DE3402620A1 - Drahtgliederband - Google Patents
DrahtgliederbandInfo
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Description
• c · *
3402520
SCAPA-PORRITT LIMITED 4 A 37 893/beu
Cartmell Road,
Blackburn, 2 5. Jan. 1984
Lancashire, BB2 2SZ/England
Drahtgliederband
Die Erfindung betrifft Gliederbänder gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1. Derartige Gliederbänder werden insbesondere in der Papierfabrikation und ähnlichen Industriezweigen
als Pörder- oder Trägereinrichtung eingesetzt.
Gliederbänder werden aus Wendeln gebildet, die z. B. aus monifilem Kunststoffdraht gewickelt werden. Die Wendeln
werden dicht nebeneinander und ineinanderliegend angeordnet, wobei die nebeneinanderliegenden, sich überdeckenden
Windungsabschnitte benachbarter Wendel durch einen die Gelenkachse zwischen zwei Wendeln bildenden Draht verschwenkbar
miteinander verbunden sind.
Bei einem für den Aufbau typischen Gliederband haben die
Wendeln ovalen Querschnitt und zeigen eine größte Innenabmessung von 3,75 mm. Der Kunststoffdraht hat einen Durchmesser
von 0,55 mm, während der Gelenkdraht einen Durchmesser von 0,9 mm aufweist.
Bei einem derartigen Aufbau ist es zum Einsetzen des Gelenkdrahtes,
insbesondere beim maschinellen Einsetzen, erforderlich, daß die benachbarten Wendeln- zumindest bei der
praktischen Anwendung - vollständig ineinandergreifen. Jede Abweichung von diesem vollständigen Ineinandergreifen verringert
das Quermaß des durch die überlappenden Windungen gebildeten Aufnahmekanals für den Gelenkdraht; der Aufnahmequerschnitt
des Kanals wird ferner durch Abweichungen in
-5-
der Materialstärke vermindert. Die Verminderungen des Aufnahmequerschnittes
reichen oft ausr ein Einsetzen des Gelenkdrahtes
in nicht unerheblichem Maße zu erschweren oder es vollkommen unmöglich zu machen.
Es ist bekannt, die durch Spreizen der einzelnen Windungen der Wendel zvr ineinandergreifenden Aufnahme der Windungen
einer benachbarten Wendel auftretenden Spannungen in den Wendeln zum Pesthalten der Wendeln untereinander auszunutzen.
Diese Federspannungen treten aufgrund der elastischen Eigenschaften des verwendeten Wendelmaterials auf. Durch
die Federspannung wird jeweils die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Windungen einer Wendel liegende Windung der
benachbarten Wendel eingespannt, wodurch - wenn die Federspannung entsprechend groß ist - die Trennung der
Wendeln voneinander verhindert ist.
Die Spannung einer Wendel ist eine Funktion der elastischen Eigenschaften des für die Wendel verwendeten Materials
und ist daher unter anderem von den Querschnittsabmessungen des die Wendel bildenden Polyestermonofilaments bestimmt.
Jede Verringerung dieser Abmessungen vermindert daher die Einspannungswirkung der Windungen einer Wendel auf die
Windungen einer anderen Wendel.
Im Hinblick auf Ungleichmäßigkeiten in den physikalischen Eigenschaften benachbarter Wendel den auftretenden Sekundär-
bzw. Restdrall der Wendel und anderer Einflußfaktoren
kann oft das vollständige Ineinanderliegen benachbarter Wendel nicht auftreten bzw. nicht erreicht werden, so daß
beim Einsetzen des Gelenkdrahtes erhebliche Schwierigkeiten auftreten.
Durch eine Durchmesserverringerung des Monifilaments, aus
dem die Wendeln gebildet sind, können - bei unveränderten Innenabmessungen der Wendeln - die Querschnittsmaße des
-6-
durch die überlappenden Windungen gebidelten Kanals vergrößert werden, da die nun mögliche Überlappung einer Wendel
mit der letzten Wendel einer zusammengesetzten Wendelreihe vergrößert ist. Das Einsetzen des Gelenkdrahtes kann so
erleichtert werden.
Aufgrund der Durchmesserverringerung des Monofilaments
nimmt aber gleichzeitig die Federspannung der Wendel ab,
so daß auch der Einspanneffekt der einen Wendel auf die zwischen ihren Windungen liegenden Windungen der benachbarten
Wendel verringert ist, wodurch eine erhöhte Gefahr einer unbeabsichtigten Trennung der Wendel gegeben ist.
, Durch die Durchmesserverringerung des Monofilamentes treten also andere, gravierende Nachteile auf. Ferner bewirkt
die - aufgrund der verminderten Spannung auftretende Lockerung der Windungen einer Wendel ein zu leichtes und
zu weites Aufspreizen der Windungen, wodurch mehr als eine Windung der benachbarten Wendel zwischen den aufeinanderfolgenden
Windungen der gegebenen Wendel eingreifen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne Beeinträchtigung der' Fähigkeit der Wendel in ihrer ineinanderliegenden
Einspannlage zu verharren, den Aufnahmequerschnitt des von den ineinanderliegenden Windungen gebildeten Kanals zu
vergrößern, um so die bei den mechanischen Einsätzen eines Gelenkdrahtes in den Kanal zur Verbindung benachbarter
Wendeln auftretenden Schwierigkeiten zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat der
Kunststoffstrang einen flachen, im wesentlichen rechteckigen, vorzugsweise rechtwinkligen Querschnitt.
In einer anderen bevorzugten Ausführung besteht der Kunststoff strang aus einem monofilen Draht.
Die Erfindung beruht darauf, daß mit aus einem Kunststoffstrang
mit einem vom Kreisquerschnitt abweichenden Querschnitt gebildeten Wendeln eine Federspannung in einer ovalen
Wendel erzielt werden kann, die. etwa der Federspannung
entspricht, wie sie in einer Wendel aus Kunststoffdraht mit kreisförmigem Querschnitt erzielbar ist, wobei die
Größenmaße der Wendel ähnlich sind. Bei der erfindungsgemäßen
Wendel wird dabei für den Gelenkdraht ein Aufnahmekanal mit vergrößertem Aufnahraequerschnitt erzielt, so daß die
bei Wendeln aus dem Querschnitt kreisförmigem Kunststoffdraht
auftretenden Schwierigkeiten vermieden sind.
Wie überraschend festgestellt werden konnte, hat die aus
einem - im Querschnitt von der Kreisform abweichender Polyesterdraht
gewickelte Wendel eine derartige Spannung, daß der Gelenkdraht in zufriedenstellender Weise in die
ineinanderliegenden Windungen benachbarter Wendel maschinell eingesetzt werden kann. Die Wendel erfüllt dabei die
Verhältnisgleichung 10 < L/a < 24 oder die Verhältnis-
a χ 10^
gleichung 4 < =-3
< 16, wobei a die Querschnittsfläche des monofilen Drahtes und L das größte Innenmaß der
Spule ist. Derartige Wendel sind für die Papierherstellung und -förderung und ähnliche Stoffe und Hüllen vorgesehen.
Während die vorstehend angegebenen Bereiche für L/a und (a2 χ 10^) /L-* für alle synthetische Kunststoffe hinreichend
bestimmt sind, die zur Herstellung von für den Zusammenbau von Gliederbänder geeigneten Monofilamenten anwendbar sein
mögen, so bedarf es doch in bestimmten Anwendungsfällen
einer genaueren Eingrenzung. So ist eine genauere Eingrenzung durch das Verhältnis zwischen dem dynamischen
Elastizitätsmodul des Polyesters und dem des gewünschten Materials möglich. Es hat sich gezeigt, daß das Verhältnis
des größten Querschnittsmaßes (Hauptquerschnittsachse) zum kleinsten Querschnittsmaß (kleinste Hauptquerschnittsachse)
vorteilhafterweise nicht zu nah am Wert 3 liegen sollte. Vorzugsweise liegt das Verhältnis im Bereich
zwischen 1,3 bis 2,5, wobei die Dicke des monofilen Drahtes
(Monofilament) innerhalb des Bereiches von 0,2 mm bis
1,0 mm, vorzugsweise zwischen 0,3 mm und 0,7 mm liegen
sollte.
Aufgrund des sich in axialer Richtung der Spule erstreckenden größten Maßes des im Durchmesser nicht kreisförmigen
Monofilaments ist die praktische Anwendbarkeit von ovalen oder flachen Wendeln verbessert, wobei die querliegende
Hauptachse dieser Spulen größer ist als die Hauptachse der mit' im Querschnitt kreisförmigen Monofilament gewickelten
Wendeln. Hieraus ergeben sich mehrere wichtige Vorteile. So hat eine flache Wendel aus einem 0,7 χ 0,4 mm-Monofilament
wenigstens genau so viel Federungsvermögen bzw. Federkraft wie eine ähnlich aufgebaute Wendel aus einem
im Querschnitt kreisförmigen Monofilament mit einem Durchmesser von 0,55 mm. Das Federungsvermögen (Elastizität)
ist dabei entsprechend den angewandten Verhältnissen proportional zu L/a oder a^/L . Die - im Vergleich mit dem
Durchmesser eines im Querschnitt kreisförmigen Drahtes gleicher Querschnittsfläche - größere Länge der Hauptquerschnittsachse
des flachen Monofilaments zwingt die einzelnen Windungen der Wendeln um einen entsprechend
größeren Betrag weiter .auseinander, womit ein proportionales Anwachsen der Federspannung verbunden ist. Auf diese
Weise werden die maschenartig zwischen den Windungen der einen Wendel liegenden Windungen der benachbarten Wendel
mit größerer Federkraft eingeklemmt, so daß die Wendeln vor und während dem.Einsetzen des Gelenkdrahtes fest zusammengehalten
sind. Die aufgrund des breiteren Materials· vorhandene Erhöhung der Federkraft kann insbesondere zur Erzielung
breiterer Wendeln (breiter in Richtung der Hauptquerachse der Wendel) ausgenutzt werden, wodurch größere Äufnahmekanäle
für den Gelenkdraht erzielt werden können. Auch die in ihrer Hauptquerachse breiteren (ovalen) Wendeln werden
durch die erhöhte Federkraft fest ineinanderliegend gehalten.
-9-
Das - im Vergleich mit dem Durchmesser eines Monofilamentes mit Kreisquerschnitt entsprechender Querschnittsfläche - in
Axialrichtung der Wendel größere Querschnittsmaß des flachen Monofilaments und die damit verbundene größere Aufspreizung
der aufeinanderfolgenden Windungen parallel ineinanderliegender Wendel verringern die Anzahl der
Windungen pro Längeneinheit bzw. pro Erzeugniseinheit und bewirken eine beträchtliche Gewichtsreduzierung des Erzeugnisses
(Gliederbandes). Die Verlängerung der Hauptquerachse jeder flachen oder ovalen Wendel begründet im Hinblick
auf die verringerte Anzahl der Gelenkdrähte und der gekrümmten Wendelabschnitte pro Längeneinheit des Erzeugnisses
ebenso eine Gewichtsersparnis.
Bereits durch die Verwendung von flachen Monofilamenten kann eine geschätzte Gewichtsersparnis von ca. 15 % erzielt
werden. Durch die Vergrößerung der Hauptquerachse der Wendel kann eine weitere geschätzte Gewichtsersparnis von
ca. 15 % erreicht werden. Die Gewichtsverminderung ist
insbesondere der größeren Breite des flachen Monofilaments zuzuschreiben, obwohl die tatsächliche Gewichtsverminderung
entsprechend dem Dehnungsmaß des Gliederbandes während der Thermofixierung und der Zugspannung variieren wird.
Zusätzlich zu dem verringerten Materialverbrauch und der damit verbundenen Kostenersparnis werden durch die wirtschaftlich
vorteilhafte Verminderung der Anzahl der Wendeln pro Baulängeneinheit weitere Kostensenkungen für
eine Baueinheit erzielt.
In einigen praktischen Anwendungsfällen wird das Band unter
Zugspannung heißfixiert, um danach die Luftdurchlässigkeit des Bandes durch Einbringen von Füllmaterial in die
einzelnen kanalförmigen Hohlräume der Wendeln zu vermindern. Als Füllmaterial wird z. B. textoriertes Garn (Bauschgarn)
oder bandartiges Material verwendet. Aufgrund der größeren Quermaße der erfindungsgemäßen Wendel und nicht zuletzt der
-10-
- ίο -
geringeren Anzahl der Wendeln pro Baulängeneinheit sind die zur Füllung der Wendeln benötigten Zeiten und somit die
ti
Kosten des Füllvorganges beträchtlich reduziert.
Zur Veranschaulichung sind in den nachfolgenden Tabellen die Werte von L/a und a?/lß von Wendeln angegeben/
die aus Polyester-Monofilamenten mit unterschiedlichen
Querschnittsformen und Maßen hergestellt sind. Die mit
einem Stern versehenen Ausführungen sind im Hinblick auf ihre unzulängliche Eignung als mechanisches Glied in einem
Gliederband keine praktischen Beispiele»
Tabelle I: Gl'iederband von der Thermofixierung unter
Zugspannung
Wendel
1.1:
1.2 1.3 2.1 2.2 2.3 3.1
w t mm mm 0.7
0.55
0.9 χ 0.46
0.55
0.4
0.7 χ 0.4
0.7 χ 0.4
mm
mm
5.4 157
5.4 157
5.4 157 3.75 52.7 3.75 52.7 3.75 52.7
4.5 91.1
L a
mm
mm
0.385 0.148 14.0 0.238 0.057 22.7 0.38 0.144 14.2 0.238 0.057 15.8
0.125 0.016 30.0 0.25 0.063 15.0 0.25 0.063 18.0
a2/104
9.4
3.6
9.2
10.8
3.0
11.9
6.9
L = größtes Innenmaß der Wendel
t = kleinstes Maß (Dicke) des nicht kreisförmigen
Wendelmaterials
w = größtes Maß (Weite) des Wendelmaterials (dies wäre bei
w = größtes Maß (Weite) des Wendelmaterials (dies wäre bei
bei einem Kreisquerschnitt der Durchmesser) a = Querschnittsfläche des Wendelmaterials.
-11-
• · «A
«i ♦ ·
m · · ι»
- 11 -
Tabelle II: Gliederband nach der Thermofixierung
| W | t ■ | Lf | Lf3 | a | a2 | Lf | a2 χ ΙΟ4 | |
| Wendel | mm | mm | mm | mm | mm | mm | a | V |
| 0.7 | ||||||||
| 1.1 | 0.55 | 5.8 | 195 | 0.385 | 0.148 | 15.1 | 7.6 | |
| 1.2 | Ό.9 χ | 0.46 | 5.8 | 195 | 0.238 | 0.057 | 24.4 | 2.9 * |
| 1.3 | 0.55 | 5.8 | 195 | 0.38 | 0.144 | 15.3 | 7.4 | |
| 2.1 | 0.4 | 4.3 | 79.5 | 0.238 | 0.057 | 18.1 | 7.2 | |
| 2.2 | 0.7 χ | 0.4 | 4.3 | 79.5 | 0.125 | 0.016 | 34.4 | 2.0 * |
| 2.3 | 0.7 χ | 0.4 | 4.1 | 68.9 | 0.25 | 0.063 | 16.4 | 9.1 |
| 3.1 | 4.9 | 118 | 0.25 | 0.063 | 19.6 | 5.3 | ||
Lf = größtes Innenmaß der Wendel
t = kleinstes Maß (Dicke) des nicht kreisförmigen
Wendelmater ia1s
w = größtes Maß (Weite) des Wendelmaterials (dies wäre
w = größtes Maß (Weite) des Wendelmaterials (dies wäre
bei einem Kreisquerschnitt der Durchmesser) a = Querschnittsfläche des Wendelmaterials.
Gliederbänder aus Wendeln, die aus einem Materialstrang mit nicht-kreisförmigem Querschnitt, insbesondere aus einem
Materialstrang von annähernd rechtwinkligem, vorzugsweise rechteckigem Querschnitt hergestellt sind, weisen zudem auf
ihrer Oberseite eine größere Auflagefläche auf als Gliederbänder
mit Wendeln aus einem Materialstrang mit Kreisquerschnitt. Die vergrößerte Auflagefläche kann in bestimmten
Anwendungsbereichen vorteilhaft sein, in denen eine glattere Oberfläche oder gleichmäßigere Auflagepunkte erforderlich
sind als dies übliche Gliederbänder bieten können. Z. B.
können erfindungsgemäße Gliederbänder vorteilhaft in einer Trocknungsanlage bei der Papierherstellung oder ähnlichen
Maschinen verwendet werden. Ein aus - im Querschnitt kreisförmigem
Monofilament - gewickelten Wendeln zusammengesetztes Gliederband, das die nasse Papierbahn gegen aufgeheizte
Trockenzylinder hält, wird sich verständlicherweise in der Papierbahn abzeichnen. Aufgrund der vorgeschlagenen
flacheren Wendeln des erfindungsgemäßen Gliederbandes
wird nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines Abzeichnens des Gliederbandes in der Papierbahn verringert, sondern
darüber hinaus trägt der durch die Form der Wendel erzielbare innigere Kontakt mit den Trockenzylindern zu einer
bessern Wärmeübertragung bei, wodurch eine raschere und wirtschaftlichere Trocknung der Papierbahn erzielbar ist.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Gliederbänder tritt beim Einsatz in schnellaufenden Papierherstellungsmaschinen
auf. Durch die glattere Oberfläche des' Gliederbandes wird an der Grenzschicht zu umgebenden Atmosphäre
weniger Luft mitgenommen, wodurch weniger Turbulenzen verursacht und somit ein möglicher Riß in der Papierbahn weitgehend
vermieden ist.
Es wurde auch festgestellt, daß sich beim Wickeln eines monofilen Kunststoffdrahtes· auf einen Wickeldorn das
Material an den Enden'der größeren Hauptachse des Wendelquerschnitts
leicht verformen kann. Wird eine Wendel aus im Querschnitt nicht kreisförmigem Kunststoffdraht gewickelt,
so ist eine derartige Verformung erheblich geringer. Versuche haben erwiesen, daß die erfindungsgemäßen Wendeln
unter Hydrolyse-Bedingungen eine geringere Neigung zur Auffaserung bzw. Aufspaltung haben als vergleichbare
Wendeln aus einem im Querschnitt kreisförmigen Draht. Eine Verhältnisgleichung zwischen der Verformung und der
Auffaserung konnte hingegen nicht festgestellt werden.
Aufgrund der/geringen Neigung des aus den erfindungegemäßen
Wendeln (Wendel aus einem Kunststoffdraht, der einen vom
-13-
Kreis abweichenden Querschnitt aufweist) zusammengesetzten Gliederbandes zeigt dieses im Vergleich zu einem bekannten
Gliederband, das aus im Querschnitt kreisförmigem Kunststoffdraht gewickelten Wendeln zusammengesetzt ist, eine bedeutend
höhere Bruchfestigkeit. Dies ist ein weiterer Vorteil, der durch die Verwendung von Kunststoffsträngen mit
einem vom Kreis abweichenden Querschnitt erzielt wird.
einem vom Kreis abweichenden Querschnitt erzielt wird.
Obwohl in vorstehenden Ausführungen nur monofile Drähte aus
Kunststoff genannt sind, treffen die angegebenen Vorteile, Angaben und Aussagen auch auf harzbehandelte, mehrfädige
Drähte (Multifilamente) mit gleichen oder ähnlichen Eigenschaften zu. Die vorstehenden Ausführungen sind dabei - soweit möglich - entsprechend auszulegen. Gemäß der Erfindung
sind ebenso jegliche synthetische Kunststoffmaterialien
in Strangform verwendbar, die einen vom Kreis abweichenden Querschnitt aufweisen und die auch einen inneren im Schnitt kreisförmigen oder nicht-kreisförmigen Kern (Seele) aufweisen
können, wobei auf dem Kern ein Überzug oder eine Hülle aus vorzugsweise Polymid aufgebracht ist. Der Kern (die Seele) besteht vorzugsweise aus Polyester.
Drähte (Multifilamente) mit gleichen oder ähnlichen Eigenschaften zu. Die vorstehenden Ausführungen sind dabei - soweit möglich - entsprechend auszulegen. Gemäß der Erfindung
sind ebenso jegliche synthetische Kunststoffmaterialien
in Strangform verwendbar, die einen vom Kreis abweichenden Querschnitt aufweisen und die auch einen inneren im Schnitt kreisförmigen oder nicht-kreisförmigen Kern (Seele) aufweisen
können, wobei auf dem Kern ein Überzug oder eine Hülle aus vorzugsweise Polymid aufgebracht ist. Der Kern (die Seele) besteht vorzugsweise aus Polyester.
Claims (14)
1. Gliederband aus mehreren nebeneinanderliegenden, ineinandergreifenden
Wendeln, wobei benachbarte Wendeln durch einen als Gelenkachse eingefügten Draht yerschwenkbar
miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeln aus einem länglichen Kunststoffstrang gefertigt sind, der einen im
wesentlichen konstanten, vom Kreis abweichenden Querschnitt aufweist und dessen Hauptquerschnittsachse sich
in axialer Richtung der Wendel erstreckt.
2. Gliederband nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffstrang einen
flachen, im wesentlichen rechtwinkligen, vorzugsweise rechteckigen Querschnitt aufweist.
3. Gliederband nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffstrang aus
einem einzelfädigen Draht (Monofilament) besteht.
4. Gliederband nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffstrang aus
einem harzbehandelten, mehrfädigen Draht (Multifilament)
besteht.
5. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffstrang einen
Polyesterdraht enthält.
-2-
·— 2 —
6. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel die Verhältnisgleichung
10 < L/a < 24 erfüllt, wobei a die Querschnittsfläche des Kunststoffstranges und L das größte
Innenmaß der Wendel ist.
7. Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 5 „-dadurch
gekennzeichnet, daß die Wendel die Verhältnisgleichung 4 < -—--^—
< 16 erfüllt, wobei a die Querschnittsfläche des Kunststoffstranges und L das
größte Innenmaß der Wendel ist.
8. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen
dem größten Querschnittsmaß (Querschnittshauptachse) und dem kleinsten Querschnittsmaß (kleinste Querschnittshauptachse) des Kunststoffstranges nicht mehr als
3 beträgt.
9. Gliederband nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen der größten Querschnittshauptachse und der kleinsten
Querschnittshauptachse des Kunststoffstranges in einem Bereich zwischen 1,3 bis 2,5 liegt.
10. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Stranges in einem Bereich zwischen 0,2 mm bis 1,0 mm liegt.
11. Gliederband nach Anspruch 1O7
dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Stranges in einem Bereich von 0,3 mm bis 0,7 mm liegt.
12. Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffstrang aus einem Kern mit einem darauf aufgebrachten überzug oder
einer Hülle besteht.
■_ O-.
13. Gliederband nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kern einen Kreisquerschnitt aufweist.
14. Gliederband nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kern aus Polyester und der überzug oder die Hülle aus Polyamid besteht.
-4-
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|---|---|---|---|
| GB838302118A GB8302118D0 (en) | 1983-01-26 | 1983-01-26 | Link belts |
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|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843402620 Granted DE3402620A1 (de) | 1983-01-26 | 1984-01-26 | Drahtgliederband |
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| AU (1) | AU566511B2 (de) |
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