DE342003C - Wasserverteiler an Speibecken fuer Zahn- und Wundaerzte - Google Patents

Wasserverteiler an Speibecken fuer Zahn- und Wundaerzte

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DE342003C
DE342003C DE1919342003D DE342003DD DE342003C DE 342003 C DE342003 C DE 342003C DE 1919342003 D DE1919342003 D DE 1919342003D DE 342003D D DE342003D D DE 342003DD DE 342003 C DE342003 C DE 342003C
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valve
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DE1919342003D
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Appbau AG Kracker & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/14Dental appliances for receiving spittle, with or without rinsing means therefor, e.g. dental basins, spittoons, cuspidors

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  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

  • Wasserverteiler an Speibecken für Zahn- und Wundärzte. Die gebräuchlichsten Wasserverteiler an Speibecken für Zahn- und Wundärzte weisen drei miteinander verschraubte Ventile nebeneinander auf, von denen das mittlere zur Trinkwasserleitung gehört und die beiden seitlichen die unmittelbar in das Speibecken führenden Leitungen abschließen können. Da jedes dieser drei Ventile mit seinem kugeligen Körper, seinem senkrechten Rohranschlußaufsatz und seinem wagerechten Aufsatz zur Aufnahme der Ventilspindeln mit Antriebsrädchen sehr vielteilig ist, sieht die ganze Ausrüstung so unstet aus, daß sie auf die meist ohnehin ängstlichen Patienten einen beunruhigenden Eindruck machen kann (Bauart Lee S. Smith k Son Co., Pittsburgh). Man hat die Erweckung eines solchen Eindruckes schon dadurch zu beseitigen gesucht, daß man die kugeligen Körper aller drei Ventile aus einem einzigen Stück goß, die Spindelaufsätze durch kappenförmige Handmuttern teilweise verdeckte und die Spülrohre ohne senkrechten Aufsatz s-2itlich an die kugeligen Ventilkörper anschloß. Bei dieser Einrichtung bildet das Ventilkörpergußstück aber nicht nur drei, sondern vier deutlich ins Auge springende Kugeln, nämlich zwei seitliche für die Spülventile, eine mittlere lediglich zur Wasserabzweigung und eine obere für das Trinkwasserventil. Wenn auch die Ventilaufsätze durch die kappenförmigen Handmuttern teilweise verdeckt und die senkrechten Rohranschlußaufsätze 'beseitigt sind, so wirken dagegen die vier Kugeln statt der sonstigen drei und die an den Seiten im Bogen über den Beckenrand greifenden Spülrohre um so störender.
  • Die Erfindung bezweckt nun die Ausbildung eines solchen Wasserverteilers derart, daß er in dem Patienten womöglich gar keine, mindestens aber keine falschen Vorstellungen über seinen Zweck aufkommen läßt und in keiner Weise zu seiner Beunruhigung beitragen kann. Dies ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß eine einzige Kugel die durch Handmutterkappen vollständig verdeckbaren Spülventile sowie das Hohlgewinde für die Anschlußmuffe des Trinkwasserrohres enthält, daß letzteres als Schaft seines eigenen Ventils verwendet wird, und daß die Verschiebung dieses Schaftes durch Drehen einer kaum als Ventilgriff erkennbaren Handmutter erfolgt, die durch Aufschrauben auf einen in die Trinkwasserrohrmuffe eingreifenden, federnden Sprengring gegen LängsverEchiebung gesichert ist. - Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Wasserverteilers beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt seine Innenrichtung im Längsschnitt und Abb. a dieselbe im Querschnitt nach A-B der Abb. i in größerem Maßstabe.
  • Abb.3 zeigt einen Sprengring von oben: und die Abb.4 eine Außenansicht des linken oder rechten Ventilschaftes, während die Abb. 5, 6 und 7 in Rück-, Seiten- und Oberansicht die außerordentliche Einfachheit des ganzen Wasserverteilers erkennen lassen.
  • Eine einzige Ventilkugel a enthält außer dem Gewinde für das Zuleitungsrohr b die beiden Spülleitungsventile c sowie das Anschlußgewinde d für die Anschlußmuffe f des Trinkwasserrohrs g. Die Stopfbüchsen la der Ventile c sitzen unter den Handmutterkappen i, welche sich bei geschlossenem Ventil dicht an die Kugel a anschließen und den an diese angegossenen Aufsatz k bis auf seine Anschlußkehle verdecken. Die Kappenmuttern sind auf dem Aufsatz k verschraubbar und greifen mit einem Schlitz l über das beiderseits abgeflächte Ende na (Abb. 4) des Ventilschaftes n, auf dessen Schultern n sie durch die Mütterchen o gehalten werden. Dreht man also die kordierten Kappen i, so wird der Ventilschaft in bekannter Weise mitgedreht und mitverschoben und das Ventil c geöffnet oder geschlobsen.
  • Wichtiger als die vollkommene Verdeckung der Stutzen k durch die Kappen i ist für die Erzielung des angestrebten Zweckes die Benutzung des Trinkwasserrohres g als Schaft seines eigenenVentils p. Während die Achse aller Ventile nämlich senkrecht zur Leitung gerichtet ist, so daß die Ventildrehkappe ebenfalls senkrecht vom Leitungsrohr absteht, fällt infolge der Verwendung des Leitungsrohres als Schaft seines eigenen Ventils die Achse der Leitung mit derjenigen der Ventilkappe i' zusammen, so daß diese für eine in solcher Anordnung bekannte Stopfbüchsenüberwurfmutter o. dgl. und nicht für einen Ventilgriff gehalten werden wird, die ganze Vorrichtung demnach nur zweiventilig erscheint. Das Trinkwasserrohr g, welches durch eine in seine Längsnut q eingreifende, unbemerkliche Schraube y gegen Verdrehen gesichert ist, wird durch Drehen der auf seinen oberen linksgängigen Gewindeteil g' geschraubten Kappe i' verschoben. Die Kappe i' ist zur Verhinderung ihrer Verschiebung auf einen mit einem Längsschlitz versehenen Sprengring t aufgeschraubt, der mit seinem- einspringenden Bunde u in eine Kreisnut v der Muffe f eingreift. Dieser Sprengring spreizt sich beim Aufschieb°n auf die Muffe f, wird dabei gespannt und springt dann mit seinem Bund in die Kreisnut v ein. Wird nun die Mutter i' auf ihn aufgeschraubt, so entsteht. durch sein Zusammenklemmen eine Gewindereibung, welche weit größer ist als die Reibung, die der Bund u in seiner Nut erfährt. Es wird also nur der Bund in der Nut gedreht, nicht aber die «Mutter von dem Sprengring abgeschraubt, wenn man sie zur Verstellung des Schaftes dreht. Der Schaft ist unten als Träger des abdichtenden Ventilstückes ausgebildet und mit mehreren seitlichen Wassereinströmöffnungen w versehen. Der Schaft kann auch bis in das Innere der Kugel a herabgeführt werden, so auch das Trinkwasserventil in dieser enthalten ist. Das Wasser tritt durch die schräg über dem Rand des Speibeckens liegenden Gewindenippel y in die nicht dargestellten Spülrohre ein, an deren eines der Speichelzieher angeschlossen werden kann. Durch den Träger z des Trinkglases wird auch diese Zuleitung verdeckt.
  • Die neue Bauart tritt nicht nur einfacher, ruhiger und gediegener in die Erscheinung als alle bekannten Wasserverteiler an Speibecken für Zahnärzte, sondern sie kommt auch wesentlich billiger in der Herstellung, weil sie nur die Bearbeitung einer einzigen Kugel statt deren drei oder vier erforderlich macht und eine besondere Spindel für das Trinkwasserventil nicht benötigt. Die Bauart weist auch nur verhältnismäßig wenige, kräftige, unempfindliche Teile auf und wird daher nur äußerst selten oder nie reparaturbedürftig und von unbegrenzter Haltbarkeit sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserverteiler an Speibecken für Zahn-und Wundärzte, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Kugel (a) die durch Hand mutterkappen (i) verdeckbaren Spülventile (c) sowie das Hohlgewinde (d) für die Anschlußmuffe (f) des Trinkwasserrohres (g) oder auch noch dessen Ventil enthält, daß das Trinkwasserrohr seinem eigenen Ventil als Schaft dient und dessen Verschiebung durch Drehen einer mit ihm konzentrischen -und daher kaum als Ventilgriff erkennbaren Handmutter (i') erfolgt, die durch Aufschrauben auf einen in die Muffe (f) eingreifenden, federnden Sprengring (t) gegen Längsverschiebung gesichert ist.
DE1919342003D 1919-04-01 1919-04-01 Wasserverteiler an Speibecken fuer Zahn- und Wundaerzte Expired DE342003C (de)

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