DE342149C - - Google Patents

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DE342149C
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soluble
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/62Sulfonated fats, oils or waxes of undetermined constitution
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren, um Öle wasserlöslich oder mit Wasser emulgierbar zu machen.
  • Durch die Patentschrift 256764 ist es bekannt geworden, daß man durch Einwirkung von rauchender Schwefelsäure auf Mineralöle und auf Destillate von Mineralölen ölähnliche Produkte erhalten kann, die für sich allein oder mit Basen neutralisiert wasserlöslich oder mit Wasser emulgierbar sind und als Bohröle usw. verwendet werden können.
  • Nach diesem Verfahren erhält man jedoch nur schlechte Ausbeuten und sehr viel Säureteer.
  • Es ist nun gefunden worden, daß sehr viel bessere Ausbeuten erhalten und die unerwünschte Bildung von Säureteer auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird, wenn die Öle anstatt mit Mineralsäuren mit Dämpfen von Schwefelsäureanhydrid unter die Verkohlung der Öle im wcsentlichen vermeidenden Temperaturbedingungen behandelt werden. Das 07erfahren ist auch auf den Mineralölen ähnliche Produkte, wie Teeröle, Schieferöle u. dgl., anwendbar.
  • Bedingung für die Erreichung dieser Wirkung ist, daß, obwohl, wie bemerkt, Temperaturen vermieden werden müssen, bei welchen Verkohlung der Öle eintritt, doch immerhin höhere Arbeitstemperaturen Anwendung finden, da nur in diesem Falle eine kräftige Oxydation des Öls eintritt, während bei niedrigen Temperaturen im wesentlichen nur eine Sulfurierung, aber keine nennenswerte Oxydierung erfolgt. Hierin unterscheidet sich das vorliegende Verfahren von vorbekannten Verfahren der Ölhehandiung mit Schwefelsäureanhydrid, wo man auf eine Sulfurierung des Öls ausgeht. Bei den vorbekanntenVerfahren der Behandlung von Ölen mit Schwefelsäureanhydrid sollte das Schwefelsäureanhydrid das Mittel abgeben, eine möglichst hohe Ausbeute an Sulfurierungsprodukten zu erzeugen, welcher Zweck auch erreicht wird, wenn niedrige Arbeitstemperaturen von beispielsweise zwischen 5 und 15"C angewandt werden. Demgegenüber ist es überraschend, daß das gleiche Mittel der Behandlung der Ole mit Schwefelsäureanhydrid sich als wirksam erweist, um eine gute Ausbeute an wasserlöslichen Ölen durch Oxydation zu erzielen, wenn man nur mit der Temperatur genügend hoch in die Höhe geht, beispielsweise auf roo0 C oder noch etwas darüber.
  • Man kann ; dann die Ausbeute auf 80 bis 90 Prozent, unter Umständen sogar noch höher steigern, während bei dem Verfahren der Patentschrift 256764, bei welchem anstatt mit Dämpfen von Schwefelsäureanhydrid nur mit anbydridhaltiger Schwefelsäure gearbeitet wird, die Ausbeute an wasserlöslichen Ölen nur etwa 50 Prozent beträgt.
  • Beispiel: Man wärmt 2 oookg Mineralöl, Fraktion I80 bis 280°, auf etwa 50° an und leitet im Verlauf von einer Stunde etwa 200 kg SO3 Dämpfe ein; Dabei ist darauf acht zu geben, daß die Temperatur nicht über I20" steigt.
  • Unter dem Einfluß der Behandlung entstehen beim Absitzen zwei Schichten, etwa 1 700 bis 1 Soo kg eines himbeerfarbenen Öls und etwa 400 bis 500 kg Säureteer.
  • Das Öl wird durch Erwärmen und Durchblasen von Luft oder andere Maßnahmen von Schwefeldioxycl befreit und zeigt die Eigenschaft, mit Wasser haltbare Emulsionen zu bilden. In Fällen, wo die schwach saure Reaktion des Öls stört, kann es mit Basen neutralisiert werden, ohne daß es seine Eigenschaften verliert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCll: Verfahren, um Öle durch Oxydation mittels Säuren bei höherer, jedoch eine Verkohlung im wesentlichen ausschließender Temperatur wasserlöslich oder mit Wasser emulgierbar zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß als oxydierende Säure Schwefelsäureanhydrid benutzt und das Öl damit so lange behandelt wird, bis die über dem sich bildenden Säureteer befindliche Ölschicht die gewünschte Eigenschaft erlangt hat.
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