DE34230C - Kombinirter elektrischer Generator und Betriebsmotor - Google Patents

Kombinirter elektrischer Generator und Betriebsmotor

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DE34230C
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Germany
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generator
electric generator
diaphragm
combined electric
operating engine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34230D
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English (en)
Original Assignee
CH. A. PARSONS in Gateshead on Tyne, England
Publication of DE34230C publication Critical patent/DE34230C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1884 ab.
Nach vorliegender Erfindung ist der im Patent No. 33066 beschriebene Betriebsmotor, der besonders zur Erzielung grofser Umlaufsgeschwindigkeiten dienen soll, dergestalt mit einem elektrischen Generator verbunden, dafs beide auf einer gemeinschaftlichen Welle sitzen. Diese Anordnung ist in Fig.. 1 im Aufrifs zu sehen, in welcher der im Patent No. 33066 näher erklärte Betriebsmotor A zwischen den Lagern d d1, und der elektrische Generator B zwischen den Lagern dl d2 angeordnet ist, welche Lager sämmtlich zur Aufnahme der beiden Maschinen A und B gemeinschaftlichen Welle D dienen. Lager und Maschinen sind auf einer gemeinschaftlichen Fundamentplatte C montirt, und kann diese Anordnung auch dahin ausgedehnt werden, dafs zwei Motoren A und zwei Generatoren B auf einer gemeinschaftlichen Grundplatte C montirt sind, wie dies der Grundrifs, Fig. 2, zeigt. Es empfiehlt sich bei dieser Anordnung, für jeden Motor eine automatisch regulirbare Drosselklappe oder ein Ventil EE für den Zutritt des Dampfes oder Wassers unter Druck anzuordnen, während die Motoren einen gemeinschaftlichen, zwischen ihnen angeordneten Austritt F haben können, der das an beiden Stirnenden jedes Motors austretende und nach der Mitte zurückgeführte ausgenutzte Fluidum ableitet.
Bei dieser Disposition des auf gemeinschaftlicher Welle arbeitenden Motors und Generators sind nun Regulirungseinrichtungen für den Zutritt des treibenden Fluidums angebracht, die entweder durch die Stärke des magnetischen Feldes des Generators oder (bei .zufälligen Störungen in der Stromentwickelung und Stromableitung des Generators) durch die Umlaufsgeschwindigkeit des Motors auf das Einlafsventil E einwirken.
Die Spindel des Einlafsventils E steht durch Zugstange 0 mit dem Diaphragma t in Verbindung, Fig. 5, welches das Gehäuse q nach aufsen abschliefst. Die Feder ρ hat das Bestreben, das Einlafsventil offen zu halten. Das Innere des Gehäuses q steht durch Kanal s und Rohr ν mit der auf dem Elektromagneten a angebrachten Regulirvorrichtung, Fig. 3 und 4, in Verbindung. Hier ist eine verticale, unter regulirbarem Federdruck stehende Spindel^' angebracht, die den gekröpften Weicheisenstab i und den Finger k trägt. Der Weicheisenstab i wird durch die Polkraft des Elektromagneten in seiner Stellung beeinflufst, die ihn parallel zu den Kraftlinien einzustellen sucht; durch diese Drehung der Spindel j wird der Finger k gedreht, dessen verbreitertes Ende die Oeffnung des Rohres ν entweder (bei normalem Gange des Motors) offen läfst oder bei zu grofser Umlaufsgeschwindigkeit und demnach zu grofser Wirkung des Magnetismus die Oeffnung des Rohres ν ganz oder theilweise schliefst. Da dieses Rohr mittelst Kanäle s und sl mit dem Exhaustor r° auf der Motorenwelle D in Verbindung steht, so wird bei offenem Rohr ν eine Beeinflussung des Diaphragmas t durch den Exhaustor nicht stattfinden; ist aber Rohr ν ganz oder theilweise geschlossen, so saugt der Exhaustor die Luft aus dem Diaphragma-
gehäuse und schliefst durch Diaphragma t und Stange ο das Ventil, welches, wenn normaler Gang wieder eingetreten ist, durch die Feder j> wieder geöffnet wird.
Bei zufälligen Störungen in dem äufseren Stromkreise des Generators oder sonstigem Versagen der angegebenen Ventilregulirungseinrichtung tritt bei anormaler Geschwindigkeit des Motors die in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung in Kraft. Wie ersichtlich, ist die Querschnittsöffnung des Kanals s bei normalem Arbeiten durch den Kolben xx verringert. Dieser Kolben sitzt auf einer Stange mit dem Kolben x1, der an seinem äufseren Ende von bedeutend gröfserem Durchmesser ist. Dieser vergröfserte Kolben pafst in den Cylinder y, der durch Löcher \ \ nach aufsen verbunden ist. Der grofse Kolben wird durch Feder w zurück, d. h. nach dem äufseren Cylinderdeckel gedrängt. Der Cylinderraum, in dem die Feder w angebracht ist, steht durch Kanal cx mit dem Kanal s, und zwar zwischen Kolben xx und Exhaustor r° in Verbindung, so zwar, dafs, wenn die Saugwirkung des letzteren gegen den grofsen Kolben x1 den Druck der Feder w übersteigt, dieser Kolben angesaugt wird und den Querschnitt des Kanals s durch Verschiebung des Kolbens xx erweitert, so dafs das Vacuum im Diaphragmagehäuse sich vergröfsert und die Bewegung Diaphragmas durch Stange 0 auf das V wirkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:.
1. Die Combination des im Patent No. 3; geschützten Motors mit einem elektris Generator auf einer gemeinschaftlichen V in der durch die Fig. 1 und 2 dargeste Anordnung, bei welcher die Regulirung Motorengeschwindigkeit durch pneumati Einwirkung erfolgen kann, die von Ab- und Zunahme der Stärke des mag: sehen Feldes des Generators abhängt.
2. Bei der unter 1. genannten Combine die Regulirung des Einlafsventils des Mc durch ein mit der Ventilspindel, in bindung stehendes Diaphragma, das
a) entweder durch ganze oder theilv Absperrung des Saugrohres (v), we durch Veränderungen in der Kraft Elektromagneten des Generators her gerufen wird, oder
b) durch die mittelst der "Saugwirfc automatisch hervorgerufenen Veräi rungen im Querschnitt des Si kanals (s)
dem Einflufs eines mit dem Motor roti: den Exhaustors ausgesetzt werden kam
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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