DE3401595C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine
Vorrichtung zur Formen zylindrischer Produkte aus Metall
nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1, 24
und 26.
Bei den bekannten Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung nahtloser
Rohre wird das Rohrwalzen durchgeführt, nachdem ein
Materialblock gelocht wurde.
Beim Walzen wird dann der eingestochene Materialblock
auf einem Walzgerüst reduziert und zu einem Rohr mit
einem bestimmten Durchmesser gelängt, wobei das Walzwerk
einige oder alle der folgenden Walzgerüste umfaßt:
ein Streckwalzengerüst, ein Stopfwalzengerüst, ein
Dornwalzengerüst, ein Glättwalzengerüst, ein Kalibrierwalzengerüst,
ein Reduzierwalzengerüst und andere
Einheiten. Aufgrund des niedrigen Bearbeitungswirkungsgrades
der einzelnen Einheiten sind bei einem üblichen
Walzwerk bis mehr als zehn Gerüste erforderlich, um das
gewünschte Ergebnis zu erzielen, was mit hohen Kapitalkosten
und einem hohen Platzbedarf verbunden ist.
Wenn Knüppel auf einer Walzenstraße, bestehend aus Vorwalzgerüsten,
Zwischenwalzgerüsten und Endwalzgerüsten,
wovon bis zu mehr als zehn Walzgerüsten vorhanden sind,
gewalzt werden, ergeben sich ähnliche Probleme wie beim
Walzen von Rohren.
Rohre und Knüppel können ebenfalls durch plastische
Arbeitsverfahren, wie z. B. die Extrusion, das Ziehen
und das Warmformen hergestellt werden, jedoch sind diese
Herstellungsverfahren völlig ausgereift, so daß eine
weitere Wirkungsgradverbesserung nicht mehr möglich ist.
Auf der anderen Seite haben gewöhnliche Walzstraßen
für Rohre und Knüppel einen sehr unterschiedlichen Aufbau.
Wenn die wesentlichen Konstruktionsmerkmale gleich wären,
könnte eine entscheidende Verminderung der Kosten durch
die Verwendung gleicher oder austauschbarer Teile, der
Vereinfachung der Auslegung der Walzstraße und der
Verminderung der Verschiedenheit der Walzwerke erreicht
werden. Es würde ebenfalls möglich, Rohre und Blöcke
auf der gleichen Walzstraße zu reduzieren, zu längen
und vorzuformen.
US-PS 34 11 334 beschreibt ringförmige Walzen, die nebeneinander
in zur Walzmittellinie geneigte Ebenen angeordnet
sind, um einen radial nach innen und axial gerichteten
Gleichgewichtsdruck an diametral gegenüberliegenden Stellen
auf ein Werkstück auszuüben.
DE-PS 1 51 861 offenbart mehrere Ringwalzen, die tandemförmig
hintereinander angeordnet sind, wobei die durch Kreisbögen
gebildeten Öffnungsdurchmesser der einzelnen Ringwalzen in
Vorschubrichtung eines Werkstückes abnehmen und die Ringwalzen
exzentrisch zur Walzmittellinie angeordnet sind.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Vorrichtung zum Formen langer zylindrischer
Produkte aus Metall zu schaffen, mit der
eine Verminderung, ein Längen und ein Vorformen der
Materialien mit hohem Wirkungsgrad möglich ist.
Mit der Erfindung soll in vorteilhafter Weise
eine Vorrichtung zum Formen langer
zylindrischer Produkte aus Metall geschaffen werden,
wobei die Formvorrichtung
einfach, kompakt und kostengünstig
ist.
Weiter soll mit der Erfindung in vorteilhafter Weise
eine Vorrichtung zum Formen langer zylindrischer Produkte
aus Metall geschaffen werden, mit der Rohre und Knüppel
geformt werden.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1, 24 und 26 gekennzeichnete
Erfindung gelöst.
Gemäß einer erfindungsgemäßen Vorrichtung wird ein langes
zylindrisches Produkt aus Metall durch ein Rundloch
in einem ringförmigen Werkzeug geführt, wobei die
Arbeitsfläche des Werkzeugs und die Oberfläche des
zylindrischen Produkts radial gepreßt werden und das
Werkzeug oder das zylindrische Produkt sich relativ
zueinander in Richtung der Achse des zylindrischen
Produkts bewegen. Die Achse des Werkzeugs oder des
zylindrischen Produkts drehen sich exzentrisch um die
Walzmittellinie so, daß entweder ein oder beide Teile,
d. h. das Werkzeug und das zylindrische Produkt, gedreht
werden. Das radiale Pressen mittels der Arbeitsfläche
des Werkzeugs vermindert den Durchmesser des zylindrischen
Produkts und längt es in Axialrichtung. Der Rotationskontakt
mit der Arbeitsfläche des Werkzeuges bringt den
Querschnitt des zylindrischen Produkts in eine runde
Form. Beim Fortschreiten des zylindrischen Produkts
in bezug auf das ringförmige Werkzeug und bei der Bewegung
der Arbeitsfläche des Werkzeugs über die Umfangsfläche
des zylindrischen Produkts findet eine schraubenlinienförmige
Bearbeitung rings um die Zylinderfläche
statt.
Ein Materialblock wird bei Verwendung eines Dornwalzenwerkes
oder einer Presse gelocht.
Dann wird der eingestochene Block oder eine Rohrluppe
mittels eines durchgehenden Dorns und eines ringförmigen,
die Rohrluppe umgebenden Werkzeugs gewalzt.
Eine Vorrichtung umfaßt
einen drehbar an einem Gehäuse angebrachten Werkzeughalter.
Der Werkzeughalter ist mit einer exzentrischen
Öffnung versehen, in die das ringförmige Werkzeug
drehbar eingepaßt ist. Vor und hinter dem ringförmigen
Werkzeug ist ein Paar zylindrischer Produktlagereinrichtungen
am Gehäuse befestigt. Jedes der zylindrischen
Produktlager hat ein Rundloch. Die Formvorrichtung ist
ebenfalls mit einer Einrichtung versehen, um den Werkzeughalter
zu drehen und umfaßt weiter eine Einrichtung,
um das zylindrische Produkt in das Rundloch des ringförmigen
Werkzeugs zu drücken.
Das gemäß der Erfindung verwendete ringförmige Werkzeug
weist eine Arbeitsfläche auf der
Innenseite auf. Dementsprechend kann erfindungsgemäß
die Werkzeuglebensdauer durch Vermindern der einwirkenden
Belastung durch Verlängern des Umfangs, gesteigert
werden. Das ringförmige Werkzeug ist so einfach und
ausreichend fest, daß die Auslegung eines Walzwerks
möglich ist, das geringen Raumbedarf aufweist, dabei
jedoch eine ausreichende Kapazität besitzt, um eine
starke Verminderung zu schaffen. Verglichen mit gewöhnlichen
Planetenquerwalzgerüsten, mit denen Rohre oder
Knüppel durch Drehen rings um ihre Umfangsflächen gewalzt
werden, gestattet die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
Gewichtsreduzierung des drehenden Abschnitts bis unter
1/5. Aufgrund des einfachen runden Aufbaus kann die
Umdrehung des Formwerkzeugs mehr als um ein Zehnfaches
vergrößert werden, wodurch sich eine bemerkenswerte
Steigerung des Arbeitswirkungsgrades ergibt.
Es kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der ein
ringförmiges Werkzeug über die Oberfläche des Werkstücks gedreht
wird, die Scherverformung und die Wahrscheinlichkeit
von Oberflächenfehlern auf ein Minimum vermindert werden.
Weiter kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine
größere Querschnittsverminderung als beispielsweise mit
einem bekannten Stopfenwalzwerk erreicht werden. Die obere
Reduktionsgrenze, die von allen bekannten Walzwerken
erreicht werden kann, ist durch den Zwischenraum zwischen
den Walzen begrenzt. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
bei der das Walzen auf der inneren Arbeitsfläche des
ringförmigen Werkzeugs durchgeführt wird, kann kein zu
großes Werkstück in die Walzen eingebracht und die obere
Grenze der Verminderung entscheidend gesteigert werden.
Verglichen mit den gewöhnlichen, aufwendigen, riesigen und teuren
Querwalzwerken, bei denen Rohre hergestellt werden, in
dem das Werkstück gedreht wird, ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung einfach, kompakt und billig. Das gewöhnliche
Planetenquerwalzen und die Querwalzgerüste bewirken
eine hohe Scherverformung beim Werkstück.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Rohrformvorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie II-II
in Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt einer Knüppelformvorrichtung,
Fig. 4 einen Längsschnitt einer Formvorrichtung
mit einem ringförmigen Werkzeug, das gekippt
angeordnet ist,
Fig. 5 einen Längsschnitt einer Formvorrichtung
mit einem ringförmigen Werkzeug, das eine
gewindeähnliche Rippe aufweist,
Fig. 6 und 7 Längsschnitte von Beispielen ringförmiger
Werkzeuge mit einer gewindeähnlichen Rippe,
Fig. 8 die Formvorrichtung von Fig. 4, wobei
das ringförmige Werkzeug um einen festen
Winkel gekippt ist,
Fig. 9 einen Längsschnitt einer anderen Formvorrichtung
mit einem gekippten ringförmigen
Werkzeug,
Fig. 10 eine Skizze zur Darstellung des Prinzips,
bei dem der Außendurchmesser eines zylindrischen
Produkts durch Änderung der
Phasendifferenz zwischen zwei exzentrisch
sich drehenden ringförmigen Werkzeugen
gesteuert wird,
Fig. 11 einen Querschnitt einer Vorrichtung mit
einer Einrichtung zur Einstellung der
Exzentrizität eines ringförmigen Werkzeugs,
Fig. 12 eine Skizze zur Darstellung des Prinzips,
zur Einstellung der Exzentrizität eines
ringförmigen Werkzeugs bei einer Vorrichtung
gemäß Fig. 11,
Fig. 13 einen Längsschnitt eines anderen Walzengerüsts
mit einer Einrichtung zum Drücken
und Drehen eines Dorns,
Fig. 14 eine Skizze zur Darstellung einer Walzstraße
unter Verwendung der Vorrichtung.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Rohrformvorrichtung bzw. ein
Rohrwalzengerüst zur Ausbildung eines Rohres.
Bei der Vorrichtung ist in der Mitte eines Gehäuses
11 eine Getriebekammer 12 vorgesehen, vor und hinter
der (linken und rechten Seite in Fig. 1) eine Lageröffnung
13 angeordnet ist.
In die Getriebekammer 12 ist ein Zahnrad 17 eingesetzt,
wobei ein Rand 18 drehbar in die Lageröffnung 13 eingepaßt
ist. Ein drehbar am Gehäuse 11 gelagertes Ritzel
21 kämmt mit dem Zahnrad 17. Das Ritzel 21 ist an einer
Ausgangswelle 24 eines Motors 23, der mit einem Untersetzungsgetriebe
ausgerüstet ist, angebracht. Das Zahnrad
17 ist mit einer Öffnung 19 versehen, die zum
Umfang des Zahnrades exzentrisch ist. In diese exzentrische
Öffnung ist drehbar ein ringförmiges Werkzeug
oder eine exzentrische Ringwalze 26 eingesetzt. Die
exzentrische Ringwalze 26 weist ein Rundloch 27 auf,
das von der Eintrittsseite (linke Seite in Fig. 1)
zur Austrittsseite konvergiert und in der Nähe des Austritts
sich ein wenig erweitert.
An dem Gehäuse 11 sind auf beiden Seiten der Getriebekammer
12 Hülsen 31 und 32 angeordnet. In den Hülsen 31
bzw. 32 sind Lagerringwalzen 35 und 39 drehbar eingepaßt.
Die Lagerringwalzen 35 und 39 haben Rundlöcher 36 und 40,
die ähnlich wie das Rundloch in der exzentrischen Ringwalze
26 geformt sind.
In der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform liegen
die Mittelpunkte des Zahnrades 17 und der Rundlöcher
36 und 40 in den Lagerringwalzen 35 und 39 auf der Walzmittellinie
H. Die Abmessung und Anordnung des Rundlochs
27 in der exzentrischen Ringwalze 26 und der Rundlöcher
36 und 40 in den Lagerringwalzen müssen so sein, daß das
Rohr 1 mittels der Lochoberflächen 37 und 41 in den
Lagerringwalzen 35 und 39 gelagert wird, wobei die Arbeitsfläche
28 der exzentrischen Ringwalze 26 gegen das
Rohr 1 gepreßt wird, wie dies in Fig. 1 und 2 dargestellt
ist.
Im folgenden soll das Verfahren zur Formung eines Rohres
unter Verwendung der oben beschriebenen Vorrichtung beschrieben
werden.
Wenn das Zahnrad 17 mittels des Motors 23 gedreht wird,
dreht sich die Innenfläche der Öffnung 19 des Zahnrades
17 exzentrisch, da ihr Mittelpunkt exzentrisch zum
Mittelpunkt K des Zahnrades 17 liegt, wodurch die mittels
der Innenfläche gelagerte exzentrische Ringwalze 26 und
das darin vorgesehene Rundloch 27 exzentrisch gedreht
werden. Zu diesem Zeitpunkt vollführt der Mittelpunkt L
des Rundlochs 27 eine Kreisbewegung um den Mittelpunkt K
des Gehäuses 11 und des Zahnrades 17, mit einem Radius
LK.
Durch die Verwendung eines Stempels 47 wird das Rohr 1,
durch das ein Dorn 45 verläuft, in das Rundloch 27 der
exzentrischen Ringwalze 26 gedrückt.
Das Rohr 1 wird mittels des Dorns 45 und des Stempels 47
gedrückt. Das Rohr wird zwischen dem Dorn 45 und der
exzentrischen Ringwalze 26 und den Lagerringwalzen 35
und 39 gehalten und mittels der zwischen ihm und dem
Dorn 45 entwickelten Reibung vorwärtsbewegt. Der Stempel
47 wird mittels einer hydraulischen Betätigungseinrichtung,
einer Ritzel/Zahnstangenkombination oder einer ähnlichen
nicht gezeigten Einrichtung vorwärts und rückwärts bewegt.
Die Stoßgeschwindigkeit wird entsprechend der Rohrgröße,
dem Zug oder Reduktionsverhältnis und anderen Faktoren
ausgewählt. Das hintere Ende des Rohres 1 kann direkt
anstelle des Vorschubs durch den Dorn 45 gedrückt werden.
Wenn sich die exzentrische Ringwalze 26 beim Vorwärtsstoßen
des Rohres 1 dreht, wird der mittels des Rundloches
27 in der exzentrischen Ringwalze gepreßte und
plastisch verformte Teil über den Umfang des Rohres 1
fortbewegt, wodurch die gesamte Rohrwanddicke vermindert
wird. Weiter wird die Dicke der gepreßten Rohrwand mittels der exzentrischen Ringwalze
26 durch die Wirkung
der Lagerringwalzen 35 und 39 vermindert. Der dabei
plastisch verformte Teil dreht sich in der gleichen
Richtung in einem winkligen Abstand von im wesentlichen
180° von dem mittels der exzentrischen Ringwalze 26
plastisch verformte Abschnitt, wodurch die Rohrwanddicke
über den gesamten Umfang des Rohres vermindert
wird. Wenn diese Bearbeitung beim Vorwärtsbewegen des
Rohres 1 durchgeführt wird, wird die Dicke spiralförmig
vermindert. Die Wanddickenänderung kann jedoch innerhalb
annehmbarer Grenzen gehalten werden, in dem ein paralleler
Abschnitt in der Arbeitsfläche der Ringwalzen 36 und 39
vorgesehen wird, und in dem die Drehgeschwindigkeit der
exzentrischen Ringwalze 26 ausreichend größer als die
Fortschreitgeschwindigkeit des Rohres 1 gemacht wird.
Es ist wünschenswert des exzentrische Ringwalze mit
einem minimalen Reibwiderstand zu lagern, wohingegen
die Lagerringwalzen 35, 39 einen ausreichen hohen Reibwiderstand
aufweisen sollen, um eine Drehung des Rohres beim
Walzen zu verhindern. Die Drehung des zu walzenden
Rohres kann mittels des Dorns, des Stempels, der vor
und hinter der exzentrischen Ringwalze befindlichen
Ringwalzen und anderer Teile oder Einrichtungen gesteuert
werden, die mit dem Rohr in direkter oder indirekter
Berührung stehen.
Im folgenden soll ein Beispiel einer Rohrherstellung
gemäß der Erfindung beschrieben werden.
Es wird mit der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung
unter den in Tabelle 1 aufgeführten Bedingungen eine
Rohrluppe gewalzt, die einen Außendurchmesser von 78 mm
und eine Wanddicke von 24 mm aufweist, wobei man ein
Rohr mit einem Außendurchmesser von 42 mm und einer
Wanddicke von 5 mm am Austrittsende erhält. Das sich
ergebende Verhältnis zwischen den Querschnittsflächen
an der Eintritts- und Austrittsseite ist 7, was bei
weitem größer als das maximale Verhältnis von 4 ist,
das man mit einer gewöhnlichen 8-Gerüstdornwalzenstraße
erhält.
| Beschreibung | |
| Zustand | |
| Rohrluppenmaterial | |
| plastisch | |
| Rohrluppenaußendurchmesser (mm) | 78 |
| Rohrluppenwanddicke (mm) | 24 |
| Rohrluppenquerschnittsfläche (mm²) | 4072 |
| Endaußendurchmesser (mm) | 42 |
| Endwanddicke (mm) | 5,0 |
| Endquerschnittsfläche (mm²) | 581 |
| Querschnittsflächenverhältnis zwischen Eintritts- und Austrittsseite | 7,0 |
| Durchmesser des Loches 36 (mm) | 80 |
| Durchmesser des Loches 27 (mm) | 80 |
| Durchmesser des Loches 40 (mm) | 44 |
| Durchmesser des Dorns (mm) | 28 |
| Exzentrizität (mm) | 10 |
| Umdrehung des Zahnrades (UpM) | 60 |
| Rohrluppenzuführgeschwindigkeit (mm/s) | 1,0 |
Wie man aus der obigen Beschreibung sieht, ist
die Vorrichtung sowohl für das Formen von Blöcken als auch von
Rohren anwendbar.
Fig. 3 zeigt eine Block- oder Knüppelformvorrichtung,
auf der Blöcke mit dem beschriebenen Verfahren gewalzt
werden. Ähnlich wie die für das Walzen von Rohren verwendete
Vorrichtung umfaßt diese Vorrichtung ein Gehäuse,
ein Zahnrad, eine exzentrische Drehwalze und Lagerringwalzen
und andere Teile, die die gleichen Bezugszeichen
wie in Fig. 1 und 2 aufweisen. Auf eine einzelne Beschreibung
dieser Teile wird daher verzichtet.
Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung umfaßt zwei Paare
gekerbter Walzen 51 und 54, die an der Eintritts- und
Austrittsseite des Gehäuses 11 angrenzend angeordnet
sind. Die gekerbten Walzen 51 und 54 sind mit halbkreisförmigen
Profilen 52 bzw. 55 versehen.
Durch das Drehen walzen die gekerbten Walzen 51 und 54
einen Knüppel 5 und verleihen ihm gleichzeitig eine
Fortschreitkraft. Indem man die Umfangsgeschwindigkeit
der auf der Austrittsseite angeordneten Walzen 54 um
einen bestimmten Betrag größer als die der auf der Eintrittsseite
angeordneten Walzen macht, wird eine
Spannung auf den Knüppel 5 aufgebracht, wodurch die
Knüppeldurchmesserverminderung der exzentrischen Ringwalze
26 verstärkt wird.
Zum Aufbringen einer Druckkraft auf das hintere Ende
des Knüppels kann, ähnlich wie in Fig. 1, bei der Vorrichtung
in Fig. 3 ein Stempel 47 vorgesehen sein. Im
folgenden wird beispielsweise die Herstellung eines
Knüppels beschrieben. Beim Walzen auf der in Fig. 3
dargestellten Vorrichtung unter den in Tabelle 2 aufgeführten
Bedingungen wird ein Knüppel mit einem
Durchmesser von 80 mm in einen Knüppel mit einem
Durchmesser von 40 mm am Austrittsende gewalzt. Das
sich ergebende Längungsverhältnis (oder das Querschnittsverhältnis)
erreicht den ausreichend hohen Betrag von 4.
| Beschreibung | |
| Zustand | |
| Knüppelmaterial | |
| plastisch | |
| Knüppeldurchmesser (mm) | 80 |
| Knüppelquerschnittsfläche (mm²) | 5027 |
| Enddurchmesser (mm) | 40 |
| Endquerschnittsfläche (mm²) | 1257 |
| Längungs-(Querschnitts-)Verhältnis | 4,0 |
| Längerer Durchmesser des Knüppels bei C₁ (mm) | 80 |
| Kürzerer Durchmesser des Knüppels bei C₁ (mm) | 70 |
| Durchmesser des Loches 36 (mm) | 80 |
| Durchmesser des Loches 27 (mm) | 80 |
| Durchmesser des Loches 40 (mm) | 44 |
| Durchmesser des Knüppels bei C₂ (mm) | 40 |
| Exzentrizität (mm) | 10 |
| Umdrehung des Zahnrades (UpM) | 60 |
| Knüppelzuführgeschwindigkeit (mm/s) | 1,0 |
In den zwei oben beschriebenen Ausführungsformen ist
eine exzentrische Ringwalze drehbar innerhalb eines
Zahnrades gelagert. Die Scherspannung kann durch Einstellen
der Relativgeschwindigkeiten daher so vermindert
werden, daß der Schlupf zwischen der Arbeitsfläche der
exzentrischen Ringwalze und der Oberfläche des zylindrischen
Produkts in Drehrichtung im wesentlichen minimal
wird, wodurch bewirkt wird, daß die exzentrische Ringwalze
sich über die Oberfläche des zylindrischen Produkts
dreht.
Im folgenden sollen zusätzlich zu der allgemeinen obigen
Beschreibung der zwei Grundausführungsformen verschiedene
Abänderungen einzelner Bestandteile beschrieben werden.
Die exzentrische Ringwalze kann mittels eines ringförmigen
Halters anstelle des Zahnrades gelagert werden.
Der ringförmige Halter hat eine exzentrische Öffnung,
in der die exzentrische Ringwalze drehbar eingepaßt
ist. Der ringförmige Halter wird mittels eines darüberverlaufenden
Riemens oder einer Kette (im letzteren
Fall sind Zähne auf der Außenfläche des ringförmigen
Halters vorgesehen) gedreht, wobei seine Mittelachse
mit der Walzmittellinie zusammenfällt.
Man kann sogar mit einer stationären zentrischen Ringwalze
die gleiche Wirkung erzielen, indem man dem
zylindrischen Produkt mittels eines Halters eine der
obigen Bewegung ähnliche Bewegung verleiht.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird das
zylindrische Produkt, auf das die Arbeitsfläche
der exzentrischen Ringwalze eine Formkraft
aufbringt, mittels der Lagerringwalzen gelagert.
Statt dessen kann jedoch das zylindrische Produkt
mittels eines Paares Walzen gelagert werden, die ein
halbkreisförmiges Profil aufweisen und auf beiden
Seiten der exzentrischen Ringwalze angeordnet sind,
oder es kann mittels mehreren exzentrischen Ringwalzen
gelagert werden, die aneinander angrenzend angeordnet
sind. Im letzteren Fall kann eine noch größere Verminderung
erzielt werden, und zur Erzielung einer derartig
größeren Verminderung ist es vorteilhaft, daß
die Löcher der aneinander angrenzenden exzentrischen
Ringwalzen exzentrisch mit einer Phasendifferenz von
180° und mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit rotieren.
Die Vorrichtungsgröße kann weiter vermindert werden, wenn
man zwei oder mehrere exzentrische Ringwalzen in einem
Zahnrad anordnet oder indem man das Zahnrad 17 mit den
angrenzenden Hülsen 31 und 32 kuppelt.
Bei der Durchführung des Walzverfahrens muß zum Drücken
des zylindrischen Produkts in seiner Längsrichtung eine
Druckkraft aufgebracht werden. Bei den oben beschriebenen
Ausführungsformen wird diese Druckkraft mittels Drücken
des hinteren Endes des zylindrischen Produkts oder, im
Fall von Rohren, durch Drücken des durchgehenden Dorns
erzeugt. Es ist ebenfalls möglich, eine Druck- oder
Zugkraft auf das zylindrische Produkt mittels an der
Eintritts- und Austrittsseite der exzentrischen Ringwalze
vorgesehenen gekerbten Walzen aufzubringen. Das
Aufbringen einer Zug- oder Druckkraft auf das zylindrische
Produkt steigert die Arbeitsgeschwindigkeit. Dabei wird,
wenn man die Zuführgeschwindigkeit konstant hält, ein
gleichförmiges Formen des zylindrischen Produkts gewährleistet.
Im folgenden werden Ausführungsformen zur Steigerung des Bearbeitungsgrades
beschrieben.
In Fig. 4 ist eine exzentrische Ringwalze 64 dargestellt,
die einen konvexen Umfang 65 aufweist, der auf einer
konkaven Innenfläche eines Zahnrads 61 gelagert ist,
und wobei die Ringwalzen 73 und 76 jeweils einen konvexen
Umfang 74 und 77 aufweisen, der mittels konkaven
Flächen 68 und 71 der Hülsen 67 bzw. 70 so gelagert ist,
daß eine Neigung von einer Ebene senkrecht zur Walzmittellinie
H hergestellt werden kann.
Die Ringwalzen werden so gekippt, daß:
- 1. die Mittelpunkte R₁, R₂ und R₃ der kleinsten Durchmesser der Löcher in der Lagerringwalze 73, der exzentrischen Ringwalze 64 und der Lagerringwalze 76 (im folgenden allgemein als Ringwalzen bezeichnet) in Richtung des Austritts von den Mittelpunkten S₁, S₂ und S₃ der konkaven, die Ringwalzen lagernden Flächen versetzt sind; und
- 2. die Schnittpunkte E₁, E₂ und E₃, an denen die Vektoren F₁, F₂ und F₃ der Walzreaktionskräfte die Walzmittellinie H schneiden, in Richtung des Eintritts von den Mittelpunkten S₁, S₂ bzw. S₃ der konkaven, die Ringwalzen lagernden Flächen versetzt sind.
Fig. 4 zeigt das Werkstück 1, das vom dem Stempel 47 und von den
genuteten Walzenpaaren 51 und 52 vorwärts zur Austrittsseite, in
der Figur nach rechts bewegt wird. Die Walzreaktionskräfte, die
durch die Vektoren F₁, F₂ und F₃ angegeben sind, bewirken, daß die
Ringwalzen 73, 64 und 76 in eine solche Richtung gekippt werden,
daß der Punkt, an dem sie das Werkstück berühren, sich in der
Zeichnung nach rechts bewegt. In der dargestellten Ausführungsform,
führt die in der Mitte angeordnete Ringwalze 64, die bezogen
auf die Mitte des Zahnrades 61 exzentrisch angeordnet ist, eine
exzentrische Bewegung aus, wenn sich das Zahnrad 61 dreht. Dadurch
wird die Berührungsfläche in dem Durchgang der Ringwalze entlang
des Umfangs des Werkstücks 1 bewegt. Wenn das Werkstück von links
nach rechts fortschreitet, verringert der Schlupf an der sphärischen
Fläche 65 den Schlupf zwischen dem Werkstück 1 und der Ringwalze
64, wodurch die Fortbewegung des Werkstücks 1 erleichtert
wird. Das gleiche Phänomen tritt an den Stützringwalzen 73 und 76
zu beiden Seiten der exzentrischen Ringwalze 66 auf. Ohne daß sie
selbst eine exzentrische Bewegung ausführen, erzeugen die Stützringwalzen
die gleiche Wirkung wie eine exzentrische Bewegung,
weil sie mit dem Werkstück 1 in Berührung stehen, das durch die
exzentrische Ringwalze 64 an einem Punkt, der um 180° von dem Berührungspunkt
der benachbarten Ringwalze entfernt ist.
In der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform wird
das Werkstück 1 ohne Drehung von links nach rechts bewegt. Die
drei Ringwalzen 73, 64 und 76 wirken schraubenförmig auf das Werkstück
1, wodurch dieses nach rechts bewegt wird. In einem Querschnitt,
wie in Fig. 4 sind die benachbarten Ringwalzen in entgegengesetzten
Richtungen gekippt. Jedoch sind die darin ausgebildeten
Arbeitsflächen in der gleichen Richtung angeschrägt, so daß
eine Schraubenform auf die Oberfläche des Werkstücks 1 gezogen
wird. Der Zusammenhang zwischen dieser Kipplage und der Drehrichtung
ist der gleiche wie der, der später mit Bezug auf die Fig. 8
beschrieben wird.
Wenn das Walzen mit einer derartigen Vorrichtung
durchgeführt wird, wird die zur Austrittsseite in
die Richtung, in der die Ringwalze das Werkstück berührt,
gerichtete Kraft am größten. Wenn sich das Zahnrad
dreht, bewegt sich die Berührungsfläche der
Ringwalzen über den Umfang des Werkstücks in
Richtung des Austritts, wodurch eine gleichförmige
Vorwärtsbewegung des Werkstücks bewirkt wird. Das Kippen
der Ringwalzen ermöglicht eine starke Verminderung der
Wandstärkendicke durch Vermindern des Abstandes zwischen
den Ringwalzen und dem Dorn.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, in der das Rohr mittels
Ringwalzen geformt wird, die Unregelmäßigkeiten auf der
Arbeitsfläche ihrer Rundlöcher aufweisen.
Die Unregelmäßigkeiten 79 und 81 bzw. Rippen sind längs
des Umfangs der Arbeitsfläche der Rundlöcher in einer
exzentrischen Ringwalze 78 und auf der Eintrittsseite
der Lagerringwalze 80 vorgesehen. Die Unregelmäßigkeiten
79 und 81 können absatzweise rings um den Umfang, wie
in Fig. 6 gezeigt, oder als schraubenförmige Rippen, wie
in Fig. 7 gezeigt, ausgebildet sein.
Wenn die Unregelmäßigkeiten 79 und 81 in die Oberfläche
des Rohres 1 eingreifen, wird mit den Ringwalzen 78 und
80 dieser Art eine wirksame Bearbeitung erreicht. Insbesondere,
wenn die Unregelmäßigkeit 81 in der Arbeitsfläche
der exzentrischen Ringwalze als spiralförmiges Innengewinde,
wie in Fig. 7 dargestellt, ausgebildet ist,
wird wirksam eine Hochgeschwindigkeitsbearbeitung erreicht,
da sich die Ringwalze
und das zylindrische Produkt relativ so zueinander
bewegen, daß die Unregelmäßigkeit sich in Richtung des
unbearbeiteten Teils des Werkstücks bewegt. Bei der
Relativbewegung der Ringwalze 78 und des zylindrischen
Werkstücks dreht sich die Ringwalze 78 im Uhrzeigersinn
(gesehen vom Austrittsende oder der rechten Seite der
Figur), wenn das eingeschnittene Gewinde rechtsläufig
ist, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist, und das zylindrische
Produkt bewegt sich von links nach rechts
ohne Drehung.
Tabelle 3 zeigt drei Beispiele, bei denen ein Rohr durch
Verwendung von drei Arten exzentrischer Ringwalzen mit
unterschiedlich geformten Rundlöchern ausgebildet wird.
Beispiel 1 verwendet Ringwalzen mit kreisförmigen Rundlöchern,
wie in Fig. 1 gezeigt.
Die Rundlöcher D₁, D₂ und D₃ der in Beispiel 2
verwendeten exzentrischen Ringwalzen sind mit absatzweise
angeordneten Vorsprüngen 79 (s. Fig. 6) versehen.
Die durch die Rundlöcher ausgebildeten Arbeitsflächen der exzentrischen Ringwalzen von Fig. 3
haben schraubenförmige Rippen 79, wie in Fig. 7 gezeigt.
Die anderen Bedingungen der Rundlöcher der Ringwalzen,
mit Ausnahme ihrer Querschnittsform, sind in allen
Beispielen gleich. Das Werkstück wird durch Drücken
des Dorns 45 mit einer Geschwindigkeit von 10 mm/s
vorwärtsbewegt. In Tabelle 3 sind die Rundlöcher der
Ringwalzen von der Eintrittsseite der Formvorrichtung
mit den Ziffern 1, 2 und 3 numeriert. In den Beispielen
1, 2 und 3 verläßt das gewalzte Werkstück die Austrittsseite
mit einer Geschwindigkeit von 4,9 und 13 mm/s. Die
Geschwindigkeiten in den Beispielen 2 und 3 sind mehr
als zweimal und dreimal höher als in Beispiel 1, wodurch
die Wirksamkeit der Vorrichtung nachgewiesen
wird.
Das zylindrische Produkt kann mit dem Verfahren kraftschlüssig
nach vorne bewegt werden. Fig. 8 zeigt eine
Ringwalze 64, die in bezug auf eine Ebene senkrecht zur
Walzmittellinie H in einer Zone G, wo das zylindrische
Produkt die Ringwalze berührt, um einen Winkel ϕ gekippt
ist. Wenn unter diesen Bedingungen das Zahnrad 61 in die
mittels des Pfeils P angezeigte Richtung gedreht wird
oder mit anderen Worten im Gegenuhrzeigersinn gesehen
von der Eintrittsseite, bewirkt die Ringwalze 64, daß
das zylindrische Produkt in Richtung des Pfeils Q in
der Kontaktzone G mit einem Fortschreitwinkel ϕ fortschreitet.
Die Ringwalze kann beispielsweise durch
Ändern der Dicke der Distanzstücke 82a und 82b in der
Richtung (Y-Achse) die senkrecht zur Richtung (X-Achse)
in der das Rundloch der Ringwalze versetzt ist, gekippt
werden. Der Winkel ϕ kann eingestellt werden, indem
man die Neigung in der Dicke der Distanzstücke 82a und
82b ändert. Fig. 9 zeigt Ringwalzen 85, 85a und 85b,
die unter festen Winkeln an einem Zahnrad 83 und Hülsen
84a und 84b befestigt sind. Wenn zwei oder mehr exzentrische
Ringwalzen verbunden und zusammen mittels einer
Kupplungsstange 86, wie in Fig. 9 gezeigt, angetrieben
werden, erhält man das beste Ergebnis, wenn das n-te
ringförmige Werkzeug von der Eintrittsseite mittels
eines Werkzeughalters unter einem Winkel ϕn gelagert ist,
wobei der Winkel ϕn durch folgende Gleichung in bezug
auf eine Ebene senkrecht zur Walzmittellinie H an einen
Punkt, wo das ringförmige Werkzeug das zylindrische
Produkt berührt, ausgedrückt werden kann.
An-1 und An sind die Querschnittsflächen des Werkstücks
vor und nach der Bearbeitung durch das n-te ringförmige
Werkzeug von der Eintrittsseite. A₀ ist die Querschnittsfläche
der Eingangsrohrluppe, A₂ und die folgenden Werte
sind allmählich abnehmende Werte, die durch die Auslegung
der Rundlöcher der Ringwalzen bestimmt werden. ϕ₀ ist
der Quotient aus der Division des Betrages l₀, d. h. die
mittels jeder Drehung des Ringwalzenhalters bewirkte Zuführung
des Werkstücks durch die Umfangslänge m₀ des
Werkstücks (ϕ₀ = l₀/m₀). Die auf der linken Seite der
obigen Gleichung dargestellte untere Grenze bedeutet,
daß die n-te Ringwalze eine Fortschreitgeschwindigkeit
höher als die der (n-1)-ten Ringwalze bewirkt, oder
daß das Walzen gleichförmig durchgeführt wird, ohne
daß irgendein Aufenthalt zwischen zwei Ringwalzen auftritt.
Wenn der erste Koeffizient der oberen Grenze,
die auf der rechten Seite der obigen Gleichung steht,
1 überschreitet, wird zwischen der (n-1)-ten und der
n-ten Ringwalze eine Spannung erzeugt. Wenn der gleiche
Koeffizient 2 überschreitet, wird die Formwirkung so
stark, daß die Wahrscheinlichkeit von Oberflächenfehlern
steigt. Die obere Grenze kann jedoch weiter durch technische
Verbesserungen heraufgesetzt werden.
Ringwalzen, die im wesentlichen keine Formgebung bewirken, wie
z. B. die hinterste, können etwas von dem
mittels der obigen Gleichung definierten Bereich abweichen.
Entsprechend dem Formverfahren werden die Abmessungen
des zylindrischen Produkts in erster Linie durch den
Durchmesser der Rundlöcher in den Ringwalzen und den
Betrag der Exzentrizität, mit dem die Rundlöcher rotieren,
bestimmt. Bei dem oben beschriebenen Verfahren sind
mehrere exzentrische Ringwalzen einander angrenzend angeordnet
und angetrieben, so daß die Rundlöcher benachbarter
Walzen sich mit einer Phasendifferenz und der
gleichen Winkelgeschwindigkeit exzentrisch drehen. Durch
Ändern der Phasendifferenz kann ein anderer Formdurchmesser
des zylindrischen Produkts eingestellt werden. Die Wanddicke
kann durch Vermindern des Dorndurchmessers bestimmt
werden. Fig. 10 zeigt das Prinzip des gerade beschriebenen
Vorgangs.
In Fig. 10 hat das Rundloch D₁ seinen Mittelpunkt am
Punkt L, der um eine Strecke r von der Walzmittellinie H
entfernt ist. Das Rundloch D₂ hat seinen Mittelpunkt
bei L′. Die zwei Rundlöcher drehen sich mit der gleichen
Winkelgeschwindigkeit und mit einer gegebenen Phasendifferenz von
R. Wenn die Radien der Rundlöcher D₁ und D₂ e₁ und e₂ betragen
wird der Durchmesser D eines in ein Formloch
Dp, das mittels der zwei Rundlöcher ausgebildet wird,
einbeschriebenen Kreises ausgedrückt als
D = e₁ + e₂ - 2r sin R/2.
Der Außendurchmesser des geformten zylindrischen
Produkts wird etwas größer als der Durchmesser D
des einbeschriebenen Kreises und kleiner als der Durchmesser
der Ringwalzenrundlöcher.
Fig. 11 und 12 zeigen eine Vorrichtung und ein Prinzip zur Einstellung der
Exzentrizität der exzentrischen Ringwalze.
Wie in Fig. 11 dargestellt ist das Zahnrad 87 mit einer
exzentrischen Öffnung 88 versehen, in der ein Zylinder
91 drehbar eingepaßt ist. Der Zylinder 91 weist ebenfalls
eine exzentrische Öffnung 92 auf, in der eine exzentrische
Ringwalze 26 drehbar eingepaßt ist.
In Fig. 12 beträgt die Länge der Strecke , die die
Wellenmitte K des Zahnrades 87 mit dem Mittelpunkt N
der Öffnung 88 verbindet, r₁. Der zwischen der Verlängerung
der Strecke und einer Linie, die Y und -Y verbindet,
um die Axialsymmetrie ausgebildet wird, eingeschlossener
Winkel beträgt R₁. Die Länge der Strecke , die die
Mittelpunkte der inneren und äußeren Kreise verbindet,
die den Zylinder 91 begrenzen, beträgt r₂. Der zwischen
der Verlängerung der Strecke oder einer Linie, um den
der Zylinder 91 axialsymmetrisch rotiert, und der Y und
-Y verbindenden Linie eingeschlossene Winkel beträgt R₂.
Der Mittelpunkt L des Rundlochs in der exzentrischen
Ringwalze 26 wird dann mittels der zwei in bezug zur
Mitte K der Welle des Zahnrades 87 exzentrischen Öffnungen
88 und 92 um den Betrag r exzentrisch gemacht, wobei
r durch die Gleichung ausgedrückt wird:
Wie man aus dieser Gleichung sieht, kann der Betrag
der Exzentrizität durch Verändern des Wertes (R₂-R₁)
eingestellt werden.
Wenn R₁ gleich R₂ ist oder wenn das Zahnrad 87 und
der eingeschriebene Zylinder 91 in gleicher Richtung
exzentrisch sind, ergibt die obige Gleichung den
größten Wert r₁+r₂. Wenn R₂-R₁ gleich 180° sind
oder wenn das Zahnrad 87 und der eingeschriebene Zylinder
91 in entgegengesetzten Richtungen exzentrisch sind,
ergibt die obige Gleichung den kleinsten Wert |r₁-r₂|.
Durch annäherndes Auswählen des Werts von R₂-R₁
kann ein mittlerer Wert zwischen dem maximalen und
minimalen Wert erhalten werden. Diese Auswahl wird
mittels Einsetzen eines Splints 95 in eines von mehreren
Keilnuten erreicht, die jeweils aus zwei halbkreisförmigen
Nuten 89 und 93 bestehen, die längs der Wand der Zahnradöffnung
88 und des Umfangs des Zylinders 91 eingefräst
sind. Dies bietet einen weiten Auswahlbereich für die
Exzentrizität r einer exzentrischen Ringwalze.
Beim Formen eines Rohres wird die Wanddicke t durch
folgende Gleichung ausgedrückt:
t = Rr - r - RM - m + C,
wobei Rr der Radius des Rundloches in der exzentrischen
Ringwalze, r die Exzentrizität des gleichen Rundloches,
RM der Radius des Dorns, m die Exzentrizität des Dorns
und C eine der Festigkeit des Dorns und der Formvorrichtung
entsprechende Konstante ist. Man sieht, daß die Wanddicke
t durch Einstellen der Exzentrizität m des Dorns
verändert werden kann, sogar wenn der Durchmesser und
die Exzentrizität des Rundloches in der exzentrischen
Ringwalze und der Dorndurchmesser festliegen. Die Dornexzentrizität
m kann durch Verschieben der Dornachse
von der Walzmittellinie weg durch Verwendung des Dornlagers
eingestellt werden.
Wenn sich die exzentrische Ringwalze während des Rohrformens
dreht, neigt das Rohr dazu, sich in der gleichen
Richtung zu drehen und entwickelt auf diese Weise einen
Knick. Der Knick im Rohr ist natürlich vom Standpunkt
der späteren Verwendung und des Aussehens nicht erwünscht.
Weiter können Oberflächenfehler auftreten. Insbesondere
bewirken starke Knicke spiralförmige Unregelmäßigkeiten
oder Linien, die zu schweren Oberflächenfehlern oder
zu einer ungleichförmigen Verformung führen.
In der folgenden Ausführungsform wird der Knick vermindert,
indem man den Dorn in einer entgegengesetzten Richtung
zur Richtung bewegt, in die sich die exzentrische Ringwalze
relativ zum zu bildenden Rohr bewegt. Weiter wird
die Knick- oder Drehgeschwindigkeit des zu bildenden
Rohres durch Einstellen der Drehgeschwindigkeit des Dorns
aufgrund von Signalen gesteuert, die den letzten Zuständen
entsprechen.
Der Dorn wird mittels eines sich drehenden Druckstempels
100 gedreht, wie in Fig. 13 dargestellt. Am Ende des
Dorns 104 ist ein Vorsprung 105 vorgesehen. In das vordere
Ende der Stange 101 des drehbaren Druckstempels
100 ist eine Nut 102 eingefräst, die mit dem Vorsprung
105 in Eingriff tritt. Die Stange 101 wird drehbar
mittels eines nicht dargestellten Schraubenmechanismus
nach vorne gedrückt. Der Dorn 104 wird beispielsweise
mittels ringförmiger Lager 107 gelagert, die auf beiden
Seiten des Gehäuses 11 vorgesehen sind.
Die exzentrische Drehung der Lagerringwalzen, deren
Mittelpunkte von der Walzmittellinie versetzt sind,
wie in den Fig. 1, 3, 4 und 13 dargestellt, kann durch
Verbinden ihrer Halter mit dem Zahnrad mittels der
Kupplungsstange 86, wie in Fig. 9 dargestellt, erreicht
werden. Durch Steigern der Anzahl der exzentrischen
Ringwalzen kann auf einfache Weise eine hohe Querschnittsverminderung
erreicht werden.
Mit der Vorrichtung kann die Oberfläche des zylindrischen
Produkts entweder gleichförmig oder mit gewindeähnlichen
Vorsprüngen endbearbeitet werden, indem man ein geeignetes
Profil im Rundloch der Ringwalze, eine geeignete Rotationsgeschwindigkeit
des Zahnrades und eine geeignete Zuführgeschwindigkeit
des Werkstücks auswählt.
Im folgenden soll ein Beispiel einer Walzstraße mit der
Vorrichtung zum Formen eines Rohres oder einer Ringwalzenstraße
beschrieben werden.
Die in Fig. 14 dargestellte Walzstraße umfaßt einen
Wiedererwärmungsofen 111 zum Erwärmen eines Metallblocks
auf eine für eine Warmbearbeitung geeignete Temperatur,
ein Preßwalzengerüst 112 zum Ändern der Querschnittsform
des erwärmten Blocks von einem quadratischen zu einem
rohrförmigen oder kreisförmigen Querschnitt und ein
Ringwalzengerüst 113, das die Querschnittsfläche der
erhaltenen Rohrluppe weiter vermindert. Dem Ringwalzengerüst
113 schließt sich weiter eine Rohrtemperaturkontrolleinrichtung
114 und ein Spannungsminderer 115
an.
Der Wiedererwärmungsofen 111, der vorzugsweise in der
Lage sein sollte, quadratische Metallblöcke gleichförmig
zu erwärmen, kann als Hubbalkenofen, Wanderrostofen,
Drehherdofen oder als anderer Ofen ausgebildet sein.
Eine Schervorrichtung, ein Entzunderer und/oder eine
Wiegevorrichtung können je nach Wunsch zwischen dem
Wiedererwärmungsofen 111 und dem Preßwalzengerüst 112
vorgesehen sein.
Das Preßwalzengerüst 112 hat im wesentlichen den gleichen
Aufbau wie der des bekannten Stopfenwalzwerks. Wenn
ein Stopfen oder ein Dorn verwendet wird, dient das
Walzengerüst als Stopfenwalze, mit der ein Lochen
durchgeführt werden kann, wie dies in den US-PS
40 52 874, 41 90 887, 40 06 618 usw. beschrieben ist.
Wenn das Walzengerüst ohne Stopfen oder Dorn verwendet
wird, formt das Preßwalzengerüst einen quadratischen
Block zu einem runden Vollstück.
Das Preßwalzengerüst der oben beschriebenen Art wird
bevorzugt, da das Walzengerüst die Verwendung quadratischer
Knüppel gestattet, wodurch der erste Walzenschritt entfallen
und quadratische Gußblöcke runde Gußblöcke in der
Qualität, der Ausbeute und der Auswechselbarkeit mit
anderen Produkten übertreffen.
Bevorzugt wird, daß die Temperaturregelvorrichtung 114
nicht nur die Funktion hat, das Werkstück auf eine für
die nachfolgende Bearbeitung auf dem folgenden Spannungsminderer
115 erforderliche Temperatur zu erwärmen, sondern
ebenfalls eine Abkühlung vor dem Erwärmen auf eine Temperatur
unterhalb des Umwandlungspunktes Ar₁ oder des Mf-
Punktes zu bewirken, um die Zähigkeit des fertigen
Werkstücks zu steigern. Der Spannungs- oder Dehnungsminderer
115 ist von der Bauweise, die in gewöhnlichen
Rohr- oder Knüppelwalzstraßen verwendet wird. Der Spannungsminderer
115 vermindert stark den Außendurchmesser des
Vollstücks oder die Wanddicke der Rohrluppe mittels der
zwischen den Gerüsten erzeugten Spannung. Der Spannungsminderer
115 umfaßt weiter ein Maßwalzengerüst.
Tabelle 4 vergleicht die geschätzten Abmessungsänderungen
bei der Herstellung nahtloser Rohre auf einer gewöhnlichen
Walzstraße und einer erfindungsgemäßen Walzstraße.
Die gewöhnliche Walzstraße umfaßt sieben Stufen, von
denen fünf Stufen das Walzen durchführen und einen
Außendurchmesser von 114,3 mm nach dem Dehnungsminderer
liefern. Die erfindungsgemäße Walzenstraße umfaßt fünf
Stufen, von denen drei das Walzen durchführen, wodurch
aus dem gleichen Material ein Rohr oder ein Knüppel
mit einem Außendurchmesser von 76,3 mm erzeugt wird.
Die Minderungsrate des Außendurchmessers (Außendurchmesserdifferenz
zwischen den Eintritts- und Austrittsenden/
Außendurchmesser am Eintrittsende × 100%) am
Dehnungsminderer beträgt 46%.
Wie oben beschrieben gestattet die Verwendung der Ringwalzenstraße
eine Verminderung der Anzahl der Walzgerüste
in einer Walzenstraße, wobei man eine starke Querschnittsminderung
sowohl bei der Herstellung von Rohren als auch
bei der Herstellung von Knüppeln auf der gleichen Vorrichtung
erzielt. Der Unterschied zwischen den Rohrwalzen
und den Knüppelwalzen liegt nur darin, daß kein Dorn
in dem Preßwalzgerüst 112 und dem Ringwalzengerüst 113
für die Knüppel verwendet wird.
Vorzugsweise soll die Walzenstraße so ausgelegt werden,
daß eine Wahl zwischen den folgenden drei Kombinationen,
wie in Fig. 14 dargestellt, ermöglicht wird:
- a) Wiedererwärmungsofen 111 mit Preßwalzengerüst 112 und Ringwalzengerüst 113;
- b) Kombination gemäß a) mit Dehnungsminderer 115; und
- c) Kombination von a) mit Temperaturregler 114 und Dehnungsminderer 115.
Hierdurch wird der Bereich der Herstellungsmöglichkeiten
erweitert, wobei einige Schritte je nach Erfordernis
weggelassen werden können. Die Kombination a) ist für
die Herstellung von Produkten mit relativ großen Querschnitten
geeignet, die Kombination b) ist für die Herstellung
von Produkten mit relativ kleinen Querschnitten
geeignet, wobei lediglich eine geeignete Anpassung an
die Abmessungen und Qualitätsanforderungen erforderlich
ist und die Kombination c) ist für die Herstellung von
Produkten mit relativ kleinen Querschnitten geeignet,
wobei eine hohe Anpassung an die Abmessungen und Qualitätsspezifikationen
erforderlich ist. Dieses allgemeine
Konzept gilt sowohl für Rohre als auch für Knüppel.
Claims (29)
1. Vorrichtung zum Formen eines zylindrischen Werkstücks
aus Metall mit
- - einem Gehäuse (11),
- - mindestens einem an dem Gehäuse angeordneten Werkzeughalter (17, 61, 83, 87) mit einer Bohrung (19),
- - einem drehbar in der Bohrung (19) des Werkzeughalters (17, 61, 83, 87) angeordneten ringförmigen Werkzeug (26, 64, 78, 80, 85) mit einem Rundloch (27),
- - einem sich an das ringförmige Werkzeug (26, 64, 78, 80, 85) anschließenden Lager (107), das so an dem Gehäuse (11) angeordnet ist, daß das Werkstück im wesentlichen parallel zur Walzmittellinie gehalten wird,
- - einer Einrichtung zum Drehen des zylindrischen Werkstücks (1, 5) relativ zum ringförmigen Werkzeug (26, 64, 78, 80, 85) und
- - einer Einrichtung zum Vorwärtsbewegen des zylindrischen Werkstücks (1, 5) relativ zum ringförmigen Werkzeug (26, 64, 78, 80, 85),
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Werkzeughalter (17, 61, 83, 87) koaxial zur Walzmittellinie am Gehäuse (11) drehbar angeordnet ist,
- - die Bohrung (19) in dem Werkzeughalter (17, 61, 83, 87) exzentrisch angeordnet ist, so daß die Mitte des Rundlochs (27) des in der Bohrung (19) angeordneten ringförmigen Werkzeugs gegenüber der Walzmittellinie in radialer Richtung versetzt ist, und daß
- - eine Dreheinrichtung den Werkzeughalter (17, 61, 83, 87) um seine Achse dreht, wodurch das ringförmige Werkzeug (26, 64, 78, 80, 85) derart exzentrisch um das Werkstück bewegt wird, daß die Mitte des Rundlochs (27) um die Walzmittellinie umläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere ringförmige
Werkzeuge längs
der Walzmittellinie angeordnet sind, wobei die Achsen
der Rundlöcher der angrenzenden Werkzeuge gegeneinander
versetzt sind und die
Bohrungen gegenüber der Walzmittellinie exzentrisch angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Phasendifferenz,
mit der die Achsen der Rundlöcher der angrenzenden ringförmigen Werkzeuge mittels der
exzentrisch angeordneten Bohrungen in den zugehörigen Werkzeughaltern gegeneinander
versetzt sind, entsprechend der für das fertige zylindrische Werkstück
(1, 5) erforderlichen Querschnittsabmessung gesteuert
wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Phasendifferenz
180° beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche
des Rundlochs (27) des ringförmigen Werkzeugs (78,
80) sich in Richtung des Umfangs erstreckende Rippen
(79, 81) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rippen (81)
spriralförmig ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rippen (79)
in Richtung des Umfangs unterbrochen angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das ringförmige
Werkzeug (64, 85) mittels eines Werkzeughalters (61,
83) so gelagert wird, daß es in einer Ebene senkrecht
zur Walzmittellinie kippbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das ringförmige
Werkzeug (64, 85) mittels des Werkzeughalters (61,
83) so gelagert ist, daß das ringförmige Werkzeug
(64, 85) das zylindrische Werkstück (1) in einer Zone (G) berührt,
die in bezug auf eine Ebene senkrecht zur
Walzmittellinie um einen Winkel (ϕ) gekippt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das ringförmige
Werkzeug (85) mittels des Werkzeughalters (83) gelagert
wird und in bezug zu einer zur Walzmittellinie
senkrechten Ebene um einen Winkel ϕn gekippt ist,
der bestimmt ist durch die Gleichung
wobei An-1 und An die Querschnittsflächen des zylindrischen
Werkstücks vor und nach der Bearbeitung auf
dem von der Eintrittsseite n-ten ringförmigen Werkzeug
(85) sind, A₀ die Querschnittsfläche des Materialblocks,
A₂ und die folgenden Werte durch die Rundlochauslegung
bestimmt werden und ϕ₀ der Quotient der
Division der Strecke l₀, über die der Materialblock
durch jede Umdrehung des Ringwalzenhalters befördert
wird, durch die Umfangslänge m₀ des Materialblocks
(ϕ₀ = l₀/m₀) ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß
auf der Eintritts- und/oder der Austrittsseite
des ringförmigen Werkzeugs (26, 35, 39) ein Paar Walzen (51, 54)
angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß
mehrere Walzenpaare vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das zylindrische
Werkstück hohl ist und von einem darin
eingesetzten Dorn (45, 104) getragen wird.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dorn (45) und/oder
das zylindrische Werkstück (1) exzentrisch zur
Walzmittellinie gehalten wird und vorzugsweise um diese exzentrisch
herumbewegt wird.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das zylindrische
Werkstück durch Aufbringen einer Druckkraft auf das
zylindrische Werkstück (1) und/oder den Dorn (45)
von der Eintrittsseite vorwärtsbewegt wird.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das zylindrische
Werkstück (1) durch Aufbringen einer Zugkraft auf
das zylindrische Werkstück und/oder den Dorn (45)
von der Austrittsseite vorwärtsbewegt wird.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das zylindrische
Werkstück (1) durch Aufbringen einer Druckkraft von
der Eintrittsseite und einer Zugkraft von der Austrittsseite
auf das zylindrische Werkstück (1) und/
oder den Dorn (45) vorwärtsbewegt wird.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehung des
Dorns (45) begrenzt ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dorn (45)
entgegen der exzentrischen Drehrichtung des ringförmigen
Werkzeugs gedreht wird.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß das Formen mittels
des ringförmigen Werkzeugs und des Dorns (45) gleichzeitig
mit den Walzen mittels einer Gruppe von Walzen
(51, 54), die mit einer Öffnung versehen sind, die
an der Eintritts- und der Austrittsseite des
ringförmigen Werkzeugs und des Dorns (45) angeordnet
ist, durchgeführt wird.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß am äußeren Umfang des Werkzeughalters
(17) Zähne vorgesehen sind, und die Einrichtung
zum Drehen des Werkzeughalters ein mit den Zähnen
in Eingriff stehendes Ritzel (21) und einen mit
dem Ritzel (21) verbundenen Motor (23) umfaßt.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberfläche
der exzentrischen Öffnung des Werkzeughalters (61)
konkav und die Oberfläche des äußeren Umfangs des
ringförmigen Werkzeugs (64) konvex ausgebildet ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
gekennzeichnet durch
- - eine Zwischenhülse (91) mit einer zur äußeren Umfangsfläche exzentrischen Öffnung (92), wobei der Umfang der Zwischenhülse (91) drehbar in die exzentrische Öffnung (88) des Werkzeughalters (87), das ringförmige Werkzeug (26) drehbar in die exzentrische Öffnung (92) der Zwischenhülse (91) eingepaßt ist, und mehrere Nuten (93) im Abstand in der Umfangsfläche der exzentrischen Öffnung (92) im Werkzeughalter (87) und in die äußere Umfangsfläche der Zwischenhülse (91) eingefräst sind, und
- - durch einen in eine Nut eingesetzten Splint (95), wobei die Nut aus einem Paar der in den Werkzeughalter (87) und die Zwischenhülse (91) eingefrästen Nuten (93) besteht, wodurch eine relative Drehung zwischen dem Werkzeughalter (87) und der Zwischenhülse (91) verhindert wird.
24. Vorrichtung zum Formen eines zylindrischen Werkstücks
aus Metall mit
- - einem Gehäuse (11),
- - mindestens einem an dem Gehäuse angeordneten Werkzeughalter (61, 83) mit einer Bohrung,
- - einem drehbar in der Bohrung des Werkzeughalters (61, 83) angeordneten ringförmigen Werkzeug (64, 85) mit einem Rundloch, wobei das ringförmige Werkzeug (64, 85) mittels des Werkzeughalters (61, 83) so gelagert wird, daß es in einer Ebene senkrecht zur Walzmittellinie kippbar ist,
- - einem sich an das ringförmige Werkzeug (64, 85) anschließenden Lager, das so an dem Gehäuse (11) angeordnet ist, daß das Werkstück im wesentlichen koaxial zur Walzmittellinie gehalten wird,
- - einer Einrichtung zum Drehen des zylindrischen Werkstücks (1) relativ zum ringförmigen Werkzeug (64, 85) und
- - einer Einrichtung zum Vorwärtsbewegen des zylindrischen Werkstücks (1) relativ zum ringförmigen Werkzeug (64, 85),
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das ringförmige Werkzeug (64, 85) mittels des Werkzeughalters (61, 83) so gelagert ist, daß das ringförmige Werkzeug (64, 85) das zylindrische Werkstück (1) in einer Zone (G) berührt, die in bezug auf eine Ebene senkrecht zur Walzmittellinie um einen Winkel (ϕ) gekippt ist,
- - eine Dreheinrichtung vorgesehen ist, die das ringförmige Werkzeug (64, 85) relativ zum Werkstück dreht, wobei das ringförmige Werkzeug, (64, 85) bewirkt, daß das zylindrische Werkstück in axialer Richtung entsprechend dem Fortschreitwinkel (ϕ) fortschreitet.
25. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ϕn durch die folgende Gleichung bestimmt ist
wobei An-1 und An die Querschnittsflächen des zylindrischen
Werkstücks vor und nach der Bearbeitung auf dem
von der Eintrittsseite n-ten ringförmigen Werkzeug (85)
sind, A₀ die Querschnittsfläche des Materialblocks, A₂
und die folgenden Werte durch die Rundlochauslegung bestimmt
werden und ϕ₀ der Quotient der Division der
Strecke l₀, über die der Materialblock durch jede Umdrehung
des Ringwalzenhalters befördert wird, durch die Umfangslänge
m₀ des Materialblocks (ϕ₀ = l₀/m₀) ist.
26. Vorrichtung zum Formen eines zylindrischen Werkstücks
aus Metall mit
- - einem Gehäuse (11),
- - mindestens einem an dem Gehäuse angeordneten Werkzeughalter (17, 61, 83, 87) mit einer Bohrung (19),
- - einem drehbar in der Bohrung (19) des Werkzeughalters (17, 61, 83, 87) angeordneten ringförmigen Werkzeug (26, 64, 78, 80, 85) mit einem Rundloch (27),
- - einer Einrichtung zum Halten des zylindrischen Werkstücks koaxial zur Walzmittellinie und zum Vorwärtsbewegen des zylindrischen Werkstücks relativ zum ringförmigen Werkzeug,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Werkzeughalter (17, 61, 83, 87) am Gehäuse (11) drehbar angeordnet ist,
- - eine Dreheinrichtung den Werkzeughalter (17, 61, 83, 87) um seine Achse dreht, wodurch das ringförmige Werkzeug (26, 64, 78, 80, 85) das Werkstück querwalzt, und
- - die Einrichtung zum Halten und Vorwärtsbewegen des zylindrischen Werkstücks gebildet wird von mindestens einem Paar gekerbter Walzen (51, 54), die auf der Eintritts- und/oder Austrittsseite des Gehäuses (11) angeordnet sind, wodurch das Werkstück längsgewalzt wird.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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