DE3415044C2 - Verfahren zum Ozonschutz von Fotopolymer-Flexodruckformen durch alkohollösliche Polyamide - Google Patents

Verfahren zum Ozonschutz von Fotopolymer-Flexodruckformen durch alkohollösliche Polyamide

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Abstract

Die Erfindung betrifft Verfahren zum Ozonschutz von Fotopolymer-Flexodruckformen unter Verwendung von alkohollöslichen Polyamiden, welche in einem Lösungsmittelgemisch aus n-Propanol und n-Butanol auf die Flexodruckform aufgetragen werden.

Description

beispielsweise folgende Ozonschutzmittel beschrieben: schungsverhältnis der beiden Alkohole von 1 :1 ein.
Mikrokristallines Wachs und Paraffinwachs, Dibutyl- Diese gute Wirkung geht bei Verwendung anderer Lö-
thioharnstoff, !,!,S.S-Tetramethyl^-thioharnstoff, Nor- sungsmittel verloren.
bornen, z. b. Di-5-norbomen-2-methyladipat, Di-5-nor- 65 Die aufgetragene Menge der Polyamide kann vor-
bornen-2-methylmaleat, Di-S-norbornen^-methylter- zugsweise 0,5—10 mg pro cm2 der Flexodruckform be-
ephthalat, N-Phenyl-2-naphthylamin, ungesättigte tragen, wobei nicht nur die druckenden Teile der FIe-
Pflanzenöle, z. B. Rapsöl, Leinöl und Safloröl, Polymeri- xodruckform behandelt werden.
3 4
Das Aufbringen der alkoholischen Polyamidlösungen Der Druckzylinder wird mit den aufmontierten Proauf die Flexodruckform kann manuell erfolgen, z. B. ben in eine Ozonkammer mit 12 ppm Ozon gelegt, um durch Auftragen mit einem Baumwolltupfer, Schwamm eine beschleunigte Rißbildung zu erzielen. Während un- oder Pinsel oder auch durch Eintauchen der Druckform ter praxisnahen Bedingungen in den Druckereibetriein Bäder. Die Polyamidlösungen können auch auf ma- 5 ben bei ca. 0,1 ppm Ozon die unbehandelte Flexodruckschinellem Weg, z. B. durch Besprühen oder Anspülen form nach etwa 2—3 Monaten Rißbildungen aufweist, aufgebracht werden. wird ein vergleichbarer Zustand in der Ozonkammer
Anschließend werden die Flexodruckformen getrock- nach ca. 5 Minuten erreicht
net, wobei ein fester Polyamidfilm entsteht Es werden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Die nachbehandelten Flexodruckformen zeichnen io
sich durch ein sehr gutes Alterungsverhalten aus, d. h. Tabelle 2
sie behalten auch während längerer Lagerzeiten auf
dem Druckzylinder vor und nach dem Druckprozeß in Behandlung Zeit bis zur beginnenden
den Druckereibetrieben ihre ursprüngliche Flexibilität Rißbildung in Minuten
und neigen nicht zur Rißbildung. Dieses Ergebnis ist 15
überraschend und konnte nicht erwartet werden, zumal 1. Unbehandelt 5
bekannt ist, daß Polyamide selbst ozonempfindlich sind 2. A 5
und deshalb gegen den nachteiligen Einfluß von Ozon 3. B 25
stabilisiert werden müssen (DD-PS 1 46 464). Darüber 4. C 25
hinaus bietet der nachträgliche Auftrag von aus der 20 5. D 5
DE-PS 2215 090 bekannten Ozonschutzmitteln, wie 6. E 5 z. B. Polyurethan oder Paraffin keinen ausreichenden
Ozonschutz. Diese Beispiele zeigen, daß bei Verwendung einer Dieser Sachverhalt wird anhand der folgenden Bei- 5%igen Lösung der Mischpolyamide A oder B in einem
spiele näher erläutert 25 Lösungsmittelgemisch aus 25% n-Propanol und 75%
n-Butanol die unerwünschte Rißbildung der Flexo-
Beispiel 1 druckform unter Ozoneinwirkung auf 25 Minuten verzögert wird, während bei den Vergleichen bereits nach 5
Nach den Angaben der DE-PS 22 15 090 wird eine Minuten Rißbildung eintritt Flexodruckform hergestellt, welche bereits Ozon- 30 Die Verwendung eines Polyurethans (D) sowie von Schutzmittel enthält Die belichtete und entwickelte FIe- Paraffinwachs (E) führt hingegen zu keiner Verbesse-
xodruckform wird durch Tauchen in eine wäßrige rung.
Chlor- oder Bromlösung nichtklebrig gemacht mit „ . . . _ Wasser gespült und getrocknet. Anschließend werden e 1 s ρ 1 e
aus der so hergestellten Druckform 6 Proben mit einer 35 Der Einfluß verschiedener Lösungsmittel auf die Riß-Breite von 3 cm, einer Länge von 7 cm und einer Dicke bildung wird anhand der folgenden Beispiele demonvon 2,8 mm hergestellt und mittels einer Leiste auf einen striert Hierzu werden jeweils 5 g des in Beispiel 1 ver-Druckzylinder mit einem Durchmesser von 5 cm mon- wendeten Polyamids A bei 50° C in Methanol (1), in tiert Ethanol (2), in n-Propanol (3), in n-Butanol (4) und in Während Teil 1 unbehandelt bleibt werden die Teile 40 einem Lösungsmittelgemisch aus 75% n-Propanol und 1 —6 mittels eines Baumwolltupfers mit den in Tabelle 1 25% n-Butanol gelöst Nach dem Abkühlen werden die aufgeführten Flüssigkeiten A—E behandelt und bei Lösungen wie in Beispiel 1 auf die montierten Proben Raumtemperatur an der Luft getrocknet. aufgetragen und mit Ozon behandelt Die Ergebnisse
sind in Tabelle 3 zusammengestellt: Tabelle 1 45
Tabelle 3 A Lösungsmittelgemisch aus 25% n-Propanol und ■ ■
75% n-Butanol. Behandlung mit einer 5%igen Zeit bis zur be-
B 5 g eine 1:1:1 Mischpolyamids aus Adipinsäure/ Lösung von Polyamid A in ginnenden Rißbil- Hexamethylendiamin, Adipinsäure/p,p'-Diamino- 50 dung in Minuten
dicyclohexylmethan und Caprolactam werden bei
50° C in 95 g eines Lösungsmittelgemisches aus 1. Methanol 5
25% n-Propanol und 75% n-Butanol gelöst An- 2. Ethanol 5
schließend wird die Lösung auf Raumtemperatur 3. n-Propanol 8
abgekühlt 55 4. n-Butanol 10
C 5 g eines Mischpolyamids aus 40% Adipinsäure/ 5. n-Propanol/n-Butanol 75/25 30 Hexamethylendiamin, 30% Sebacinsäure/Hexame-
thylendiamin und 30% Caprolactam mit einem Wie aus Tabelle 3 ersichtlich, ist die Lösung des
mittleren Molekulargewicht von ca. 25 000 werden Mischpolyamids A in einem Gemisch aus 75% n-Propa-
bei 50°C in 95 g eines Lösungsmittelgemisches aus eo nol und 25% n-Butanol deutlich besser als die Lösungen
neluL _ T» 1 1 ten/- _ η..* ι ist_i a_ :_ ; r» 1 I ; η * 1 ιιί if
Λ^τυ ιι-πυμαιιυι uiiu #jvu ii-ouiaiiui gciuau mi- in iciiiciii ιι-πυμαιίυι u£w. iduciu u-ouiaillfl. mil ivic-
schließend wird die Lösung auf Raumtemperatur thanol- oder Ethanol-Lösungen wird keine stabilisierenabgekühlt, de Wirkung gegenüber Rißbildung beobachtet.
D Als Polyurethan wird ein unvernetzter flüssiger Isocyanat-Polyester nach Ulimanns Encyklopädie, 65 B e i s ρ i e 1 3
3. Aufl. (1957), Band 9, Seite 345 verwendet.
E Es wird eine bei 5O0C hergestellte Schmelze aus Der Einfluß verschiedener Lösungsmittelgemische Paraffinwachs verwendet. auf die Rißbildung wird in Tabelle 4 demonstriert Hier-
zu werden mit dem in Beispiel 1 erwähnten Polyamid B jeweils 5%ige Lösungen in den Lösungsmittelgemischen Ethanol/n-Butanol 50/50, n-Propanol/n-ButanoI 50/50, Aceton/n-Butanol 50/50, Essigester/n-Butanol 50/50 und Perchlorethylen/n-Butanol 30/50 hergestellt und wie in Beispiel 1 verarbeitet
f: Tabelle 4 Zeit bis zur be
■ Behandlung mit einer 5%igen ginnenden Rißbil
. Lösung von Polyamid B in dung in Minuten
5
: 1. Ethanol/n-Butanol 50/50 60
-i 2. n-Propanol/n-Butanol50/50 10
■ 3. Aceton/n-Butanol 50/50 10
; 4. Essigester/n-Butanol 50/50 8
5. Perchlorethylen/
n-Butanol 50/50
Die in Tabelle 4 zusammengestellten Ergebnisse zeigen die überraschend gute Wirkung der erfindungsgemäßen Lösung von 5% Polyamid B in einem Gemisch aus 50% n-Propanol und 50% n-Butanol.
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65

Claims (5)

1 2
sate und Harze, ζ. B. Äthylen-Vinylacetat-Copolymeri-
Patentansprüche: sat, chloriertes Polyäthylen, chlorsulfoniertes Polyäthylen, chloriertes Äthylen-Methacrylsäure-Copolymerisat,
l.Verfahren zum Ozonschutz von Fotopolymer- Polyurethane, Polyopentadiene, Polybutadiene, von Flexodruckformen, dadurch gekennzeich- 5 Furfurol abgeleitete Harze, Äthylen-Propylen-Dienn e t, daß eine Lösung eines alkohollöslichen Poly- Kautschuk, Diäthylenglykolester von Harzen und Coamids mit einer Erweichungstemperatur über 120° C polymerisate von a-Methylstyrol mit VinyltoluoL
in einem Lösungsmittelgemisch aus n-Propanol und Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Zusätze in der n-Butanol auf die Flexodruckform so aufgetragen Praxis vielfach nicht ausreichen, um bei besonders hound getrocknet wird, daß eine Polyamidschicht ent- 10 hen Ozonkonzentrationen eine genügende Stabilität gesteht gen die unerwünschte Versprödung und Rißbildung zu
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- erzielen. Solche besonders hohen Ozonkonzentrationen zeichnet, daß als Polyamid ein Copolymerisat aus treten auf, wenn flexible Verpackungsmaterialien wie jeweils 20%—40% zum Beispiel Papier, Pappe oder Kunststoff-Folien wie
15 Polyetylen- und Polypropylenfolien bedruckt werden.
Adipinsäure/Hexamethylendiamin, Um eine ausreichende Haftung der Druckfarbe auf Po-
Sebacinsäure/Hexamethylendiamin und lyethylen- oder Polypropylenfolie zu erzielen, werden
Caprolactam nämlich diese Folien vor dem Bedrucken durch elektrische Funkenentladungen vorbehandelt, wobei erhebli-
mit einem Molekulargewicht von 5000—25 000 ver- 20 ehe Mengen an Ozon erzeugt werden. Da diese Vorbewendet wird. handlung dann am wirkungsvollsten ist, wenn sie unmit-
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- telbar vor dem Druckvorgang stattfindet, ist es nicht zu zeichnet, daß als Polyamid ein Copolymerisat aus vermeiden, daß die gelagerte Flexodruckform mit Ozon jeweils 20%—40% in Kontakt kommt Hierbei können die in der Flexo-
25 druckform befindlichen Elastomeranteile mit dem Ozon
Adipinsäure/Hexamethylendiamin, unter Versprödung reagieren, was besonders unter der
Adipinsäure/p.p'-Diaminodicyclohexylmethan starken mechanischen Belastung der Flexodruckform
und im aufmontierten Zustand zu einer unerwünschten Riß-
Caprolactam bildung führt
30 Dieses Problem kann nicht allein durch die Inkorpo-
mit einem Molekulargewicht von 5000—25 000 ver- rierung größerer Mengen Ozonschutzmittel behoben
wendet wird. werden, da hierdurch die sensitometrischen und mecha-
4. Verfahren nach Anspruch 1—3, dadurch ge- nischen Eigenschaften der Fotopolymermaterialien kennzeichnet, daß als Lösungsmittelgemisch eine nachteilig beeinflußt werden.
Mischung aus 10%—90% n-Propanol und 35 Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für
90% — 10% n-Butanol verwendet wird. die aufmontierte Druckform eine ausreichende Verbes-
5. Verfahren nach Anspruch 1—4, dadurch ge- serung der Ozonbeständigkeit zu gewährleisten, so daß kennzeichnet, daß 0,5—10 mg des Polyamids auf die auch in relativ stark ozonhaltiger Luft, wie in Folien-Flexodruckform aufgebracht werden. druckereibetrieben, die längerfristige Lagerfähigkeit
40 von auf einem Druckzylinder fertig montierten Fotopolymer-Flexodruckformen verbessert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bekannte
Die Erfindung betrifft Verfahren zum Ozonschutz alkohollösliche Polyamide und Mischpolyamide mit ei-
von Fotopolymer-Flexodruckformen durch alkohollös- ner Erweichungstemperatur über 1200C in einem Lö-
liche Polyamide. 45 sungsmittelgemisch aus n-Propanol und n-Butanol auf
Im Flexodruck haben wegen ihrer leichteren Herstel- die verarbeitete Fotopolymer Flexodruckform aufgelung Fotopolymer-Flexodruckformen, wie sie beispiels- bracht werden, so daß nach dem Trocknen eine Polyweise in den Deutschen Patentschriften DE-PS amidschicht entsteht.
22 15 090, DE-PS 21 38 582, DE-PS 22 23 808 sowie DE- Unter den alkohollöslichen Polyamiden haben sich als
-AS 2& 15 678 beschrieben sind, in großem Umfang Ein- 50 besonders vorteilhaft Polyamide oder Mischpolyamide
gang gefunden. Die Belichtung der fotopolymerisierba- aus jeweils 20%—40% an Adipinsäure/Hexamethylen-
ren Flexodruckplatten erfolgt mit UV-Licht hoher In- diamin, Sebacinsäure/Hexamethylendiamin, Adipinsäu-
tensität Hierbei entsteht Ozon, das mit den Elastomer- re/p.p'-Diaminodicyclohexylmethan und Caprolactam
Bindemitteln wie beispielsweise den in der DE-PS mit einem Molekulargewicht von 5000—25 000 erwie-
22 15 090 beschriebenen Blockcopolymeren aus Poly- 55 sen.
styrol-Polyisopren-Polybutadien reagieren kann und Es war überraschend, daß bei Verwendung von Lö-
Versprödung sowie Rißbildung verursacht. sungsmittelgemischen aus n-Propanol und n-Butanol
Um diesem unerwünschten Effekt entgegenzuwirken, die Wirkung gegen Rißbildung wesentlich besser ist als
wurde bereits vorgeschlagen, den fotopolymerisierba- mit Lösungen, welche reines n-Propanol oder n-Butanol
ren Flexodruckplatten Ozonschutzmittel zuzusetzen. So 60 enthalten.
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