DE342103C - - Google Patents

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DE342103C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/22Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

  • Dampfwasserableiter mit Schwimmer. Den Gegenstand der Erfindung -bildet ein Dampfwasserableiter mit Schwimmer.
  • Zweck der Erfindung ist, die Aufwärtsbewegung des Schwimmerventils, die in dem Augenblick beginnt, in dem der Schwimmer sich vom Ventilsitz hebt, stark zu verlangsamen. Dies soll dadurch erreicht werden, daß das Schwimmerventil im Augenblick, wo es sich losgelöst hat, selbsttätig beschwert wird, und zwar um ein Gewicht, das dem Dampfdruck entspricht, mit dem das Ventil auf dem Ventilsitz festgepreßt war. Diese Belastung erfolgt in der Weise, daß das Schwimmerventil bei seiner beginnenden, nach oben gerichteten Bewegung gegen ein- auf einer festen Unterlage ruhendes Gewicht stößt, das der Schwimmer mit hochheben muß, wenn er die Öffnung im Ventilsitz vollständig freigeben will.
  • Stellt man nun den Abstand des Ventilsitzes von dem zu hebenden Gewichtsstücke so ein, daß nur ein ganz kleiner Spalt zwischen Ventil und Ventilsitz entstanden ist, wenn der Schwimmer gegen das Gewicht stößt, so tritt folgender Zustand ein Der Schwimmer kann nicht steigen, denn sein Auftrieb genügt nicht, das Gewichtsstück zu heben. Der Schwimmer kann nicht sinken; denn er wird durch seinen Auftrieb gegen das Gewicht gepreßt. Läuft nun durch den freigegebenen Spalt zwischen Ventil und Ventilsitz weniger Wasser ab, als in den Kondenstopf zuläuft, so steigt das Wasser im Kondenstopf, der Auftrieb des Schwimmers wächst, und der Schwimmer hebt das Gewicht mit in die Höhe, wodurch ein größerer Spalt freigegeben wird. Läuft dann durch den weiteren Spalt mehr Wasser ab, als zuläuft, so sinkt der Schwimmer mit dem Gewicht im gleichen Tempo wie das fallende Wasser bis zu dem Punkt, wo das Gewicht auf seiner festen Unterlage aufliegt. Dann macht auch der Schwimmer halt, weil er um das Gewicht des Belastungsgewichts weniger belastet ist. Er verbleibt in dieser Lage, bis wieder durch den vermehrten Zulauf frischen Kondenswassers der Auftrieb so groß geworden ist, um das Gewicht zu heben. Wenn also der feine Spalt=zwischen Ventil und Ventilsitz so bemessen ist, daß dem Kondenstopf stets mehr Wasser zuläuft, als durch den kleinen Ausflußspalt abläuft, so setzt sich das Ventil niemals auf dem Ventilsitz fest. Nur in dem Fall, daß längere Zeit hindurch weniger Wasser dem Kondenstopf zuläuft, als durch den feinen Spalt abläuft, wird der Auftrieb so gering, daß der Schwimmer durch sein eigenes Gewicht auf den Ventilsitz herabsinkt.
  • Zweckmäßig gibt man dem Ventil und dem Ventilsitz eine solche Form, daß, auch wenn der Schwimmer sich um einige Millimeter hebt, doch nur ein ganz feiner Spalt für den Ausfluß des Wassers frei wird, der sich erst beim weiteren Heben des mit dem Gewicht belasteten Schwimmers nach und nach erweitert.
  • Um das Anstoßen des Schwimmers gegen das Gewicht elastischer zu machen, kann man das eine Gewichtsstück durch mehrere nahe ° übereinanderliegende Teilgewichte ersetzen, die, jedes für sich, auf einer festen Unterlage ruhen und von dem aufsteigenden Schwimmer nach und nach aufgenommen werden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Mit a ist der Schwimmer bezeichnet, mit b das ringförmig ausgebildete Gewicht, das der Schwimmer mit anhebt, mit c die feste Unterlage, auf der das Gewicht ruht, und mit d ein tellerförmig ausgebildeter, mittels Schraubenmutter einstellbarer Mitnehmer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfwasserableiter mit Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer festen Unterlage (c) ruhend ein Gewicht (b) derart angeordnet ist, daß es der Schwimmer (a), sobald er sich vom Ventilsitz losgelöst hat, anhebt und beim Steigen mitnimmt, beim Sinken aber wieder auf seine feste Unterlage ablädt.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Gewicht durch mehrere, jedes für sich, auf einer festen Unterlage ruhende Teilgewichte in der Weise ersetzt wird, daß das Ventil beim Aufsteigen die einzelnen Gewichte nacheinander abhebt und beim Sinken wieder auf ihre Unterlagen ablädt.
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