DE342437C - Markenkontrollvorrichtung fuer Grubenwagen - Google Patents

Markenkontrollvorrichtung fuer Grubenwagen

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DE342437C
DE342437C DESCH59585D DESC059585D DE342437C DE 342437 C DE342437 C DE 342437C DE SCH59585 D DESCH59585 D DE SCH59585D DE SC059585 D DESC059585 D DE SC059585D DE 342437 C DE342437 C DE 342437C
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DE
Germany
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mark
control device
housing
control
mine cars
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Expired
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DESCH59585D
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English (en)
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ALFONS SCHWEERS
PAUL DUELTGEN
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ALFONS SCHWEERS
PAUL DUELTGEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D49/00Other details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. AUGUST 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 a GRUPPE
(Sch 59585 IX\43a)
Alfons Schweers und Paul Dültgen in Lünen i. W.
Markenkontrollvorrichtung für Grubenwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1920 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf an den Förderwagen anzubringende Vorrichtungen zur Aufnahme der Kontroll- oder Kohlenmarken der Bergarbeiter. Derartige bereits bekannte Kontrollvorrichtungen, bei denen die Marke durch einen Magneten freigegeben wurde, boten keinen ausreichenden Schutz gegen unbefugtes Herausnehmen und Diebstahl der Marken, da diese Vorrichtungen derart konstruiert waren, daß die Marke. S
mittels eines gewöhnlichen Stahlmagneten | ausgelöst werden konnte. \
Gemäß der Erfindung wird der die Marke haltende Sperriegel der aus einem flachen Gehäuse bestehenden Kontrollvorrichtung der- ; art ausgebildet, daß derselbe mit einem dünnen, von einer starken Feder umgespannten Stift in eine Bohrung des Gehäuse hineinragt. Zum ' Auslösen der im Gehäuse liegenden Marke ist : ίο daher ein besonders kräftiger, an die Stromleitung der Grube anzuschließender Elektromagnet erforderlich, um den dünnen Stift, der Wirkung der Feder entgegen, hervorzuziehen, worauf die Marke selbsttätig aus einem | unteren Schlitz des Gehäuses herausfällt. !
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Abb. 1 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung. Abb. 2 zeigt die Kontrollmarke in zwei Ansichten. Abb. 3 j
Zo veranschaulicht die Vorrichtung bei abgenom- \ mener vorderer Gehäusewand, und Abb. 4 ist ] ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung ! nach der Ebene 4-4 in Abb. 3. Abb. 5 ist ! eine Draufsicht auf die Unterkante der Vor- ;
richtung. i
Die vorliegende Kontrollvorrichtung besteht '<
aus einem flachen rechteckigen Gehäuse, das zweckmäßig aus zwei Blechplatten α und b \ gebildet wird, die durch einen Kranz oder !
Rahmen c miteinander verbunden sind. Der Rahmen c besitzt einen mittleren Steg d, durch welchen das Innere des Gehäuses in zwei Hälften geteilt wird. Die eine Hälfte des Gehäuses dient zur Aufnahme der Kontroll- ; marke f, die durch einen unteren Schlitz j (s. Abb. 5) in das Gehäuse eingeschoben wer- ; den kann. In der anderen Gehäusehälfte ist ' ein Sperriegel h angeordnet, der gleitend in ' dem Rahmen c geführt ist und einen am !
Ende abgeschrägten, vorspringenden Arm oder eine Nase * besitzt. Die Marke ist an der einen Seite mit einer Einkerbung g versehen, in welcher genau die Nase i des Sperriegels hineinpaßt. Die vordere Gehäusewand b ist ferner mit einem Ausschnitt η versehen, durch welchen hindurch die Nummer der Marke ersichtlich ist. Der Eingriff des [Sperriegels mit der Kontrollmarke wird ständig durch eine stark gespannte Druckfeder 0 aufrechterhalten, welche um einen an dem Riegel h sitzenden dünnen langen Stift k gespannt ist. Letzterer ragt in eine Bohrung m der Gehäusewand hinein. Die Kontrollmarke und sämtliche Teile des Gehäuses bestehen aus unmagnetischem Material, beispielsweise Messing oder Aluminium. Der Sperriegel mit dem dünnen Stift h ist dagegen aus Eisen oder Stahl. Ebenso-besteht die Feder 0 aus Stahl.
Bei der Einführung der Marke f in die Kontrollvorrichtung durch den unteren Schlitz / wird die Marke die Nase i des Sperriegels zurückschieben, bis dieselbe in die Kerbe g der Marke hineinschnappt und die Marke festhält.
Die Auslösung der Marke kann nur durch einen besonders kräftigen, an die Stromleitung der Grube angeschlossenen Elektromagneten erfolgen, welcher gegen das Loch m des Gehäuses geführt wird und so stark sein muß, daß er den Stift k samt dem' Riegel Ji, unter Zusammenpressung der Feder 0, zurückzieht, sodaß die Nase i die Marke freigibt, welche darauf infolge ihres Eigengewichtes aus dem Schlitz herausfällt. Die Spannung der Feder 0 wird zweckmäßig besonders stark gewählt, um gewöhnliche Magnete von der Anwendung auszuschließen.
Die Vorrichtung wird zweckmäßig an der Außenwand des Förderwagens angebracht und mittels Kopfnieten an den vier Ecken des Gehäuses vernietet. Infolge der flachen und nur einen geringen Raum beanspruchenden Form des Markenhalters wirkt derselbe an den Grubenwagen nicht hinderlich. Durch die stabile Bauart der Vorrichtung wird ferner ein Beschädigen und Zertrümmern derselben im Betriebe ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Markenkontrollvorrichtung für Grubenwagen, bei welcher die Kontrollmarke durch einen Magneten ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kontrollmarke mittels einer Nase o. dgl. in bekannter Weise festhaltende Sperriegel mit einem dünnen, von einer starken Feder umspannten Stift in eine Bohrung der Gehäusewand der Vorrichtung hineinragt, so daß das Hervorziehen des Stiftes zwecks Auslösung der Kontrollmarke nur mittels eines besonders kräftigen, an die Stromleitung der Grube angeschlossenen Elektromagneten möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH59585D 1920-10-12 1920-10-12 Markenkontrollvorrichtung fuer Grubenwagen Expired DE342437C (de)

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