DE342018C - Kontinuierlich arbeitende Filterpresse - Google Patents
Kontinuierlich arbeitende FilterpresseInfo
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Classifications
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- B30B9/163—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing operating with two or more screws or worms working in different chambers
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filtering Materials (AREA)
Description
- Kontinuierlich arbeitende Filterpresse.
- Zusatz zum Patent 33773erz In der Hauptpatentschrift ist eine kontinuierlich ohne -Filtertücher arbeitende Filterpresse beschrieben, deren zylindrische, poröse Filterfläche aus ringförmigen, flachen, aufeinandergestapelten Drahtnetzen, gelochten Blechen, Drahtspulen oder aus sonstigen porösen Stoffen hergestellt ist und durch Anziehen einer Mutter mehr oder weniger stark zusammengepreßt und verdichtet wird.
- Diese Filterpresse kann je nach der Alrt des Filtergutes mit einer von außen drehbaren Schnecke ausgerüstet werden oder ohne eine solche arbeiten. Mehrere derartige Pressen können zwecks Filtration großer Mengen Filtergutes zu Batterien verbunden werden.
- Es wurde nun gefunden, daß eine ertiebliche Vereinfachung und Verbilligung solcher großer, kontinuierlich arbeitender Anlagen möglich ist, ohne die guten Eigenschaften zu beeinträchtigen oder zu verändern, wenn man nicht mehrere einzelne derartige Filterpressen nebeneinander zu einer Batterie anordnet, sondern mehrere der in der Hauptpatentschrift beschriebenen Filterelemente in einem Block von länglicher, runder oder beliebiger Form zusammenbaut. Dadurch spart man nicht nur Hähne, Rohrleitungen und andere Zubehörteile, sondern es fallen auch die unbequemen Gewindestellen am Schlußbeil fort. Es ist wohl bekannt, daß man einzelne Filterpressen zu Batterien anordnen kann auch innerhalb desselben Gehäuses, wie z. B. aus der britischen Patentschrift 6950 (I906) hervorgeht. Auch ist es nicht ! t neu, mehrere aus einzelnen übereinanderliegenden und gegeneinanderpreßharen Ringen bestehende Filterzylinder zu Batterien in einem Gehäuse anzuordnen (französische Zusatzpatentschrift 422 (259862). Der grundlegende, neue Gedanke unserer Anordnung ist aber der, daß die gleichen Filterlamelien (Drahtnetze usw.) für mehrere in einem Block nebeneinanderliegende Filterpressen die Filterflächen bilden.
- Indem man diese aufeinandergestapelten FiI-terlamellen mehr oder weniger zusammenpreßt, was durch Anziehen von Schraubenmuttern geschieht, kann man in bekannter Weise die Porosität der ganzen Filterpresse gleichmäßig verändern. Sie gestattet in gleicher Weise wie die-durch das Hauptpatent geschützte : Erfindung, Niederschläge jeglicher Art, auch kolloidale, unter hohem Druck kontinuierlich aus einer Flüssigkeit abzuscheiden.
- Eine wesentliche Verbilligung und Vereinfachung der Apparatur sind also die gewerblichen Vorteile dieser Erfindung gegenüber bisher bekannten Filterpressenbatterien.
- Im folgenden ist ihre Konstruktion an Hand von drei Abbildungen beschrieben.
- Die in Abb. I und 2 dargestellte Filterpresse besteht aus einem Filterblock von vier Schnel;-kergängen, welche in einem die gemeinsame Filterfläche bildenden Material eingebaut sind.
- Die Filterfläche wird auch hier, wie im Hauptpatent, aus vielen einzelnen -aufeinandergestapelten Drahtnetzen oder sonstigem porösen Material gebildet, nur sind hier die einzelnen Filterlainellen nicht in Ringform, sondern in länglich ovaler Form (Abb. I, x) vorgesehen, in welche vier runde Löcher I, 2, 3, 4 für die Schnecken und zwischen diesen drei kleineLöcher, a, b, c für die in Abb. 2 mit a, b, c bezeichneten Anziehbolzen eingestanzt sind.
- Im unteren Gußteil der Filterpresse sind vier Ventile 14, I5, I6, I7 und der Auslauf I angebracht. Vermittels zweier mit Bolzenlöchern versehener, seitlicher Ansätze wird dieser Teil am Fundament F, Ft befestigt.
- Auf dem Unterbau D werden nun die einzelnen Filterlamellen aufgestapelt (durch Aufspießen auf die Bolzen a, b, c, welche ihrerseits wieder in den unteren Gußteil eingeschraubt sind).
- Nachdem die gewünschte Höhe erreicht ist, werden in die Öffnungen I, 2, 3, 4 der Filterlamellen vier Schneckengänge eingesetzt, deren Achsen 10 durch den dann aufgelegten oberen Gußteil E hindurchgehen. Der Stapel wird sodann durch auf die Bolzen aufgeschraubte Muttern fest zusammengepreßt, bis die gewünschte Dichte bzw. Porosität erzielt wird.
- Auf den hervorragenden Achsenenden sitzen Kegelräder 13, durch welche die Schnecken von einer Welle gleichzeitig in gleichmäßige Drehung versetzt werden.
- Das Filtergut wird unter genügendem Druck durch das Rohr r über Ventil 12 zugeführt und durch die im oberen Gußteil E befindlicheniÖffnungen m, n, o, p gleichmäßig auf die einzelnen Abteilungen der Filterpresse verteilt.
- Der Prozeß der Filtration, ist, wie im Hauptpatent ein kontinuierlicher, indem die flüssigen Bestandteile durch die Filterfläche ihren Durchlauf finden. Der Filterkuchen wird allmählich vermittels der Schnecken 11 durch die untere Öffnung durch die Hähne 14, 15, i 6, I7 kontinuierlich entfernt. Das MetaIlgehäuse g, durch Bolzen gl, gS auf dem Unterbau D befestigt, bildet einen das Ganze umfassenden Auffangraum d für, das Filtrat, das durch die Rohrleitung I automatisch und kontinuierlich ablaufen kann.
- Die Filterfläche kann auch auf andere Weise zusammengestellt werden, und zwar sind alle in der Hauptpatentschrift beschriebenen Ausführimgsarten auch für die zusammengesetzteil Filterpressenbatterien in entsprechender Weise möglich.
- In Abb. I und 2 ist eine Filterpresse mit vier Abteilungen dargestellt, selbstverständlich kann auch eine beliebige andere Anzahl solcher Abteilungen zu einem Block zusammengebaut werden. Eine gute Raumausnutzung bietet z. B. auch der Zusammenschluß von etwa acht Abteilungen zu einem runden Block. Abb. R stellt eine Filterlamelle für eine solche Ausführung dar. Die Montage geschieht in ganz analoger Weise. Auch hier ist das Ganze von einem runden Metallgehäuse umschlossen. Das Filtrat kann bei dieser Anordnung sowohl nach außen als auch nach innen (Raum 9) gepreßt werden. Die wellenförmige, äußere Umrandung der Filterflächen wie in Abb. 3 bietet die Gewähr dafür, daß die Wandstärke des Filters überall annähernd gleich ist. Auch bei der zuerst beschriebenen Ausführungsart kann das gleiche durch geeignetes Ausschneiden der Fifterlamellen erreicht werden (s. Äbb. I gestrichelte Linie).
- Der Apparat kann auch ohne Schnecken arbeiten, ferner kann er mit einem Mantel zum Schutz für die Schnecken versehen werden.
- Die Schneckenachsen werden durch Stopfbüchsen gedichtet Um eine höhere Dichte der Filterfläche zu erzielen, hat es sich für verschiedene Zwecke aIs sehr vorteilhaft erwiesen, an Stelle poröser, pulverartiger Stoffe, feinfaserige, in Wasser aufgeschlemmte Stoffe allein oder mit pulverartigen gemischt, zur Verdichtung anzuwenden. Man kann dadurch den Metallfiltern filzartige Eigenschaften geben und trotzdem bei kontinuierlicher Arbeitsweise großen Druck anwenden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Kontinuierlich arbeitende Filterpresse nach Patent 33773I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere der Filterelemente zu einem zusammenhängenden Filterblock in länglicher, runder oder beliebigen Form vereinigt sind, und zwar so, daß die bekannte Veränderlichkeit der Porosität der gebildeten Filterfläche durch stärkeres oder schwächeres 2Cusammenpressen der aufeinaridergestapeIten Filterlamellen gewahrt bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE342018T | 1918-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE342018C true DE342018C (de) | 1921-10-26 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918342018D Expired DE342018C (de) | 1918-08-02 | 1918-08-02 | Kontinuierlich arbeitende Filterpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE342018C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4023497A1 (de) * | 1989-07-24 | 1991-01-31 | Kuri Chem Eng | Geschlossene und kontinuierlich arbeitende filterpresse |
| DE19718502A1 (de) * | 1997-05-02 | 1998-11-05 | Passavant Werke | Einrichtung zur Schlammentwässerung |
| DE202011105998U1 (de) | 2010-10-09 | 2011-11-03 | Gerhard Kobel | Separator zur Abtrennung von Feststoffen aus insbesondere hochviskosen Flüssigkeiten |
-
1918
- 1918-08-02 DE DE1918342018D patent/DE342018C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4023497A1 (de) * | 1989-07-24 | 1991-01-31 | Kuri Chem Eng | Geschlossene und kontinuierlich arbeitende filterpresse |
| DE4023497C2 (de) * | 1989-07-24 | 1998-01-29 | Kuri Chem Eng | Kontinuierlicher Druckfilter |
| DE19718502A1 (de) * | 1997-05-02 | 1998-11-05 | Passavant Werke | Einrichtung zur Schlammentwässerung |
| DE202011105998U1 (de) | 2010-10-09 | 2011-11-03 | Gerhard Kobel | Separator zur Abtrennung von Feststoffen aus insbesondere hochviskosen Flüssigkeiten |
| EP2438973A1 (de) | 2010-10-09 | 2012-04-11 | Gerhard Kobel | Separator zur Abtrennung von Feststoffen aus insbesondere hochviskosen Flüssigkeiten |
| DE102010048028A1 (de) | 2010-10-09 | 2012-04-12 | Gerold Kobel | Separator zur Abtrennung von Feststoffen aus insbesondere hochviskosen Flüssigkeiten |
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