DE339289C - Vorrichtung zur Verhinderung von Fahrraddiebstaehlen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung von Fahrraddiebstaehlen

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DE339289C
DE339289C DE1920339289D DE339289DD DE339289C DE 339289 C DE339289 C DE 339289C DE 1920339289 D DE1920339289 D DE 1920339289D DE 339289D D DE339289D D DE 339289DD DE 339289 C DE339289 C DE 339289C
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bolt
capsule
handlebar
square
recesses
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/02Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism
    • B62H5/06Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism acting on the front wheel fork or steering head tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung von Fahrraddiebstählen. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Verhindern und zur Kenntlichmachung von Fahrraddiebstählen, bei welcher die Lenkstange mit dem Lenkstangenrohr durch eine einfache Steckkupplung derart verbunden ist, daß man die Lenkstange leicht von ihrem Rohr abnehmen kann. Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Lenkstangenrohr oben geschlossen ist, und däß in der den oberen Schluß bildenden Stirnwand Aussparungen angebracht sind, in welche an dem Rohrstutzen der Lenkstange angebrachte Zapfen hineinragen. Dadurch wird mit Sicherheit verhütet, daß eine falsche Lenkstange in das gesicherte Rad eingeschoben werden kann, da die Aussparungen in der oberen Verschlußplatte des Lenkstangenrohres nur das Aufsetzen der dazu passenden Lenkstange ermöglichen.
  • Die Zeichnung zeigt die Erfindung in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen.
  • Bei der Ausführung nach Fig. i bis 3 ist in bekannter Weise in dem Führungsstutzen i das Lenkstangenrohr 2 drehbar angeordnet. Dieses Rohr ist bei 4., 4 in der Querrichtung durchschnitten und in dem oberen Rohrteil s der Lenkstange ist ein Ring 6 eingelötet, der mit den Ansätzen 7, 7 versehen ist, während in das obere Ende des unteren. Rohrteiles 2 eine oben geschlossene Kapsel 8 eingelötet ist, die am Rande mit den Ansätzen 7 entsprechenden Einschnitten 9, 9 versehen ist. Diese Einschnitte 9, 9 können verschiedene Form und Größe haben, und den Einschnitten gemäß sind die Ansätze 7, 7 an dem Rohrteil 5 gestaltet.
  • Die Lenkstange 3 läßt, sich leicht aus dem Rohre 2 herausheben und wieder einsetzen; sobald die Lenkstange herausgehoben ist, ist das Rad nicht mehr steuerbar. Die Anordnung der Kapsel 8 mit den Einschnitten 9, 9 in dem oberen Ende des Lenkstangenrohres 2 gestattet wiederum nur ein Aufsetzen der mit den entsprechenden Ansätzen 7, 7 versehenen Lenkstangen, so daß ein Wegfahren des Rades durch Unbefugte nicht möglich ist.
  • In den Fig. 4 bis 6, in denen eine Vorrichtung zum Verschließen der Ausspannungen 9, 9 der Kapsel 8 dargestellt ist, zeigt Fig. 4. dieselbe in einem Vertikalschnitt bei gegen Drehung gesicherter Verschlußscheibe, Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 4. und Fig. 6 zeigt die Vorrichtung in einem Vertikalschnitt bei entsicherter Verschlußscheibe.
  • Bei dieser Ausführung ist auf der Kapsel 8 eine Scheibe io drehbar angeordnet, die mit Bogenschlitzen ii, ii versehen ist, durch welche in den Boden der Kapsel 8 eingeschraubte Schrauben 12, 12 hindurchgeführt sind. Durch die Schrauben 12 und die Schlitze ii erhält die Scheibe io eine begrenzte Kreisführung. An ihrem Umfange ist die Scheibe 12 mit Ausschnitten 13, 13 versehen, die den Aussparungen 9 in der Kapsel 8 entsprechen.
  • Bei der Stellung der Teile nach Fig. 5 liegen die Ausschnitte 13 der Scheibe io über den Aussparungen 9 der Kapsel 8, so daß man die Lenkstange ungehindert in das Lenkstangenrohr einführen kann. Wird die Scheibe io in Richtung des Pfeiles 14 (Fig. 5) gedreht, so schieben sich die vollen Ränder der Scheibe io über die. Aussparungen g, g, so daß dann die Aussparungen verdeckt sind und man auch mit anderen Instrumenten nicht mehr zu dem Lenkstangenrohr hinzu kann, um dieses steuern zu können. Die Sicherung der Scheibe io in ihrer jeweiligen Stellung erfolgt durch einen in seiner Längsrichtung verschiebbaren Bolzen i5, der mit einem Vierkantansatz 18 versehen ist, welcher sich in entsprechenden vierkantigen Ausschnitten sowohl der Scheibe io als auch des Deckels der Kapsel 8 führt. Unterhalb des Vierkantansatzes 18 weist der Bolzen 15 eine zylindrische Verjüngung ig auf, die an ihrem unteren Ende eine Anschlagscheibe 2o besitzt.
  • In der Stellung der Teile nach Fig. .4 liegt der Vierkantansatz 18 des Bolzens 15 sowohl in der vierkantigen :Aussparung der Scheibe io als auch in der vierkantigen Aussparung des Deckels der Kapsel 8, so daß eine Drehung des Bolzensi5 sowie auch eine Drehung der Scheibe io nicht möglich ist.
  • Hebt man dagegen den Bolzen i5 in die Stellung nach Fig. 6, so verläßt der Vierkantansatz 18 des Bolzens 15 die vierkantige Aussparung in dem Deckel der Kapsel 8, und es liegt dann die zylindrische Aussparung ig im Bereiche der vier,kantigen Aussparung des Deckels der Kapsel 8, so daß man mit Hilfe des Bolzens 15 die Scheibe io in der einen oder der anderen Richtung drehen kann. Die Anschlagscheibe 2o begrenzt dabei die Bewegung des Bolzens nach oben.
  • Diese Anordnung ermöglicht eine durchaus zuverlässige und einfache Sicherung der Scheibe io durch Verwendung der an sich bekannten Drehscheibenschlösser.
  • Zu diesem Zwecke ist der Bolzen 15 in bekannter Weise mit Ansätzen 16 versehen, die bei der richtigen Stellung der Drehscheiben 17 in Längsnuten der Scheiben sich ungehindert auf und ab bewegen können. Wird dagegen der Bolzen 15 in seine Sicherungsstellung nach Fig. q. gebracht und werden die Scheiben 17 gegeneinander verdreht, so treten die Ansätze 16 in entsprechende Querschnitte der Ringscheiben 17 ein, und dadurch wird der Bolzen 15 gegen Längsverschiebung festgestellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zur Verhinderung und zur Kenntlichmachung von Fahrraddiebstählen, bei welcher die Lenkstange mit dem Lenkstangenrohr durch eine einfache Steckkupplung derart verbunden ist, daß man die Lenkstange leicht von ihrem Rohre abnehmen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkstangenrohr oben geschlossen ist und in der den oberen Schluß bildenden Stirnwand (8) Aussparungen (g) angebracht sind, in welche an dem Rohrstutzen (5) der Lenkstange (3) angebrachte Zapfen (7, 7) hineinpassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bestehend in einer auf der Kapsel (8) drehbar angeordneten Verschlußscheibe (io), durch welche die Aussparungen (g) der Kapsel abgedeckt werden können und die in Schlußstellung in geeigneter Weise verschlossen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Verschlußscheibe (io) als auch der Deckel der Kapsel (8) mit einer vierkantigen Aussparung versehen ist, in welche ein Vierkantansatz (i8) eines in seiner Längsrichtung verschiebbaren Bolzens (i5) in der Schlußstellung eingreift, und daß unterhalb des Vierkantansatzes (i8) an dem Bolzen (i5) eine Einschnürung (ig) vorgesehen ist, die beim Anheben des Bolzens in den Bereich der vierkantigen Aussparung des Deckels der Kapsel (8) gelangt, so daß dann eine Drehung der Verschlußscheibe (io) durch den Bolzen (i5) möglich ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (i5) mit Ansätzen (i6) versehen ist, die durch ein an sich bekanntes Drehscheibenschloß gesichert werden können.
DE1920339289D 1920-06-11 1920-06-11 Vorrichtung zur Verhinderung von Fahrraddiebstaehlen Expired DE339289C (de)

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