DE340629C - Fernsteuerung fuer elektrisch betriebene Windenwagen - Google Patents
Fernsteuerung fuer elektrisch betriebene WindenwagenInfo
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- DE340629C DE340629C DE1918340629D DE340629DD DE340629C DE 340629 C DE340629 C DE 340629C DE 1918340629 D DE1918340629 D DE 1918340629D DE 340629D D DE340629D D DE 340629DD DE 340629 C DE340629 C DE 340629C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/40—Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/088—Remote control of electric cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
Die vorliegende Fernsteuerung gehört zu der Art von Fernsteuerungen, bei denen auf
dem Wagen ein Wählschalter vorhanden ist und die Stellung dieses Wahlschalters durch
Stromstöße hervorgerufen wird, die von einer ortsfesten Steuerstelle ausgesandt werden.
Bei den bekannten Fernsteuerungen dieser Art wird — wenn nicht besondere Steuerleitungen
vorgesehen sind — ein Steuerstrom
ίο von geringerer als der Netzspannung verwendet;
die Einschaltung des Arbeitsstromes muß dann nach erfolgtem Steuervorgang durch einen besonderen Handgriff am ortsfesten
vSteuerschalter erfolgen. Demgegenüber wird bei der Erfindung, trotzdem nur eine einzige
Fahrleitung vorhanden ist, mit dem Betriebsstrom von voller Nutzspannung gesteuert. Dadurch
ist es möglich, in einfachster Weise zu erreichen, daß nach Beendigung des Steuer-Vorganges
der Arbeitsstrom ohne weiteres den Motoren zufließt.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Ausbildung des Wahlschalters zur Ausführung dieser Fernsteuerung.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt;
Fig. ι zeigt einen Aufriß der ganzen Schaltung und Fig. 2 einen Aufriß des ganzen
Wahlschalters.
Die mechanische Anordnung für die Fernsteuerung besteht aus dem ortsfesten Steuerschalter
A und dem auf dem Windenwagen befindlichen Wahlschalter B. Der Steuerschalter
A besteht aus einem einfachen Kontaktarm i, der beim Drehen in der Pfeilrichtung
nacheinander mit beliebig vielen Kontakten — dargestellt sind fünf solcher Kontakte
— in Verbindung kommt. Die Stromzuführung läuft vom Pluspol der Stromquelle
über den Kontaktarm 1 durch die berührten Kontakte zur Fahrleitung 2 der Bahnstrecke.
Der Wahlschalter B besteht aus einer drehbaren und achsial verschiebbaren Welle 3,
welche an ihrem unteren Ende einen Kontaktarm 4 trägt. Beiderseits des unteren Endes
der Welle 3 sind die Kontakte für die Zuleitung des Arbeitsstromes zu den Motoren angeordnet,
und zwar sind fünf Kontaktreihen, entsprechend den fünf Kontakten des Steuerschalters
A, vorgesehen. Annähernd in ihrer Mitte ist die Welle 3 mit einer Anzahl übereinanderstehender
konischer Ringe 5 versehen; die untere Fläche dieser" Ringe dient als Angriffsfläche für ein Schaltwerk 6, das
durch das Solenoid 7 bewegt wird, sowie für einen Sperriegel 8, der durch eine Feder 9
nach vorn gedrückt wird und die Welle 3, sobald sie durch das Schaltwerk 6 angehoben
worden ist, in der angehobenen Lage verriegelt. Der Sperriegel 8 ist an dem Arm 10
eines Winkelhebels gelagert, der um die Achse 11 schwingen kann; die Bedeutung des anderen
Armes 12 dieses Winkelhebels. wird weiter unten erläutert werden. Am oberen Ende
der Welle 3 befindet sich eine Zahnstange 13, die mit dem Kern des Solenoids 14 verbunden
ist. Wenn sich der Kern von 14 bewegt, so wird die Welle 3 durch Eingriff der Zahnstange
in ein auf der Welle undrehbar, aber längsverschiebbar gelagertes Ritzel gedreht;
die Bewegungsgeschwindigkeit des Kernes von 14 wird beim Einziehen durch eine Flügelbremse
15 geregelt. An der Zahnstange 13 greift nach der anderen Richtung durch Vermittelung
einer Zugstange 16 eine Feder 17 an, so daß, wenn das Solenoid 14 stromlos
ist, die Welle immer in die gezeichnete Stellung zurückgedreht wird. An der Zugstange
16 befindet sich ein Schleifkontakt 18, der bei Drehung der Welle 3 entgegen dem Zug der
Feder 17 die über ihn geführte Zuleitung vom Stromabnehmer des Wagens zu dem Solenoid
7 unterbricht. An dem Kern des SoIenoides 14 ist eine Druckrolle 19 befestigt, die
beim Anziehen des Kernes den Arm 12 des Winkelhebels 10, 12 herunterdrückt. Dadurch
bewegt sich das untere Ende des Hebelarmes. 10 mit dem darin gelagerten Riegel 8 entgegen
dem Druck der Feder 9 nach rechts und verriegelt sich mit der Nase 20 an dem Vorsprung
21 eines Lenkers 22. Letzterer steht mit den Lenkern 23 und 24 in Verbindung,
welch letzterer mit einem Ring 25 unter den untersten Ring 5 faßt. Eine Feder 26 zieht
den Lenker 24 nach oben.
Die Schaltung ist folgende: Der Strom läuft von der Fahrleitung 2 durch den Stromabnehmer
27 des Wagens einmal unmittelbar nach der links liegenden Kontaktreihe 28, von
dort über den Arm 4, wenn er entsprechend gedreht ist, nach Kontaktreihe 29, welche aus
einzelnen Segmenten besteht, zwischen denen Vorschaltwiderstände 30 liegen, und dann
durch den Motor 31 und seinen Bremsmagneten 32 zur Erde. Ferner läuft ein Abzweig
des Stromes vom Stromabnehmer 27 aus über den Schleifkontakt 18 durch das Solenoid 7,
und ein dritter Zweig durch das Solenoid 14 nach Erde.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Wird der Kontaktarm 1 auf den ersten
Kontakt »Fahren vorwärts« geschaltet, so kommt ein Stromstoß in die Fahrleitung 2,
und durch diesen Stromstoß werden gleichzeitig die Solenoide7 und 14 erregt. Durch
das Anziehen des Kernes von 7 greift das Schaltwerk 6 unter den obersten Ring 5, hebt
die Welle 3 um eine Stufe hoch, worauf der Riegel 8 einschnappt und die Welle in dieser
Stellung sperrt. Durch das Einziehen des Kernes von 14 wird nunmehr die Welle 3 gedreht,
der Schleifkontakt 18 öffnet sich und das Solenoid 7 wird stromlos, so daß das
Schaltwerk 6 wieder nach abwärts fällt. Durch das Drehen der Welle 3 wird der Arm 4
über den Anfang der beiden Kontaktreihen »Fahren vorwärts« gebracht, ohne sie jedoch
vorläufig noch zu berühren. Sofort stößt jedoch die Druckrolle 19 gegen den Hebelarm
12 und drückt ihn herunter. Dadurch bewegt sich der Hebelarm 10 und mit ihm der Sperrriegel
8 nach rechts, wo sich der Nocken 20 hinter der Nase 21 verriegelt, so daß die
Welle frei wird und nach abwärts fällt. Dadurch legt sich der Arm 4 fest auf die Kontaktreihe,
über der er gestanden hat, schließt den Arbeitsstrom und schleift über die Kontakte,
bis er seine Endstellung· erreicht hat. Hat der Wagen die Bewegung ausgeführt, so
schaltet man durch Zurückdrehen des Kontaktarmes 1 auf Null aus. Die Feder 17 dreht
dann die Welle 3 in die Anfangslage zurück; sobald der Arm 4 die Kontakte verläßt, fällt
die Welle, welche jetzt durch keine Verriegelung mehr gehalten ist, in ihre unterste
Stellung herab. Dabei stößt der unterste Ring 5 gegen den Hebel 24 und drückt ihn
nach unten, wobei auch Hebel 23 und 22 abwärts gezogen werden. Die Verriegelung zwischen 20 und 21 löst sich, und der Riegel 8
geht wieder in seine Ruhelage nach vorn. Der Wahlschalter ist jetzt zu einer neuen
Steuerung bereit.
Bemerkenswert ist bei der Anwendung dieser Anordnung noch folgendes: Bleibt ein
Wagen z. B. infolge Blockierung durch den vorhergehenden Wagen auf einer stromlosen
Strecke stehen, so kommt der Wahlschalter B in seine Ruhestellung. Sobald jetzt der betreffende
Streckenabschnitt Strom bekommt, wirkt dieser als einmaliger Stromstoß; der Schalter
B springt auf die erste Stufe »Fahren vorwärts« und der Fahrmotor wird über
die Anlaß widerstände 30 angelassen. Es ist also damit erreicht, daß auch in Fällen, in
denen das Anlaufen des Motors nicht vom Steuerschalter A aus veranlaßt wird, das Anlassen
über die Vorschaltwiderstände erfolgt.
Claims (4)
1. Fernsteuerung für elektrisch betriebene Windenwagen unter Benutzung eines
auf dem Fahrzeug befindlichen, elektromagnetisch bewegten Wahlschalters und ίο?
eines ortsfesten Steuerschalters, dadurch gekennzeichnet, daß letzterer beim Überschreiten
seiner Kontakte dem Wahlschalter Stromstöße mit der vollen Netzspannung
zuführt, welche eine synchrone Bewegung des Wahlschalters mit dem Steuerschalter verursachen, und daß beim
Verweilen des Steuerschalters auf einem seiner Kontakte das Anlassen des entsprechenden
Arbeitsvorganges selbsttätig eintritt.
2. Wahlschalter zur Ausführung der Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß seine achsial verschiebbare und gleichzeitig drehbare Welle (3) einen Kontaktarm (4) trägt, der
durch Verschiebung der Welle in passende
Höhe zu dem gewählten Arbeitskontakt und durch Drehung der Welle in leitende
Berührung mit dem gewählten Arbeitskontakt gebracht wird.
3. Wahlschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung
des Solenoidkernes (14), welcher die Drehung der Welle (3) bewirkt, die
Stromzuführung zu dem Solenoid (7), welches die achsiale Verschiebung der Welle (3) bewirkt, unterbrochen wird.
4. Wählschalter nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß seine Welle senkrecht liegt und die Sperrung der achsial verschobenen Welle, sobald der Ί5
Kontaktarm so weit gedreht ist, daß er über dem Anfang der Arbeitskontakte
steht, aufgehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340629T | 1918-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340629C true DE340629C (de) | 1921-09-15 |
Family
ID=6228425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918340629D Expired DE340629C (de) | 1918-02-08 | 1918-02-08 | Fernsteuerung fuer elektrisch betriebene Windenwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340629C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032498B (de) * | 1952-05-16 | 1958-06-19 | Stahl Maschinenfabrik R | Selbstfahrende Foerderguttraeger mit Blockwinden |
-
1918
- 1918-02-08 DE DE1918340629D patent/DE340629C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032498B (de) * | 1952-05-16 | 1958-06-19 | Stahl Maschinenfabrik R | Selbstfahrende Foerderguttraeger mit Blockwinden |
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