DE341925C - - Google Patents

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DE341925C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/02Softening water by precipitation of the hardness

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verhinderung der Anreicherung der Restkarbonathärte in mit Salzsäure nach gem Balckeschen Verfahren behandeltem Zusatzwasser für Kühlwerke in den £ Rückkühlanlagen. In dem nach dem Balck.eschen Verfahren (s. auch Patentschrift 331a92) gereinigten Zusatzwasser wird aus Sicherheitsgründen eine geringe Karbonathärte von etwa 1 bis 11/2° deutscher Härte belassen, um zu verhindern, daß bei geringem Sinken der Rohwasserkarbonathärte durch den dann zu hohen Salzsäurezusatz ein Sauerwerden des Wassers eintritt, welches größere Schädigungen an Kühlwerken, Rohrleitungen und Maschinen hervorrufen kann. Diese geringe, in dem Zusatzwasser verbleibende Resthärte, wird in den Kühlwerken durch Verdunstung zu Anreicherungen des Kühlwerkwassers an Karbonathärte führen. Hat diese Anreicherung eine bestimmte Grenze überschritten, so wird dann trotz an und für sich guten Zusatzwassers dennoch eine Ausscheidung von Stein in den Kondensatoren erfolgen, welche die Wirkung des Verfahrens stark beeinträchtigt.
  • Um diese Anreicherung zu vermeiden, muß man einen größeren Teil des umlaufenden Kühlwerkwassers abfließen lassen, wie es bei dem Balckeschen Verfahren empfohlen wird. Um diesen Abfluß möglichst klein zu gestalten und trotzdem eine Anreicherung zu vermeiden, sieht das neue Verfahren die Mitbehandlung einer den j eweiligen Verhältnissen anzupassenden Menge des umlaufenden Kühlwassers mit Salzsäure vor, und zwar einer solchen Menge, die gerade erforderlich ist, um die durch die Verdunstung entstehende Anreicherung auszugleichen.
  • Hat z. B. ein Wasser eine geringe Gipshärte, etwa 3°, wie es bei dem oberschlesischen Leitungswassers der Fall ist, und wird dieses Wasser mit Salzsäure versetzt, so daß es die Säureabgabevorrichtung mit- 3' Gipshärte und 1'(.;° Karbonathärte verläßt, so wird bei zehnfacher Anreicherung die Gefahrgrenze für die Ausscheidung der Karbonathärte bereits stark überschritten, während die Löslichkeitsgrenze des Gipses um etwa 150 Prozent unterschritten ist.
  • Kommt nun in solchen Fällen das neue Verfahren zur Anwendung, so wird nicht allein die Anreicherung der Karbonathärte verhindert, sondern es wird bei Wässern, die nur geringe oder gar keine Gipshärte besitzen, auch sehr beträchtlich an Wasser gespart, was . für manche Gegenden, z. B. Oberschlesien, wo es stark an Wasser mangelt, ausschlaggebend ist. Ein -direkter Zusatz von Salzsäure in die Kühlwerke ohne eine geeignete besondere Säureabgabevorrichtung ist nicht zu empfehlen, da in diesem Falle aus dein Kühlwerkwasser Kohlensäure frei wird, die in dem Wasser verbleibt und zu Schädigungen führen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verhinderung der Anreicherung der Restkarbonathärte in mit Salzsäure nach dem Balckeschen Verfahren behandeltem Zusatzwasser für Kühlwerke in den Rückkühlanlagen, da--durch gekennzeichnet, daß von dem umlaufenden Kühlwasser eine den jeweiligen Verhältnissen angepaßte Menge Kühlwerkwasser mit Salzsäure versetzt wird, die gerade ausreicht, um das Ansteigen der Karbonathärte durch Verdunstung auszugleichen.
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