DE339913C - Greiferwagen fuer Seilpostanlagen - Google Patents

Greiferwagen fuer Seilpostanlagen

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DE339913C
DE339913C DE1919339913D DE339913DD DE339913C DE 339913 C DE339913 C DE 339913C DE 1919339913 D DE1919339913 D DE 1919339913D DE 339913D D DE339913D D DE 339913DD DE 339913 C DE339913 C DE 339913C
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gripper
gripper jaws
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jaws
lever
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DE1919339913D
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

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  • Manipulator (AREA)

Description

  • Greiferwagen für Seilpostanlagen.. Die Erfindung betrifft einen Greiferwagen für Seilpostanlagen zum Befördern von Zetteln, Briefen oder kleinen Paketen . und hat eine die Greifer beeinflussende Vorrichtung zum Gegenstand, die ein sicheres Festhalten des Fördergutes gewährleistet.
  • Bei den bekannten Greiferwagen dieser Art sind zum selbsttätigen, unmittelbaren Schließen der Greiferbacken nur eine oder mehrere Federn vorgesehen, die in der Schließlage die Greiferbacken auch festhalten. Das Öffnen der Greifer erfolgt hierbei durch eine an den Aufgebe- und Empfangsstellen befindliche Öffnungsschiene, über die der vom Wagen getragene Laufhebel aufläuft und dadurch unter Spannen der Federn die Greifer mit Hilfe einer besonderen Übersetzung zum Öffnen bringen. Die Greifer werden in diesem geöffneten Zustande so lange gehalten, bis der Laufhebel die Schiene wieder verlassen hat.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die allein durch Federkraft zusammengepreßten Greiferbacken das Fördergut nicht immer fes@.genug ergreifen und es somit während der Fahrt oder schon im Aufgeber selbst wieder verlieren können.
  • Dieser Mangel soll durch die Neuerung beseitigt werden, und zwar durch ein mit den Greiferbacken zusammenwirkendes Schließmittel, derart, daß dieses die Greiferbacken keilförmig erfaßt und fest zusammenldemmt. Die Greiferbacken werden dann in ihrer, von der Stärke des jeweilig erfaßten Fördergutes abhängigen, geschlossenen Lage mit unveränderlicher Sicherheit festgehalten. Der selbsttätige Eingriff des Schließmittels mit den Greiferbacken geschieht . mit Vorteil durch einen am Greiferwagen angebrachten Laufhebel bekannter Art. Das Schließmittel kann auch unabhängig hiervon so am Wagenkörper,, gelagert werden, daß seine Bewegungen durch eine elektromagnetisch- betriebene Vorrichtung geregelt werden. Das in seinem auf die-Greiferbacken einwirkenden Teil keilartige Schließmittel ist zweckmäßig gabelförmig gestaltet, wobei sich die Gabel in Keilwirkung_ gegen die an den Greiferbacken zu diesem Zweck angeordneten Laufrollen legt. Die Greiferbacken können auch je eine schiefe Ebene tragen, auf welche je eine Rolle einwirkt, die auf jeder. Zinke der Gabel angeordnet ist.
  • Weiterhin kann die Bewegung des. Schließmittels auf die Greiferbacken auch dadurch übertragen werden, daß das Schließmittel fest= steht und als Anschlag für die sich an ihm entlang bewegenden Greiferbacken dient.- Die Keilwirkung der Schließvorrichtung wirkt mitgleicher Verschlußkraft . unabhängig - von der Stärke des jeweils erfaßten Fördergutes. -Die Einwirkung des Schließmittels - auf die Greiferbacken geschieht zweckmäßig in der Weise, daß das Schließmittel sowohl das Schließen als auch das Öffnen der Greiferbacken bewerkstelligt.
  • Die neue Vorrichtung läßt sich ohne weiteres an schon im Gebrauch befindliche Greiferwagen anbringen, ohne daß eine wesentliche Veränderung des Wagens erforderlich wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in einem Ausführungsbeispiel den Gegenstand der Erfindung, und zwar stellen dar Fig. i eine Seitenansicht des Greiferwagens mit der daran angebrachten neuen Schließvorrichtung, Fig. 2 und 3 die Vorderansicht und die Draufsicht des Wagens..
  • Der auf den Schienen a geführte Greiferwagen b trägt eine Grundplatte c für die Lagerung des als Winkelhebel ausgebildeten Laufhebels d mit achsial versetzten Hebelarmen. Der eine Hebelarm trägt an seinem freien Ende die Laufrolle e, während das Ende des anderen Hebelarmes die Gestalt einer Gabel f besitzt Der Laufhebel d wird in seinen beiden Endstellungen, in die er durch je eine, hier nicht dargestellte Offnungs- und Schließungsschiene gebracht wird, unter Vermittlung eines an dem Hebel d aasgelenkten Verbindungsstückes g durch eine verstellbare Druckfeder k gehalten, die in einem- geeigneten Gehäuse an der Gründplätte e gelagert ist. An dieser sitzen ferner vier Achsenlager i, in welche gekröpfte Achsen l drehbar eingesetzt sind, die die beweglichen Greiferbacken k tragen und durch ihre Drehung die Greiferbacken öffnen und schließen. Die Schenkel der Gabel f sind an der Unterkante ihrer freien Enden je mit einer Aussparung m versehen, die den Anschlag für an der Außenseite der Greiferbacken k vorgesehene, zweckmäßig Gleitrollen o tragende Daumen p bilden, -däß---bei=ein`ei=B-ewegung- er a e--tn die mit gestrichelten Linien gezeichnete Lage (Fig. i) die Greiferbacken k der Gabel f folgen und dabei mit den Achsen l nach außen schwingen. In die Schließlage werden die Greiferbacken dadurch zurückgeführt, daß die Schenkel der Gabel f die Backen, bzw. die an diesen sitzenden Gleitrollen n, seitlich erfassen und dadurch die Backen zwangläufig zusammenbringen. Der Hebel d bzw. die Greifer werden infolge der Wirkung der Druckfeder h so lange in der offenen, punktiert dar-gestellten Laffe behalten, bis _die Rolle e mit einer -@ ebenfälls nicht wiedergegebenen Schließungsschiene in Eingriff kommt, durch die der Hebel d wieder in die mit vollen Linien gezeichnete Lage (Fig. i) bewegt wird und dabei mit seiner Gabel f die Greiferbacken k erfaßt und schließt.
  • Da die Gabel f bei der Schließbewegung infolge ihrer Keilwirkung die Greiferbacken k und damit das Fördergut gleichmäßig klemmt, unabhängig von der jeweiligen Stärke des von den Greiferbacken erfaßten Fördergutes, so werden die mitgenommenen Gegenstände fest zusammengehalten.
  • Wie eingangs erwähnt, kann auch das keilförmige Schließmittel f als fester Anschlag für die beweglichen Greiferbacken k ausgebildet sein. Hierbei werden dann die Bewegungen der Greiferbacken durch den Hebel d veranlaßt, dessen einer Schenkel zu diesem Zweck mit den Greiferbacken gelenkig verbunden ist. In diesem Falle sind die Greifexbacken k mittels der gekröpften Achsen l so am Wagen gelagert, daß sie beim Auflaufen des Hebels d auf die in der Zeichnung nicht dargestellte Schließungsschiene sich schließen, indem die Führungsrollen n der Greiferbacken k an den Keilflächen des feststehenden Schließmittels f entlanggleiten, wodurch die Greiferbacken k gegeneinander geführt und fest zusammengepreßt werden. Das Öffnen der Greiferbacken erfolgt wieder durch Auflaufen des Hebels d auf die nicht gezeichnete Offnungsschiene, wobei der eine, an den Greiferbacken aasgelenkte Hebelarm des Auflaufhebels d die Greiferbacken in die Offenlage zurückbewegt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRUCHE: i. Greiferwagen für Seilpostanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Greiferwagen angeordnetes Schließmittel (f) die Greiferbacken (k) keilförmig erfaßt und es zusammen@tlemmt-_
  2. 2. Greiferwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das keilartige Schließmittel (f) unter Vermittlung des Laufhebels (d) des Greiferwagens mit den Greifern (k) zusammenwirkt.
  3. 3. Greiferwagen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließmittel (f) durch eine Mitnehmervorrichtung (m, o, @) gleichzeitig das Öffnen der Greifer bewirkt. q.. Greiferwagen nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließmittel (f) gegäbe@t -ist und---sicE- mif-seinen. Enden in Keilwirkung gegen je eine Rolle (n) der Greiferbacken (k) legt, um den Durchtritt des Greifergutes oder des Aufgebers zu ermöglichen. g. Greiferwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbacken (k) sich je mit einer schiefen Ebene gegen eine von jedem. Zinken des gegabelten Schließmittels (f) getragene Rolle legen.
DE1919339913D 1919-02-07 1919-02-07 Greiferwagen fuer Seilpostanlagen Expired DE339913C (de)

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