DE342007C - Luftkuehlung von stehenden, einfach wirkenden, mehrzylindrigen Verpuffungsmotoren - Google Patents

Luftkuehlung von stehenden, einfach wirkenden, mehrzylindrigen Verpuffungsmotoren

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DE342007C
DE342007C DE1918342007D DE342007DD DE342007C DE 342007 C DE342007 C DE 342007C DE 1918342007 D DE1918342007 D DE 1918342007D DE 342007D D DE342007D D DE 342007DD DE 342007 C DE342007 C DE 342007C
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cylinders
cooling
ribs
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WAERMEKRAFT GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P5/00Pumping cooling-air or liquid coolants
    • F01P5/02Pumping cooling-air; Arrangements of cooling-air pumps, e.g. fans or blowers
    • F01P5/06Guiding or ducting air to, or from, ducted fans
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/128Vertical or inclined screw presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, stehende, einfach wirkende, mehrzylindrige Verpuffungsmotoren, die bisher bekanntlich nur in sehr kleinen Zylinderabmessungen bei Luftkühlung brauchbar waren, auch bei größeren Einheiten — unter Fortfall eines besonderen Kühlers — unmittelbar durch einen richtig geführten Windstrom so zu kühlen, daß jeder Einzelzylinder gleichmäßig vom
ο Wind bestrichen wird, so daß nicht einzelne Zylinder oder Teile derselben dadurch, daß sie im Windschatten liegen, wärmer werden.
Es werden auch alle Einzelheiten so durchgebildet, daß infolge richtiger Windführung nirgendwo örtliche, schädliche Überlützungen eintreten können, so daß Vorzündungen und ferner auch Spannungen und Formänderungen in den Zylindern, die die Schmierung ungünstig beeinflussen und auch Brüche der Zylinder hervorrufen kennten, ausgeschlossen erscheinen.
Die Aufgabe selbst wird mit an sich bekannten Mitteln gelöst. Diese bekannten Mittel sind auch einzeln schon wiederholt

Claims (1)

  1. angewendet worden. Der Endzweck der nachdrücklichen Kühlung ist aber bisher nur mangelhaft 'erreicht worden. Dieses hat seine Ursache darin, daß nur in der Zusammenfassung und der gleichzeitigen Anwendung aller an sich bekannter Mittel eine wirksame Kühlung der Zylinder erreicht werden kann. Dabei ist es dann möglich, durch Regelung des Windstromes die Wandungen der Zylinder ίο verschieden hoch, aber stets möglichst gleichmäßig zu temperieren, so daß sowohl die Verbrennung von Schweröl wie von Leichtöl ermöglicht wird.
    Die verschiedenen Mittel, die zur richtigen Kühlung vereinigt werden müssen, bestehen nun in folgendem:
    Erstens muß die Luft, welche von einem Gebläse erzielt wird, so geführt werden, daß alle Zylinder von oben her beblasen werden, um zu erreichen, daß weder ganze Zylinder noch Teile derselben im Windschatten liegen, wie dies stets der Fall ist, wenn die Zylinder von der Seite beblasen werden.
    Zweitens muß die Luft in möglichst feiner Unterteilung über den Zylinder geblasen werden, um eine möglichst große Kühloberfläche zu erhalten und möglichst sämtliche Luftteilchen zur Kühlung heranzuziehen. Dieses wird durch Besetzen der Zylinder mit Rippen erreicht, welche wiederum durch einen Mantel umschlossen werden, der das nutzlose Vorbeistreichen von Luft verhindert.
    Drittens müssen Luftstauungen vermieden
    werden, welche ihrerseits wieder Wärmestauungen und schädliche Erhitzungen zur Folge haben und ferner die Gebläsearbeit erhöhen.
    Erreicht wird dieser Zweck, wenn man die Rippen durchweg in die Windrichtung legt.
    Viertens muß der Verdichtungsraum mit kleinster Oberfläche versehen werden, um die von diesem ausgestrahlte Wärme auf das kleinste Maß zurückzuführen. In Verbindung hiermit müssen die Ventile im Deckel des Zylinders liegen, die hier besonders stark beheizt sind und daher unmittelbar von der eintretenden Luft getroffen werden müssen.
    Endlich müssen die Zylinder mit möglichst
    dünner Wandstärke ausgeführt werden, um das Durchtreiben der Wärme zu erleichtern und daher Wännestauungen im Zylinder nach Möglichkeit zu vermeiden.
    An sch sind alle diese Einzelheiten, wie gesagt, bekamt, aber es ist noch niemals versucht worden, sie an einer mehrzylindrigen Maschine in ihrer Gesamtheit anzuwenden. Daher ist der beabsichtigte Zweck auch noch niemals erreicht worden, und die Luftkühlung blieb daher im allgemeinen auf kleine Zylinder beschränkt.
    In der beiliegenden Zeichnung ist das Wesen der Erfindung an einem Beispiel näher erläutert, α sind die Zylinder einer vierzylindrigen Maschine, deren Ventile mit Röhren δ im Deckel untergebracht sind, wobei gleichzeitig der Verdichtungsraum als angenäherter Rotationskörper mit möglichst kleiner Oberfläche ausgebildet ist.
    Zylinder nebst Deckeln und Ventilrohren sind mit reichlichen Kühlrippen c versehen, welche in der Richtung des von oben kornmenden Windstromes liegen. So wird die Luft fein verteilt und erleidet keine Stauungen. Der von oben kommende Luftstrom wird von einem Ventilator ä erzeugt, der hier beispielsweise über den Zylindern angeordnet ist, aber natürlich auch unter Zwischenschaltung geeigneter Führungskanäle für die Luft an anderer Stelle untergebracht werden kann. Sämtliche Zylinder werden auf diese Weise gleichmäßig beblasen. Auch bei jedem einzelnen Zylinder ist die Beblasung eine vollkommen gleichmäßige, und die heißesten Stellen werden von der eintretenden Luft zuerst getroffen und daher am wirksamsten gekühlt.
    Um das nutzlose Vorbeistreichen von -Luft z-u vermeiden, sind die Zylinderrippen von einem Blechmantel e umgeben, welcher sich dicht an die Rippen anschließt und die. Luft zwingt, durch die vielen dadurch gebildeten Kanäle zu streichen. Hierdurch wird die ge- go samte durchgeblasene Luft zur Kühlung herangezogen.
    Durch diese so beschriebene Zusammenfassung der Wirkungen wird es möglich, wesentlich größere Zylinder als bisher ausschließlich mit Luftkühlung zu betreiben.
    Paten τ-Anspruch:
    Luftkühlung von stehenden, einfach wirkenden, mehrzylindrigen Verpuffungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gebläse die Kühlluft durch einen Führungskanal in an sich bekannter Weise in möglichst feiner Unterteilung und unter 10; Vermeidung von Luftstauungen mit so großer Geschwindigkeit von oben her über die mit Längsrippen besetzten heißen Zylinderteile führt, daß ungleiche und schädliche Erwärmurgen der Zylinder oder ihrer ικ Teile nicht eintreten können, und daß die Zylinder dünnste Wandstärke, kleinste Oberfläche des VerdichtuKgsraum.es und im Deckel untergebrachte Ventile besitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918342007D 1917-11-21 1918-05-03 Luftkuehlung von stehenden, einfach wirkenden, mehrzylindrigen Verpuffungsmotoren Expired DE342007C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US203279A US1382056A (en) 1917-11-21 1917-11-21 Apparatus for the continuous separation of solids from liquids
DE342007T 1918-05-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE342007C true DE342007C (de) 1921-10-12

Family

ID=33477452

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918342007D Expired DE342007C (de) 1917-11-21 1918-05-03 Luftkuehlung von stehenden, einfach wirkenden, mehrzylindrigen Verpuffungsmotoren

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DE (1) DE342007C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768056C (de) * 1939-03-24 1955-06-02 Messerschmitt Boelkow Blohm Heissstrahltriebwerk, insbesondere zum Vortrieb von Luftffahrzeugen
DE939845C (de) * 1951-10-19 1956-03-01 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Luftgekuehlte Kolbenkraft- oder Arbeitsmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE768056C (de) * 1939-03-24 1955-06-02 Messerschmitt Boelkow Blohm Heissstrahltriebwerk, insbesondere zum Vortrieb von Luftffahrzeugen
DE939845C (de) * 1951-10-19 1956-03-01 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Luftgekuehlte Kolbenkraft- oder Arbeitsmaschinen

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