelverschiebung des Walzenrahmens und die Höhenänderung des Walzenrahmens werden von entsprechenden Antriebsquellen her ausgeführt, die durch eine Steuereinrichtung in Übereinstimmung mit vorgespeicherten Daten gesteuert werden. Wenn die die gekrümmte Oberfläche des Verbundglases kennzeichnenden Daten in der Steuereinrichtung gespeichert sind bzw. werden, kann die Preßwalzenvorrichtung Verbundglas mit irgendeiner dreidimensionalen Oberfläche in Übereinstimmung mit den betreffenden vorgespeicherten Daten automatisch pressen, ohne daß eine teilweise Modifikation der betreffenden Vorrichtung erforderlich ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht eine Fahrzeug- Windschutzscheibe, die einer vorläufigen Verklebung unterzogen worden ist.
Fig. 2 zeigt in einer Seitenansicht schematisch eine Preßwalzenvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 zeigt in einer Seitenansicht die Vorrichtung gemäß Fig. 1, um die vorläufige Verklebung für den Fall zu erläutern, daß die betreffende Vorrichtung von derselben Seite betrachtet wird, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht einer Preßwalzeneinheit der Vorrichtung gemäß Fig. 2.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht der Preßwalzeneinheit längs einer in Fig. 4 eingetragenen Linie V-V.
Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht der Preßwalzeneinheit längs einer in Fig. 4 eingetragenen Linie VI-VI.
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht der Preßwalzeneinheit längs eines in Fig. 4 eingetragenen Pfeiles VII.
Fig. 8 zeigt in einem Blockdiagramm einen Steuerbereich der in Fig. 2 dargestellten Preßwalzenvorrichtung.
Fig. 9I bis 9VI zeigen Schnittansichten, anhand deren die Arbeitsweise der in Fig. 2 dargestellten Preßwalzenvorrichtung erläutert werden wird.
Fig. 10 zeigt ein Flußdiagramm, anhand dessen die Arbeitsweise einer Glashaltewalze und der Preßwalzen erläutert werden wird.
Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm, anhand dessen der Geschwindigkeitssynchronismusbetrieb zwischen einem Abgabeförderer und einem Aufnahmeförderer erläutert werden wird.
Fig. 12A zeigt eine Schnittansicht des Verbundglases unter Veranschaulichung von Unterweisungs-Abtastpunkten.
Fig. 12B zeigt in einer vergrößerten Schnittansicht einen Teil des in Fig. 12A angedeuteten Verbundglases.
Fig. 13 zeigt in einer Vorderansicht ein Bedienungsfeld eines Unterweisungs-Behälters.
Fig. 14A bis 14C zeigen Flußdiagramme, anhand deren der Unterweisungsbetrieb erläutert werden wird.
Fig. 15 zeigt ein Flußdiagramm zur schematischen Erläuterung des numerischen Steuerungs-Betriebs.
Nunmehr wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform im einzelnen erläutert werden.
Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht eine Windschutzscheibe eines Fahrzeugs; diese Windschutzscheibe ist einer vorläufigen bzw. vorbereitenden Klebung unterzogen worden. Eine Windschutzscheibe umfaßt eine Glasscheibe 1, die in typischer Weise eine komplizierte dreidimensionale Oberfläche aufweist, welche längs x-, y- und z-Achsen gekrümmt ist. Ein mittlerer Bereich a der betreffenden Glasplatte bzw. Glasscheibe 1 ist weitgehend flach, und zwei Seiten- bzw. Flügelbereiche b und c sind stark gebogen. Ein mittlerer Bereich von dem Randbereich b zu dem Randbereich c hin ist in einer konvexen Form mäßig gebogen. Der Krümmungsradius in einem oberen Seitenteil d ist dabei verschieden von jenem in einem unteren Seitenteil e. Ein Zwischenteil von dem oberen Seitenteil d zu dem unteren Seitenteil e ist ebenfalls mäßig gebogen.
Fig. 2 zeigt in einer Seitenansicht schematisch die das vorläufige Verkleben vornehmende Preßwalzenvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß Fig. 2 wird die zweischichtige Glasscheibe 1, bei der eine Klebzwischenschicht zwischen zwei Glasplattenschichten vorgesehen ist, von einem Abgabe-Förderer 2 längs der x-Achse gemäß Fig. 1 abgegeben und zwischen die oberen und unteren Walzen 4, 5 einer Preßwalzeneinheit 3 gepreßt. Die Glasscheibe 1, die durch die Preßwalzeneinheit 3 hindurchgelangt, wird von einem Aufnahme-Förderer 6 aufgenommen. Die oberen und unteren Walzen 4 und 5 werden von einem Walzenrahmen 7 drehbar getragen. Der Walzenrahmen 7 ist an einem Tragrahmen angebracht, um in vertikaler Richtung bewegbar zu sein (längs der durch die Pfeile A und A′ in Fig. 2 angedeuteten Richtungen), wobei eine Schwenkung um eine Kontaktlinie zwischen den oberen und unteren Walzen 4, 5 längs der durch die Pfeile B angedeuteten Richtungen vorgenommen werden kann.
Die Schwenkbewegungen und die vertikalen Bewegungen des Walzenrahmens 7 werden durch eine NC-Maschine, d. h. eine numerisch gesteuerte Maschine, gemäß numerischen Daten gesteuert, die der Form der Glasplatte bzw. Glasscheibe 1 entsprechen und vorgespeichert sind. Der Neigungswinkel des Walzenrahmens kann derart automatisch gesteuert werden, daß eine die Achsen der oberen und unteren Walzen 4, 5 berührende Linie (das ist die Wirklinie des Preßdrucks) in einer Normalen auf die Glasscheibe 1 ausgerichtet ist. Darüber hinaus wird die Höhe (das ist die Höhe des Wirkungspunktes des Preßdrucks) des Walzenrahmens 7 derart automatisch gesteuert, daß die Glasscheibe 1 nicht vertikal bewegt wird, während sie durch die Preßwalzeneinheit 3 hindurchgelangt, sondern vielmehr längs der horizontalen Richtung transportiert wird.
Ferner wird die Drehgeschwindigkeit der oberen und unteren Walzen 4 und 5 durch die NC-Maschine entsprechend den vorgespeicherten numerischen Daten gesteuert. Wenn die Walzen in zueinander entgegengesetzte Richtung gedreht werden, wird die Glasscheibe 1 mit einer bestimmten Geschwindigkeit während des Pressens transportiert. Der Walzenrahmen 7 wird so gesteuert, daß er relativ zu der Glasscheibe 1 längs der x-Achse (horizontal) und längs der y-Achse (vertikal) gemäß Fig. 1 bewegbar ist. Die Richtung des Preßdrucks verläuft senkrecht zur Glasoberfläche. Dies kann ohne weiteres verstanden werden, wenn man einmal annimmt, daß eine NC-Maschine die Glasscheibe 1 als Werkstück behandelt, welches auf einem X-Y-Tisch angeordnet ist, wobei die oberen und unteren Walzen 4 und 5 als Werkzeuge dienen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß eine Verschiebung (Ausrichtung) längs der x-Achse (Horizontale) dem Winkel- Intervall der oberen und unteren Walzen 4 oder 5 entspricht und daß die oberen und unteren Walzen 4, 5 als Werkzeuge längs der y-Achse (Vertikale) bewegt werden.
Die ein vorläufiges Kleben bewirkende Preßwalzenvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform weist ein Paar von Glashaltewalzen 8 auf, die dazu dienen, die Glasscheibe 1 festzuhalten, so daß sie der Preßwalzeneinheit 3 geführt wird. Die beiden Glashaltewalzen 8 sind über die Breite des Abgabe-Förderers 2 in der Nähe des Anschlußbereiches des betreffenden Förderers 2 angeordnet und in vertikaler Richtung bewegbar und drehbar an gabelförmigen abliegenden Enden einer Stange 10 eines Druckluftzylinders 9 angeordnet. Die Glashaltewalzen 8 werden abwärts bewegt, unmittelbar bevor die Glasscheibe 1 zwischen die oberen und unteren Walzen 4 und 5 eingeklemmt wird. Die Glasplatte 1 wird durch die Glashaltewalzen 8 einem Druck gegen den Abgabe-Förderer 2 ausgesetzt. Infolgedessen kann die betreffende Glasscheibe bzw. Glasplatte 1 richtig zwischen die oberen und unteren Walzen 4 und 5 längs der x-Achse eingeführt werden, ohne in der horizontalen Ebene verdreht (gedreht) zu werden. Die Glashaltewalzen 8 werden nach oben bewegt, unmittelbar nachdem die Glasscheibe 1 fest in die Preßwalzeneinheit 3 eingeführt ist.
Die Glashaltewalzen 11, die denselben Aufbau haben wie die Walzen 8, sind oberhalb des Aufnahme-Förderers 6 angeordnet. Die Walzen 11 sind vertikal bewegbar und drehbar an den abliegenden distalen Enden von Stangen 13 von Druckluftzylindern 12 angebracht. Die Glasplatte bzw. Glasscheibe 1, die durch die Preßwalzeneinheit 3 hindurchtritt, wird kurzzeitig auf dem Förderer 6 durch die Walzen 11 gehalten. Deshalb kann die Glasscheibe 1 von dem Abgabe-Förderer 6 aufgenommen werden, ohne in der horizontalen Ebene verdreht zu sein bzw. zu werden.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Preßwalzenvorrichtung bei Betrachtung von derselben Seite her, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist, allerdings unter Veranschaulichung eines anderen Zustands des vorläufigen Verklebens. Auf eine horizontale Verschiebung der Glasscheibe 1 hin wird der Walzenrahmens 7 allmählich so geschwenkt, daß der Preßdruck auf die Oberfläche der betreffenden Glasscheibe 1 in einer rechtwinklig zu der Scheibenoberfläche verlaufenden Richtung wirkt. Die Preßwalzeneinheit 3 steht weitgehend aufrecht, wenn sie in der Mitte der Glasscheibe 1 längs der Zuführrichtung angeordnet ist, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. Die Höhe des Walzenrahmens 7 ändert sich ebenfalls in Übereinstimmung mit der Höhe der Oberfläche der Glasscheibe 1. Es dürfte aus der Form der Glasscheibe 1 ersichtlich sein, daß die Neigung und die Höhe des Walzenrahmens 7 nach dem in Fig. 3 veranschaulichten Zustand umgekehrt sind. Eine weitere Veranschaulichung dürfte nicht erforderlich sein, da die symmetrische Ansicht um die vertikale Linie entsprechend den Pfeilen A und A′ das Ende des vorläufigen Klebens veranschaulicht.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht der Preßwalzeneinheit 3,
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht längs der in Fig. 4 eingetragenen Linie V-V,
Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht längs der in Fig. 4 eingetragenen Linie VI-VI, und
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht längs des in Fig. 4 eingetragenen Pfeiles VII.
Wie in Fig. 4 veranschaulicht, ist jede der oberen und unteren Walzen 4, 5 in eine Vielzahl von Segmenten unterteilt. Drei mittlere Segmente umfassen Antriebswalzen 4a bzw. 5a, und sechs rechte Segmente sowie fünf linke Segmente umfassen freie bzw. freilaufende Walzen 4b bzw. 5b, die längs der gekrümmten Oberfläche der Glasscheibe 1 geneigt sein können und die nicht extern angetrieben werden können.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist jedes Paar der Antriebswalzen 4a, 5a von Wellen 16a bzw. 16b an den abliegenden Enden zweier Tragarme 15a bzw. 15b drehbar gelagert. Die beiden Antriebswalzen 4a und 5a sind in dem Walzenrahmen 7 derart untergebracht bzw. gelagert, daß die Glasscheibe bzw. Glasplatte 1 durch die Tragarme 15a bzw. 15b festgeklemmt wird. Die obere Walze 4a wird von einem mit einem Faltenbalgrahmen versehenen Zylinder 17 vorgespannt. Die untere Walze 5a wird von einem Riemen 21 angetrieben, der als Schleife zwischen einem auf einer Antriebswelle 18 angebrachten Rad 19 und einem an der Walze 5a angebrachten Rad 20 läuft.
Entsprechend Fig. 6 wird jedes Paar der freien Walzen 4b und 5b von Tragarmen 24a bzw. 24b getragen, die zueinander rechtwinklig verlaufende Achsen 22a und 22b bzw. 23a und 23b aufweisen, welche längs der Zuführungseinrichtung der Glasscheibe 1 gedreht und längs der gekrümmten Oberflächen der betreffenden Glasscheibe geneigt werden. Die obere Walze 4b wird durch einen entsprechenden, mit einem Faltenbalgrahmen versehenen Zylinder 25 nach unten vorgespannt.
Wie in Fig. 4 veranschaulicht, ist der Walzenrahmen 7, der die Antriebswalzen 4a und 5a sowie die freien Walzen 4b bzw. 5b von Heberahmen 29 bzw. 30 mittels einer Welle 28 bzw. einer Hohlwelle 27 schwenkbar gelagert, deren Achsen einer Berührungslinie zwischen der oberen Walze 4 und der unteren Walze 5 entsprechen. Die Antriebswelle 18 zum Drehen der Antriebswalzen 5a verläuft auf der Seitenfläche des Walzenrahmens 7 und ist mit einer Welle 32, die durch einen Hohlraum der Hohlwelle 27 hindurch verläuft, über einen Übertragungsmechanismus 31 verbunden, der aus einer Kette und Zahnrädern besteht. Die Welle 32 wird durch einen Motor 26 angetrieben, der an dem abliegenden Ende des Heberahmens 30 befestigt ist. Die Welle 28 des Walzenrahmens 7 verläuft durch ein Lager des Heberahmens 29 und ist mit einem Schwenkmechanismus 33 gekoppelt, mit dem der Walzenrahmen 7 um die Wellen 27 und 28 geschwenkt wird.
Die Heberahmen 29 und 30 sind in Säulen 34 bzw. 35 verschiebbar gelagert; sie können in vertikaler Richtung mittels eines Hebemechanismus 37 bewegt werden, der an einem Balken 36 angebracht ist, welcher sich über die abliegenden Enden der Säulen 34 und 35 erstreckt.
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht der Preßwalzeneinheit und ihrer peripheren Komponenten. Der Heberahmen 29 ist in der Säule 34 mittels zweier Führungsstangen 39 und 40 verschiebbar aufgenommen; er kann durch Drehung einer Schraubspindel des Hebemechanismus 37 in vertikaler Richtung bewegt werden. Die Schraubspindeln 41 und 42 der Heberahmen 29 und 30 werden von einem Motor 46 über Untersetzungsgetriebe 44 und 45 angetrieben, die mit einer Welle 43 gekoppelt sind. Luftzylinder 47 und 48 sind als Dämpfer an den unteren Enden der Hebearme 29 bzw. 30 angebracht. Der Schwenkmechanismus 33 ist an dem unteren Ende des Heberahmens 29 angebracht. Der betreffende Schwenkmechanismus 33 umfaßt ein Schneckenrad 50, welches an dem abliegenden bzw. entfernt liegenden Ende der Welle 28 des Walzenrahmens 7 angebracht ist, eine Schnecke 51 und einen Motor 52 für den Antrieb der Schnecke 51, wie dies Fig. 7 veranschaulicht.
Fig. 8 zeigt ein Blockdiagramm eines Steuerteils der zur vorläufigen Verklebung dienenden Preßwalzenvorrichtung. Wie in Fig. 8 gezeigt, umfaßt der betreffende Steuerteil einen Mikrocomputer, der eine Zentraleinheit CPU 54, einen Schreib-Lese-Speicher RAM 55 und einen Datenbus 56 umfaßt. Der betreffende Steuerteil ist mit der Preßwalzeneinheit 3 gemäß Fig. 2 bis 7 über eine Vielzahl von Schnittstelleneinrichtungen verbunden. Eine Lagesteuerung (Neigungswinkel und Höhe) des Walzenrahmens 7, eine Steuerung der Drehzahl der Walzen 4 und 5 sowie eine Steuerung der Förderer-Geschwindigkeit erfolgt in Übereinstimmung mit den Steuerdaten, die in bzw. auf einer Daten-Floppydisk 57 gespeichert sind, sowie in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm, welches in bzw. auf einer Programm-Floppydisk 58 gespeichert ist. Die von den Floppydisks 57 und 58 gelesenen Daten werden über eine Floppydisk-Schnittstelleneinrichtung 59 in dem RAM-Speicher 55 gespeichert. Die Zentraleinheit 54 steuert den Gesamtbetrieb der Preßwalzenvorrichtung in Übereinstimmung mit dem in dem RAM-Speicher 55 gespeicherten Programm. Die Daten werden sequentiell aus dem RAM-Speicher 55 ausgelesen und an die Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 für die numerische Steuerung bzw. Steuerungsanordnung abgegeben. Auf die Ausgangssignale von den betreffenden Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 hin werden Servo-Steuereinrichtungen 63 bis 65 derart betrieben, daß die Motoren 26, 52 bzw. 46 gesteuert bzw. angetrieben werden.
Ein Tachogenerator TG sowie ein Impulsgenerator PG sind mit jedem der Motoren 26, 52 und 46 verbunden. Ein Ausgangssignal des Tachogenerators TG wird der entsprechenden Steuereinrichtung der Servo-Steuereinrichtungen 63 bis 65 zurückgekoppelt, so daß der zugeordnete Motor der Motoren 26, 52 und 56 so gesteuert wird, daß er eine bestimmte Drehzahl hat. Das von jedem der Impulsgeneratoren PG erzeugte Ausgangssignal, welches dem zugeordneten Motor der Motoren 26, 52, 46 entspricht, wird an die entsprechende Schnittstelleneinrichtung der numerischen Steuerungs-Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 zurückgekoppelt. Die Lage (Höhe und Drehwinkel) des Walzenrahmens 7 sowie das Winkelintervall der Walzen werden gemäß den Ausgangssignalen der Impulsgeneratoren PG und der Steuerdaten von der Zentraleinheit 54 numerisch gesteuert. Die Steuerdaten kennzeichnen 20 Abtastpunkte der Glasplatte bzw. Glasscheibe 1 längs der x-Achse, wie dies später noch beschrieben werden wird. Die für die numerische Steuerung vorgesehenen Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 führen eine Interpolation (eine primäre oder sekundäre Interpolation) zwischen jeweils zwei benachbarten Abtastpunkten in derselben Weise aus wie in der konventionellen NC-Maschine.
In dem in Fig. 8 gezeigten Steuerbereich wird der synchrone Betrieb der Förderer-Motoren 68 und 69 derart gesteuert, daß die Translationsgeschwindigkeit der Glasscheibe 1 mit der Transportgeschwindigkeit der Abgabe- und Aufnahme- Förderer 2 und 6 synchronisiert ist, wenn die Glasscheibe 1 zwischen die oberen und unteren Walzen 4 und 5 eingeführt und durch diese hindurchgeleitet wird. Die horizontale Translationsgeschwindigkeit Vx der Glasscheibe wird von der Zentraleinheit 54 nach der Funktion Vx=VR sin θ berechnet, wobei VR die Walzen-Rotationsgeschwindigkeitsdaten und θ die Winkeldaten des Walzenrahmens 7 bedeuten. Die die Geschwindigkeiten der Förderer 2 und 6 kennzeichnenden Daten entsprechend den berechneten Ergebnissen werden an Digital-Analog-Wandler 70 bzw 71 abgegeben. Die Ausgangssignale der Digital-Analog-Wandler 70 und 71 werden an Servo-Steuereinrichtungen 72 bzw. 73 abgegeben, wodurch die Geschwindigkeiten der Förderer-Motoren 68 und 69 synchronisiert sind bzw. werden.
Die Steuerung der Glashaltewalzen 8 und 11 kann in dem Zeitpunkt, zu dem die Glasscheibe bzw. Glasplatte 1 zwischen die Preßwalzen 4 und 5 eingeführt oder aus diesen herausgeführt wird, so durchgeführt werden, daß ein (später noch zu beschreibender) Grenzschalter die Position der betreffenden Glasscheibe 1 auf dem entsprechenden Förderer ermittelt und das Ausgangssignal des Impulsgenerators PG für den Förderer-Motor 68 oder 69 gezählt wird, um die Einführungs- oder Entnahme-Position abzuschätzen. Das Ausgangssignal des betreffenden Grenzschalters wird über den Eingabe-Anschluß 74 der Zentraleinheit 54 zugeführt. Der Impulsgenerator- Zähler 75 wird von der Zentraleinheit 54 gesteuert in Betrieb gesetzt, um das Ausgangssignal PG (die Impulse) des Impulsgenerators des Motors 68 oder 69 zu wählen. Der Zählerstand des PG-Zählers 75 wird an die Zentraleinheit 54 abgegeben; wenn dieser Zählerstand einen bestimmten Wert erreicht, wird das Antriebssignal über den Ausgangs-Anschluß 76 an die Walze 8 oder 11 abgegeben.
Der Eingangs-Anschluß 74 nimmt Betriebskommando-Eingangssignale (z. B. die Kommandos: Automatik, Manuell und Stop) der Vorrichtung auf und gibt Anzeigesignale an Überwachungslampen zur Anzeige des Betriebszustandes ab. Eine Lehr- und Steuereinheit 77 ist mit den Eingangs- und Ausgangs-Anschlüssen 74 bzw. 76 derart gekoppelt, daß die Kommando- oder Befehlsdaten zur Unterweisung (worauf weiter unten noch eingegangen werden wird) über die Zentraleinheit 54 an die Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 der numerischen Steuerung abgegeben werden.
Nunmehr wird die Arbeitsweise der zur vorläufigen Verklebung dienenden Preßwalzenvorrichtung unter Bezugnahme auf das in Fig. 9 dargestellte, den Gesamtbetrieb betreffende Flußdiagramm sowie unter Bezugnahme auf das in Fig. 10 dargestellte Flußdiagramm erläutert werden, welches die Arbeitsweise der Glashaltewalze 8 und der Preßwalzen 4 und 5 veranschaulicht. Ferner wird auf das in Fig. 11 dargestellte Flußdiagramm Bezug genommen, welches die Geschwindigkeits-Synchronisation des Abgabe-Förderers 2 und des Aufnahme-Förderers 6 veranschaulicht. Es sei darauf hingewiesen, daß die Nummern I-VI der Operationsblöcke in Fig. 10 und 11 den Nummern I-VI in Fig. 9 entsprechen.
Von der Zentraleinheit 54 werden bestimmte Daten θ₀ und h₀ an die NC-Schnittstelleneinrichtungen 61 und 62 abgegeben, um festzulegen, daß die Lage (Neigungswinkel θ und Höhe h) der Walzen 4 und 5 so festgelegt bzw. eingestellt werden bzw. sind, daß die Einführung der Glasscheibe 1 zwischen die betreffenden Walzen ermöglicht ist, wie dies in Fig. 9I veranschaulicht ist. Die Position der Preßwalzen auf der Glasscheibe 1 längs der x-Achse (horizontale Richtung) ist durch ein Winkel- Drehintervall l der Walze gekennzeichnet. Im oben beschriebenen Einführungs-Bereitschaftszustand sind die Walzen 4 und 5 stillgesetzt, so daß l=l₀=0 ist.
Wenn in diesem Bereitschaftszustand die Glasscheibe 1 auf dem Abgabe-Förderer 2 einen Grenzschalter LS erreicht, wie dies in Fig. 9I veranschaulicht ist, wird die Positionsmessung bezüglich der Glasplatte, was der vertikalen Bewegungs-Einstellung der Glashaltewalzen 8 und der Glasscheiben-Einführungs-Einstellung entspricht, gemäß dem ermittelten Ausgangssignal von dem Grenzschalter LS und dem PG-Ausgangssignal des Abgabe-Förderers 2 begonnen. Wenn die Glasscheibe 1 eine Position erreicht, an der die Glashaltewalzen 8 in ihre untere Positionen bewegt sind, werden auch die Walzen 8 nach unten bewegt, wie dies in Fig. 9II veranschaulicht ist. Wenn die Glasscheibe bzw. Glasplatte 1 die Einführungsposition erreicht, wie dies in Fig. 9III veranschaulicht ist, beginnt die NC-Steuerung, die Walzen-Drehzahl, den Neigungswinkel θ und die Höhe h der Walzen 4 und 5 zu berechnen. Die Glasscheibe 1 wird zwischen die oberen und unteren Preßwalzen 4 und 5 eingeführt, womit der vorläufige Klebvorgang beginnt. In der Stellung, in der die Einführung der Glasscheibe zwischen die Preßwalzen 4 und 5 beendet wird bzw. ist, werden die Glashaltewalzen 8 nach oben bewegt, wie dies in Fig. 9IV veranschaulicht ist. Anschließend werden, wie dies in Fig. 9IV, 9V und 9VI veranschaulicht ist, der Neigungswinkel der Preßwalzen, die Walzenhöhe, das Winkel-Drehintervall der Walze und die Walzen-Drehgeschwindigkeit bzw. -Drehzahl (θn, hn, ln und vn) in Übereinstimmung mit den von der Zentraleinheit 54 abgegebenen Daten digital bzw. numerisch gesteuert.
Die Geschwindigkeiten des Abgabe-Förderers 2 und des Aufnahme-Förderers 6 sind auf die Walzen-Rotationsgeschwindigkeit synchronisiert, während die Preßwalzen 4 und 5 in innigen Kontakt mit der Glasscheibe 1 gebracht sind, wie dies in den Blöcken III, IV und V in Fig. 10 veranschaulicht ist. Diese Synchronisationssteuerung wird in Übereinstimmung mit dem Flußdiagramm gemäß Fig. 11 ausgeführt. Die Rotationsgeschwindigkeit VR (Umfangsgeschwindigkeit) der Preßwalze wird berechnet, die horizontale Translationsgeschwindigkeit VR·sin θ (θ ist der Neigungswinkel der Preßwalzen 4 und 5 in bezug auf die vertikale Richtung) der Glasscheibe 1, die von den Preßwalzen 4 und 5 zugeführt bzw. transportiert wird, wird berechnet. Ferner wird ein Geschwindigkeits-Steuersignal an die Digital-Analog- Wandler 70 und 71 gemäß Fig. 8 abgegeben, um die horizontale Translationsgeschwindigkeit der Glasscheibe an die Förderer-Geschwindigkeit Vc anzupassen. Die Förderer- Geschwindigkeit wird allmählich erhöht, unmittelbar nachdem die Glasscheibe 1 zwischen die Preßwalzen 4 und 5 eingeführt ist (d. h., daß eine Verringerung im Neigungswinkel θ auftritt), und zwar in Übereinstimmung mit der Synchronisations-Steuerung. Wie in Fig. 9V veranschaulicht, wird die Geschwindigkeit zu einer konstanten hohen Geschwindigkeit in dem flachen Bereich (θ=90° und sin θ=1) der Glasscheibe 1. Darüber hinaus wird die Förderer-Geschwindigkeit Vc am hinteren Ende der Glasscheibe 1 allmählich verringert, und zwar gemäß der Zunahme des Neigungswinkels θ.
Wenn die Glasscheibe 1 nicht zwischen die Preßwalzen 4 und 5 eingeführt ist, wie dies in Fig. 9I, 9II und 9VI veranschaulicht ist, wird das Geschwindigkeits-Signal an die Digital-Analog-Wandler 70 und 71 in einer solchen Art und Weise abgegeben, daß die Förderer-Geschwindigkeit Vc zu einer maximalen Geschwindigkeit Vmax wird, wie dies in dem Flußdiagramm gemäß Fig. 11 veranschaulicht ist. Bezugnehmend insbesondere auf Fig. 9I sei angemerkt, daß bis zum Erreichen des Grenzschalters LS durch das vordere Ende der Glasscheibe 1 der Abgabe-Förderer 2 mit der maximalen Geschwindigkeit Vmax angetrieben wird. Wenn jedoch das vorn liegende Ende der Glasscheibe 1 den Grenzschalter LS erreicht, wie die in Fig. 9III angedeutet ist, dann wird die Geschwindigkeit des Abgabe-Förderers 2 von der maximalen Geschwindigkeit Vmax auf die vorgegebene Einführungsgeschwindigkeit reduziert. Wenn die Glasscheibe 1 anschließend um eine Strecke (d₀-α) gemäß Fig. 9I transportiert wird, nachdem das hintere Ende der betreffenden Glasscheibe 1 an dem Grenzschalter LS vorbeiläuft (d. h. dann, wenn die Glasscheibe 1 nicht auf dem Abgabe-Förderer vorhanden ist), wird die Geschwindigkeit des betreffenden Abgabe-Förderers 2 auf die maximale Geschwindigkeit Vmax gesteigert. Zugleich wird in dem Fall, daß die Glasscheibe 1 um eine Strecke (d₀+α) transportiert wird, nachdem das hintere Ende der betreffenden Glasscheibe 1 den Grenzschalter LS passiert hat (d. h. dann, wenn die Glasscheibe von den Preßwalzen 4 und 5 entfernt ist) die Geschwindigkeit des Aufnahme-Förderers 6 auf die maximale Geschwindigkeit Vmax gesteigert. Die Lage bzw. Position der Glasscheibe 1 kann mit Hilfe der Zentraleinheit 54 in Übereinstimmung mit dem ermittelten Ausgangssignal von den Grenzschaltern LS und den PG-Ausgangssignalen der Förderer-Motoren 68 und 69 berechnet werden.
Nunmehr wird die Lehr-Betriebsart der Preßwalzenvorrichtung beschrieben werden. Die oben beschriebene Preßwalzenvorrichtung weist als eine Eigenschaft eine Flexibilität auf, weshalb sie für eine Glasscheibe bzw. Glasplatte verwendet werden kann, die weitgehend irgendeine dreidimensionale Oberfläche aufweist. Der Vorrichtung kann zunächst gelehrt werden, die notwendige vorläufige Klebung in individuellen Glasscheiben mit unterschiedlichen dreidimensionalen Oberflächen zu liefern. Wenn die Vorrichtung alle möglichen verschiedenen dreidimensionalen Oberflächen der Glasscheiben erlernt hat, kann eine vollständige Wiedergabe vorgenommen werden. Darüber hinaus können die von den verschiedenen dreidimensionalen Oberflächen her erhaltenen Steuerdaten selektiv dazu herangezogen werden, eine vorläufige Verklebung irgendwelcher Arten bzw. Typen von Glasscheiben mit unterschiedlichen dreidimensionalen Oberflächen vorzunehmen.
Die Lehr-Operation wird dadurch ausgeführt, daß 15 bis 20 Abtastpunkte P₀, P₁ . . . über den Querschnitt der Glasscheibe 1 verwendet werden, wie dies Fig. 12A veranschaulicht. Die Position des jeweiligen Abtastpunktes wird durch absolute Koordinaten in bezug auf einen Ursprungspunkt O in dem x-y-Koordinatensystem gekennzeichnet. Genauer gesagt heißt dies, daß die x-Koordinate längs der Kurve der Glasscheibe 1 gezeichnet wird. Wie in Fig. 12B vergrößert dargestellt, werden die Strecken bzw. Entfernungen zwischen jeweils zwei benachbarten Abtastpunkten durch Winkelverschiebungen l₁, l₂ . . . der Kontaktstelle zwischen der Preßwalze 4 und 5 gegeben bzw. angegeben. Die y-Koordinaten entsprechen den Positionen, die kennzeichnend sind für die Höhen h₀, h₁, h₂ . . . der Kontaktstellen zwischen den Preßwalzen. Die Lehr- Daten an den entsprechenden Abtastpunkten enthalten ferner Neigungswinkel θ, θ₁ . . . der Linie, welche die Achsen der Preßwalzen verbindet, sowie Rotationsgeschwindigkeits- Daten v₀, v₁ . . . an den Kontaktstellen zwischen den Preßwalzen, und zwar zusätzlich zu den oben erwähnten Winkelverschiebungs- und Höhen- Daten. Demgemäß sind die entsprechenden Abtastpunkte durch folgende Lehr-Daten definiert:
P₀ (θ₀, h₀, 0, v₀)
P₁ (θ₁, h₁, l₁, v₁)
Pii, hi, li, vi)
Die Lehr-Daten jedes Abtastpunktes gemäß Fig. 12A werden an die Zentraleinheit 54 jeweils dann abgegeben, wenn eine Lehr-Operation ausgeführt wird. Sie werden in einer Speichertabelle des RAM-Speichers 55 gespeichert. Es sei darauf hingewiesen, daß die tatsächlichen Speicherdaten in dem RAM-Speicher 55 Zähl- bzw. Zählerstandsdaten entsprechend den PG-Ausgangssignalen der Impulsgeneratoren der Motoren 26, 46 bzw. 52 in bezug auf die Bezugsposition sind, einschließlich der Rotationsgeschwindigkeits- Daten der Walzen. Diese Rotationsgeschwindigkeits- Daten werden beliebig bzw. willkürlich in Übereinstimmung mit dem Kommando von dem Unterweisungs- Behälter 57 her voreingestellt.
Bei der vorläufigen Verklebung (Wiedergabebetrieb) werden die entsprechenden Lehr-Daten an die NC-Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 abgegeben, um eine numerische bzw. digitale Drei-Achsen-Steuerung in Synchronismus mit den Ausgangssignalen von den Impulsgeneratoren der betreffenden Motoren 26, 52 und 56 her auszuführen. Die Geschwindigkeits-Daten werden als Impulsrate (Frequenz) eines Bezugsimpulsgebers jeder der NC-Schnittstelleneinrichtungen abgegeben, um die Bezugsimpulse in Übereinstimmung mit einem Verhältnis der relativen Koordinatendaten (h und l) des Abtastpunktes Pi zu jenen des benachbarten Abtastpunktes Pi+1 zu verteilen. Die Motoren 26 und 46 werden in solche Drehung versetzt, daß die Preßwalzen 4 und 5 von dem Punkt Pi bis zum Punkt Pi+1 in Übereinstimmung mit den betreffenden verteilten Impulsen angetrieben werden. Andererseits wird der Motor 52 in Übereinstimmung mit den Neigungswinkel-Daten θ unabhängig von dem x-y-Koordinatensystem angetrieben. Die Interpolation zwischen den beiden benachbarten Abtastpunkten kann eine lineare Interpolation oder eine Bogen-Interpolation sein.
Fig. 13 zeigt eine Draufsicht auf ein Bedienungsfeld 78 der Lehr- und Steuereinheit 77. Die Fig. 14A bis 14C zeigen Flußdiagramme zur Erläuterung des Unterweisungs- Betriebs. Die Lehr- und Steuereinheit 77 wird in Betrieb genommen, wenn eine mit ENBL bezeichnete Freigabe-Taste 80 betätigt wird, die in Fig. 13 angedeutet ist. Wie in Fig. 14A gezeigt, wird dann, wenn die ENBL-Taste 80 betätigt bzw. gedrückt ist, ein Freigabe-Kennzeichen auf den Verknüpfungs-Wert "1" gesetzt, womit Tasteneingabeoperationen durch weitere Tasten freigegeben sind. Wenn das Freigabekennzeichen indessen auf den Verknüpfungswert "0" gesetzt ist, sind Tasteneingabeoperationen durch weitere Tasten gesperrt. Wenn eine mit F← bezeichnete Vorwärts-Taste 88 oder eine mit R→ bezeichnete Rückwärts- Taste 89 betätigt wird, werden die Walzen 4 und 5 in der Vorwärts- oder in der Rückwärtsrichtung gedreht, um die Glasscheibe 1 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung zu bewegen. Die Tasten 88 und 89 werden dazu herangezogen, eine x-Koordinate auszuwählen. Eine mit ↑U bezeichnete Aufwärts-Taste 92 oder eine mit ↓D bezeichnete Abwärts- Taste 93 wird betätigt bzw. gedrückt, um den gesamten Walzenrahmen 7 aufwärts oder abwärts zu bewegen und damit eine y-Koordinate auszuwählen. Ein mit N⃔ bezeichnete Gegenuhrzeigersinn-Taste 90 oder eine mit N⃕ bezeichnete Uhrzeigersinn-Taste 91 wird betätigt, um den Neigungswinkel θ (Schwenkungswinkel) des Walzenrahmens 7 voreinzustellen. Die Rotationsgeschwindigkeit der Walzen 4 und 5 kann durch Betätigen einer mit SPD↑ bezeichneten Hochlauf-Taste 86 oder einer mit SPD↓ bezeichneten Verlangsamungs-Taste 87 gesteuert werden, und zwar beispielsweise in 16 Schritten. Die Geschwindigkeitsdaten werden in bzw. auf einer Anzeigeeinrichtung 97 angezeigt.
Wenn die Daten (θi, hi, li, vi) des Abtastpunktes Pi in Übereinstimmung mit der Reihe der zuvor beschriebenen Operationen voreingestellt sind, werden eine mit INS bezeichnete Einführungs-Taste 81 und eine mit REC bezeichnete Aufnahme-Taste 84 betätigt bzw. gedrückt, um die Daten des Abtastpunktes Pi über die Zentraleinheit 54 in dem RAM-Speicher 55 zu speichern. Wie in Fig. 14B veranschaulicht, wird dann, wenn die INS-Taste 81 betätigt wird, ein INS-Kennzeichen auf den Verknüpfungswert "1" gesetzt. Wenn anschließend die REC-Taste 84 betätigt wird, werden die Daten des Abtastpunktes Pi in dem RAM-Speicher 55 gespeichert. Wenn in diesem Falle die vorhergehenden Daten des Abtastpunktes Pi in dem RAM-Speicher 55 gespeichert sind, wird eine mit ALT bezeichnete Änderungs-Taste 85 betätigt, um ein ALT-Kennzeichen auf den Verknüpfungswert "1" zu setzen. Wenn danach die REC-Taste 84 betätigt wird, werden die Daten des betreffenden Abtastpunktes Pi aktualisiert. Dieser Unterweisungs-Prozeß wird dazu ausgenutzt, die Stelle bzw. Lage der Kontaktpunkte zwischen den Preßwalzen 4 und 5 zu korrigieren.
Um die Lehr-Daten des nächsten Punktes Pi+1 voreinzustellen, nachdem der Lehrvorgang für den Abtastpunkt Pi beendet worden ist, wird eine mit STEP NEXT bezeichnete, den nächsten Schritt betreffende Taste 82 betätigt, wie dies in Fig. 14C angedeutet ist. Andererseits wird zur Rückkehr zu dem vorhergehenden Schritt eine mit STEP BACK bezeichnete Taste 83 betätigt. Die aktuell vorliegende Schrittnummer (Bezugsnummer des Abtastpunktes P) wird in einer Anzeigeeinrichtung 96 in dem Bedienungsfeld 78 angezeigt. Wenn eine mit ERS bezeichnete Lösch-Taste 94 betätigt wird, werden die Speicherdaten des Abtastpunktes Pi gelöscht, und die Position für den Lehrvorgang kehrt zu dem unmittelbar vorhergehenden Punkt zurück. Wenn der Lehrvorgang bezüglich des letzten Abtastpunktes beendet ist, wird eine mit END bezeichnete Ende-Taste 95 betätigt, womit die Daten des Start-Abtastpunktes P₁ hinter die Daten des End-Abtastpunktes Pn eingefügt werden, wie dies Fig. 14C veranschaulicht. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß die folgende Schleife gebildet wird und daß die NC-Operationsschleife beendet bzw. geschlossen wird:
Die durch den zuvor beschriebenen Lehrvorgang gespeicherten NC-Steuerdaten werden für jede Glasscheibe 1 mit einer anderen dreidimensionalen Oberfläche auf der Daten-Floppydisk 57 gespeichert. Jedesmal dann, wenn sich der Typ der Glasscheibe ändert, die längs der zur vorläufigen Verklebung dienenden Produktionslinie transportiert wird, werden die entsprechenden Daten von der Floppydisk 57 gelesen und in dem RAM-Speicher 55 gespeichert. Dadurch wird der erlernte, das vorläufige Verkleben betreffende Prozeß in Übereinstimmung mit der NC-Steuerung wiedergegeben (abgespielt).
Fig. 15 zeigt ein Flußdiagramm zur Erläuterung der NC- Steuerung des vorläufigen Verklebens. Das NC-Operationskommando wird von der Zentraleinheit 54 erzeugt, wenn die Glasscheibe 1 zwischen die oberen und unteren Preßwalzen 4 und 5 eingeführt wird bzw. ist, wie dies in Fig. 9III veranschaulicht ist. Die numerische Drei-Achsen- Steuerungs-Operation wird damit begonnen. Da die absoluten Koordinatendaten der entsprechenden Abtastpunkte durch den Lehrvorgang gegeben sind, werden die relativen Koordinaten der Kontaktpositionen zwischen den Preßwalzen in Übereinstimmung mit den betreffenden absoluten Koordinaten der betreffenden Achsen und in Übereinstimmung mit deren vorliegenden Koordinaten berechnet. Die NC-Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 nehmen die entsprechenden relativen Koordinatendaten auf.
Die Frequenzen der Bezugs-Impulsgeneratoren der NC- Steuereinrichtungen 60 bis 62 werden gemäß den Rotationsgeschwindigkeits-Daten der entsprechenden Walze festgelegt bzw. eingestellt, wodurch die Lage bzw. Stelle von dem gegenwärtigen Punkt zum nächsten Punkt voreingestellt ist. Die Operationskommandos werden gleichzeitig an die Drei-Achsen-NC-Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 abgegeben. Infolgedessen wird die numerische Steuerung der Preßwalzen 4 und 5 nach einer linearen Interpolation oder einer Bogen-Interpolation ausgeführt. Wenn ein Schritt abgeschlossen ist, werden die Ende-Impulse von den NC- bzw. NC-Steuerungs-Schnittstelleneinrichtungen 60 bis 62 an die Zentraleinheit 54 abgegeben, und der Positionszeiger wird um 1 erhöht. Die den nächsten Punkt betreffenden Daten werden unter der Steuerung der Zentraleinheit 54 ausgelesen, und die Koordinaten- Berechnung oder dergl. wird erneut ausgeführt. Wenn die obige Operation wiederholt ausgeführt wird, so daß sämtliche Schritte abgeschlossen sind, wird die vorläufige Verklebung einer Glasplatte bzw. Glasscheibe abgeschlossen. Die Preßwalzenvorrichtung wird dann in den Bereitschaftszustand gesetzt, um die nächste Glasscheibe aufzunehmen.
Bei der obigen Ausführungsform sind die Rotationsgeschwindigkeits- Daten der Walze in Einheiten der Unterweisungs- Punkte (Abtastungspunkte) spezifiziert werden. Eine numerische Steuerung kann jedoch mit bzw. bei einer konstanten Geschwindigkeit ausgeführt werden. Zusätzlich zu dieser Modifikation kann die numerische Steuerung so ausgeführt werden, daß der Neigungswinkel θ, die Winkelverschiebung l und die Rotationsgeschwindigkeit v in Einheiten der Lehrpunkte spezifiziert sind, und die Höhen-Daten h (y-Achse) können in Übereinstimmung mit v·cos θ berechnet werden, so daß die Anheberahmen 29 und 30 synchronisiert sind.
Darüber hinaus braucht dann, wenn die Anzahl der Abtastpunkte für die Unterweisung hinreichend groß ist, eine Interpolation durch numerische Steuerung nicht ausgeführt zu werden. In diesem Falle können die Motoren 26, 52 und 46 auf die Ausgangssignale von den Digital-Analog- Wandlern 70 und 71 her in der gleichen Art und Weise angesteuert bzw. angetrieben werden wie die Förderer- Motoren 68 und 69 gemäß Fig. 8.
Mit der erfindungsgemäßen Preßwalzenvorrichtung wird der Walzenrahmen derart winklig verschoben, daß die Wirklinie des Drucks der Preßwalzen weitgehend senkrecht auf die gekrümmten Oberflächen des Verbundglases gerichtet ist, und der Walzenrahmen wird in der Höhe derart verschoben, daß der Wirkungspunkt des Preßdrucks der gekrümmten Glasoberfläche folgt. Die Drehung der Preßwalzen sowie die Winkelverschiebung und die Höhe des Walzenrahmens werden nach den voreingestellten Daten gesteuert. Sogar dann, wenn das Verbundglas eine komplizierte dreidimensionale Oberfläche hat, kann es so gepreßt werden, daß der gekrümmten Oberfläche gemäß den Steuerdaten gefolgt wird, womit die Preßleistung verbessert ist. Zusätzlich zu diesem Vorteil können aus einzelnen Schichten bestehende Verbundglasscheiben mit verschiedenen dreidimensionalen Oberflächen einer mit hoher Geschwindigkeit ablaufenden vorläufigen Verklebung korrekt unterzogen werden, indem einfach die Steuerdaten geändert werden. Als Ergebnis kann der Leistungsgrad des Pressens stark verbessert werden.

Claims (12)

1. Verfahren zum Pressen einer gekrümmten Verbundglasscheibe (1), bei dem die Verbundglasscheibe zwischen zwei Preßwalzen (4, 5) gepreßt wird, die in einem Walzenrahmen (7) drehbar befestigt sind, wobei die Verbundglasscheibe von einem Abgabe-Förderer (2) zu den Preßwalzen transportiert und nach Pressung von einem Aufnahme-Förderer (6) abtransportiert wird, und wobei der Walzenrahmen (7) beim Durchlauf der Verbundglasscheibe zwischen den Preßwalzen entsprechend der Form der Verbundglasscheibe so verschwenkt und in seiner Höhe gegenüber der Ebene der Förderer (2, 6) so verstellt wird, daß der Preßdruck fortlaufend weitgehend senkrecht zu der gekrümmten Oberfläche der Verbundglasscheibe ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubgeschwindigkeit Vx der Förderer (2, 6) gesteuert und mit der Drehgeschwindigkeit VR der Preßwalzen entsprechend der Formel Vx=VR·sin θ fortlaufend synchronisiert wird, wobei θ der Winkel ist, den die Verbindungslinie der Achsen der Preßwalzen (4, 5) mit der Vertikalen auf die Ebene der Förderer (2, 6) einschließt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundglasscheibe (1) vor dem Einklemmen zwischen den Preßwalzen (4, 5) mit einer ersten Glashaltewalzeneinrichtung (8) auf den Abgabe-Förderer (2), und vor dem Verlassen der Preßwalzen mit einer zweiten Glashaltewalzeneinrichtung (11) auf den Aufnahme-Förderer (6) gedrückt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Steuerdaten für die Geschwindigkeit (v) des durch die beiden Preßwalzen (4, 5) hindurchtretenden Verbundglases (1), für den Rotationsabstand (l) und für die Höhe (h) der Kontaktstelle voreingestellt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die numerischen Steuerdaten des Rotationsabstands (l), des Neigungswinkels (θ) und der Höhe (h) der Kontaktstelle dadurch erhalten werden, daß eine Abtastung an einem Modell des Verbundglases (1) vorgenommen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbundglasmodell unter Heranziehung einer Anzahl von Abtastpunkten (P) auf der gekrümmten Oberfläche längs der Bewegungsrichtung abgetastet wird und daß die Steuerdaten zwischen jeweils zwei benachbarten Abtastpunkten durch eine lineare Interpolation oder durch eine Bogen-Interpolation erhalten werden.
6. Vorrichtung zum Pressen einer gekrümmten Verbundglasscheibe, insbesondere zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Preßwalzeneinheit (3), die zwei Preßwalzen (4, 5) umfaßt, die in einem Walzenrahmen (7) drehbar befestigt sind, wobei der Walzenrahmen (7) in einem Tragrahmen (29, 30) schwenkbar und höhenverstellbar zwischen einem Abgabe-Förderer (2) und einem Aufnahme-Förderer (6) angeordnet ist, und mit einer Steuerung (54-59) zum Verschwenken und Verstellen des Walzenrahmens (7), dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubgeschwindigkeit Vx der Förderer entsprechend der Gleichung Vx≈VR·sin θ einstellbar ist, wobei VR Drehgeschwindigkeit der Preßwalzen (4, 5) und θ der Winkel zwischen der Verbindungslinie der Achsen der Preßwalzen (4, 5) und der Vertikalen auf die Ebene der Förderer (2, 6) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abgabe-Förderer (2) eine erste Glashaltewalzeneinrichtung (8) und an dem Aufnahme-Förderer (6) eine zweite Glashaltewalzeneinrichtung (11) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßwalzeneinheit (3) ein Paar von oberen und unteren Walzen (4, 5) aufweist, die zueinander hin vorgespannt sind, daß jede Walze in eine Vielzahl von Walzensegmenten unterteilt ist, von denen einige Walzensegmente (4a, 5a) im mittleren Bereich über die Breite der jeweiligen Walze gesehen als von einer Antriebsquelle in Drehung versetzte Antriebswalzen ausgebildet sind, und daß die übrigen Walzensegmente (4b, 5b) als freilaufende Walzen angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der freilaufenden Walzensegmente (4b, 5b) des betreffenden Paares von oberen und unteren Walzen an dem Walzenrahmen (7) über eine Walzenwelle (22a) getragen ist, und daß eine Lagerwelle (22b) rechtwinklig zu der betreffenden Walzenwelle längs der Glasbewegungsrichtung verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenrahmen (7) Drehwellen (27, 28) an beiden Seiten der Preßwalzeneinheit (3) aufweist, daß die Drehwellen eine Achse aufweisen, die mit der Kontaktlinie der oberen und unteren Walzen (4, 5) zusammenfällt, und daß die Drehwellen von einem Paar von Heberahmen (29, 30) drehbar und rechtwinklig zu der Bewegungsebene des Verbundglases (1) bewegbar getragen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgabeförderer (2) und der Aufnahmeförderer (6) auf der Abgabeseite bzw. auf der Aufnahmeseite der Preßwalzeneinheit (3) vorgesehen sind und daß diese beiden Förderer Förderebenen aufweisen, die mit der Bewegungsebene des Verbundglases (1) zusammenfallen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Glashaltewalzen (8) vorgesehen ist, die an fernliegenden Endbereichen zweier Arme drehbar gelagert sind, welche über die Breite des betreffenden Abgabeförderers verzweigt sind, daß
die beiden Glashaltewalzen eine Drehwelle aufweisen, die sich über die Breite des betreffenden Abgabeförderers erstreckt, und daß eine Druckausübungseinrichtung für die Glashaltewalzen (8) eine Kolbenzylindervorrichtung (9, 10) aufweist, die senkrecht zur Förderebene des betreffenden Abgabeförderers (2) gerichtet ist.
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